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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2026

Einmal einziehen bei den Edens, bitte!

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Nach dem grandiosen ersten Teil der Eden-Serie war ich wahnsinnig gespannt auf die Geschichte von Knox und Memphis. Devney Perry hat es auch in Juniper Hill wieder geschafft, mich mit ihrer Wohlfühl-Atmosphäre ...

Nach dem grandiosen ersten Teil der Eden-Serie war ich wahnsinnig gespannt auf die Geschichte von Knox und Memphis. Devney Perry hat es auch in Juniper Hill wieder geschafft, mich mit ihrer Wohlfühl-Atmosphäre komplett einzufangen. Quincy fühlt sich beim Lesen einfach wie ein zweites Zuhause an und ich würde am liebsten sofort offiziell Teil der Eden-Familie werden!

​Meine Meinung zum Buch:
​Die Handlung rund um Memphis, die als alleinerziehende Mutter auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit in Montana landet, war wirklich spannend. Man fiebert richtig mit ihr mit, wie sie sich bei Knox einlebt und versucht, zur Ruhe zu kommen.
​Allerdings muss ich gestehen, dass der Funke bei mir nicht ganz so stark übergesprungen ist wie in Teil 1. Die Charaktere im ersten Band haben mich emotional einfach noch ein kleines Stück mehr berührt und ich fand ihre Dynamik greifbarer. Zudem war die Handlung in diesem Teil für mich an einigen Stellen etwas vorhersehbarer als im Auftakt der Reihe, was der Spannung zwar keinen Abbruch tat, mich aber weniger überrascht hat.

Fazit:
​Trotzdem ist Juniper Hill ein absolut fesselnder Liebesroman mit dem perfekten Kleinstadt-Charme. Auch wenn Teil 1 mein persönlicher Favorit bleibt, liebe ich die Welt der Edens und freue mich schon riesig darauf, die anderen Geschwister noch besser kennenzulernen.

Eine klare Leseempfehlung für alle Romance-Fans!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann!

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
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Ich bin ehrlich: Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Seiten von Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten reinlesen. Aber Anna Maschik hat mich mit ihrer ganz eigenen Art zu ...

Ich bin ehrlich: Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Seiten von Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten reinlesen. Aber Anna Maschik hat mich mit ihrer ganz eigenen Art zu schreiben so schnell gepackt, dass ich das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe!

Worum geht es?


​Der Titel ist Programm: skurril, ein bisschen düster und absolut neugierig machend. Es ist kein klassischer Roman, sondern eher ein atmosphärisches Psychogramm über Geheimnisse, das Dorfleben und die Frage, wie weit Menschen gehen, um ihren Schein zu wahren.

Was mich begeistert hat:


​Der Schreibstil: Die Autorin schreibt unheimlich präzise. Jeder Satz sitzt, kein Wort ist zu viel. Es ist dieser trockene, fast schon lakonische Humor, der die Geschichte so besonders macht.
​Die Atmosphäre: Man spürt förmlich die Enge und die unterschwellige Spannung. Es ist ein Buch, das eine ganz eigene Welt erschafft, in die man sofort hineingezogen wird.
​Der "Sog-Effekt": Dass ich es in einer Sitzung beendet habe, spricht für sich. Die Kapitel laden dazu ein, immer noch "nur eins" zu lesen, bis man plötzlich am Ende angekommen ist.

Mein kleiner Kritikpunkt:
​Warum "nur" 4 Sterne? An manchen Stellen war mir die Auflösung oder der Fortgang der Handlung fast ein wenig zu flüchtig. Ich hätte mir manchmal gewünscht, noch tiefer in die Gedankenwelt der Charaktere einzutauchen, die Maschik so meisterhaft skizziert hat.

Fazit:


Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die keine Lust auf 08/15-Geschichten haben. Es ist herb, es ist klug und es hallt nach. Definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gerne mal etwas "Anderes" entdecken wollen!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Authentisch, humorvoll und herrlich unperfekt!

Alles büddn wild
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Als Fan von Annemarie Paulsen und ihrem „Bio-Hof Paulsen“ war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mehr über ihr „wildes“ Leben zwischen Acker, Kindern und Social ...

Als Fan von Annemarie Paulsen und ihrem „Bio-Hof Paulsen“ war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe mich riesig darauf gefreut, mehr über ihr „wildes“ Leben zwischen Acker, Kindern und Social Media zu erfahren – und wurde nicht enttäuscht.

In „Alles büddn wild“ nimmt uns Annemarie mit in ihren Alltag. Es ist kein klassischer Ratgeber und auch keine strikte Biografie, sondern eher eine bunte Sammlung an Anekdoten, Gedanken und Lebensweisheiten. Sie schreibt über das Scheitern, das Weitermachen und vor allem darüber, dass es völlig okay (und sogar gut!) ist, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Man hat beim Lesen sofort Annemaries Stimme im Ohr. Der Schreibstil ist direkt, ehrlich und mit einer ordentlichen Portion norddeutschem Humor gewürzt. Es liest sich weg wie ein langes Gespräch mit einer guten Freundin.

Das Buch ist optisch ein echtes Highlight! Die Fotos und das Layout fangen die Stimmung auf dem Hof perfekt ein. Es ist hochwertig gestaltet und macht sich super im Regal.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Bodenständigkeit. In einer Welt voller Filter ist Annemaries „büddn wild“-Einstellung eine echte Wohltat.

Einen Stern ziehe ich ab, weil mir an manchen Stellen ein kleiner roter Faden gefehlt hat. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und sprunghaft – ich hätte an manchen Stellen gerne noch länger in einer Geschichte verweilt, weil sie so unterhaltsam war.

​Fazit:
​Ein tolles Wohlfühlbuch für zwischendurch, das Mut macht, das Leben nicht ganz so verbissen zu sehen. Für Fans der Paulsens eine klare Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Prachtstück mit emotionalen Höhen und Tiefen

Ashen Throne
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Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich dieses wunderschöne Cover und den fantastischen Farbschnitt erwähnen! Das Buch ist ein absoluter Blickfang im Regal und allein optisch schon ein 5-Sterne-Kandidat.

Nach ...

Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich dieses wunderschöne Cover und den fantastischen Farbschnitt erwähnen! Das Buch ist ein absoluter Blickfang im Regal und allein optisch schon ein 5-Sterne-Kandidat.

Nach dem starken ersten Band hatte ich extrem hohe Erwartungen. Ich muss ehrlich sagen, dass der Einstieg für mich diesmal etwas holpriger war und die Geschichte mich nicht ganz so schnell fesseln konnte wie Teil 1. Das lag leider vor allem an der Protagonistin: Yessa empfand ich in diesem Band oft als sehr anstrengend, zickig und fast schon nervig, was meine Geduld beim Lesen manchmal auf die Probe gestellt hat.

ABER: Die Liebesgeschichte und das Finale! Trotz Yessas Art hat mich das Prickeln zwischen den Charakteren wieder total gepackt. Die Dynamik und die tieferen Gefühle sind so intensiv beschrieben, dass ich richtig mitgefiebert und mitgelitten habe. Und das Dranbleiben lohnt sich absolut: In den letzten Abschnitten zieht die Spannung massiv an! Es wurde so unglaublich packend, dass ich die letzten Seiten förmlich verschlungen habe. Das Ende hat für mich persönlich vieles wieder wettgemacht.

Fazit: Eine emotionale Fortsetzung mit einer tollen Liebesgeschichte und einem Herzklopfen-Finale! Auch wenn die Protagonistin mich diesmal zwischendurch etwas angestrengt hat, bleibt die Welt von Marie Niehoff absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

„Starker Plot Twist, aber die Figuren konnten mich nicht überzeugen“

Not Quite Dead Yet
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Die Grundidee von Not Quite Dead Yet hat mich sofort neugierig gemacht und klang nach einem richtig spannenden Thriller. Leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen.

Ich bin mit keinem ...

Die Grundidee von Not Quite Dead Yet hat mich sofort neugierig gemacht und klang nach einem richtig spannenden Thriller. Leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen.

Ich bin mit keinem der Charaktere wirklich warm geworden und konnte viele ihrer Entscheidungen oder Verhaltensweisen nur schwer nachvollziehen. Dadurch fiel es mir manchmal schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen.

Der Plot Twist am Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen und war für mich definitiv eines der Highlights des Buches. Auch fand ich es positiv, dass die Geschichte nicht doch noch auf ein überraschendes Happy End hinauslief. Das hat gut zur Stimmung der Story gepasst.

Mein persönlicher Favorit im Buch war tatsächlich der Hund – für mich der sympathischste „Charakter“ der ganzen Geschichte.

Insgesamt eine spannende Idee mit einem starken Twist am Ende, die mich emotional leider nicht ganz erreichen konnte.

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