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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2026

Die spanische Jungfrau in Nöten und ihr wortkarger Ritter in glänzender Rüstung

Spanish Love Deception – Manchmal führt die halbe Wahrheit zur ganz großen Liebe
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Elena Armas Debütroman war auch mein erster Roman der Autorin. Ich will ehrlich sein: Bis ungefähr zur Hälfte war ich schon einige Male nah dran, das Buch abzubrechen. Zu sehr war ich frustriert von der ...

Elena Armas Debütroman war auch mein erster Roman der Autorin. Ich will ehrlich sein: Bis ungefähr zur Hälfte war ich schon einige Male nah dran, das Buch abzubrechen. Zu sehr war ich frustriert von der ständigen Hilfsbedürftigkeit der tollpatschigen und gefühlsgesteuerten Protagonistin Lina und zu sehr war ich genervt von diesen ständigen genervten Seufzern des männlichen Protagonisten Aaron, der offenbar keine Lust hatte, Lina ständig aus der Patsche zu helfen, aber es wohl trotzdem immer wieder tun musste. Zu diesem Zeitpunkt ahnte der geneigte Leser bereits, dass Aaron tiefe Gefühle für Lina hegt, konnte sich aber mitnichten erklären, wo diese wohl herkommen, nachdem er eigentlich die ganze Zeit nur angenervt von ihr zu sein schien.

Die Story gewann für mich in dem Moment an Qualität, in dem die beiden amerikanischen Boden verlassen und sich die Geschichte nach Spanien verlagert. Die Non-Kommunikation der beiden ist nach wie vor frappierend, doch durch die Interaktion mit der restlichen spanischen Verwandtschaft entdeckt man an beiden plötzlich äußerst liebenswerte Facetten. Vor allem Aaron entpuppt sich nach und nach als totaler Bilderbuch-Boyfriend, der es mit seinem Charme schafft, sogar die Abuela um den gut durchtrainierten Finger zu wickeln.

Die Autorin hat den Ruf, eine Queen des Slow Burn zu sein. Ja, das kann ich so nur unterschreiben. Die Lovestory entwickelt sich in der Tat richtig langsam, was für mich aber ein großes Plus an diesem Buch war. Die Geschichte wird zum Ende hin sogar noch richtig spicy, aber auf eine gute und gefühlvolle Art.

Mein Fazit: Ich kann den Hype um dieses Buch nur bedingt nachvollziehen - Lina wird leider von Anfang an viel zu sehr in das Klischee der hilflosen, tollpatschigen und gerne hysterischen Frau hineingepresst, das bei mir immer ein echt schlechtes Gefühl auslöst. Zum Ende hin hat mir die Geschichte dann aber richtig gut gefallen, so dass ich noch 3 von 5 Sternen vergeben kann. Der Folgeband steht schon in den Startlöchern...

Veröffentlicht am 04.01.2026

Cinderella meets Bodyguard

Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
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Der Plot ist schnell erzählt: Izumi wächst bei ihrer Mutter in den USA auf. Durch einen Zufall erfährt sie, dass sie die uneheliche Tochter des japanischen Kronprinzen ist. Kurzerhand reist sie nach Japan ...

Der Plot ist schnell erzählt: Izumi wächst bei ihrer Mutter in den USA auf. Durch einen Zufall erfährt sie, dass sie die uneheliche Tochter des japanischen Kronprinzen ist. Kurzerhand reist sie nach Japan um ihn kennenzulernen, wo sie nicht nur auf ihren Vater, sondern auch auf den unendlich heißen Bodyguard Akio trifft. Die beiden verlieben sich in einander und alles könnte so schön sein - wenn da nur nicht die Klatschpresse wäre, die ihr Glück zu zerstören droht...

So weit, so gut. Die Idee der Geschichte fand ich ganz zauberhaft, eigentlich eine klassische Cinderella-Story, da Izumi arg mit den für sie neuen Regeln als Prinzessin zu kämpfen hat. Gut gefallen hat mir auch das Setting und dass man in der Geschichte viele Hintergründe über Japan und die dort herrschende Monarchie erhält. Für Izzy stellt dies natürlich den totalen Culture Clash dar - raus aus dem chilligen Mount Shasta, hinein in das steife und traditionsbewusste Leben des japanischen Adels.

An diesem Punkt wurde es nun allerdings schwierig für mich. Das japanische Königshaus war für meinen Geschmack viel zu schnell bereit, die neue Prinzessin in ihren Reihen aufzunehmen und sie sofort zur perfekten Adeligen zu trimmen. Und auch Izumi lässt das alles ohne großes Hinterfragen mit sich geschehen. Realistisch? Nö, nicht im geringsten. Dafür aber eine nette Unterhaltung für zwischendrin.

Die Liebesgeschichte zwischen Izumi und ihrem Bodyguard Akio war ganz zart und unschuldig und somit der Altersstufe des Ziel-Lesergruppe mehr als angemessen. Schön fand ich die Idee mit den Liebesbriefchen, die das Ganze für mich etwas greifbarer gemacht haben.

Mein Fazit: Die Geschichte ist wirklich für eine ganz junge Leserschaft geschrieben. Für meinen eigenen Geschmack war vieles zu unrealistisch und auch zu klischeebeladen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, als seichte Unterhaltung zwischendrin. Die Japan-Vibes haben mir jedenfalls gut gefallen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Verbotene Liebe auf zwei Rädern

Downhill Dreams
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Die Geschichte von Josie und Levi ist wirklich süß, eine ganz zarte Lovestory, eingebettet in eine Sports Romance. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen - es ist modern und frisch und man weiß sofort, ...

Die Geschichte von Josie und Levi ist wirklich süß, eine ganz zarte Lovestory, eingebettet in eine Sports Romance. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen - es ist modern und frisch und man weiß sofort, was man bekommt. Mir hat vor allem gefallen, dass in diesem Roman das Mountainbiken im Mittelpunkt stand, eine Sportart, die eher selten Thema in Liebesromanen ist. Die Geschichte war für meinen Geschmack zu vorhersehbar und wies immer mal wieder logische Stolpersteine auf. Dennoch hat mir die Handlung im großen und ganzen gut gefallen.
Mein Fazit: Eine süße Sports Romance, die vielleicht nicht den ganz großen Ansprüchen genügt, die aber dich für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Hierfür gibt's von mir 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 29.10.2025

Sportsromance - süß und spicy

Behind the Net
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Pippa und Jamie haben es mir in diesem Buch nicht so einfach gemacht. Ich mochte die Eishockey-Vibes in dieser Sportsromance sehr gerne, hätte aber so meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten. Jamie ...

Pippa und Jamie haben es mir in diesem Buch nicht so einfach gemacht. Ich mochte die Eishockey-Vibes in dieser Sportsromance sehr gerne, hätte aber so meine Schwierigkeiten mit den Protagonisten. Jamie war einerseits zuckersüß, der totale Kümmerer, aber andererseits auch fast schon toxisch männlich. Pippa ist neben ihm fast schon ein wenig untergegangen - sie hätte gerne mehr Selbstbewusstsein und mehr eigenen Willen haben dürfen.
Zwei Dinge haben mich richtig genervt: zum einen die mangelhafte Kommunikation zwischen den beiden, gerade in der ersten Hälfte des Buchs. Zum anderen war's mit schlicht zu spicy - das Körperliche stand schon oft im Vordergrund.

Abgesehen davon hat mir die Handlung gefallen und auch die tieferen Themen hatten großes Potential. Leider ging das aber ein wenig unter zwischen all dem Sex.

Mein Fazit: Das Buch liest sich total gut dahin, aber ich hatte mir mehr Tiefe gewünscht. Für ein solides Mittelmaß und 3 von 5 Sternen reicht's aber.

Veröffentlicht am 12.10.2025

Finale. Endlich.

The Brightest Stars - beloved
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Ich hatte mit den ersten beiden Bänden der Reihe so meine liebe Not, dennoch wollte ich in Band 3 nachlesen, wie es mit Kael und Karina ausgeht. Anna Todd hat die Leser ja ganz schön auf die Folter gespannt ...

Ich hatte mit den ersten beiden Bänden der Reihe so meine liebe Not, dennoch wollte ich in Band 3 nachlesen, wie es mit Kael und Karina ausgeht. Anna Todd hat die Leser ja ganz schön auf die Folter gespannt und wohl im Schreibprozess zu Band 3 auch nochmal Band 1 und 2 überarbeitet. Ich habe die beiden ersten Teile in der Ursprungsfassung gelesen und bin sicher, dass die Überarbeitung nur zu ihrem besten war. Band 3 hat mir nun auch ein wenig besser gefallen, auch wenn ich bis zum Ende kein Fan der Reihe geworden bin.

Der Lesefluss ist mir in diesem Teil leichter gefallen als in den vorherigen, es gab mehr klare Strukturen und weniger von diesen unsäglichen Längen. Die Handlung bietet Spannung, Drama und weiterhin komplett verwirrte Gefühle. In der Beziehung von Karina und Kael kehrt bis zum Schluss keine Ruhe ein, was vermutlich daran liegt, dass beide erst mal ihren eigenen Krempel auf die Reihe kriegen müssen. In punkto Charakterentwicklung kann man sicherlich sagen, dass die Protagonisten ein paar Schritte nach vorne geschafft haben, auch wenn ich gerade bei Kael das Gefühl hatte, dass er sein Glück zu sehr von Karina abhängig machte. Grundsätzlich habe ich mich richtig schwer damit getan, die Liebe der beiden nachzuvollziehen, es fühlte sich ganz oft toxisch und zwanghaft und irgendwie ungesund an.
Das Ende war für mich stimmig und passend zur Geschichte. Alles, was darüber hinaus gegangen wäre, hätte nicht zu den Protagonisten gepasst.

Mein Fazit: Finale. Endlich. Ich bin ehrlich froh, dass ich diese Reihe jetzt endgültig von meiner Leseliste streichen kann, da ich bis zum Ende einfach nicht damit warm geworden bin. Dennoch honoriere ich, dass Anna Todd das Schicksal von (ehemaligen) US-Soldaten zum Thema ihrer Reihe gemacht hat. Einzig die Ausarbeitung und vielleicht auch meine Erwartungshaltung waren hierzu nicht passend. Für Band 3 der Reihe vergebe ich 3 von 5 Sternen.