Die Rezepte sind sehr vielfältig. Eine tolle Auswahl, bei der für jeden was dabei ist. Die Darstellung ist übersichtlich und ich denke, dass alle Rezepte in der angegebenen Zeit machbar sind. Toll finde ...
Die Rezepte sind sehr vielfältig. Eine tolle Auswahl, bei der für jeden was dabei ist. Die Darstellung ist übersichtlich und ich denke, dass alle Rezepte in der angegebenen Zeit machbar sind. Toll finde ich, dass es zu jedem Rezept noch Tipps gibt. Entweder sind dies Hinweise zur Zubereitung oder Variationen fürs Rezept. Mit dem Buch kann man Vieles backen, was nicht so viel Zeit kostet. Ich freue mich vor allem darauf, die Zitronenblaubeertarte zu testen.
Wir begleiten im Buch Arthur und Kel. Beide sind auf unterschiedliche Arten einsam. Arthur hat sich vor Jahren in sein Haus zurückgezogen und ist inzwischen so übergewichtig, dass er sich nur noch wenig ...
Wir begleiten im Buch Arthur und Kel. Beide sind auf unterschiedliche Arten einsam. Arthur hat sich vor Jahren in sein Haus zurückgezogen und ist inzwischen so übergewichtig, dass er sich nur noch wenig bewegen kann. Kel steht kurz vor dem Schulabschluss. Auf seine Mutter kann er sich seit Jahren nicht verlassen, sondern muss sich um sie kümmern. Davon wissen seine Freunde aber nichts. Kels Mutter und Arthur hatten eine innige Freundschaft und hatten viele Jahre intensiven Briefkontakt. Arthur ist überrascht und erfreut als Kels Mutter sich nach über einem Jahr meldet und ankündigt, ihn mit ihrem Sohn besuchen zu wollen, da Arthur ihm bei den Bewerbungen fürs College helfen soll. Nun wird ihm erst bewusst, wie es in seinem Haus tatsächlich aussieht. Er engagiert eine Reinigungshilfe und findet durch sie nach und nach einen Weg aus der Einsamkeit.
Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter stellt Kel fest, dass er eigentlich niemanden hat, an den er sich wenden kann. Erst als er das erste Mal ehrlich erzählt, wie das Zusammenleben mit seiner Mutter war und wie die aktuelle Situation ist, merkt er, dass er doch hilfreiche Unterstützung bekommt.
Im Buch werden Themen wie Einsamkeit, Scham und Freundschaft behandelt. Die Autorin zeigt in der Geschichte, dass Fürsorge ein Weg aus der Einsamkeit sein kann. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Aufgrund der bildhaften Beschreibungen hat man die Figuren und Situationen gut vor Augen. Manchmal gibt es ein paar unnötige Wiederholungen, aber das schmälert den Lesegenuss nur wenig.
Zu Beginn gibt die Autorin viele hilfreiche Tipps und Informationen. Die Rezepte sind in guten Kategorien unterteilt. So kann man schnell nach einem passenden Rezept suchen. Mir gefällt die Kategorie "Knäckebrot" ...
Zu Beginn gibt die Autorin viele hilfreiche Tipps und Informationen. Die Rezepte sind in guten Kategorien unterteilt. So kann man schnell nach einem passenden Rezept suchen. Mir gefällt die Kategorie "Knäckebrot" besonders gut. Die einzelnen Rezepte sind klar strukturiert und übersichtlich. Ich hätte nicht gedacht, wie vielfältig man Gemüse mit verwenden kann. Ich kann mir zwar nicht alles vorstellen, freue mich aber darauf viele Rezepte auszuprobieren. Am Ende kann man sogar Rezepte nach einem bestimmten Gemüse suchen. Das ist eine tolle Möglichkeit, Gemüse zu verwenden, dass schnell verarbeitet werden muss.
Auf zwei Zeitebenen wird das Leben zweier Frauen erzählt: Marlen begleiten wir ab 1945 in Güstrow und Hannah in der Gegenwart in Berlin. Verbunden sind die beiden Frauen sehe lose über eine Leinwand.
Die ...
Auf zwei Zeitebenen wird das Leben zweier Frauen erzählt: Marlen begleiten wir ab 1945 in Güstrow und Hannah in der Gegenwart in Berlin. Verbunden sind die beiden Frauen sehe lose über eine Leinwand.
Die Zeitwechsel erfolgen nicht zu schnell. Man kann jeweils in das Leben der Frau eintauchen. Durch Marlen erhält man Einblicke in die Nachkriegszeit in der DDR. Das fand ich sehr spannend. Marlen ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Adoptivmutter und ihrem Freund. Soll sie mit ihm in den Westen flüchten oder bleiben?
Bei Hannah taucht plötzlich ihr Vater auf. Warum sucht er erst jetzt den Kontakt? Soll sie sich darauf einlassen?
Hannah war mir deutlich näher als Marlen. Diese erfüllt sehr lange die Aufträge ihrer Mutter, bevor sie ihr Recht auf eigene Malerei einfordert. Die Beziehung der beiden fand ich stellenweise sehr anstrengend.
Hannah ist verunsichert, ob ihr Vater die Wahrheit sagt. Das war sehr gut nachvollziehbar. In den Abschnitten mit Hannah gab es viele Szenen, in denen trockener Humor hervor blitzte. Das mochte ich sehr.
Ich habe beide Leben sehr gern und mit großem Interesse verfolgt. Gewundert hat mich aber, wie lose die Verbindung zwischen den beiden Geschichten bleibt. Ich hatte erwartet, dass sie sich irgendwann noch begegnen.
Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Ich konnte spüren, wie angestrengt Grace ist, alle Fäden in der Hand zu behalten. Sie möchte für ihren demenzkranken Vater da sein, für ihn sorgen ...
Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Ich konnte spüren, wie angestrengt Grace ist, alle Fäden in der Hand zu behalten. Sie möchte für ihren demenzkranken Vater da sein, für ihn sorgen und ihn beschützen und das nötige Geld verdienen. Dabei verliert sie ihre eigenen Grenzen aus den Augen. Seinen Erzählungen über ein junges Mädchen traut sie nicht. Aber Malin steht wieder vor der Tür und plötzlich scheint es möglich zu sein, dass Graces Bruder Michael doch noch lebt. Auf der Suche läuft nicht immer alles glatt, aber nach und nach wachsen die drei zusammen und kommen ihrem Ziel näher. Werden sie Michael finden?
Mich hat die Geschichte berührt und ich war immer gespannt, wie es weitergeht. Die Schwierigkeiten einer Demenzerkrankung werden anschaulich dargestellt: zum einer aus der Perspektive der pflegenden Tochter und zum anderen aus der Sicht des Vaters. Dadurch kann man nachvollziehen, wie es für die betroffenen Personen ist. Insgesamt ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Ich hatte schnell Bilder im Kopf. Das Tempo der Geschichte fand ich angemessen und ich habe sie sehr gern gelesen.