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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Wunderbare historische Cosy-Crime-Story in prominenter Besetzung

Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders
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Paris in den 20er Jahren -

Ein hysterischer Aufruhr in Coco Chanels Pariser Boutique, erregt die Aufmerksamkeit der bekannten Modeschöpferin. Eine Kundin begegnet beim Hereinkommen einem Kunden und behauptet ...

Paris in den 20er Jahren -

Ein hysterischer Aufruhr in Coco Chanels Pariser Boutique, erregt die Aufmerksamkeit der bekannten Modeschöpferin. Eine Kundin begegnet beim Hereinkommen einem Kunden und behauptet der Mann wäre der Mörder ihrer Schwester, sie hätte ihn am Duft erkannt und die würde nun sofort die Polizei einschalten. Ihr Kunde ein Mörder, das kann doch nicht wahr sein! Der Fall lässt Coco keine Ruhe und sie beginnt die Sache selbst in die Hand zu nehmen und entdeckt Erstaunliches. Was Düfte anbelangt ist sie doch sozusagen Profi und von der Polizei doch sowieso nichts zu erwarten!

Der Cosy-Crime-Roman von Autorin Michelle Marly mit dem Titel “Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders” ist eine äußerst ungewöhnliche und unterhaltsame Lektüre, die ihre Leser in die eine elegante Welt der 20er Jahre der Pariser Haute Voile entführt. Dieser Krimi ist Teil einer Serie mit Couturière Coco Chanel, als Ermittlerin wieder Willens. Denn Cocos Neugierde und die Sensationslust ihres intellektuellen Pariser Freundeskreises bringt so einiges an Aufregung und Spannung in die Handlung, sehr zum Unmut des Pariser Kommissars. Die Story ist zwar fiktiv aber mit vielen prominenten Figuren besetzt und teilweise von damals aktuellen Fällen inspiriert. Es ist eine Freude diese unkonventionelle Geschichte zu lesen, sehr atmosphärisch und herrlich französisch. Man würde sich dazu am liebsten stilgerecht ins kleine Schwarze schmeißen.
Das Cover zum Kriminalroman ist sehr hübsch gestaltet und hat einen großen Wiedererkennungswert für die Reihe, das gefällt mir sehr gut.

Mein Fazit:
Diese historische Kriminalserie mit ihren prominenten Darstellern ist eine absolut tolle Idee und hat mich komplett abgeholt. Die Fälle sind hervorragend unabhängig voneinander zu lesen und man bekommt sofort Lust in weiteren Folgen zu schmökern.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Toller historischer Roman über erfindungsreiche starke Frauen

Die Erfinderin der Freiheit
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Dresden 1908 - eine Gruppe von Freundinnen wollen die Welt verändern. Christine eine Therapeutin aus dem weltbekannten Sanatorium Lahmann hat erkannt das die steifen und engen Korsetts nicht gut für die ...

Dresden 1908 - eine Gruppe von Freundinnen wollen die Welt verändern. Christine eine Therapeutin aus dem weltbekannten Sanatorium Lahmann hat erkannt das die steifen und engen Korsetts nicht gut für die Frauengesundheit sind. Dem will sie entgegenwirken und entwickelt einen Brusthalter, den sie mit der Hilfe ihrer Nachbarin Julia, einer Schneiderin herstellt. Ihre Freundin Amalie aus der Wohnung gegenüber hat dagegen eine glänzende Idee was die Zubereitung von Kaffee betrifft. Unterstützt werden die findigen Frauen auch von Lotta und Pauline zwei weiteren Mitbewohnerinnen. Was allerdings ihr Liebesleben angeht, haben alle Freundinnen so einige Probleme, die es zu bewältigen gilt.

Mit ihrem Buch “Die Erfinderin der Freiheit” setzt Autorin Elke Becker findigen und erfolgreichen Frauen ein Denkmal. Neben der gesundheitsbewussten Christine ist meine persönliche Lieblingsheldin die clevere Amalie, deren Produkt wir alle heute noch unter ihrem zweiten Vornamen kennen. Nicht nur das fleißige Arbeiten ihrer Protagonistinnen spielt in dem Roman eine Rolle, es gibt natürlich auch viel über das Privatleben der jungen Damen zu erzählen. Dafür hat sich die einfallsreiche Autorin so einiges an Aufregung ausgedacht, was die Geschichte überaus lesenswert macht. Neben historischen Details und guten Recherchen überzeugen dabei eine spannungsvolle Handlung und ein angenehmer Schreibstil.
Auch das Cover ist bezaubernd, mit einer jungen hübschen Dame vor der Kulisse von Dresden, das passt auch sehr gut zum Inhalt.

Mein Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer und interessanter historischer Roman der mir grandios gut gefallen hat. Absolute Leseempfehlung:).

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Der 30-jährige Krieg, Eintauchen in eine grausame und ereignisreiche Epoche

TINTE und SCHWERT
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Beginn 30-jähriger Krieg
In Franken träumt der kluge Bauernsohn Jacob Wolffen von einer Ausbildung zum katholischen Priester. Zum Leidwesen seines Vaters fördert zudem der Dorfpfarrer den lerneifrigen ...

Beginn 30-jähriger Krieg
In Franken träumt der kluge Bauernsohn Jacob Wolffen von einer Ausbildung zum katholischen Priester. Zum Leidwesen seines Vaters fördert zudem der Dorfpfarrer den lerneifrigen Buben. Doch der brutale Überfall von Heinrich von Hohenfels und seinen Söldner auf Jacob, seine Familie und Nachbarn zerstört auf einen Schlag seine Zukunft. Schwer verletzt kommt Jacob zwar mit dem Leben davon, findet sich zu seinem großen Schrecken aber in der Armee der protestantischen Partei wieder.

Das Buch „Tinte und Schwert“, von Autor Matthias Soeder ist mit dem Titel „Verwandlung“ der erste Teil, einer historischen Trilogie, die in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs spielt und die damalige Gewalt und Willkür ungeschönt und brutal wieder spiegelt. Die Geschichte beginnt 1618 im Bistum Würzburg. Auf der einen Seite begleiten wir die einfachen Leute, wie den Bauernsohn Jacob Wolffen und Anna, die Tochter einer Hebamme.
Auf der anderen Seite stehen ein skrupelloser und verarmten Grafensohn Heinrich von Hohenfels, der versucht mit seinen Getreuen auf der Seite von General von Mansfeld an Macht, Einfluss und Geld zu kommen. Der historische Roman zeigt anhand seiner fiktiven und realen Protagonisten wie gefährlich die damalige Zeit war, egal von welcher Warte betrachtet. Am Ende war jeder sich selbst der Nächste, Menschenleben so gut wie wertlos, es zählt nur Macht, Willkür oder das nackte Überleben, wenn man Glück hatte! Die Darstellung der Zeit wirkt sehr authentisch erzählt und gut recherchiert. Geschrieben ist die Geschichte sehr spannend, sie wechselt oft Positionen und Schauplätze, während die Seiten nur so dahinfliegen. Freue mich nun schon auf die nächste Episode mit weiteren spannungsreichen Begebenheiten.
Auch die Aufmachung des Romans und dessen Cover-Gestaltung finde ich sehr passend und gelungen. Angelehnt an alte Stiche und Zeichnungen, schmücken entsprechend zeitgerechte Details den Roman. Ob eine alte Radierung der Stadt Pilsen oder die historische Gewandung eines Söldners à la Musketiere sorgen für dabei einen gelungenen Einstieg in die Lektüre.

Mein Fazit:
Selten so einen spannenden historischen Roman gelesen! Es fühlte sich an, als wäre man dabei gewesen. Fand die Schilderungen sehr gelungen, ich kann die Lektüre allen Geschichtsinteressierten wirklich wärmstens Empfehlen.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Oh, la,la! Ein zuckersüßer Mäusekrimi

Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn? Ein Mäusekrimi (Band 1)
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Der große Meisterdetektiv Monsieur Mausebart zieht von Paris nach Bath und stolpert dort sofort über einen Entführungsfall. Die Schlange Gustav Giftzahn wurde aus seinem Restaurant entführt und der Entführer ...

Der große Meisterdetektiv Monsieur Mausebart zieht von Paris nach Bath und stolpert dort sofort über einen Entführungsfall. Die Schlange Gustav Giftzahn wurde aus seinem Restaurant entführt und der Entführer hinterlässt dazu eine mysteriöse Botschaft gerichtet an Mausebart, in Gustavs Buchstabensuppe?

„Wo ist Gustav Giftzahn“, so beginnt der Mäusekrimi mit „Meisterdetektiv Mausbart“ in der Hauptrolle und sein erster Fall in Bath.
Dieser bezaubernde chaotische Krimi mit seiner tierischen Besetzung kreiert von Autorin Charley Rabbit, ist ein beeindruckend illustrierter Comic mit spannungsreicher Action und lustigen französischem Vibes. Eine kriminelle Story die absolut amüsant ist, mit großen ZISCHHH!, WUMMMP! und AAHHH! Actionreiche Momente auf schwarzen oder senfgelben Doppelseiten, dass es nur so kracht:). Geniale Unterhaltung für Klein und Groß bestens geeignet für gemeinsames Schmökern.
Die zahlreichen lustigen tierischen Protagonisten sind allesamt unglaublich liebevoll und prächtig dargestellt. Überhaupt all die grafischen Highlights sind eine Augenweide und das ganze Buch sowie die Story wirklich außergewöhnlich schön animiert. Auch das prächtige yellow Cover mit dem Mäusedetektiv im großen ausgestanzten Lupenloch ist haptisch und illusorisch ein genialer Hingucker.

Mein Fazit:
Ein wunderbares Comicbuch total unterhaltsam und crazy gemacht. Die Betrachtung und Lektüre des Buchs mit seiner grandiosen Gestaltung haben mir richtig gute Laune und großen Spaß gemacht!

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Interessanter Krimi um den brutalen Wettkampf in der Champagnerbranche

Verhängnisvoller Champagner
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Wenn es um seine Freunde geht, ist Xavier Kieffer immer bereit zu helfen, daher will er nach kurzem Wiedersehen auf einem Event in Paris, den Champagnerproduzenten Luc Reiser besuchen. Die beiden hatten ...

Wenn es um seine Freunde geht, ist Xavier Kieffer immer bereit zu helfen, daher will er nach kurzem Wiedersehen auf einem Event in Paris, den Champagnerproduzenten Luc Reiser besuchen. Die beiden hatten damals ihre Ausbildung zusammen in einem Sternelokal gemacht und so manche Krisen überwunden. Xavier glaubt zu merken, dass seinen Freund etwas bedrückt, doch als er ihn wieder treffen will, findet er Luc sterbend unter einer riesigen Gyropalette vor. An einen Unfall kann Xavier nicht glauben, besonders nachdem er kurz darauf vor seinem Luxemburger Restaurant „Deux Eglises“ angegriffen wird. Nun wird die Sache für ihn zum persönlichen Angriff!

Der 8. Genuss-Krimi „Verhängnisvoller Champagner“ von Autor Tom Hillenbrand beschäftigt sich natürlich auch dieses Mal mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Spürnase des Luxemburger Chefkochs Xavier Kieffer beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema der Champagnerherstellung um den schönen Schein der um die prickelnde Brause gemacht wird, zu entschlüsseln. Dabei wird es für Xavier recht vertraulich, denn eine alte Liebe kreuzt seinen Weg. Verdrängte Erinnerungen an seine Sturm- und Drangzeit in der Champagne kommen ans Licht. Immer wieder hüpft die Story zurück in die 90er und verrät uns intime Details und Geheimnisse aus seiner Vergangenheit!

Besonders ins Herz geschlossen habe ich all die wunderbaren Charaktere der Serie, wie Xaviers schillernde Pariser Freundin Valérie vom Guide Gabin, dem Sternhimmel für Köche. Auch ihre Branche ist im Umbruch, denn mittlerweile begibt sich auch die Sterne-Verleihung auf digitales Territorium. Sogar der nervige argentinische Show-Koch Leonardo, mit dem Xavier eine Art Hass-Liebe verbindet, wird mir immer sympathischer. Nicht wegzudenken ist natürlich der trinkfeste Finne Pekka Vatanen, der fast schon zum Inventar des „Deux Eglises“ gehört und immer einen guten Rat auf Lager hat. Der Fall selbst ist komplex und bleibt bis zum Ende rätselhaft verworren. Diese Serie sorgt einfach immer für erstaunliche Erkenntnisse und ist insgesamt ein wahrer Genuss:).

Mein Fazit:
Ein absolut interessanter und lehrreicher Krimi, bei dem ich sehr viel über Champagner erfahren habe. Besonders amüsant dabei fand ich all die fiktiven Champagner-Sorten und Namen herrlich, da bekommt man doch gleich Appetit auf ein Gläschen. „À votre santé !“

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