Ich mag den Schreibstil von Ursula Poznanski sehr, auch dieses Buch war wieder toll zu lesen. Auch die Idee hat mir gut gefallen. Viola ist nach einem schweren Unfall, bei dem sie ein Bein verloren hat, ...
Ich mag den Schreibstil von Ursula Poznanski sehr, auch dieses Buch war wieder toll zu lesen. Auch die Idee hat mir gut gefallen. Viola ist nach einem schweren Unfall, bei dem sie ein Bein verloren hat, ans Haus gefesselt. Ihr Mann Adam gibt siech bemüht und liebevoll, hat jedoch ohne Absprache eine schlechtgelaunte Pflegekraft eingestellt. Bei Viola verstärkt sich der Verdacht, dass ihr Mann etwas im Schilde führt und so beginnt sie, ihm kleine Tracker unterzujubeln, deren Signal ihr seinen Standort jederzeit übermittelt. Was verheimlicht er ihr?
Und auch Ottilie, die Pflegerin, scheint etwas gegen Viola zu haben. Alleine in ihrem abgelegenen Haus, auf den Rollstuhl angewiesen, fühlt sie sich machtlos und das Misstrauen steigt.
Die Auflösung fand ich an sich auch gut, auch wenn es mir am Ende dann fast etwas zu schnell und "einfach" ging.
Etwas gestört haben mich einige Fehler, bspw. wurde Otilie manchmal "Olivia" genannt und einige Bands waren falsch geschrieben, S. 127: Es heißt "Panic! at the Disco" (nicht "Panic in the Disco), S, 240, es heißt "My Chamical Romance", da fehlte das "My".
Insgesamt ein toll durchdachter Thriller, ich fand ihn aber nicht ganz so so gut wie den ersten Band (den man auf jeden Fall gelesen haben sollte, da auf einiges Bezug genommen wird). Mir hat ein wenig ...
Insgesamt ein toll durchdachter Thriller, ich fand ihn aber nicht ganz so so gut wie den ersten Band (den man auf jeden Fall gelesen haben sollte, da auf einiges Bezug genommen wird). Mir hat ein wenig der Thrill gefehlt, vor allem zum Ende hin, der Cliffhanger deutet aber auf einen spannenden dritten Band hin.
Frieda Klein ist eine super interessante Protagonistin, die durch ihre Empathie und Beobachtungsgabe oft mehr sieht als alle anderen. Langsam erfahren wir auch mehr Hintergründe aus ihrer Vergangenheit, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Auch Band 2 habe ich in der Weihnachtszeit nach etlichen Jahren nochmal gelesen. Der Schreibstil - bzw. muss hier auch mal die Übersetzung gelobt werden - ist einfach sehr gut. Man ist sofort wieder in ...
Auch Band 2 habe ich in der Weihnachtszeit nach etlichen Jahren nochmal gelesen. Der Schreibstil - bzw. muss hier auch mal die Übersetzung gelobt werden - ist einfach sehr gut. Man ist sofort wieder in der magischen Welt und begleitet Harry und seine Freunde in ihrem zweiten Jahr in Hogwarts bzw. bei ihrem zweiten großen Abenteuer. Auch wenn sie gerne mal Regeln brechen, steht Freundschaft über allem, das müssen auch die Lehrer einsehen.
Wenn man alles nochmal liest, ist es faszinierend zu sehen, wie hier die gesamte Welt, die sich in den sieben Bänden entfaltet, schon angelegt ist und man nach und nach mehr Hintergründe und Zusammenhänge erfährt.
Auch wenn J. K. Rowling mittlerweile sehr kritisch gesehen werden muss, habe ich zur Weihnachtszeit nochmal Harry Potter gelesen (die Bände hatte ich sowieso schon Zuhause).
Der Schreibstil und der Aufbau ...
Auch wenn J. K. Rowling mittlerweile sehr kritisch gesehen werden muss, habe ich zur Weihnachtszeit nochmal Harry Potter gelesen (die Bände hatte ich sowieso schon Zuhause).
Der Schreibstil und der Aufbau der gesamten Welt um Harry Potter ist einfach grandios, das kann ich nicht abstreiten. Im ersten Band begleiten wir Harry, wie er herausfindet, ein Zauberer zu sein, endlich seinen fiesen Verwandten entkommt, neue Freunde findet und endlich seiner wahren Bestimmung näherkommt.
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – die sanften Farben, der Schreibtisch mit Blick auf die nächtliche Skyline und der Vollmond über der Stadt. Es passt perfekt zur Atmosphäre des Buches: ruhig, ...
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – die sanften Farben, der Schreibtisch mit Blick auf die nächtliche Skyline und der Vollmond über der Stadt. Es passt perfekt zur Atmosphäre des Buches: ruhig, nachdenklich und gleichzeitig voller Sehnsucht nach einem besseren Leben.
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, modern, irgendwie unaufgeregt und dabei trotzdem tiefgründig – man fliegt wirklich nur so durch die Seiten. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin es schafft, Gesellschaftskritik und persönliche Geschichten so fein miteinander zu verweben, ohne dass es jemals belehrend wirkt.
Im Zentrum stehen Da-hae und ihre Freundinnen Ji-song und Eun-sang, die in einem streng hierarchischen koreanischen Unternehmen in unterschiedlichen Abteilungen arbeiten. Ihre alltäglichen Kämpfe, das starre Arbeitssystem und die unterschwellige Ungerechtigkeit sind so authentisch beschrieben, dass man beim Lesen oft schlucken muss. Eines Tages schlägt Eun-sang vor, doch in Kryptowährung zu finanzieren, um ihrem starren Leben zu entkommen, in dem es mit „normaler“ Arbeit kaum Möglichkeiten gibt, aufzusteigen (gerade für Frauen). Da-hae lässt sich schnell überzeugen, während Ji-song skeptisch bleibt.
Spannend fand ich vor allem den Blick auf die finanzielle Situation junger Frauen in Korea. Wie schwierig es ist, sich wirklich etwas Eigenes aufzubauen, und wie schnell Hoffnung, Ehrgeiz und Verzweiflung ineinander übergehen können. Die Geschichte greift das Thema „Geld und Freiheit“ auf eine kluge und nachvollziehbare Weise auf – ohne technische Details zu überfrachten, aber mit genug Tiefe, dass man mitfiebert, auch wenn man selbst nichts mit Krypto am Hut hat.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist die Dynamik zwischen den drei Freundinnen. Ihre Gespräche, kleinen Eifersüchteleien und gegenseitige Unterstützung wirken sehr echt. Man spürt, wie unterschiedlich sie mit Druck, Erfolg und Unsicherheit umgehen und genau das macht sie sehr authentisch und greifbar.
Richtig spannend ist das Buch eigentlich weniger im klassischen Sinn, eher unterschwellig. Es lebt von dieser stillen, aber ständigen Anspannung: der Frage, ob der Kurs crasht und der Traum vom Aufstieg am Ende platzt oder doch wahr wird. Ich mochte diese ruhige Erzählweise, auch wenn mir stellenweise ein klarer Höhepunkt oder eine Wendung gefehlt hat.
Am Ende bleibt für mich vor allem das Gefühl, ein sehr ehrliches, modernes Porträt einer Generation gelesen zu haben, die zwischen Leistungsdruck, digitaler Welt und dem Wunsch nach Selbstbestimmung feststeckt. Der Abschluss war vielleicht ein bisschen „kitschiger“, als ich erwartet hatte, aber irgendwie hat das abschließende philosophische auch gepasst.
Ein feinfühliger, kluger Roman über Freundschaft, Arbeit, Geld und die Suche nach Freiheit – leicht zu lesen, aber mit viel Substanz. Ich mochte die Figuren, den Ton und die Atmosphäre sehr.