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Veröffentlicht am 16.02.2026

Diese Biografie ergänzt die Romane von Lotte Paepcke eindrucksvoll

Lotte Paepcke
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Noch stehe ich unter dem Eindruck des Romans „Unter einem fremden Stern“, der gerade im Januar 2026 neu im 8 grad verlag aufgelegt wurde. Dort fand ich die Annotationen dieser bereits 2023 erschienenen ...

Noch stehe ich unter dem Eindruck des Romans „Unter einem fremden Stern“, der gerade im Januar 2026 neu im 8 grad verlag aufgelegt wurde. Dort fand ich die Annotationen dieser bereits 2023 erschienenen biografische Skizze sowie des zweiten Romans von Lotte Paepcke „Ein kleiner Händler, der mein Vater war“, beides auch im 8 grad verlag erschienen. Dem Verleger Matthias Grüb und auch den Nachfahren von Lotte Paepcke sei Dank! Mich packte das Lesefieber wie selten: die berührende Lebensgeschichte einer deutschen Jüdin, die mit viel Glück den Holocaust überlebte und danach voller innerer Kraft und mit hohem Intellekt das neue Leben im Nachkriegsdeutschland und dann in der noch jungen BRD meisterte, auch wieder ein echtes Familienleben haben konnte, das alles fordert mir höchsten Respekt ab.
Die Autorin Gisela Hack-Molitor, die sich bereits mehrfach mit biografischen Arbeiten verdient machte (z. B. über den Verleger Bruno Hauff oder den Neurologen Kurt Goldstein), hat sich intensiv mit den publizierten und veröffentlichten Arbeiten und Interviews der Lotte Paepcke auseinandergesetzt. Offensichtlich hat das Lesen des ersten Romans bei ihr ähnliche Gefühle verursacht wie bei mir. Ich hatte meiner Rezension den Titel "Der Tod hatte mich nicht genommen." gegeben, sie hat ihrem Buch mit dem Untertitel „Es wurde nicht wieder gut“ emotionalen Nachdruck verliehen. Beides ist die Quintessenz aus Lotte Paepckes Leben. Trotzdem kann sie auf Fotos ein zauberhaftes Lachen zeigen, das mich sehr an meine Mutter erinnert, die als Halbjüdin den Holocaust ebenfalls überlebte.
Das „Lebensthema jüdischer Existenz in Deutschland“ wird Lotte Paepcke bekannt machen, sie vertritt vehement ihre Ansichten, Hack-Molitor scheibt dazu „Die Interviews mit Lotte Paepcke sind von ihrer ausgesprochen zurückgenommenen, rational-nüchternen Art geprägt, auch in Bezug auf emotional aufwühlende Erlebnisse.“
Die Biografie zeichnet mit kurzen, prägnanten Passagen das Leben von Lotte Paepcke nach, ihre Jugendjahre, ersten Jahre nach der Machtergreifung Hitlers, dass sie trotz dieser nach einem Aufenthalt im Ausland mit ihrem Mann Ernst August wieder zurück nach Deutschland kommt, nicht ahnend, dass sie das beinahe das Leben kosten wird. Der Leser erfährt von ihrer Ehe, vom kleinen Sohn Peter, der mit drei Jahren kurz vor den Novemberpogromen getauft wird, trotzdem als Mischling herabgewürdigt wird, von schwierigen (Über-)Lebensbedingungen, von Flucht und zuletzt vom Verstecken in einem Kloster. Es war harte Kost für mich, auch wenn das Buch nicht dick ist, hat es mich sehr berührt und traurig gemacht. Daran konnte auch der gute Ausgang nichts ändern, das beständige Denken und Erinnern fiel sicher auch Lotte Paepcke nicht leicht.
Lotte Paepcke hat nach dem Krieg eine sehr bestimmte, feministische Haltung eingenommen, ob sie es aber wegen der „Geschlechtergerechtigkeit“ für notwendig erachtet hätte, mit häufigen Doppelnennungen den Lesefluss oder in Interviews den Redefluss zu stören, das wage ich zu bezweifeln. Leider kann man die Interviews nicht nachhören, es sei denn, man begibt sich in die Archive des SWR und SR. Nachbarinnen und Nachbarn, Mitbürgerinnen und Mitbürger, Jüdinnen und Juden, Mitarbeitende (1938 hat wohl niemand so gesprochen), Leserinnen und Leser etc. Über sich selbst schreibt Lotte Paepcke nämlich „… Ich werde nach Deutschland zurückkehren und dort leben als ein Jude.“ Schade, dieses Buch wäre mit Verwendung des generischen Maskulinums weitaus lesbarer geworden.
Hack-Molitor schreibt ja auch, „Die sprachliche Palette Lotte Paepckes ist breit.“ Ich freue mich, dass so in der Biografie auch von ihren Gedichten zu lesen ist! Diese sind nicht Reime im eigentlichen Sinne, sie sind Ausdruck ihres ganzen Denkens und Fühlens, sie bringt damit alles auf einen „Nenner“. Romane werden zu kleinen Kunstwerken der Lyrik ohne Reim. Ich verweigere mich jeglichem Vergleich zu anderen jüdischen Dichtern, Lotte Paepcke hat ihre eigene Sprache, sie muss nicht zu den anderen passen oder sich abheben.
Lotte Paepcke fühlte sich oftmals im Nachkriegsdeutschland nicht wohl, sprach von Angst, wollte trotzdem in der Heimat bleiben, obwohl es nicht mehr „die“ Heimat ist, die sie in ihrer Jugend als solche empfand. Hochspannend die Ambivalenz, die Möglichkeit, Israel als neue, jüdische Heimat zu wählen, schlägt sie aus.
Am Ende beschäftigt sich Hack-Molitor noch einmal mit dem eingangs genannten Roman über Paepckes Vater. Auch dieses Buch lohnt einen zweiten Blick! Und am Ende kann man den Brief des Großvaters Max Mayer an seinen dreijährigen Enkel Peter lesen, den er 1938 kurz vor dessen Taufe schrieb. Es ist kein Brief an ein Kind, sondern an den erwachsenen Peter, es ist das gesamte Lebensvermächtnis dieses kleinen, hoch intelligenten Mannes. „… Erinnerung gehört zum Wesen des Judentums.“ Dieser Satz umfasst alles, was ich empfinde, die Erinnerung an die eigene Familie und ihre Geschichte, an die Juden und ihre Geschichte, begleiten mich unendlich.
Hack-Molitor geht auch auf die aktuelle Lage der Juden in Deutschland und in der ganzen Welt ein. Dieses Buch erschien rund 14 Tage vor dem 7. Oktober 2023, das Massaker der Hamas hat seitdem die Welt noch einmal mehr verändert, die Lage der Juden im ganz alltäglichen Leben verschlechtert, sie werden wieder öffentlich beschimpft und bespuckt, weitere Attentate sind seitdem gefolgt. Für mich ist das die schrecklichste Entwicklung, die die Welt nehmen kann. Meinetwegen muss niemand „Zeichen setzen gegen den Antisemitismus“, die Erinnerungswellen sind ja gut und schön, aber ich erwarte von der Politik einfach eine klare Haltung für die Juden und pro Israel und hoffe, dass ich nicht wie Lotte Paepcke eines Tages auch Angst haben muss um mein Leben und meine Familie. Gerade das Kapitel „Memento“ ist deshalb besonders wichtig für die heutigen Leser.
Ein letztes Zitat, das sich wie ein Vermächtnis und wie eine Warnung liest, will ich noch anfügen: „Ihre [Paepckes] Bücher machen am individuellen Schicksal begreiflich, wie der nationalsozialistische Staatsterror seine Rassenideologie in kürzester Zeit umzusetzen und ein funktionierendes staatsbürgerliches Miteinander zu zerschlagen imstande war.“
Zur Gestaltung und Typografie: Beides gefällt mir sehr, besonders das Cover ist gut gelungen. Die Wahl der Schriften ist vorzüglich, die unterschiedlichen Überschriften, Unterüberschriften und der Text sind eine gute Symbiose eingegangen, für mich eine Freude beim Lesen der schwierigen Thematik. Da hätten auf den Inhaltsseiten aus ästhetischer Typografensicht die Fußnoten sicher gestört. Trotzdem hat es mich etwas gestört, so oft nach hinten blättern zu müssen, denn die Fußnoten (sie heißenF im Buch ja Anmerkungen) auf der Seite mit dem zugehörigen Text wären hilfreich und würden das Lesen nicht ständig unterbrechen. Am Ende ein Dank für die Literaturangaben, ich suche jetzt vor allem noch nach den Gedichten.
Fazit: Die Veröffentlichung dieser Biografie und der Bücher von Lotte Paepcke macht mich sehr froh, aber auch nachdenklich. Ich empfehle die Lektüren allen Geschichtsinteressierten, egal welchen Alters.

Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Viele, vielleicht zu viele Vorschusslorbeeren (Hörbuch)

Niemands Töchter
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Ich kannte den Namen Judith Hoersch bisher nicht, logisch, denn sie hat mit diesem Roman ihr Debüt als Schriftstellerin. Schon dafür gebührt ihr meine Anerkennung, denn in heutiger Zeit einen Roman so ...

Ich kannte den Namen Judith Hoersch bisher nicht, logisch, denn sie hat mit diesem Roman ihr Debüt als Schriftstellerin. Schon dafür gebührt ihr meine Anerkennung, denn in heutiger Zeit einen Roman so prominent bei einem großen Verlag zu veröffentlichen, dazu gehört schon eine große Portion Selbstbewusstsein und auch ein langer Atem. Ich hatte, bevor ich das Hörbuch begann, einige Rezensionen zu "Niemands Töchter" gelesen, einige auf Instagram, einige bei Amazon oder LovelyBooks. Aus Zeitmangel entschied ich mich dann fürs Hörbuch, das die Autorin selbst liest. Und hier begann mein Problem, ich kannte die Leseprobe (immerhin bis zur Seite 36), die mir gut gefallen hat, aber der gleiche Text – vorgelesen von der Autorin – kam mir sehr langatmig und langgezogen vor, die Stimme so langsam und ruhig, ja fast emotionslos. Das hat mich doch sehr enttäuscht.
Die Geschichte um die vier Frauen Marie, Gabriele, Alma und Isabell hat mich trotzdem sehr bewegt, schließlich bin auch ich eine Tochter und ich habe selbst zwei Töchter plus eine Patchworktochter, weiß um Beziehungstragödien und liebevolles An- und Abstoßen. Judith Hoersch bringt die Konflikte, die nicht nur in den Altersunterschieden lauern, sehr einfühlsam in ihrem Roman unter. Und sie löst die Geheimnisse, die unter der Oberfläche lauern, mit gekonnten Wendungen auf.
Judith Hoersch sagt selbst, dass sie "versucht, die tiefe Prägung zu ergründen, die Mütter an ihre Kinder weitergeben." Ja, das ist ihr gelungen und ich kann es aus vollem Herzen bestätigen, ohne meine Mutter würde ich heute auch keine Rezensionen schreiben. Das hat sie mir bereits als Kind in die Wiege gelegt.
Das Cover ist nicht ganz mein Geschmack, aber das liegt vielleicht daran, dass momentan unendlich viele Frauen- und Familienromane ähnlich gestaltet werden.
Fazit: wer gern Familienromane liest bzw. hört, ist hier genau richtig.

Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Himmelerdenblau und zu Tode betrübt

Himmelerdenblau
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Romy Hausmann hat einen so spannenden und verzwickten Krimi geschrieben, da konnte einem beim Hören schon mal der Atem stocken. 2003 - Julie Novak ist verschwunden, offensichtlich entführt, nach der sehr ...

Romy Hausmann hat einen so spannenden und verzwickten Krimi geschrieben, da konnte einem beim Hören schon mal der Atem stocken. 2003 - Julie Novak ist verschwunden, offensichtlich entführt, nach der sehr niedrigen Lösegeldforderung bleibt jedes weitere Zeichen von den Entführern und von ihr aus. Zwanzig Jahre später versucht ein True-Crime-Podcastteam, diesen unerklärlichen Fall neu aufzurollen. Wechselnde Protagonisten und die jeweiligen Sprecher lassen keine Langeweile aufkommen. Ich habe dem Hörbuch gebannt bis zum Schluss zugehört, eigentlich ist es fast ein Hörspiel. Dass es zum Ende hin immer undurchsichtiger, aber bisweilen eben auch vorhersehbarer wird, störte mich ein wenig. Zur Handlung und Lösung dieses Falls möchte ich mich aber nicht äußern, niemanden den Spaß und die Spannung verderben.
Die Sprecher sind allesamt ein tolles Gespann! Allen voran der Vater des Opfers, den Felix Manteuffel als dementer Chirurg mit Bravour liest. Uve Teschner, einer meiner liebsten Hörbuchsprecher, gibt dem Verdächtigen Daniel Profil.
Interessant ist das "Innenleben" eines True-Crime-Podcasts, mir hat das gut gefallen, mit welchen Ideen und Methoden da vorgegangen wird.
Fazit: spannend, aber etwas in die Länge gezogen, gute Hörempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Der Versuch, Simon Dubnow zu gedenken

Das Elfte Gebot
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Der Versuch, Simon Dubnow zu gedenken
Es gibt in Leipzig ein Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, das den Namen Simon Dubnow trägt. Gabriel Bronstein versucht, diesen bedeutenden Wissenschaftler ...

Der Versuch, Simon Dubnow zu gedenken
Es gibt in Leipzig ein Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, das den Namen Simon Dubnow trägt. Gabriel Bronstein versucht, diesen bedeutenden Wissenschaftler noch einmal zum Leben zu erwecken, aber tatsächlich ist er in Riga, genauer am 8. Dezember beim Massaker im Wald von Rumbula von den Deutschen umgebracht worden. Sein Werk aber, vor allem die zehnbändige Geschichte des jüdischen Volkes, hat sich der Nachwelt erhalten.
Die Geschichte, die der Autor um Simon Dubnow bzw. um den jungen Israeli David Dubnow, der wähnt, er könnte mit Simon verwandt sein, fabuliert, fühlt sich ein bisschen übertrieben an. "Gefunden" hat sie der Journalist Rafael Shapiro, der sie versehentlich ausdruckt und sich in ihr verstrickt.
Immer wieder las ich bewegende Szenen, die in Riga spielen, Anfang der 1970er Jahre und während des Zweiten Weltkrieges, trotzdem konnte mich dieses Buch nicht vollkommen überzeugen. David Dubnow, der da durch Riga geisterte, blieb für mich immer eine Kunstfigur. Mit Judica, Davids Angebeteter, oder mit Opa Samuel, "vor dem Krieg war er Rabbiner und Kantor. Leute aus ganz Lettland kamen nach Riga, um Rabbiner Samuel Melamed singen zu hören", ging es mir ähnlich.
Trotzdem, was mir sehr gefiel, waren die ausführlichen Anmerkungen im Glossar, die mir das Buch und die jüdische Geschichte von Riga dann doch sehr nahebrachten.
Ich habe bei Recherchen nach der eigenen Familiengeschichte auch Riga betrachtet, der Ehemann meiner Großtante wurde im Wald von Biķernieki, auch ein Wald in Riga, ermordet. Das war auch der ursprüngliche Anlass, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.
Wer sich für die Geschichte interessiert, dem empfehle ich das Buch, auch wenn es sich nicht sofort erschließt, berührt es doch, wenn man weiß, dass nur ein Prozent der Rigaer Juden den Holocaust überlebt hat. Wie es den wenigen Überlebenden, die in der Sowjetunion blieben, ergangen ist, ist dann schon wieder eine neue Geschichte.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Neuer Krimi, neuer Ermittler (Rezi fürs Hörbuch)

Minnesota
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Jo Nesbø, der Krimischriftsteller aus Norwegen, siedelt seinen neuen Kriminalroman in Minnesota an, offenbar eine Region, in der Schusswaffen zum täglichen Geschäft gehören und leider auch zu den Todesursachen, ...

Jo Nesbø, der Krimischriftsteller aus Norwegen, siedelt seinen neuen Kriminalroman in Minnesota an, offenbar eine Region, in der Schusswaffen zum täglichen Geschäft gehören und leider auch zu den Todesursachen, die immer wieder zu Diskussionen führen. Ermittler Bob Oz ist die neue Hauptfigur – Harry Hole muss ich nun vergessen –der nun bei Jo Nesbø die Verkaufszahlen ankurbeln wird. Denn auch dieser neue Krimi und seine Protagonisten sind dem Autor gut gelungen. Oz ist natürlich nicht der Liebling der Kollegen, der Vorgesetzten erst recht nicht. Immer wieder gerät er mit den Befehlen in Konflikt. Konflikte hat er aber auch privat, er trägt die Schuld am Tod seiner dreijährigen Tochter Frankie, dieses Motiv wird den ganzen Verlauf des Kriminalfalles begleiten, den Oz nun, ein paar Jahre nach Frankies Tod im Fokus hat.
Die Kriminalstory wechselt ständig von 2016 zur aktuellen Zeit, Oz verfolgt eine Spur, die sich als vollkommen irrsinnig und ekelerregend herausstellt. Um nicht die Spannung zu nehmen, werde ich zusätzlich zu den Infos des Verlages auf dem Cover nichts erzählen. Für mich hat es sehr lange gedauert, bis sich echte Spannung einstellte, das Finale ist wieder ein echtes Nesbø-Finale.
Ich habe das Hörbuch gern gehört, David Nathan ist ein prädestinierter Nesbø-Interpret, er gibt dem Hörer das Gefühl, mittendrin im Geschehen zu sein, was wirklich sensationell ist. Über die Längen kann auch Nathan nicht hinweghelfen, aber sie vergehen dann von selbst. Mir fehlt der alte Harry Hole doch ein wenig, aber zumindest gefällt mir Oz besser als die Figuren aus Der König.

Fazit: eine zurückhaltende Hörempfehlung, 4 Sterne

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