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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2026

Richtig was fürs Herz

Verliebt in Rosa
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Es gibt jetzt eine neue Reihe vom Autorinnenduo Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki. "Shanty Girls". Der erste Teil ist "Verliebt in Rosa" und im Kampenwand Verlag erschienen. Teil zwei und drei, auf die ...

Es gibt jetzt eine neue Reihe vom Autorinnenduo Sylvia Filz und Sigrid Konopatzki. "Shanty Girls". Der erste Teil ist "Verliebt in Rosa" und im Kampenwand Verlag erschienen. Teil zwei und drei, auf die ich mich jetzt schon freue, sind auch bereits in Planung! 😍

Die Reihe spielt, wie die meisten ihrer Bücher, an der Nordseeküste. Unsere Protagonistin Rosa hat nicht nur beruflich als Restauratorin mit Musikinstrumenten zu tun, sie spielt auch privat gerne Akkordeon. Daher schließt sie sich den "Deichperlen" an. Fünf Frauen, die aus Spaß an der Freud zusammen überwiegend Seemannslieder singen. Sehr schnell werden aus den Frauen gute Freundinnen, denn Rosa ist ein richtiges Herzchen. Sie liebt die Musik und mit ihren Ideen integriert sie sich sofort in die Gruppe. Und natürlich (es ist ja ein Roman von Sylvia und Sigrid!) geht es auch um die Liebe! Rosa lernt an einem Probenabend in der Hafenkneipe Sören, einen Bundespolizisten, kennen. Bei beiden knistert es sofort. Wird aus ihnen ein Paar? Meiner Meinung nach wäre auch Rouven, Rosas super sympathischer Geschäftspartner, eine Option! Findet es selbst heraus!

Ich liebe ja die Romane des Autorinnenduos, denn die Geschichten sind alle so authentisch, so, wie das Leben sie schreibt! Einfach glaubwürdig! Und auch das Setting ... in jedem Satz erwischt einen die volle Ladung Nordseeflair! Das geht los beim Strandspaziergang im Sturm und endet noch nicht bei Bratkartoffeln und Matjes.
Nicht zuletzt der lockere Schreibstil lässt einen durch die Seiten dieses Wohlfühlromans fliegen!
Aber der Hammer sind wieder einmal dieses tolle Cover und der Farbschnitt des Buches ... liegt das in der Buchhandlung, werden sicher viele hingreifen!

Von mir gibt's die absolute Leseempfehlung!

Lieblingszitat: "Manchmal braucht es nicht viel - nur die richtigen Töne zur richtigen Zeit"

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Tolle Fortsetzung und Abschluss der Dilogie

Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft
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"Lübecks Töchter", eine wundervolle Dilogie über den Wunsch der Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert nach Freiheit und Selbstbestimmung, findet jetzt mit dem zweiten Teil "Der Traum von Liebe und Gemeinschaft" ...

"Lübecks Töchter", eine wundervolle Dilogie über den Wunsch der Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert nach Freiheit und Selbstbestimmung, findet jetzt mit dem zweiten Teil "Der Traum von Liebe und Gemeinschaft" seinen krönenden Abschluss.

Amélie Roquette, die sich einst, unter schwierigsten Bedingungen, ihren Traum von der eigenen Schule für Mädchen und ein Lehrerinnenseminar in Lübeck erfüllt hat, lebt nun schon seit Jahren in "wilder Ehe" mit ihrem Richard zusammen. Alles könnte so schön sein, aber dann möchte Richard Amélie heiraten. Sie lehnt ab, da sie Angst hat, ihre Freiheit und ihren Beruf aufgeben zu müssen. Tief enttäuscht verlässt Richard sie Richtung Amerika. Seine Tochter Natalie, inzwischen auch Lehrerin, versteht die Entscheidung ihrer Ziehmutter nicht und gibt ihr die Schuld, dass der Vater weg ist. Das Zusammenleben der beiden Frauen gestaltet sich zunehmend schwieriger und als Natalie dann auch noch dem Charme eines windigen Adligen erliegt, scheint das Schicksal seinen Lauf zu nehmen ...

Autorin Anna Husen hat in diesem Roman auch wieder historisch belegte Gegebenheiten und Personen mit fiktiven Personen und Handlungen vermischt und daraus eine interessante, ja sogar spannende Fortsetzung des ersten Teils gemacht. Ging es im ersten Teil doch mehr um die Hindernisse, die Amélie im Zusammenhang mit ihrer Schule umschiffen musste, so geht es jetzt eher um das Persönliche. Geschickt bringt sie uns die gesellschaftlichen Probleme (Probleme der Frauen) zu der Zeit näher. Natalie, das einst so liebe Kind, hat sich zu einer jungen Frau entwickelt, die mit sich und ihrer Stellung im Leben hadert. Sie ist Amélie gegenüber sehr undankbar und richtig frech. Man möchte sie nehmen und schütteln! Wird sie noch zur Besinnung kommen, oder läuft sie sehenden Auges in ihr Unglück? Ich mochte diesen gut geschriebenen Roman kaum aus der Hand legen und empfehle Euch selbst zu lesen, wie es ausgeht!

Und auch das Cover, das wieder zwei junge Frauen, sowie Lübecks Holstentor zeigt, ist einfach eine Augenweide und passt super zu Teil 1!

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Einfach zum Wegträumen!

Viel mehr als nur ein Kuss
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Ist das nicht ein umwerfendes Cover? Als ich es das erste Mal gesehen habe, habe ich mich sofort darin verliebt! 😍

Das fiktive Örtchen Riverbend in Vermont hat nicht nur einen ganz besonderen ...

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Ist das nicht ein umwerfendes Cover? Als ich es das erste Mal gesehen habe, habe ich mich sofort darin verliebt! 😍

Das fiktive Örtchen Riverbend in Vermont hat nicht nur einen ganz besonderen Kleinstadt-Flair, es ist auch Schauplatz der "Riverbend-Romance'- Reihe von Autorin Martina Gercke. "Viel mehr als nur ein Kuss" bildet den ersten Teil dieser Reihe.

Protagonistin Marley Quinn ist Eventmanagerin in New York. Der berufliche Stress bringt sie an den Rand ihrer Kräfte und so nimmt sie sich eine mehrwöchige Auszeit in eben diesem Ort. Das gemietete Haus hat zwar Charme, ist aber eine Bruchbude. Der einzige Handwerker im Ort ist Wes Callahan, ein wortkarger, grummeliger Typ, aber auch ein sexy Sahneschnittchen! Wes hilft Marley, das Haus herzurichten und lässt ihr Herz höherschlagen. Und dann ist da noch Buddy, ein kleiner ausgesetzter Welpe, der bei ihr ein neues Zuhause findet. Sehr schnell fühlt die junge Frau sich wie zuhause in Riverbend! Sie findet neue Freundinnen, die sie sofort integrieren.

Martina Gercke hat einen wundervoll modernen und humorvollen Schreibstil, der es einem leicht macht, schnell in die Geschichte hineinzufinden! Das Setting hatte ich direkt vor meinem inneren Auge ... sei es die Natur am See, oder Junes Diner. Die Charaktere waren alle so authentisch und liebevoll gezeichnet, man musste sie einfach direkt gerne haben (außer vielleicht Marleys Mutter, die später dann ja doch noch recht sympathisch war)!
Ich habe mich in Riverbend direkt wohl und heimisch gefühlt! Die Story vermittelt einfach ein gutes, warmes Gefühl! Die Liebesszenen bringen noch ein wenig Würze hinein und die Story in der Story bringt Tiefgang.

Ich kann den Roman, der mich super unterhalten hat, wärmstens empfehlen und hoffe, dass noch viele Geschichten aus Riverbend folgen werden!

💋🩷Lieblingszitat🩷💋
Es war kein normaler Kuss gewesen. Kein >>mal sehen, was passiert<<. Es war der Kuss gewesen, den man nur einmal im Leben hatte. Der, der einem den Boden unter den Füßen wegzog, und gleichzeitig das Gefühl gab, angekommen zu sein.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Tolles Bilderbuch in Reimform!

Herein, herein! Wer zieht alles ein?
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Als meine Kinder noch klein waren, habe ich ihnen so gerne vorgelesen! Jeden Abend vor dem Zubettgehen und auch gerne zwischendurch mal.
Sehr beliebt waren da immer Texte in Reimform.
Nun sind die Kinder ...

Als meine Kinder noch klein waren, habe ich ihnen so gerne vorgelesen! Jeden Abend vor dem Zubettgehen und auch gerne zwischendurch mal.
Sehr beliebt waren da immer Texte in Reimform.
Nun sind die Kinder groß und ich darf den Enkelkindern vorlesen. 😃

Bei Penguin Junior gibt es jetzt das Bilderbuch "Herein, herein! Wer zieht alles ein?" von Autorin Katja Reider. Wunderschön illustriert wurde das Buch von Henrike Wilson.

Star der Geschichte ist ein großer Bär der gaaaaaanz alleine lebt. So nach und nach kommen immer mehr Tiere bei ihm zu Besuch. Alle Zimmer im Haus werden gefüllt, bis 20 Tiere da sind und am Abend ins Bett gehen. Der Bär hat nun alle seine Freunde um sich und will nie wieder allein sein!

Zu jedem Tier gibt es einen kurzen, lustigen Zählreim von 1 bis 20.

Die Kinder können bei diesem Buch sehr viel lernen: zunächst natürlich die Zahlen von 1 bis 20, dann noch viele verschiedene Tiere und auch, ob es Vor- oder Nachteile hat, wenn man alleine ist oder eben ganz viele Freunde um sich herum hat.

Das Bilderbuch ist empfohlen für Kinder ab 4. Meine Enkelinnen sind jünger. Die Kürze der Texte auf einer Seite ist für jüngere Kinder angemessener, finde ich. Allerdings kann man mit älteren Kindern (ab 4) vielleicht auch besser über das Gelesene sprechen (Vor/Nachteile des Alleinseins oder von Freundschaften).
Insgesamt würde ich mich da auf ein Alter gar nicht festlegen wollen. Vorlesen in Reimen bringt immer Spaß, genauso wie das Zuhören. Nicht umsonst gibt es so viele Lieder, Fingerspiele etc in Reimform.

Die Illustrationen gefallen mir besonders gut! Richtig farbenfroh und die Tiere sehen einfach lieb aus. Es ist pro Seite nicht zuviel dargestellt. So werden die Kinder auch nicht überfordert.

Und auch das Cover ist total schön gestaltet! Es ist matt und die Tiere und die Schrift darauf sind glänzend.

Das Bilderbuch mit 40 Seiten wird mit Sicherheit viele Kinder erfreuen!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Unerwartet gut, ich bin begeistert!

Amokalarm
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EIGENTLICH wollte ich den Roman "Amok Alarm" von Uli Black gar nicht lesen ... Ganz ehrlich, das Cover hat mich gar nicht angesprochen und als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich, dass die Geschichte ...

EIGENTLICH wollte ich den Roman "Amok Alarm" von Uli Black gar nicht lesen ... Ganz ehrlich, das Cover hat mich gar nicht angesprochen und als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich, dass die Geschichte einfach zu negativ ist und einen runterzieht.

Ich bin so froh, dass ich diese Coming-of-Age Geschichte doch gelesen habe, denn sie hat mich zu 100 % abgeholt!

Worum geht's denn überhaupt?
H.C. Nachtnebel (ja, so heißt der Teenie wirklich) ist Basketballspieler durch und durch. Er ist ein großer Kobe Bryant Fan. Als sein großes Idol bei einem Hubschrauber Absturz ums Leben kommt, erleidet H.C. einen psychischen Schock und hat fortan große psychische Probleme. Als dann Keira in seine Klasse kommt und sich zwischen den Beiden etwas anbahnt, scheint sich das Blatt für H.C. zu wenden. Und dann kommt doch alles ganz anders ...

Die (erfreulich kurzen) Kapitel sind in der Ich-Form geschrieben. Zuerst erzählt nur H.C., später kommen auch Mitschüler, Lehrer und Eltern zu Wort. Vieles ist natürlich in Jugendsprache geschrieben, ist aber trotzdem gut lesbar.

Von Anfang an ist klar, dass ein Amoklauf erfolgt ist. Die Kapitel springen immer in der Zeit und so nach und nach kristallisiert sich heraus, was den Jungen dazu getrieben hat.

Man denkt immer, dass nur kaputte Existenzen zu so etwas fähig sind, aber der Roman zeigt, dass es gar nicht so sein muss. H.C. stammt aus einer ganz normalen Familie, wird geliebt und weiß Gott nicht vernachlässigt, treibt Sport und ist ein guter Schüler. Und trotzdem ...

Autor Black hat das ganze so spannend geschrieben! Als Leser fühlt man sich so, als wäre man selbst direkt dabei. Ich habe auch alles sehr gut nachempfinden können! H.C. ist authentisch und dadurch, dass man weiß, was er fühlt und denkt, ist er auch sympathisch.

Obwohl ein schwieriges Thema, hat der Autor das sehr gut umgesetzt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und gebe eine begeisterte Leseempfehlung!

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