Schön!
Der Chronist der WindeIn der schule gelesen
In der schule gelesen
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Ein realistischer Coming-of-Age-Roman in einem hochrangigen US-armerikanischen Internat - das findet ihr in Curtis Sittenfelds Roman „Prep“ (in das Deutsche übersetzt von Verena Koskull). 🩵
Im Buch begleiten ...
Ein realistischer Coming-of-Age-Roman in einem hochrangigen US-armerikanischen Internat - das findet ihr in Curtis Sittenfelds Roman „Prep“ (in das Deutsche übersetzt von Verena Koskull). 🩵
Im Buch begleiten wir die junge Schülerin Lee, welche durch ein beliebtes Stipendium neu an der „Ault“-Schule ankommt. Ihr Zimmer teilt sie sich mit zwei anderen Mädchen, doch schnell merkt Lee, dass sie mit der reichen und pompösen Welt kaum mithalten kann - sie wird zur Beobachterin. Im Laufe des Romans schließt sie endlich Freundinnenschaften, verliebt sich, scheint angekommen zu sein. Doch wie lange kann sie ihr konstruiertes Ich aufrechterhalten?
Da Lee im Roman oft die stille Beobachterin ist, bekommen wir ihre Sicht intensiv geschildert. Nicht selten verliert sie sich in ihren eigenen Gedanken und nimmt uns als Leserinnen dabei mit. Sie beschäftigt sich mit Themen, die im Leben einer jungen Heranwachsenden zentral sind. Das Leben in der Schule wird sehr atmosphärisch eingefangen - hier hätte ich sogar gerne noch mehr gelesen! Durch die vielen verschiedenen Figuren hätte ich mir allerdings eine Figurenübersicht gewünscht. Teilweise hat mir zwischen den Kapiteln etwas die Spannung gefehlt, welche sich dann aber am Ende des Buches wieder aufgebaut hat.
„Prep“ ist ein zwar eher langsamer, aber trotzdem vielschichtiger Coming-of-Age-Roman, der auch Themen wie Klasse, Sexualität und Gesundheit auf sich nimmt.
Wie sehr einen die Vergangenheit beeinflussen kann, kann man gut an dem Buch Madwoman von Chelsea Bieker erkennen.
Wir begleiten die junge Mutter Glove, deren Leben augenscheinlich perfekt ist. Jedoch ...
Wie sehr einen die Vergangenheit beeinflussen kann, kann man gut an dem Buch Madwoman von Chelsea Bieker erkennen.
Wir begleiten die junge Mutter Glove, deren Leben augenscheinlich perfekt ist. Jedoch kommt ihre von Missbrauch geprägte Kindheit zum Vorschein, so dass ein Brief ihrer Mutter, die im Gefängnis sitzt, eine Reihe von Backflashs und Ängsten auslöst.
Sie stellt sich selbst in der Mutterrolle häufig in Frage.
Als Leser*in fragt man sich ständig, was passiert ist, ob Glove eine verlässliche Erzählinstanz ist oder nicht.
Manchmal ist der Funke bei mir nicht ganz übergesprungen.
Im Leben nebenan - ein Buch, welches ich ziemlich oft auf Instagram und Tiktok gesehen habe. Deswegen bin ich tatsächlich mit hohen Erwartungen an den Roman rangegangen.
Die Geschichte beruht ziemlich ...
Im Leben nebenan - ein Buch, welches ich ziemlich oft auf Instagram und Tiktok gesehen habe. Deswegen bin ich tatsächlich mit hohen Erwartungen an den Roman rangegangen.
Die Geschichte beruht ziemlich auf dem "Was-wäre-wenn"-Prinzip, die Protagonistin wacht plötzlich in einem anderen Leben mit Kind und Ehemann auf.
Generell hat mir die Storyline sehr gut gefallen, es war spannend, die unterschiedlichen Leben zu verfolgen, aber für mich hätten sie noch drastischer sein können.
Im Buch wurden viele Themen aufgemacht, wie Postpartum-Depression, Geburtsverletzungen, Menstruation, Wut, Freundinnenschaft - für mich hätten da auf mehr Seiten diese Themen vertieft werden können.
Trotzdem ein angenehmer Roman, der aber leider meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat.
Meine geniale Freundin von Elena Ferrante zeichnet ein wunderschönes Bild einer Freundinnenschaft, die von Höhen und Tiefen geprägt ist.
Die zwei jungen Mädchen, Elena und Lila, haben unterschiedliche ...
Meine geniale Freundin von Elena Ferrante zeichnet ein wunderschönes Bild einer Freundinnenschaft, die von Höhen und Tiefen geprägt ist.
Die zwei jungen Mädchen, Elena und Lila, haben unterschiedliche Geschichten, doch die Hintergründe ihres Heimatortes verbinden sie. Gemeinsam spielen sie, reden über Bücher und Erzählungen, lernen Jungen kennen und haben auch nicht immer die gleiche Meinung.
Das italienische Setting wird total schön rübergebracht, beschönigt aber keinesfalls Lilas schwierige familiäre Verhältnisse.
Ein Roman, der viele Themen aufgreift, oft auch still ist - für mich eher Sommerlektüre.