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Veröffentlicht am 26.05.2026

Gelungene kulinarische Reise nach Thailand

Willkommen in Thailand
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Das Kochbuch mit dem Titel „Willkommen in Thailand” zeigt die Seele der thailändischen Küche und lädt ein, die abwechslungsreiche Küche der Thailänder zu erkunden. Gesammelt und vorgestellt werden Gerichte ...

Das Kochbuch mit dem Titel „Willkommen in Thailand” zeigt die Seele der thailändischen Küche und lädt ein, die abwechslungsreiche Küche der Thailänder zu erkunden. Gesammelt und vorgestellt werden Gerichte und Land von dem Autorenduo Prisca Rüegg und Phassaporn Mankongthanachock. Das Buch bietet außer unzähligen Rezepten und schönen Bildern dazu auch eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten Zutaten und deren Geschichte.
Dazu gehört natürlich in erster Linie der Reis, als wichtigster Bestandteil. Es gibt unterschiedliche Arten und Zubereitungen, klassisch als Beilage oder verarbeitet zu den sehr beliebten Reisnudeln. Dazu gibt es dann unzählig leckere Rezepte, vom relativ einfachen bis zu den etwas aufwendigeren mit exotischen Zutaten, die hierzulande bestimmt nicht einfach zu finden sind. Dazu zählen sicherlich Lotos und Seerosen, die ich bislang noch nie gekostet habe. Interessant fand ich auch den Abschnitt über die Getränke, farbige Teesorten, von denen ich noch nie gehört habe, spannend.
Die Geschmacksrichtung Umami ist besonders wichtig für die thailändische Ernährung und ihr ist auch ein spezieller Abschnitt gewidmet, in dem sich alles um Gewürze, Kräuter, Saucen dreht. Die Gerichte werden zumeist in einem Wok zubereitet.
Natürlich werden auch Süßspeisen nicht vergessen, dabei werden auch spezielle Traditionen mit besonderen Köstlichkeiten verbunden.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes und inspirierendes exotisches Kochbuch mit vielen tollen Rezepten, das aber auch viel Informatives über das Land liefert und Lust macht, das Land und seine Gerichte vor Ort zu genießen. Viele der exotischen Zutaten machen mich absolut neugierig darauf!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ein absurd mystischer Krimi

Chiemsee-Gold oder Die Grube der unschuldigen Kinder
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Kriminalhauptkommissar Konrad Kramer von der Münchner Mordkommission benötigt dringend eine Auszeit und reist dafür an den schönen Chiemsee. Doch anstatt seine Angst vor der Tiefe zu verlieren, findet ...

Kriminalhauptkommissar Konrad Kramer von der Münchner Mordkommission benötigt dringend eine Auszeit und reist dafür an den schönen Chiemsee. Doch anstatt seine Angst vor der Tiefe zu verlieren, findet er dort einen toten Taucher und begegnet auch sonstigen Schrecken, denen er eigentlich gar nicht über den Weg laufen wollte!

In dem Buch “Chiemsee Gold”, geschrieben von Autor Rainer Jansen, spielt der Chiemsee und seine tiefste Stelle mit dem eigentümlichen Namen “Die Grube der unschuldigen Kinder” die Hauptrolle. Von der Entstehung bis zu seinen historischen Erlebnissen hat sich im und am See so einiges zugetragen oder ist im See versunken! Von diesen Erkenntnissen ist aber unser Protagonist Kramer weit entfernt, er staunt dafür umso mehr, wie Ereignisreich sich sein beschaulich geplanter Urlaub am See so entwickelt. Von bösen Mächten, Schätzen, Schatzsuchern, Fiktionen, einem foodaffinen Ministerpräsidenten und einem aufdringlichen Autor verfolgt, läuft er jedoch zur Hochform auf.
Eigentlich hatte ich ja komplett andere Erwartungen, mehr einen bayrischen Regionalkrimi gedacht, doch die Lektüre hat mich dann komplett überrascht in ihrer Entwicklung! Um das herauszufinden, sollte man das Buch unbedingt lesen ;) ich verrate hier nix.

Mein Fazit:
Bin mir nicht ganz sicher, ob ich das Buch in eine Krimi-Ecke stellen würde, denn es handelt sich um ein ziemlich facettenreiches Buch, ein kriminelles, bayrisches Science Fiction-Abenteuer mit historisch-geologischen Touch, gewürzt mit einer ganz speziellen Art Humor, der mich schon ziemlich schmunzeln ließ. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, für mich persönlich erfrischend absurd und unterhaltsam zu lesen;).

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Komplexer Roman über das Leben das über Grenzen reicht

Alma
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Die 53-jährige Alma reist über Ostern in ihre Heimatstadt Triest, um das Erbe ihres Vaters abzuholen. Dafür muss sie leider ihren Jugendfreund Vili treffen, mit dem sie einst eine komplizierte Beziehung ...

Die 53-jährige Alma reist über Ostern in ihre Heimatstadt Triest, um das Erbe ihres Vaters abzuholen. Dafür muss sie leider ihren Jugendfreund Vili treffen, mit dem sie einst eine komplizierte Beziehung führte. Mit Vili dem Jungen aus der Fremde, den ihr Vater eines Tages in die Familie bringt, verbindet Alma eine Art Hassliebe, die den Blick in die Vergangenheit bestimmt. Ein fester Anker in der Stadt waren ihre großbürgerlichen Großeltern, während die Beziehung zur Mutter schwierig war, glänzte der Vater meist mit Abwesenheit. Während sie ihre markanten Plätze der Stadt besucht, schwelgt Alma in Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend. Ihre Gedanken wandern dabei auch über die nahe Grenze.



Der Roman „Alma“ aus der Feder von Federica Mazon, einer gefeierten italienischen Schriftstellerin ist ihr erster Roman, der auch auf Deutsch erscheint. Die Übersetzung war sicherlich nicht ganz einfach denn Sprache und Schreibstil sind absolut eindrucksvoll. Die Geschichte wird beherrscht von Metaphern, wirkt sehr poetisch und ausdrucksstark, das war anfangs für mich sehr ungewöhnlich zu lesen. Daher dauerte es etwas bis ich mich an diesen ungewöhnlichen Stil gewöhnt habe. Wer mit der Begrifflichkeit wie fitzgeraldisch etwas anzufangen weiß, ausgefallene Sprach-Exzesse liebt, wird seine höchste Freude mit diesem Buch haben.

Ein kleines Beispiel: “Wie ein irischer Pub bringt das Meer der Stadt alle zusammen: Es mischt Reiche und Arme, jene mit von Hausmädchen gemachten Betten, jene mit einem in Deutschland arbeitenden Vater, jene mit einer Mutter, die man im Auge behalten muss, damit sie keine Dummheiten macht, jene mit und jene ohne Brotzeit.”

Auch Zeitsprünge sind nicht einfach zu händeln, sie wechseln abrupt, wirken willkürlich verstreut, manchmal weiß man gar nicht mehr wann und wo man sich in der Handlung befindet. Dennoch taucht man tief in die historische Geschichte von Triest ein. Geschuldet seiner besonderen geografische Lage und Atmosphäre wirkt die Stadt wie ein Wandler zwischen den Welten und Alma als ihr weibliches Pendant. Daneben befindet sich Vili, ein Junge aus Belgrad, der vor dem jugoslawischen Krieg zu ihrer Familie stößt. Die historischen Ereignisse sind für mich etwas schwer zu begreifen, da ich wenig darüber weiß. Es geht um Tito und den Zerfall Jugoslawien mit dem anschließenden Bürgerkrieg und seinen Massakern.

Beeindruckend dabei fand ich die großartigen Recherchen und Kenntnisse der Autorin von den historischen Abläufen und der Ortskenntnis, da ziehe ich meinen Hut. Da ich mich mit dieser Zeit noch nie beschäftigt habe, fand ich mich nicht so gut zurecht und habe wohl leider nur die Hälfte so mancher Aussagen und Anspielungen verstanden. Die Schrecken des Krieges und die Hilflosigkeit der Protagonisten sind jedoch deutlich zu vernehmen, jene die agieren und jene die machtlos zusehen können, werden sichtbar gemacht. Dies ist wohl die Botschaft, sie gilt sicherlich für jeden Konflikt und ist die Krux an der Sache die sich immer wiederholt, wohin man schaut?

Mein Fazit:

Eine recht sprunghafte Geschichte die ich sehr anspruchsvoll, jedoch auch irgendwie beeindruckend zu lesen fand. Geeignet für Anhänger poetischer Sprache, historischer Anekdoten und komplexer Zusammenhänge. Insgesamt stellt sich die Frage bei komplizierten Herausforderungen des Lebens herauszufinden, auf welcher Seite man stehen sollte.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Tatort Spezialschiff, ungewöhnliches Krimi-Szenario in Frankreich

Trügerisches La Rochelle
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Commissaire Chevaliers neue Wochenendaktivität auf der Austernbank seines Schwagers wird durch einen Anruf seiner Kollegin Sophie abrupt beendet. Er muss leider mit seinem Team arbeiten, denn es gab einen ...

Commissaire Chevaliers neue Wochenendaktivität auf der Austernbank seines Schwagers wird durch einen Anruf seiner Kollegin Sophie abrupt beendet. Er muss leider mit seinem Team arbeiten, denn es gab einen ungewöhnlichen Todesfall auf einem Installationsschiff weit draußen auf dem Meer. Dort werden für einen Windpark die Windräder von einem großen Team an Spezialisten aufgebaut. Was zunächst wie ein tragischer Unfall erscheint, wird schnell zu einem brutalen Mordfall. Das als unsympathisch beschriebene Opfer war nicht gerade beliebt bei der Mannschaft, doch das ist ja eigentlich kein richtiges Mordmotiv, oder?

„Trügerisches La Rochelle“ ist der mittlerweile vierte Teil einer Reihe an der französischen Atlantikküste mit Commissaire Chevalier und seinem Team, geschrieben von einem deutschen Autor unter dem Pseudonym Jean-Claude Vinet. Man merkt dem Krimi an, der Mann kennt sich gut aus in Frankreich und all den dort üblichen Gewohnheiten.
Der Fall selbst bekommt aber eine sehr spezielle Tatort-Location, denn das Opfer befindet sich auf einem Spezialschiff zur Errichtung eines Windparks. Für mich absolutes Neuland, solch eine Szenerie. Gut beschrieben, schwer vorzustellen, aber auch besonders und interessant. Es ist nicht nur die Örtlichkeit speziell, sondern auch die Handlung, die überraschend bleibt bis zum Schluss. Trotz der begrenzten Anzahl von Personen an Board häufen sich kontinuierlich die Motive und weitere Tote. Je weiter die Geschichte fortschreitet, gibt es zahlreiche erstaunliche Wendungen und Möglichkeiten, das ist wirklich spannend konstruiert. Trotz Neueinstieg in die Serie lassen sich die Folgen problemlos unabhängig voneinander lesen, obwohl eine rätselhafte private Angelegenheit den sympathischen Ermittler Chevalier anscheinend schon des längeren umtreibt und sich auch hier letztlich als Cliffhanger herausstellt.
Sehr einladend und gelungen finde ich das Cover, es macht richtig Lust auf La Rochelle.
Mein Fazit:
Unterhaltsame Krimiserie, die in meinem Lieblingsurlaubsland Frankreich spielt. Es war ein schöner Ausflug dorthin, in diese Ecke möchte ich unbedingt einmal reisen. Insgesamt eine gelungene und kurzweilig zu lesende Krimi-Lektüre.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Aufwühlender Polizeikrimi

Die Tote von Nazaré
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Hauptkommissarin Maren Berger flüchtet nach einem traumatischen Vorfall von Köln nach Nazaré in Portugal. Dort will sie sich erholen, neu sortieren und vielleicht auch ihr Gedächtnis wieder erlangen. Doch ...

Hauptkommissarin Maren Berger flüchtet nach einem traumatischen Vorfall von Köln nach Nazaré in Portugal. Dort will sie sich erholen, neu sortieren und vielleicht auch ihr Gedächtnis wieder erlangen. Doch gleich an ihrem ersten Tag in Nazaré findet sie eine tote Frau am Strand! Ohne Handy, schlägt sie in einem Café Alarm, doch als die Polizei eintrifft ist die Leiche plötzlich verschwunden. Ist das Verbrechen mit Maren nach Portugal gereist?

Der Krimi „Die Tote von Nazaré” geschrieben von Miguel Silva, dem Pseudonym eines deutschen Schriftstellers, ist eine interessante Verknüpfung eines Falles aus Deutschland mit einer Location in Portugal. Die Geschichte um eine Kölner Kommissarin ist äußerst geschickt gestrickt und man weiß bis zuletzt nicht wie eigentlich alles zusammenhängen könnte, was für ausreichend Spannungsmomente sorgt. Die Protagonisten sind allesamt gut ausgewählt, die portugiesische Polizeitruppe dabei absolut sympathisch und die Handlung abwechslungsreich gestaltet. Man bekommt einen guten Eindruck von den Örtlichkeiten rund um Nazaré und dessen Attraktion an eindrucksvollen Wellen.
Das Cover mit Blick auf die portugiesische Küste und dem mit prominentem Fliesenrand umrahmten Titel, passen sehr schön zu diesem Buch. Auch die Location Nazaré samt Portugalkarte im Innenteil ist eine schöne Idee.

Mein Fazit:
Unterhaltsamer Krimi mit einem Hauch Fernweh nach Meer und Strand, dessen Lektüre mir gut gefallen hat.

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