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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ratlosigkeit

Richtig gutes Essen
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Diese Buch hat mich wirklich ratlos zurück gelassen.

Ich wollte es unbedingt lesen, weil mich momentan der japanische Alltag sehr interessiert - angeregt durch durchgeführte und geplante Reisen von Freunden ...

Diese Buch hat mich wirklich ratlos zurück gelassen.

Ich wollte es unbedingt lesen, weil mich momentan der japanische Alltag sehr interessiert - angeregt durch durchgeführte und geplante Reisen von Freunden nach Japan und meine eigene Lust, dieses Land kennen zu lernen.

Das Buch ist sehr schön und wertig gestaltet, Hardcover, Lesebändchen, ein wirklich hübsches Cover in Rot und Créme im dezent angedeuteten Comic-Stil - eine wirklich gute Einstimmung!

Der Text allerdings hat mich wirklich hauptsächlich gelangweilt. Einen sehr geradlinigen, distanzierten Erzählstil bin ich aus der Lektüre anderer japanischer Autoren gewöhnt, aber hier hat sich auch die Handlung für mich ständig wiederholt, im Kreis gedreht, führte weder zu Erkenntnissen noch zu Spannung noch zu Fragen....

Vielleicht gibt das wirklich einen Einblick in den japanischen Alltag, was Büroarbeit und Beziehungen betrifft, aber meine Lektüre ist das nicht.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Vieles nicht klar

Die Buchhändlerin von Orvieto
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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, lässt doch der Klappentext für Bücher-, Buchhandlungs- und Italienliebhaberinnen - wie ich eine bin - auf eine richtig schöne Geschichte hoffen.

Auch das Cover ...

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, lässt doch der Klappentext für Bücher-, Buchhandlungs- und Italienliebhaberinnen - wie ich eine bin - auf eine richtig schöne Geschichte hoffen.

Auch das Cover mit dem Scherenschnitt einer fröhlichen Radfahrerin vor einer pittoresken italienischen Hügellandschaft weckt Erwartungen auf einen Italien-Wohlfühlroman.

Leider konnte die Autorin - oder vielleicht auch die Übersetzerin ? - diese meine Hofnungen nicht erfüllen. Die Geschichte kam bei mir eher wirre an, eine Art Dorfkrimi - dies fafnd ich allerdings prinzipiell nicht einmal schlecht.

Überhaupt nichts anfangen konnte ich dagegen mit den Texten, die jedem Kapitel vorgeschaltet waren. Weder konnte ich einen Zusammenhang zur Handlung des Buches herstellen noch habe ich eine Ahnung, aus welchem anderen Text sie stammen. Hier hätte ich mir dringend zumindest eine Erläuterung im Vor- oder Nachwort gewünscht...

Auch aus den zwischengeschalteten Briefen an Livia konnte ich nichts entnehmen, was mit dem Buch zu tun hat.

Und der Schluss des Romans blieb völlig rätselhaft für mich....

War für mich gar nichts.....

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Veröffentlicht am 18.05.2023

Griechisches Inselflair mit zahlreichen Fehlern

Maroulas Geheimnis
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Ich habe das Buch gekauft, weil es so klang, als ob es das griechische Inselflair gut einfängt.

Nun bin ich leider sehr enttäuscht.

Die Idee zu der Geschichte und den Plot finde ich gar nicht schlecht, ...

Ich habe das Buch gekauft, weil es so klang, als ob es das griechische Inselflair gut einfängt.

Nun bin ich leider sehr enttäuscht.

Die Idee zu der Geschichte und den Plot finde ich gar nicht schlecht, ja sogar recht gut stellenweise. Auch wird die Atmosphäre auf der Insel gut eingefangen.

Aber die Umsetzung...

Man mag ja noch darüber hinwegsehen, dass die Geschichte nur so strotzt von Klischees, dass die Figuren keinerlei charakterliche Tiefe entwickeln, dass die Sprache des Autors sehr sehr einfach ist..

Aber für mich hört jede Toleranz auf bei den Unmengen von grammatikalischen und orthographischen Fehlern. Gab es da keinen Lektor?

Selbst ein simples Rechtschreibprogramm hätte da doch geholfen. Ich kann nicht verstehen, wie man einen Text so in Druck geben kann...


Gut gefallen hat mir das Cover, das weckt sofort Lust, nach Griechenland zu reisen.


Von mir subjektiv keine Lese- und schon gar keine Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.05.2023

Berührend, aber flach

Ich werde da sein, wenn du stirbst
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Ich möchte zunächst sagen, dass mir die in der Ich-Perspektive erzählende Isi sehr leid tut. Ich kann mir vorstellen, wie es ihr in dieser traurigen Geschichte erging.

Da es um eine wahre Geschichte ...

Ich möchte zunächst sagen, dass mir die in der Ich-Perspektive erzählende Isi sehr leid tut. Ich kann mir vorstellen, wie es ihr in dieser traurigen Geschichte erging.

Da es um eine wahre Geschichte geht, frage ich mich, ob man hier überhaupt Rezensionen und Kritiken schreiben sollte. Aus Gründen der Pietät habe ich mich entschlossen, dies bei amazon und den Online-Buchhandlungen NICHT zu tun, wohl aber hier.

Leider werden beim Schreibstil der Autorin weder Isi noch Conte wirklich deutlich, fühlbar, greifbar für mich. Es wird einfach erzählt statt gezeigt und damit die 1. Regel jeder laienhaften Schreibwerkstatt missachtet.

Conte "sieht gut aus, ist humorvoll, sensibel..."
Was die beiden wirklich zueinander zieht und verbindet, wird nicht fühlbar.

Schade.

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Veröffentlicht am 09.08.2023

Gute Geschichte, schlecht geschrieben

Insel der tausend Puppen
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Ich habe das Buch anlässlich eines Urlaubes auf Usedom gelesen, weil ich dachte, ein Regionalkrimi passt gut.

Allerdings war ich mehr als enttäuscht von diesem Text. Die Geschichte an und für sich ist ...

Ich habe das Buch anlässlich eines Urlaubes auf Usedom gelesen, weil ich dachte, ein Regionalkrimi passt gut.

Allerdings war ich mehr als enttäuscht von diesem Text. Die Geschichte an und für sich ist gut - man hätte sie nur anders, besser erzählen müssen - was m.E. nicht schwer gewesen wäre.

Der Autor verliert sich von Anfang an in Erklärungen zu verschiedenen Themen, wie Waffen, Militäreinsätze, Biologisches, etc. , die im Stil eines langweiligen Lexikons und unendlich weitschweifig geschrieben sind. Noch dazu bettet er sie meist in Dialoge ein, die oft hölzern genug sind, aber durch die langatmigen Erklärungen noch unglaubwürdiger werden und den Lesefluss total ausbremsen.

Die Sprache ist oft ein wenig antiquiert; das könnte ja sogar noch Charme haben, wenn es durchgehalten würde - und wenn sie nicht vor grammatikalischen und orthographischen Fehlern wimmeln würde.

Schade um die Geschichte und das Thema, und schade um mein Geld....

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