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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

Eine nette RomCom

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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The Love-Life-List ist der zweite Band zu Note to myself, doch man kann die Geschichten auch unabhängig voneinander lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und handeln von unterschiedlichen ...

The Love-Life-List ist der zweite Band zu Note to myself, doch man kann die Geschichten auch unabhängig voneinander lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und handeln von unterschiedlichen Protagonisten. Das Cover fängt den vibe der Geschichte sehr gut ein und hat mich angesprochen. Wir sehen die Protagonisten und auch die Dinge, die der Protagonistin Rose wichtig sind. Diese ist Lektorin und ist nach New York gezogen, um einerseits den Erwartungen ihrer Eltern zu entfliehen, andererseits ihrer Zwillingsschwester Halley und ihre Verlobten, der gleichzeitig Roses Ex ist. Nun hat sie eine kleine Wohnung in New York und eine Katze, doch es ist nicht alles so einfach wie gedacht. Sie nimmt einen Aushilfsjob in dem Kinderbuchladen ihrer Freundin an und jobbt dort für ein paar Stunden. Nebenan eröffnet Zane sein Tattoo-Studio und bringt nicht nur den Kinderbuchladen durcheinander, sondern auch Roses Gefühle.
The Love-Life-List ist eine typische RomCom, die leichte Unterhaltung bietet und bei der man beim Lesen entspannen und sich vom Tag erholen kann. Rose ist mir sympathisch, allerdings finde ich ihre Unsicherheit ihrer Schwester, aber auch ihrer Zukunft gegenüber ein wenig übertrieben. Gerade das Problem mit der Schwester könnte sie relativ leicht durch ein Gespräch aus der Welt schaffen. Doch trotzdem fand ich spannend zu sehen, wie Rose sich über die gesamte Handlung hinweg weiterentwickelt, wie sie merkt, was sie vom Leben wirklich will und, wie sie ihre Konflikte löst. Zane widerrum ist ein total lieber Charakter, den ich sofort lieb gewonnen habe. Trotz des Gegenwindes und der Skepsis ihm und vor allem seinem Beruf gegenüber, hält er an seinem Traum fässt und lässt sich nicht beirren. Die Liebesgeschichte bleibt zwar eher oberflächlich, aber trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen. Das lag vor allem an dem leichten und lockeren Schreibstil der Autorin. Die Geschichte liest sich super flüssig und man kann voll und ganz in das Setting eintauchen. Gerade die Buchhandlung mochte ich total gerne, mit Roses Freunden entsteht da eine tolle Atmosphäre, in der man selber gerne arbeiten würde. Besonders fand ich auch die Kapitelanfänge: Zitate, die (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe beschreiben, das fand ich sehr gelungen.
Insgesamt ist die Geschichte von Rose und Zane also eine nette RomCom, die eine leichte Lektüre verspricht. Die Liebesgeschichte geht nicht allzu sehr in die Tiefe, doch trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann die Geschichte weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Ein toller Inselroman

Leuchtturmzauber
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Leuchtturmzauber ist Band 3 von 3 der Nordseereihe. Das Buch beinhaltet 384 Seiten. Optisch bilden die Bücher im Regal einen hübschen Hingucker. Es ist vom Vorteil, die anderen Bände auch zu lesen, aber ...

Leuchtturmzauber ist Band 3 von 3 der Nordseereihe. Das Buch beinhaltet 384 Seiten. Optisch bilden die Bücher im Regal einen hübschen Hingucker. Es ist vom Vorteil, die anderen Bände auch zu lesen, aber man kann die Geschichte auch einzeln gut lesen und genießen.
Die Protagonistin Julia ist 33 Jahre alt, arbeitet auf der Insel in dem Familienbetrieb bei einer Kutschenspedition. Da ist sie aufgewachsen und geblieben, obwohl viele ihre Freunde die Insel längst verlassen haben. Kutschenfahrten, Gut und Leute zu transportieren, ist ihr täglich Brot. Der Dorfpolizist war eines Tages streng mit ihr und sie soll wegen gefährlichem Fahrens einen Kutscher-Lehrgang besuchen. Der Kurs wird zufälligerweise von ihrer Jugendliebe Lukas geleitet, der gerade wieder vom Festland in den Ort zurückgekehrt ist. Ob für länger oder nur kurzfristig weiß Julia nicht. Seine Familie führt auch eine Kutschenspedition und die beiden Familien sind eiserne Konkurrenten, schon immer gewesen. Lukas hat vor 14 Jahren bei Nacht und Nebel, ohne Julia Bescheid zu geben, warum, die Insel verlassen. Er ist untergetaucht, hat sich nicht gemeldet, hat aber mit der eigenen Mutter den Kontakt gehalten. Nun ist er wieder da. Lukas scheint Julias Nähe zu suchen. Will er sich für die damalige Aktion entschuldigen? Er hat sie damals um ein Treffen gebeten, ist aber nicht
erschienen. Seitdem ist viel Zeit vergangen, Julia konnte nicht verstehen, warum es so verlaufen ist. Lukas hat etwas über ihre Vergangenheit herausgefunden, das ihr ganzes Leben verändern könnte. Julia lässt es zu. Sie treffen sich, sie erzählt, was alles in der Zeit passiert ist. Beispielsweise, dass ihre Mama vor 5 Jahren, einfach so, ihre kleine Familie verlassen hat und, dass der Papa sehr darunter leidet und sie sehr vermisst. Lukas will es nicht lange geheim halten und verrät es Julia. Was steckt dahinter?
Die Geschichte ist leicht, locker und flüssig geschrieben. Die Autorin beschreibt einige wichtige Themen, die den Leser ansprechen. Es kommt keine Langeweile auf beim Lesen, denn die Kapitel haben eine angenehme Länge. Man wird als Leser gut unterhalten, mit vielen Emotionen, Inselkolorit und lebensechten Charakteren, mit denen man mitfiebern kann, wie so manche Situationen sich entwickeln, wird das Leseerlebnis perfekt abgerundet. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Gute und spannende Geschichte zum Jubiläum

Ostfriesenerbe
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Ostfriesenerbe ist Band 20 aus der Reihe von Klaus Peter Wolf. Das Buch beinhaltet 560 Seiten.
Eine ganze Stadt gerät in Panik, als im Lokalradio verkündet wird, dass man zwei Leichen gefunden hat. Die ...

Ostfriesenerbe ist Band 20 aus der Reihe von Klaus Peter Wolf. Das Buch beinhaltet 560 Seiten.
Eine ganze Stadt gerät in Panik, als im Lokalradio verkündet wird, dass man zwei Leichen gefunden hat. Die eine vor dem berühmten Teemuseum in der Norder Innenstadt, die andere in dem neu eröffneten Krimimuseum. Nun wird sofort getratscht, man spricht vom Museum Mörder. Die ersten Spekulationen aus der Bevölkerung werden laut. Als Ann Kathrin sich vor Ort einen Überblick verschafft und die tote Helga Bornemann sieht, weiß sie sofort, dass hier etwas viel Größeres auf dem Spiel steht und, dass dieser Fall zu einem Wendepunkt in ihrem Leben und im Beruf werden wird. Jetzt hat sie mit ihrem Team zuerst viel Arbeit zu erledigen und es wird nicht einfach.
Die Geschichte klingt spannend und interessant. Nun wird es beim Lesen teils langatmig, aber nicht langweilig. Ich habe mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Die Charaktere sind teils bekannt und machen ihren Job immer wieder hervorragend. Krimifans kommen definitiv auf ihre Kosten. Der Schreibstil ist, wie bei Klaus Peter Wolf ja bekannt, leicht und flüssig, er geht ins Detail und viele Themen werden angesprochen, genauso wie der ausgeprägte Lokalkolorit. Die Abschnitte sind nicht zu lang. Der Leser wird diesmal mit vielen aktuellen Themen konfrontiert. Der Datenschutz, Überwachung, Kameras, Machtmissbrauch, Tech-Milliardäre, KI gestützte Auswertung. Da sind so einige Themen, die im Vordergrund stehen, schon ein wenig spezifisch, aber interessant zugleich.
Ann Kathrin tritt ein gefährliches digitales Erbe an, das von Miss Moneypenny hinterlassen wurde, kann es ihr beim Lösen des Falls helfen? Zudem wird auch der schwere Polizei- und Notseeretteralltag detailliert beschrieben, die so manche an ihre Grenzen bringt. Auch Ann Kathrin überlegt, ihren Job aufzugeben und stattdessen im Hospiz zu arbeiten.
Es ist ein tiefgründiger Krimi, der viele Themen aufgreift. Der Autor hat sich für die Jubiläum Ausgabe schon etwas Besonderes überlegt und zu Papier gebracht. Mir persönlich hat es gefallen, deshalb vergebe ich hier vier Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Hat mich wieder gut unterhalten können

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Die Housesitterin ist ein neuer Thriller von Emily Rudolf. Das Buch beinhaltet 432 Seiten.
Cecilia hat schon bei einigen Leuten als Haussitterin gearbeitet. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie am Boden zerstört. ...

Die Housesitterin ist ein neuer Thriller von Emily Rudolf. Das Buch beinhaltet 432 Seiten.
Cecilia hat schon bei einigen Leuten als Haussitterin gearbeitet. Nach dem Tod ihrer Mutter ist sie am Boden zerstört. Sie ist ohne Geld, kann sich nicht mal ein WG-Zimmer leisten. Nun bewirbt sie sich erneut bei der Familie Waldners. Sie hat ihr Vorstellungsgespräch bei dem Sohn Johannes und soll diesmal eine Villa auf einer unbewohnten Insel an der Ostsee behüten. Zugang dorthin ist nur mit dem privatem Bootsführer Daniel möglich. Cecilia bekommt die Stelle. Inzwischen kommen sie und Johannes sich näher. Nach außen sieht es aus, als wäre es Liebe und eine ernste Beziehung. Wenn sie sich alleine oder ängstlich fühlen sollte, hat sie auch von ihm die Erlaubnis gekriegt, dass sie über das Wochenende auch ihre Freunde miteinladen darf. Nur soll angeblich Johannes die Tage verhindert sein und kann selbst nicht kommen. Cecilia nutzt es aus, lädt die 3 Leute ein. Nun werden alle plötzlich überrascht, Johannes ist mit von der Partie. Nicht alle sind damit zufrieden, aber warum??? Es sind 4 Leute, jeder trägt ein Geheimnis mit sich. Jeder handelt , um seine Vorteile zu gewinnen. Würden sie soweit gehen, gar sogar jemanden zu töten?
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Cecilia sucht nach dem Tod ihrer Mutter Halt. Johannes versucht nach dem Tod seines Vaters seine Kontrolle und Gefühle unter einen Hut zu bringen. Jeder kämpft hier für sich alleine. Hoffentlich mit Erfolg. Mich hat die Geschichte bis zum Ende gefesselt.. Die Freunde, die auf die Insel kommen, spielen alle ein Katz-und-Maus - Spiel. Jeder verbirgt etwas, jeder hat etwas zu erledigen, man darf hier keinem trauen. Die Wendungen kamen überraschend, wirkten aber authentisch und glaubwürdig. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig und spannend. Die Kapitel haben angenehme Leselänge , es kommt keine Langeweile auf, weil die Spannung andauernd anhält. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, sow wirken auf den Leser lebensecht. Von manchen hätte ich mir aber mehr gewünscht, sie gingen im Laufe der Geschichte definitiv unter. Fazit: Glaube keinem, denn jeder kann dein Feind sein. Die Geschichte hat mir gut gefallen, vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Wichtige Themen treffen auf grumpy×sunshine

Where I Owned My Voice
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Bei where I owned my voice handelt es sich um den zweiten Band der Museum of broken hearts Reihe, den man unabhängig von den anderen Bänden der Trilogie lesen kann. Es geht jedes Mal um ein anderes Pärchen ...

Bei where I owned my voice handelt es sich um den zweiten Band der Museum of broken hearts Reihe, den man unabhängig von den anderen Bänden der Trilogie lesen kann. Es geht jedes Mal um ein anderes Pärchen und die Geschichten sind in sich abgeschlossen. Das farbenfrohe Cover zeigt die Protagonisten Toni und Vince, im Hintergrund sind Ausschnitte aus einem Museum angedeutet. Das Ganze ist eher in einem Fliederton gehalten und nur die Figuren stechen mit den anderen Farben hervor. Das finde ich gut gelungen und es passt auch vom Stil her sehr gut zum ersten Teil.
In diesem Band geht es um Toni und Vince, die sich beim Speeddating treffen und sich überhaupt nicht verstehen. Doch dann treffen sie sich auf der Arbeit wieder, denn für das 1-jährige Jubiläum des Museum of broken hearts soll eine Feier auf die Beine gestellt werden. Die Besitzerin des Museums Toni bekommt von ihren Eltern eine helfende Hand zur Seite gestellt, Eventmanager Vince. Kann ihre Zusammenarbeit klappen?
Ich mochte die Geschichte rund um Toni und Vince gerne. Das Buch greift viele wichtige Themen der heutigen Zeit auf eine sensible und authentische Art und Weise auf, wie beispielsweise komplexe Familienstrukturen oder den Umgang mit chronischen Krankheiten. Das ist der Autorin sehr gut gelungen, allerdings hätte ich mir gerade zur Thematik der Endometriose noch ein wenig mehr und ausführlichere Infos gewünscht, wie ihre Familie beispielsweise damit umgeht oder wie sehr die Krankheit sie schon geprägt hat. Die Geschichte wird aus den zwei Perspektiven der beiden Protagonisten erzählt. Einerseits Toni, die in ihrer Familie als Little Miss Sunshine gilt, und Toni, der zunächst eher der grumpy Typ ist, doch mit der Zeit auftaut und auch andere Seiten von sich zeigt. Ich mochte, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt hat, es wirkte realistisch und man konnte die Entwicklung ihrer Gefühle nachvollziehen. Die Autorin hat einen flüssigen und lockeren Schreibstil, sodass man die Geschichte gerne liest, schafft es aber auch die Emotionen miteinzubinden, was der Geschichte eine gewisse Tiefe verleiht. Ich habe mich auch gefreut, die Charaktere aus Band 1 wieder zu treffen und zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt haben.
Insgesamt mochte ich die Geschichte rund um Toni und Vince gerne, sie ist authentisch und definitiv lesenswert.

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