Eine nette RomCom
The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die LiebeThe Love-Life-List ist der zweite Band zu Note to myself, doch man kann die Geschichten auch unabhängig voneinander lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und handeln von unterschiedlichen ...
The Love-Life-List ist der zweite Band zu Note to myself, doch man kann die Geschichten auch unabhängig voneinander lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und handeln von unterschiedlichen Protagonisten. Das Cover fängt den vibe der Geschichte sehr gut ein und hat mich angesprochen. Wir sehen die Protagonisten und auch die Dinge, die der Protagonistin Rose wichtig sind. Diese ist Lektorin und ist nach New York gezogen, um einerseits den Erwartungen ihrer Eltern zu entfliehen, andererseits ihrer Zwillingsschwester Halley und ihre Verlobten, der gleichzeitig Roses Ex ist. Nun hat sie eine kleine Wohnung in New York und eine Katze, doch es ist nicht alles so einfach wie gedacht. Sie nimmt einen Aushilfsjob in dem Kinderbuchladen ihrer Freundin an und jobbt dort für ein paar Stunden. Nebenan eröffnet Zane sein Tattoo-Studio und bringt nicht nur den Kinderbuchladen durcheinander, sondern auch Roses Gefühle.
The Love-Life-List ist eine typische RomCom, die leichte Unterhaltung bietet und bei der man beim Lesen entspannen und sich vom Tag erholen kann. Rose ist mir sympathisch, allerdings finde ich ihre Unsicherheit ihrer Schwester, aber auch ihrer Zukunft gegenüber ein wenig übertrieben. Gerade das Problem mit der Schwester könnte sie relativ leicht durch ein Gespräch aus der Welt schaffen. Doch trotzdem fand ich spannend zu sehen, wie Rose sich über die gesamte Handlung hinweg weiterentwickelt, wie sie merkt, was sie vom Leben wirklich will und, wie sie ihre Konflikte löst. Zane widerrum ist ein total lieber Charakter, den ich sofort lieb gewonnen habe. Trotz des Gegenwindes und der Skepsis ihm und vor allem seinem Beruf gegenüber, hält er an seinem Traum fässt und lässt sich nicht beirren. Die Liebesgeschichte bleibt zwar eher oberflächlich, aber trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen. Das lag vor allem an dem leichten und lockeren Schreibstil der Autorin. Die Geschichte liest sich super flüssig und man kann voll und ganz in das Setting eintauchen. Gerade die Buchhandlung mochte ich total gerne, mit Roses Freunden entsteht da eine tolle Atmosphäre, in der man selber gerne arbeiten würde. Besonders fand ich auch die Kapitelanfänge: Zitate, die (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe beschreiben, das fand ich sehr gelungen.
Insgesamt ist die Geschichte von Rose und Zane also eine nette RomCom, die eine leichte Lektüre verspricht. Die Liebesgeschichte geht nicht allzu sehr in die Tiefe, doch trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann die Geschichte weiterempfehlen.