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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein seichter Spannungsroman

Die Haushälterin
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Mit „Die Haushälterin“ ist Joy Fielding eher ein Spannungsroman als die bisher von ihr gewohnte Thriller gelungen. Dennoch kann dieses Buch mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, auch wenn einige ...

Mit „Die Haushälterin“ ist Joy Fielding eher ein Spannungsroman als die bisher von ihr gewohnte Thriller gelungen. Dennoch kann dieses Buch mit einigen interessanten Wendungen aufwarten, auch wenn einige Teile des Plots hervorsehbar gewesen sind. Ich würde sagen eine ausgewogene Mischung zwischen Spannung und Vorahnungen.
Die Sprache ist recht einfach gehalten, so dass man relativ schnell ins Buch kommt und man es in relativ kurzer Zeit zu Ende gelesen hat. Die Charaktere sind teilweise sehr Mainstream, entsprechen also den gängigen Klischees. Dennoch wird auch ein wichtiges Thema, das von alternden und pflegebedürftigen Menschen, thematisiert. Die beiden Schwestern, die hier im Mittelpunkt stehen, kümmern sich weder um Mutter , noch um Vater so wirklich. Während die eine Schwester zu beiden ein eher schwieriges und schwiegespaltenes Verhältnis hat, ist die andere Beiders Liebling. Auch hier werden einige Klischees bedient. Dennoch ein kurzweiliger, spannender Roman, der jedoch ohne Tiefen oder eine atmosphärische Dichte auskommen muss.

Die früheren Bücher der Autorin waren da ein ganz anderes kaliber.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Schwacher Plot

Wir fallen nicht
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Ich wollte hier gerne noch einmal kurz auf den Inhalt eingehen, da der Klappentext meiner Meinung nach nicht sehr Aussagekräftig ist bzw. sehr vage umschreibt um was es in dem Buch eigentlich geht.
Mitja, ...

Ich wollte hier gerne noch einmal kurz auf den Inhalt eingehen, da der Klappentext meiner Meinung nach nicht sehr Aussagekräftig ist bzw. sehr vage umschreibt um was es in dem Buch eigentlich geht.
Mitja, der Ich-Erzähler dieser Geschichte, verbringt den Sommer mit seiner Mutter und seinem Bruder Wladimir nach einem Defekt am Wohnwagen länger als ursprünglich geplant auf einem Camping Platz mit dem ungewöhnlichen Namen „Lands End“.
Schon bald trifft Mitja nicht nur auf ein Geheimnisvolles Mädchen am Strand, von dem er sich sofort angezogen fühlt, sondern auch auf eine Bande Jungs die sich selber den Namen „Wracks“ gegeben haben.
Während der Leser zu Beginn im Prolog erfährt, dass bereits in der Vergangenheit etwas Schreckliches geschehen ist, erzählt Mitja aus der Ich-Perspektive wie er seinen Sommerurlaub mit seiner Mutter und seinem Bruder verbringt. So trifft er nicht nur ein geheimnisvolles Mädchen,sondern am Strand auch auf eine Gruppe Jungen , die sich Abseits vom Camping Platz eine eigene kleine Stadt aus Brettern und Schrott am Strand aufgebaut haben.
Mitjas Erzählung wird dabei immer wieder von Rückblenden unterbrochen, in denen der Leser nach und nach, sehr schemenhaft und vage erfährt, was sich vor einiger Zeit auf einem verlassenen Gelände in einem Silo ereignet hat. Zunächst scheinen Gegenwart und Vergangenheit nur lose miteinander verknüpft, und ich muss zugeben, dass ich mich am Anfang sehr schwer getan habe in das Buch , die Handlung und die Charaktere hinein zu finden. Neben den Rückblenden das Silo betreffend gab es dann auch noch sehr rätselhafte Einschübe die den Titel“Das Mädchen“ tragen und in dem der Leser mehr über den geheimnisvollen, nahezu sagenumwobenen Charakter eben jenes Mädchens erfährt, von dem auch Mitja sich angezogen fühlt.
Der stetige Wechsel von Blickwinkel und Erzählperspektive steigerten zwar die Spannung und weckten die Neugier in mir weiterzulesen und zu erfahren was es mit den verschiedenen Charakteren auf sich hat. Andererseits muss ich sagen, dass sie für den Lesefluss und auch das Leseverständnis eher hinderlich waren. Ich kann mir gut vorstellen,dass die Zielgruppe ( ab 12 Jahren laut Angabe des Verlages ) genau an diesen Stellen Probleme haben könnte, der Handlung und dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Vor allem zum Ende des Buches hin verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Tod, und ohne aufmerksames Leben droht die Gefahr den Anschluss am Buch zu verlieren, und den Ausgang zu verstehen.
Seita Vuorela hat ein Anspruchsvolles Buch über den Verlust und den Schmerz des Abschiednehmens aus Sicht eines Kindes geschrieben. Kein leichtes Thema, umso bemerkenswerter wie geschickt sie beim Aufbau der Handlung vorgeht und mit welch überraschender Wendung dieses außergewöhnliche Buch schließlich endet. Auch die Sprache verdient ein Lob, denn untermalt durch mystische und magische Elemente zeugt sie oftmals von lyrischem Charakter.Zusammenfassend kann ich sagen, dass Seita Vuorela ein Buch geschrieben hat, welches junge Leser in jeglicher Hinsicht fordert, und auf dass sich wahrscheinlich nicht alle jungen Leser problemlos einlassen können. Wer es liebt beim Lesen eines Buches zunächst im Dunkeln zu tappen, und sich von verschiedenen Erzählebenen nicht aus dem Lesetakt bringen lässt, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Leser die Realitäts- und Alltagsnahe Geschichten mögen, werden mit diesem Buch einen zweifelhaften Lesegenuss erleben.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein kleines Weihnachtsbuch ohne Überraschungen

So schön ist Weihnachten
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„Ein niedliches kleines Weihnachtsbuch, das den Allerkleinsten von Advent, Nikolaus, Christbaum und vom Wunder der Heiligen Nacht erzählt.“

Die Bilder sind zunächst einfach gehalten und es werden Weihnachtstypische ...



„Ein niedliches kleines Weihnachtsbuch, das den Allerkleinsten von Advent, Nikolaus, Christbaum und vom Wunder der Heiligen Nacht erzählt.“

Die Bilder sind zunächst einfach gehalten und es werden Weihnachtstypische Gegenstände und Figuren wie Adventskranz, Lebkuchen, Nikolaus , Schneemann und die Weihnachtskrippe gezeigt. Zum Ende werden die Bilder komplexer in Ihrer Darstellung , zeigen sie doch die Weihnachtsgeschichte. Die Texte dazu sind in Ihrer Kürze für Kinder ab 1 geeignet, jedoch fand ich sie in Punkto Inhalt und Originalität nicht gut. Die Sätze wirken teilweise abgehakt und lieblos . Der christliche Bezug sollte natürlich in einem Weihnachtsbuch nicht fehlen, und schon gar nicht, wenn der herausgebende Verlag ebenfalls christlich geprägt ist. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle andere Formulierungen gewünscht. So stellt sich mir zum Beispiel die Frage, wieso der Christbaum hier Tannenbaum heißt. Zum Ende des Buches wird auf die Weihnachtsgeschichte eingegangen, auf Jesus Geburt und die Verkündung durch die Engel. Hier ergibt sich wieder ein stimmiges Bild, welches ich im Mittelteil des Buches leider vermisst habe.

Einen Pluspunkt gibt es für die abgerundeten Ecken, die mir sofort aufgefallen sind. Unsere Tochter fand das Buch mit Ihren 15 Monaten leider auch nicht so spannend wie erhofft, aber ich denke zum nächsten Weihnachtsfest wird sie es sicher interessierter betrachten. Für 1 Jährige finde ich es jedoch nur bedingt geeignet, da die Illustrationen in Ihrer Fülle stark schwanken.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein erstes Tröstbuch

Die Eule mit der Beule
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Das Pappbilderbuch „Die Eule mit der Beule“ erschien bereits 3 Jahre bevor unsere Tochter im September 2016 geboren wurde. Dennoch gab es zu der Zeit bzw. als sie 1 Jahr alt war immer noch einen riesen ...

Das Pappbilderbuch „Die Eule mit der Beule“ erschien bereits 3 Jahre bevor unsere Tochter im September 2016 geboren wurde. Dennoch gab es zu der Zeit bzw. als sie 1 Jahr alt war immer noch einen riesen Hype um dieses Buch, so dass es schließlich auch einen Platz in unserem Bücherregal fand.

Die Story ist schnell erzählt, die Kleine Eule hat wie der Titel des Buches bereits verrät eine Beule, doch keines der Tiere vermag es sie zu trösten und Ihren Schmerz zu lindern. Weder das kräftige pusten des Fuches noch der leckere Honig des Bäres entfalten Ihre Wirkung. Erst am Ende als Mama Eule dem Kind einen Kuss gibt, ist der Schmerz vergessen.

Das Bilderbuch wird für Kinder ab 18 Monaten empfohlen und die zweizeiligen Reime die auf jeder Doppelseite zu finden sind, entsprechen dieser Altersgruppe ganz gut. Sie sind kurz und prägnant und recht einfach gehalten. Etwas mehr Poesie hätte ich hier aber eigentlich ganz schön gefunden, gerade weil es um ein Tröstbuch geht. Die interaktiven Schiebeelemente sind wiederum schon ein Vergnügen für jüngere Kinder . Nun nach knapp 2 Jahren darf das Buch bei uns wieder ausziehen. Wir haben es ehrlich gesagt nicht oft angeschaut und auch nie genutzt wenn unserer Tochter getröstet werden musste. Das Ende mit der tröstenden Mama ist eigentlich ganz süß aber irgendwie stört mich dieses Stereotype , dass alles wieder gut ist wenn die Mama da ist. Originell wäre auch mal der Papa gewesen oder etwas ganz anderes.
.

Eine einfach erzählte Geschichte rund um das kindliche Thema trösten, die jedoch etwas mehr Originalität hätte vertragen können .

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein erstes Tröstbuch

Die Eule mit der Beule
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Das Pappbilderbuch „Die Eule mit der Beule“ erschien bereits 3 Jahre bevor unsere Tochter im September 2016 geboren wurde. Dennoch gab es zu der Zeit bzw. als sie 1 Jahr alt war immer noch einen riesen ...

Das Pappbilderbuch „Die Eule mit der Beule“ erschien bereits 3 Jahre bevor unsere Tochter im September 2016 geboren wurde. Dennoch gab es zu der Zeit bzw. als sie 1 Jahr alt war immer noch einen riesen Hype um dieses Buch, so dass es schließlich auch einen Platz in unserem Bücherregal fand.

Die Story ist schnell erzählt, die Kleine Eule hat wie der Titel des Buches bereits verrät eine Beule, doch keines der Tiere vermag es sie zu trösten und Ihren Schmerz zu lindern. Weder das kräftige pusten des Fuches noch der leckere Honig des Bäres entfalten Ihre Wirkung. Erst am Ende als Mama Eule dem Kind einen Kuss gibt, ist der Schmerz vergessen.

Das Bilderbuch wird für Kinder ab 18 Monaten empfohlen und die zweizeiligen Reime die auf jeder Doppelseite zu finden sind, entsprechen dieser Altersgruppe ganz gut. Sie sind kurz und prägnant und recht einfach gehalten. Etwas mehr Poesie hätte ich hier aber eigentlich ganz schön gefunden, gerade weil es um ein Tröstbuch geht. Die interaktiven Schiebeelemente sind wiederum schon ein Vergnügen für jüngere Kinder . Nun nach knapp 2 Jahren darf das Buch bei uns wieder ausziehen. Wir haben es ehrlich gesagt nicht oft angeschaut und auch nie genutzt wenn unserer Tochter getröstet werden musste. Das Ende mit der tröstenden Mama ist eigentlich ganz süß aber irgendwie stört mich dieses Stereotype , dass alles wieder gut ist wenn die Mama da ist. Originell wäre auch mal der Papa gewesen oder etwas ganz anderes.
.

Eine einfach erzählte Geschichte rund um das kindliche Thema trösten, die jedoch etwas mehr Originalität hätte vertragen können .

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