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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2026

Nett für zwischendurch

The Love-Life-List: (Un)Wahrheiten über das Leben und die Liebe
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Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester ...

Rose hat in New York einen Neuanfang gemacht, weil sie von zu Hause wegmusste. Denn ihr Ex Jonathan ist nun mit ihrer Zwillingsschwester zusammen. Es ist nicht das erste Mal, dass ihr Crush ihre Schwester besser findet, mit Jonathan hatte sie aber tatsächlich etwas. Und sie hängt ihm auch noch hinterher, weswegen die Gespräche mit ihrer Schwester für sie eher Quälerei sind. Generell merkt man schnell, dass es ihr unter anderem dadurch extrem an Selbstvertrauen mangelt. Sie hat viele Unsicherheiten und schafft es auch nicht mal nein zu sagen. Als sie dann in der Kinderbuchhandlung ihrer Freundin aushelfen soll, sagt sie daher auch kurzerhand zu. Und das, obwohl ihr Wochenende eigentlich voll mit Arbeit ist. Dennoch bringt sie alles irgendwie unter einen Hut und blüht in der Aushilfe sogar auf.

Aber dann macht ein Tattoo-Laden neben der Buchhandlung auf, was bei einigen Unsicherheit und Skepsis aufkommen lässt. Kann das wirklich abschrecken? Scheinbar schon, die Umsätze rauschen in den Keller. Rose trifft recht früh auf den Besitzer und Tattoo-Artist Zane. Die beiden lernen sich kennen und kommen sich schnell näher. Für mich ging das alles etwas zu schnell, andererseits ist es eben ein kurzes Buch und da ist nicht viel Raum für mehr. Die zwei arbeiten zusammen an dem Problem mit den Kunden und stellen coole Aktionen auf die Beine. Rose blüht in der Beziehung schon auf. Sie lernt seine Eltern kennen, was mir aber alles zu harmonisch war bzw. hat es nicht wirklich was zur Story beigetragen. Aber die Probleme verschwinden natürlich nicht einfach. Und so lügt sie Zane öfter an. Ich verstehe, warum sie das tut, aber andererseits auch wieder nicht, weswegen ich mir da viel mehr Ehrlichkeit von ihr gewünscht. Das Drama, das damit einherging, war mir zu unnötig und zu vorhersehbar. Die Charaktere blieben mir zu blass, vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich die anderen Bände nicht kenne? Die Story hätte auch besser sein können.


Fazit:

Nett für zwischendurch. Zane ist ein interessanter Charakter, der mir aber, genau wie die anderen, zu blass blieb. Rose ist eher schwierig, ihre Art macht es einem nicht einfach. Sie ist mir zu unsicher und durch ihr fehlendes Selbstvertrauen zu unehrlich. Echt schade. Die Story war ganz nett, aber eben sehr vorhersehbar. Auch der Liebesgeschichte konnte ich auf den wenigen Seiten nicht viel abgewinnen. Es war süß, aber da fehlte der Raum zum Entfalten der Gefühle. Dafür waren es wahrscheinlich auch zu viele Themen.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Habe mehr erwartet

Mont Lacroix (Band 1) - Longing for Lelibeth
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Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht ...

Das Luxushotel Mont Lacroix ist seit Generationen ein Familienunternehmen. Lelibeth Lacroix ist die Tochter des aktuellen Hoteleigners und arbeitet hart daran, das Hotel irgendwann zu übernehmen. Sie sprüht vor Energie und hat zahlreiche Ideen, um das Hotel weiter nach vorne zu bringen, denn die Konkurrenz, und leider auch die Presse, schläft nicht. Für eine Idee konnte sie ihren Vater aber doch begeistern: Eine exklusive Hochzeit im Hotel. Ihre Organisation scheint sehr durchdacht zu sein und sie weiß, was sie tut. Das mochte ich sehr. Zumindest bis sie auf Noah Benz trifft, der als Florist unter falschem Namen einspringen will. Von Anfang an ließ ihre Professionalität, sobald er da war, total zu wünschen übrig. Dabei hat sie vorher noch betont, dass Charme und gutes Aussehen sie nicht aus dem Konzept bringen, so viele Prominente, wie dort schon waren. Von daher fand ich es schon etwas übertrieben, dass sie vor ihm dann plötzlich immer so unprofessionell war.

Noah ist der Sohn ihres größten Konkurrenten, nur weiß sie das nicht, da er scheinbar aus der Presse rausgehalten wurde. Dennoch ist er für seinen Vater nur Mittel zum Zweck, weswegen er erpresst wird. Noah hat kaum eine Wahl, weswegen er sich darauf einlässt und dem nachgeht. Aber auch er ist natürlich sofort von Leli fasziniert und es kommen ständig solche Wortfloskeln mit „Wo kommt das denn her?“. Woher wohl? Interesse. Ich finde, in dem Alter, in dem sich die beiden befinden, versteht man, woher solche Gedanken und Gefühle kommen. Deswegen wirkte es etwas künstlich und albern. Generell konnte ich aber die Annäherung der beiden überhaupt nicht nachempfinden. Es wirkte total emotionslos, weil sie sich auch kaum richtig kennengelernt haben. Es gab ein paar Zweisamkeit Momente, aber die waren eher zäh und nicht süß. Dazu gab es mir viel zu viel Hin und Her, denn immer wieder hat sie ihn gefeuert, damit er danach wiederkommt und doch wieder für sie arbeitet. Noch ein Punkt, der gegen ihre Professionalität spricht. Aber eben auch generell, es fehlte das Prickeln zwischen den beiden.

Die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ihre Emotionen gut nachempfinden kann. Aber ich fand es schön, wie Noah in seiner Arbeit als Florist aufgeblüht ist. Außerdem war sein Wandel recht authentisch. Gut, dass er dann weiter lügt, war ziemlich unnötig. Das hätte ihm klar sein müssen. Das Thema rund um das Hotel-Setting fand ich recht spannend, kam mir aber doch etwas zu kurz, weil eben das Event im Vordergrund stand. Die Nebencharaktere fand ich bis auf Dante auch eher blass und austauschbar. Besonders weil es in Dialogen immer nur um Noah und Leli ging. Auch das wirkte wieder künstlich und sollte die beiden immer wieder in eine Richtung drängen. Einfach zu gewollt.

Fazit:

Ich habe leider mehr von dem Buch erwartet und erhofft. Die Liebesgeschichte fand ich recht emotionslos und künstlich ohne richtige Kennenlernphase. Leli als Charakter ist spannend. Aber schade, dass sie bei Noah direkt ihre komplette Professionalität verloren hat. Wäre authentischer, wenn sie weiter professionell geblieben wäre. Auch das hin und her war einfach drüber und passt eigentlich nicht in so ein Luxushotel-Setting. Das Setting ist an sich super interessant, leider war es mir aber zu sehr im Hintergrund, weil das Event so viel Raum eingenommen hat. Es plätscherte alles so vor sich hin, die Charaktere machen kaum eine Entwicklung durch. Es war ganz nett, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich die Folgebände noch lesen werde.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Wichtige Themen

Was die Nacht nie vergisst
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Mona ist eine Streamerin, die sich insbesondere für Tierwohl einsetzt. Doch als ihre Freundin nach einer Show komplett verändert wiederkommt, will sie herausfinden, was passiert ist und meldet sich in ...

Mona ist eine Streamerin, die sich insbesondere für Tierwohl einsetzt. Doch als ihre Freundin nach einer Show komplett verändert wiederkommt, will sie herausfinden, was passiert ist und meldet sich in eben jener Show an. Nämlich der Reality-TV-Show Celebrity Cache, wo sie gegen fünf andere Kandidaten antritt, und eine GPS-Schnitzeljagd startet. An sich finde ich ihre Intention total gut, aber ganz ehrlich? Sie ist da ziemlich blauäugig und planlos an die Sache herangegangen. Es dauert total lange, bis sie überhaupt versucht, was herauszufinden. Und auch die Show an sich ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend gewesen. Doch es gibt noch ein Thema, nämlich Samu, den sie schon vor der Show trifft und mit ihm eine heiße Nacht verbringt. Es stellt sich heraus, dass auch er Teil der Show ist, nur hat er sie angelogen. Gefühle, die sie gerade nicht gebrauchen kann.
Mona, Samu und auch die Nebencharaktere fand ich, bis auf einige wenige, ziemlich sympathisch. Besonders Pamela hat es mir tatsächlich angetan. Hinter ihrer Fassade steckt deutlich mehr als man zunächst vermutet. Samu ist ein total lieber Typ, nur war er mir lange sehr undurchschaubar und er wirkte mir zu gut. Der Show-Alltag wurde gut dargestellt und zeigt, wie strikt es dort auch zugehen kann. Besonders krass fand ich einige suggestive Interviews und wie sie alles zusammenschneiden, sodass es ganz anders wirkt. Auch wie die Dialoge gelenkt werden, war sehr manipulativ. Es muss ja spannend bleiben. Die Zeitungsartikel zwischendurch fand ich gut eingebettet und gibt immer wieder einen guten Überblick über den Stand, außerdem wirkten sie richtig echt. Als wäre die Show damit nicht schon schwer genug, will Mona ja einiges aufdecken und die Männer-Domäne dort erlaubt sich ziemlich viel dabei. Das Thema finde ich sehr wichtig und fand ich gut untergebracht. Dennoch gab es mir da einige Logik-Fehler und auch generell wirkte es an einigen Stellen künstlich. Wie gesagt, Monas Herangehensweise war einfach naiv. So unvorbereitet, wie sie da reingegangen ist, ist es ein Wunder, dass nicht schon eher alles aufgedeckt wurde. Von daher war es nicht ganz so spannend. Aber ich fand es total schön, wie die Kandidaten mit der Zeit immer weiter zusammengewachsen sind und füreinander da waren.
Fazit:
Die Autorin hat hier einige sehr wichtige Themen untergebracht, die eigentlich jeden betreffen. Die Umsetzung fand ich nicht ganz so stark, weil mir Mona zu blauäugig an die Sache rangegangen ist. Aber die Charaktere fand ich trotzdem alle sehr sympathisch, auch wenn einige zu perfekt dargestellt wurden. Über andere hätte ich dafür gerne mehr gelesen. Die Storyline war interessant, stellenweise aber auch etwas zäh.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Schwächer als Band 1

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Ich fand den ersten Band so unglaublich emotional und bewegend und hatte natürlich entsprechend hohe Erwartungen an den Folgeband. Vielleicht waren diese Erwartungen zu hoch. Im ersten Band ging es um ...

Ich fand den ersten Band so unglaublich emotional und bewegend und hatte natürlich entsprechend hohe Erwartungen an den Folgeband. Vielleicht waren diese Erwartungen zu hoch. Im ersten Band ging es um Sam, dem großen Bruder von Blair, der aber an einem Hirntumor starb. In diesem geht es jetzt um Blair und insbesondere um ihre Trauerbewältigung. Ihre Trauer betäubt sie mit Party und Männern. Immer wieder landet sie negative Schlagzeilen und lässt sich etwas gehen. Ihr ist eigentlich alles egal. Auch ihre Kunst läuft nicht mehr, denn sie hat eine Blockade. Das Internet und die Kommentare dort machen es sicher nicht besser, denn die sind voll von Hatern. Um endlich dort rauszukommen, schicken ihre Eltern sie nach St Ives, wo sie eine Bildreihe für die Tate erstellen muss, wo sie möglicherweise den Verlust verarbeiten kann.

Ich finde Blairs Schmerz spürbar und gut beschrieben. Selbst Kleinigkeiten bringen sie aus dem Alltag und bestärken die Trauer. Entsprechend kann man verstehen, dass sie ihren Schmerz betäuben will. Ist das die richtige Art? Wahrscheinlich nicht, aber trotzdem kann man sie immerhin nachvollziehen. In St Ives ist auch Connor dabei, der beste Freund ihres Bruders und gleichzeitig der Typ, auf den Blair schon lange stand. Doch er ist mit ihrer Freundin Elle zusammen. Ab hier fand ich das Buch recht zäh. Blair war weiterhin in ihrer Trauer gefangen und Connor ist um sie herum und für sie da, aber eben unerreichbar. Trotzdem kommen sie sich näher. Insbesondere als herauskommt, dass Connor möglicherweise doch zu haben ist. Ihre Annäherung hatte schon ein paar Funken, aber eher wenig. Und recht schnell fand ich die ganze Sache total überstürzt. Mir fehlten hier sehr viele Gefühle zwischen den beiden. Viel zu sehr war die Trauer von Blair im Vordergrund und das Verlangen von beiden. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Es gab zwar hier und da Gefühlsausbrüche, aber die haben meiner Meinung nach zu wenig Raum bekommen. Generell fand ich Connor bis zum Ende hin total blass und nicht greifbar.

Die Trauer nimmt auch der Story ziemlich viel Platz. Der Film, der da gedreht werden soll, wird kaum erwähnt, wenn überhaupt. Denn Blair ist halt erst ewig in der Blockade und als sie die überwunden hat, war das Buch quasi auch schon wieder vorbei. Das finde ich echt schade. Das Thema Kunst war schon mehr Fokus. Immerhin hat sie verschiedene Techniken ausprobiert, um wieder malen zu können. Und natürlich ganz vorne die Selbstfindung und das Selbstwertgefühl. Die Kommentare im Internet lassen nicht einfach nach, weswegen Blair lernen muss, damit klarzukommen. Insgesamt hat sich aber, was das angeht, sehr viel wiederholt. Natürlich kommt man nicht mal eben aus der Trauer und der Blockade, aber weil auch drumherum nicht so viel Spannendes passierte, war es doch fast schon zäh.

Fazit:

Leider deutlich schwächer als Band eins. Vielleicht hatte ich auch einfach zu viele Erwartungen, weil der erste Band einfach so emotional und gut war. Blair steckt in ihrer Trauer und ihrer Blockade und muss dort wieder herauskommen, ihren Schmerz fand ich gut beschrieben. Das sind die Fokus-Themen der Story und viele Teile wiederholen sich immer wieder. Der Film, der gedreht werden soll, ist leider eher zweitrangig. Die Beziehung zwischen Connor und Blair kam mir zu plötzlich und gefühllos. Generell war Connor für mich eher blass.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Okay

Mornings in Boston - The Stories We Tell
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Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch ...

Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch schnell ein und findet auch gut Anschluss. Besonders mit Grayson, dem Wettermoderator, der immer gute Laune zu haben scheint, und Scarlett. Schon vor dem ersten Tag wird sie quasi vor Connor gewarnt und er macht es ihr tatsächlich nicht einfach. Er wurde nicht in die Auswahl für die Co-Moderation mit einbezogen, was ihm ordentlich gegen den Strich geht. Doch das ist nicht alles, denn es hat einen Grund, warum Connor so ist. Kaum ist Penelope da, ziehen die Chefs sie für das Abendprogramm in Betracht, was wohl prestige-trächtiger ist, und wo Connor immer hinwollte. Entsprechend bricht ein Konkurrenzkampf aus. Sollte man meinen. Penelope weiß nur nichts davon.

Das Thema Nachrichtensendung und Moderation einer solchen fand ich sehr interessant und wurde auch fesselnd umgesetzt. Es ist schön mal hinter die Kulissen zu schauen. Entsprechend spannend war der Arbeitsalltag auch. Sowohl Connor als auch Penelope sind beide sehr professionell und haben jegliche Situationen oder Probleme super gelöst. Die Sticheleien waren natürlich witzig, aber eben auch noch im Rahmen. Anders fand ich den Rest von Connors Verhalten. Ich hätte von ihm mehr Ehrgeiz erwartet und auch Selbstbewusstsein, dass er es mit etwas mehr Mühe auch schaffen würde für den Job ausgewählt zu werden. Denn wie gesagt, dadurch dass Penelope nicht mal wusste, warum Connor so war, war es sehr einseitig und eigentlich einfach nur blöd von Connor. Entsprechend souverän wirkte aber Penelope, weil sie ihn oft genug mit seinen eigenen Waffen geschlagen hat.

Natürlich kommen sie sich in einigen Sendungen näher, wobei ich die Annäherungen sehr klischeehaft und teils viel zu gestellt fand. Die Dialoge und das Verhalten wirkten da nicht mehr sehr realistisch. Es war für mich kein Kribbeln da. Und erst recht kein Enemies-to-Lovers. Penelope hat sich immer bemüht mit Connor eine gute Show abzuliefern. Es gab auch hier und da süße Momente, aber so richtig nahbar war das alles nicht. Es wirkte mir zu platt und oberflächlich. Und das trotz der teils sehr schweren Themen. Denn sowohl Connor als auch Penelope haben eine nahestehende Person verloren und verarbeiten immer noch den Verlust. Mir fehlte hier der Raum für die Gefühle. Es war vielleicht auch einfach zu viel und zu gewollt. Dieser Teil war sowieso von Anfang an sehr vorhersehbar und war vielleicht auch dadurch künstlich.


Fazit:

Mir fehlten hier oft die Gefühle und besonders die Enemies-to-Lovers-Vibes. Im Grunde war nur Connor der Enemy und Penelope durfte das alles ausbaden, was ich nicht sehr cool fand. Entsprechend war ihre Annäherung für mich nicht so explosiv, wie sie hätte sein können. Es war eher klischeehaft und oft etwas zu gestellt. Was ich aber sehr interessant fand war die Nachrichtensendung und den ganzen Background.

3/5 Sterne

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