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Veröffentlicht am 22.02.2026

Starkes Worldbuilding statt Spice: Ein Auftakt mit Seele

Heart of Night and Fire
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Ich bin ehrlich: Ich hatte keine riesigen Erwartungen. Vor allem, weil der Klappentext sehr stark nach Spice, Drama und Bookboyfriend schreit. Und genau deshalb hat mich dieser Auftakt positiv überrascht.

Denn ...

Ich bin ehrlich: Ich hatte keine riesigen Erwartungen. Vor allem, weil der Klappentext sehr stark nach Spice, Drama und Bookboyfriend schreit. Und genau deshalb hat mich dieser Auftakt positiv überrascht.

Denn Band 1 ist viel ruhiger, als man denkt. Die Romance bleibt eher im Hintergrund, es gibt nur wenige romantische Szenen und keinen Spice, der diesen Hype rechtfertigen würde. Für mich war das aber absolut ein Pluspunkt, weil dadurch der Fokus viel stärker auf Atmosphäre, dem Worldbuilding und Zaryas Entwicklung liegt.

Das Setting hat mich besonders begeistert: orientalisch angehaucht, mythologisch inspiriert und voller kultureller Details, die die Welt lebendig machen, ohne aufgesetzt zu wirken. Kleidung, Essen, Bräuche – alles fühlt sich stimmig an und hebt sich angenehm von typischer High Fantasy ab.

Zarya selbst mochte ich grundsätzlich, auch wenn ich ihr Verhalten stellenweise etwas trotzig und naiv fand. Coming-of-Age eben. Trotzdem hat sie etwas, das mich gepackt hat: Sie ist keine übermächtige Auserwählte, sondern kämpft mit begrenzten Fähigkeiten und einem nachvollziehbaren Wunsch nach Freiheit.

Die Nebenfiguren und Dynamiken haben für mich mehr getragen als die Romance. Vikram als Love Interest war interessant, aber der Funke ist bei mir nicht komplett übergesprungen – dafür haben andere Konstellationen umso mehr Potential.

Die Handlung ist langsam, eher ein klassischer Auftaktband mit viel Aufbau, ersten Enthüllungen und ruhigem Tempo. Manche Szenen hätten kürzer sein dürfen, einige Wendungen waren vorhersehbar und bei den vielen Namen war ich manchmal kurz raus. Trotzdem hat mich die Geschichte durchgehend neugierig gehalten.

Heart of Night and Fire ist ein atmosphärischer, ruhiger Einstieg mit starkem Worldbuilding – nicht perfekt, aber mit richtig viel Potential für die nächsten Bände.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Arroganz, Mord und Pilztee: Willkommen im tödlichsten Königreich des Jahres

Seven Deadly Thorns – Ein Herz so schwarz wie Ebenholz
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Willkommen in Aragoa – wo der Adel oben im Schloss residiert und die ärmere Bevölkerung unten Pilztee trinkt, während die Königin munter rationiert. Allein dieses Setting hat mich sofort gepackt. Die düstere ...

Willkommen in Aragoa – wo der Adel oben im Schloss residiert und die ärmere Bevölkerung unten Pilztee trinkt, während die Königin munter rationiert. Allein dieses Setting hat mich sofort gepackt. Die düstere Atmosphäre, die politische Ungleichheit und der tödliche Nebel schaffen eine starke Grundidee.

Viola als Schattenmagierin mochte ich sehr. Sie ist klug, moralisch gefestigt und lässt sich – im Gegensatz zu allen anderen – nicht von Roze, dem Prinzen, einschüchtern. Und Roze? Arrogant, kontrolliert, emotional komplett unterkühlt… aber mit Rissen in der Fassade. Lieben wir!
Die Dynamik zwischen den beiden war definitiv eines meiner Highlights. Diese Wortgefechte? Eine 10/10. Man weiß nie, ob sie sich gleich küssen oder umbringen.

Der Schreibstil von Amber Hamilton ist super flüssig und angenehm zu lesen. Ich bin wirklich gut durch die Geschichte gekommen. Besonders gefallen haben mir die vielen Plot-Twists, die queeren Elemente und dass es sich um einen für mich gut abgeschlossenen Einzelband handelt.

Allerdings hätte ich mir beim Fantasy-Whodunnit rund um den Mord am König einen stärkeren roten Faden gewünscht. Die Auflösung kam etwas abrupt und teilweise wirkte das Pacing unausgeglichen – manche Passagen waren sehr rasant, andere etwas langatmig. Auch das Worldbuilding hatte großes Potenzial, blieb für mich aber stellenweise etwas zu oberflächlich.

Saint Waffles, der Gargoyle, verdient übrigens einen eigenen Fanclub. Danke für diesen kleinen Lichtblick inmitten von Trauma, Gift und königlichem Chaos.

Ein düsteres, twistreiches Fantasy-Abenteuer mit starkem Enemies-to-Lovers-Trope, Märchenelementen à la Schneewittchen und spannender Grundidee – mit kleineren Schwächen in Pacing und Ausarbeitung. Insgesamt eine klare Leseempfehlung für Fans von romantischer Dark Fantasy.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Perfekt für Fans von storybasierter Romantasy

House of Zodiac - Sternenstaub
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 Jaaa, ich hatte meine Probleme mit dem Einstieg der Geschichte. Ich hatte 3 Versuche benötigt, bis mich die Geschichte in ihren Bann ziehen konnte! Die Idee, Astrologie mit Magie zu verbinden, fand ich ...

 Jaaa, ich hatte meine Probleme mit dem Einstieg der Geschichte. Ich hatte 3 Versuche benötigt, bis mich die Geschichte in ihren Bann ziehen konnte! Die Idee, Astrologie mit Magie zu verbinden, fand ich unglaublich spannend und originell. Besonders cool war, dass Jupiter selbst Astrologie skeptisch gegenübersteht und dadurch alles gemeinsam mit uns Leser*innen hinterfragt.
Das Worldbuilding ist für mich definitiv eines der Highlights: vier Häuser, Sternzeichen als Machtfaktor und individuelle Magie je nach Zeichen – das war super durchdacht und hat richtig Spaß gemacht zu entdecken. Auch die kurzen Kapitel und die zusätzlichen Infos vor jedem Kapitel (Nachrichten, Dokumente etc.) haben den Sog-Effekt total verstärkt.
Jupiter mochte ich als Protagonistin sehr. Sie ist mutig, handelt oft aus dem Herzen und schlägt sich erstaunlich gut in dieser gefährlichen neuen Welt. Die Handlung startet schnell, bleibt nach dem anfänglichen Startschwierigkeiten spannend und es gibt viele Konflikte und Wendungen, die mich am lesen hielten.
Die Romance ist eher Slow Slow Burn und deutet sich in Band eher nur an, was ich hier aber passend fand – die Story hatte genug Power, um auch ohne dauernden Fokus auf Liebe zu überzeugen. Nox ist dabei natürlich ein herrlich geheimnisvoller Charakter, der mich neugierig gemacht hat.
Trotz allem gab es zwischendurch Stellen, die mich nicht komplett gecatcht haben – aber das Ende? Gemein. Fies. Und absolut genial.
Ein spannender Reihenauftakt mit einem richtig starken Magiesystem, tollem Setting und einem Cliffhanger, der weh tut. Ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Eine gelungene Geschichte für jung und alt.

Gebrüder der Bernsteinkette 1
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Ich war wirklich sofort mitten in der Geschichte drin, weil man ohne große Umschweife in diese magische Welt hineingeworfen wird. Genau dieses schnelle Tempo hat mich am Anfang total gepackt!

Die Elementmagie ...

Ich war wirklich sofort mitten in der Geschichte drin, weil man ohne große Umschweife in diese magische Welt hineingeworfen wird. Genau dieses schnelle Tempo hat mich am Anfang total gepackt!

Die Elementmagie fand ich richtig spannend – besonders, weil es neben den bekannten Elementen auch Hinweise auf ein geheimnisvolles fünftes gibt. Das hat bei mir direkt für diesen „Ich muss wissen, was dahinter steckt“-Moment gesorgt.

Allerdings ging mir der Einstieg stellenweise fast zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die Welt und die Figuren zu Beginn noch etwas mehr Raum bekommen, um wirklich Tiefe zu entwickeln.

Lillian war mir anfangs etwas zu „okay, dann ist das jetzt halt so“, aber je weiter die Story voranschreitet, desto besser konnte ich ihre Gedanken und ihr Handeln nachvollziehen.

Und Lucian… geheimnisvoll, düster und genau der Typ Mentor, der perfekt in eine Romantasy passt. Der Slow Burn Anteil ist zwar eher dezent, sorgt aber trotzdem für dieses angenehme Knistern zwischen den Zeilen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ständig neue Geheimnisse angedeutet werden und die Spannung wirklich kaum abfällt. Und dann dieses Ende… ich sag’s euch: Cliffhanger-Level gemein.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Spannungsgeladene Urban Fantasy mit starkem Setting

Der Preis der Magie
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Zugegeben, ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Das geht mir häufiger so, wenn Geschichten in der dritten Erzählperspektive geschrieben sind, da bei mir meist eine gewisse Distanz zu den ...

Zugegeben, ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Das geht mir häufiger so, wenn Geschichten in der dritten Erzählperspektive geschrieben sind, da bei mir meist eine gewisse Distanz zu den Figuren bleibt. Dennoch konnte mich die Story insgesamt gut unterhalten.

Helena ist eine starke, sympathische Protagonistin, die trotz ihrer Verluste ihren Humor nicht verliert. Alastair bleibt lange der klassische mysteriöse Nachbar – charmant und attraktiv, in seiner Entwicklung jedoch etwas blass. Die Romanze mit Helena wirkte auf mich stellenweise zu schnell und oberflächlich, wodurch sein Potenzial als Love Interest nicht vollständig ausgeschöpft wird. Gleichzeitig empfand ich es als erfrischend, dass die Liebesgeschichte – entgegen dem aktuellen Trend – eher im Hintergrund bleibt und der Fokus klar auf der Handlung liegt.

Dafür punktet die Geschichte mit einer stringenten, spannenden Handlung, einer düsteren Atmosphäre und interessanten Nebenfiguren, die mich nur so durch die Seiten fliegen ließen. Besonders gefallen haben mir die logisch handelnden Charaktere sowie das atmosphärische London-Setting – vom Hyde Park bis zum Piccadilly Circus konnte ich mir alle Schauplätze lebhaft vorstellen.

Die Idee des Magiesystems ist spannend und ungewöhnlich: Magie hat ihren Preis und verlangt Opfer. Gerade hier hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht – sowohl beim eigentlichen Prozess als auch bei den langfristigen Konsequenzen, die der stetige Einsatz von Magie mit sich bringt. Doch da spricht wohl mein Fantasyherz, das sich gern in solchen Details verliert.

Spannungsgeladene Urban Fantasy mit starkem Setting und überzeugenden Charakteren, die durch ein ausbaufähiges Magiesystem kleine Abzüge erhält. Trotzdem eine klare Empfehlung für Fantasy-Fans.

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