Freundinnenschaft mal anders
Spielverderberin„So etwas fehlte in Freundinnenschaften, fand ich, ein Regelwerk, an dem man sich festhalten konnte. Nirgendwo stand geschrieben, ob die Schulzeit ein für immer einander schweißt oder vielmehr etwas war, ...
„So etwas fehlte in Freundinnenschaften, fand ich, ein Regelwerk, an dem man sich festhalten konnte. Nirgendwo stand geschrieben, ob die Schulzeit ein für immer einander schweißt oder vielmehr etwas war, dass es baldmöglichst zu verdrängen galt. In Freundinnenschaften gab es nicht einmal ein Protokoll für Trennungen. Niemand schien zu wissen, ob man sie beenden musste oder auslaufen lassen durfte und man schließlich mit verheulten Augen Schokoladeneis zu löffeln hatte.“ Seite 97
INHALT
Sophie und Lotte sind schon Freundinnen, bevor Romy in die Gegend zieht. Sie leben in Aulbach, eine ländliche Gegend in der Romy so gar nicht passt. Sie ist laut und selbstbewusst, die anderen beiden eher zurückhaltend. Im Buch wird die Geschichte der „Freundinnenschaft“ erzählt - in der Vergangenheit und Gegenwart. Während der gesamten Story fragt man sich, was in der Vergangenheit passiert sei, was die Freundinnen auseinander brachte. Sophie, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, ist unsicher und hin und wieder die Spielverderberin.
EINDRUCK UND FAZIT
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen, so gut fand ich es! Da man aus verschiedenen Zeiten liest, muss man genau hinsehen und konzentrieren. Ich bin jetzt nicht der Typ fürs viele nachdenken, aber in diesem Buch war das okay. Ich kam gut zurecht, es hat mich unterhalten und bin nur so über die Seiten geflogen. Es geht um Freundschaft, dunkle Geheimnisse und Erinnerungen. Ich finde die Geschichte äußert gut erzählt! Sehr lesenswert!