Tiefe Gefühle
Boys of Tommen 2: Keeping 13„Keeping 13“ hat für mich genau das geschafft, was ein zweiter Band können muss: Er vertieft alles – die Gefühle, die Konflikte, die Verletzlichkeit. Wenn „Binding 13“ das vorsichtige Annähern war, dann ...
„Keeping 13“ hat für mich genau das geschafft, was ein zweiter Band können muss: Er vertieft alles – die Gefühle, die Konflikte, die Verletzlichkeit. Wenn „Binding 13“ das vorsichtige Annähern war, dann ist das hier das konsequente Dranbleiben. Und genau das hat mich emotional noch stärker gepackt.
Johnny bleibt dieser ruhige, loyale Fels. Kein toxisches Alpha-Verhalten, kein unnötiges Drama – sondern Schutz, Geduld und echtes Verantwortungsgefühl. Und Shannon? Ihre Entwicklung ist für mich das Herz dieses Buches. Man spürt, wie schwer ihre Vergangenheit auf ihr lastet. Heilung ist hier kein schneller Prozess, sondern ein langsamer, schmerzhafter Weg. Und das wirkt authentisch.
Was ich besonders liebe: Die Beziehung fühlt sich verdient an. Sie kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Es geht um Vertrauen, um Sicherheit, um das Gefühl, gesehen zu werden. Die emotionalen Szenen haben Gewicht, ohne übertrieben zu sein.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld präsent – Familie, Freunde, Rugby. Alles greift ineinander und macht die Geschichte lebendig.
Für mich ist „Keeping 13“ eine intensive, ehrliche Fortsetzung, die das emotionale Fundament noch einmal verstärkt.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – tiefgehend, berührend und eine starke Weiterentwicklung der Geschichte.