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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Tiefe Gefühle

Boys of Tommen 2: Keeping 13
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„Keeping 13“ hat für mich genau das geschafft, was ein zweiter Band können muss: Er vertieft alles – die Gefühle, die Konflikte, die Verletzlichkeit. Wenn „Binding 13“ das vorsichtige Annähern war, dann ...

„Keeping 13“ hat für mich genau das geschafft, was ein zweiter Band können muss: Er vertieft alles – die Gefühle, die Konflikte, die Verletzlichkeit. Wenn „Binding 13“ das vorsichtige Annähern war, dann ist das hier das konsequente Dranbleiben. Und genau das hat mich emotional noch stärker gepackt.

Johnny bleibt dieser ruhige, loyale Fels. Kein toxisches Alpha-Verhalten, kein unnötiges Drama – sondern Schutz, Geduld und echtes Verantwortungsgefühl. Und Shannon? Ihre Entwicklung ist für mich das Herz dieses Buches. Man spürt, wie schwer ihre Vergangenheit auf ihr lastet. Heilung ist hier kein schneller Prozess, sondern ein langsamer, schmerzhafter Weg. Und das wirkt authentisch.

Was ich besonders liebe: Die Beziehung fühlt sich verdient an. Sie kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Es geht um Vertrauen, um Sicherheit, um das Gefühl, gesehen zu werden. Die emotionalen Szenen haben Gewicht, ohne übertrieben zu sein.

Gleichzeitig bleibt das Umfeld präsent – Familie, Freunde, Rugby. Alles greift ineinander und macht die Geschichte lebendig.

Für mich ist „Keeping 13“ eine intensive, ehrliche Fortsetzung, die das emotionale Fundament noch einmal verstärkt.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – tiefgehend, berührend und eine starke Weiterentwicklung der Geschichte.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Intensiv und fesselnd

Boys of Tommen 1: Binding 13
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„Binding 13“ hat mich emotional komplett erwischt. Ich wusste, dass es intensiv wird – aber wie tief diese Geschichte geht, hat mich wirklich überrascht. Das Cover wirkt zunächst ruhig und fast unscheinbar, ...

„Binding 13“ hat mich emotional komplett erwischt. Ich wusste, dass es intensiv wird – aber wie tief diese Geschichte geht, hat mich wirklich überrascht. Das Cover wirkt zunächst ruhig und fast unscheinbar, aber genau das passt. Denn hinter dieser Zurückhaltung steckt eine Story, die langsam unter die Haut geht.

Was dieses Buch für mich so stark macht, ist die Kombination aus verletzlicher Protagonistin und scheinbar starkem Love Interest. Johnny ist nicht einfach nur der talentierte Rugby-Star – er ist aufmerksam, geduldig, loyal. Und Shannon ist keine typische „schwache“ Figur, sondern jemand, der still kämpft. Ihre Verletzlichkeit fühlt sich echt an. Nichts daran wirkt konstruiert oder dramatisiert um der Dramatik willen.

Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam, glaubwürdig und mit genau der richtigen Mischung aus Zartheit und Intensität. Es gibt kein überhastetes Insta-Love, sondern echtes Kennenlernen. Gerade diese leisen, kleinen Momente haben mich mehr berührt als große Gesten.

Gleichzeitig scheut das Buch keine schweren Themen. Familiäre Gewalt, Angst, Unsicherheit – all das bekommt Raum. Und genau dadurch bekommt die Liebesgeschichte Tiefe.

Für mich ist „Binding 13“ mehr als nur Romance. Es ist eine Geschichte über Vertrauen, Schutz und das langsame Heilen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen – intensiv, emotional und absolut fesselnd.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Lustig, frech und mitten aus dem Kinderleben

Ariol 19
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Ich habe Ariol 19 Wie die Nachtigallen zusammen mit meiner Nichte gelesen, und wir hatten großen Spaß dabei. Ariol ist ein absolut liebenswerter kleiner Esel mit einer riesigen Portion Fantasie, genau ...

Ich habe Ariol 19 Wie die Nachtigallen zusammen mit meiner Nichte gelesen, und wir hatten großen Spaß dabei. Ariol ist ein absolut liebenswerter kleiner Esel mit einer riesigen Portion Fantasie, genau wie viele Kinder in dem Alter.

Die kurzen Episoden sind unterhaltsam, pointiert und oft richtig witzig, auch für Erwachsene! Meine Nichte konnte sich besonders über Ariols Schulalltag, seine kleinen Dramen mit seinen Freunden und seine Tagträumereien amüsieren. Die Dialoge sind lebendig und alltagsnah, sodass man sich gut mit den Figuren identifizieren kann.

Die Illustrationen von Marc Boutavant sind farbenfroh, ausdrucksstark und tragen viel zum Charme des Comics bei. Jede Seite ist liebevoll gestaltet und macht Lust, weiterzublättern.

Insgesamt ein toller Comicband für Grundschulkinder, der sowohl zum Lachen als auch zum Mitfühlen einlädt und dabei nie den liebevollen Blick auf die kleinen großen Probleme im Kinderalltag verliert. Wir freuen uns schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Gruselig, lustig und richtig spannend

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten
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Ich habe Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke zusammen mit meinem 8-jährigen Neffen gelesen und wir hatten richtig Spaß dabei!

Die Geschichte dreht sich um den schüchternen Tom, der eines ...


Ich habe Gespensterjäger auf eisiger Spur von Cornelia Funke zusammen mit meinem 8-jährigen Neffen gelesen und wir hatten richtig Spaß dabei!

Die Geschichte dreht sich um den schüchternen Tom, der eines Tages ein ziemlich schleimiges Gespenst im Keller entdeckt. Anfangs hat er große Angst, doch dann stellt sich heraus. Das Gespenst, ein MUG (mittelmäßig unheimliches Gespenst), braucht selbst Hilfe, weil es von einem viel gefährlicheren, eiskalten Spukwesen bedroht wird. Gemeinsam mit der furchtlosen Gespensterjägerin Hedwig Kümmelsaft nimmt Tom den Kampf gegen das Eisgespenst auf.

Mein Neffe fand die Geschichte spannend, aber nie zu gruselig genau die richtige Mischung! Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Besonders gefallen haben ihm die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Tom und dem Gespenst sowie die lustigen Namen und die pfiffige Sprache.

Die Kapitel sind angenehm kurz, die Schrift ist groß, und die vielen Illustrationen von Franziska Blinde machen das Buch lebendig. Perfekt für Kinder ab 8 Jahren zum Vorlesen oder für erste eigene Leseversuche.

Ein gelungener Auftakt zur Reihe, den wir bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen haben.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Einfühlsam und wichtig

Der unsichtbare Elefant
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„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann hat mich tief bewegt. Es ist kein lautes Buch, kein reißerischer Bericht, sondern ein leiser, ehrlicher und sehr persönlicher Einblick in das Leben mit Depressionen. ...

„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann hat mich tief bewegt. Es ist kein lautes Buch, kein reißerischer Bericht, sondern ein leiser, ehrlicher und sehr persönlicher Einblick in das Leben mit Depressionen. Gerade diese Zurückhaltung macht es so eindrucksvoll.

Ich bin Anfang 20 und finde es wichtig, dass psychische Gesundheit endlich ernst genommen wird, ohne Stigma, ohne Klischees. Edelmann gelingt es, Gefühle in Worte zu fassen, die viele Betroffene nur schwer beschreiben können. Seine Sprache ist klar und ungekünstelt, oft traurig, manchmal hoffnungsvoll, immer menschlich.

Was mir besonders gefallen hat: Er stellt keine Patentlösungen in Aussicht. Stattdessen zeigt er, wie viel Mut es braucht, einfach weiterzumachen. Das Buch macht aufmerksam, ohne zu belehren. Es gibt Raum für Verständnis, auch für Leser*innen, die selbst nicht betroffen sind.

Ein starkes, eindringliches Buch, das ich sehr empfehlen kann, vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass „etwas nicht stimmt“ oder einfach verstehen möchte, wie sich psychische Erkrankungen wirklich anfühlen.

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