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Veröffentlicht am 23.02.2026

Wird Reena ihr Seelenpferd finden?

Avelora - Das Internat der magischen Pferde
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Zum Inhalt:
Als Reena erfährt, dass ihre Familie die seltene Gabe hat, magische Pferde in ihrer wahren Gestalt zu sehen, kann sie es einfach nicht glauben. Zumal ihre diese Gabe ermöglicht, auf die Insel ...

Zum Inhalt:
Als Reena erfährt, dass ihre Familie die seltene Gabe hat, magische Pferde in ihrer wahren Gestalt zu sehen, kann sie es einfach nicht glauben. Zumal ihre diese Gabe ermöglicht, auf die Insel Galantis zu reisen, um dort das Internat Burg Avelora zu besuchen. Denn nur dort kann sie sich mit ihrem Seelenpferd verbinden und alles Wichtige lernen, um andere Menschen vor bösen Mächten zu beschützen. Dort angekommen kommt Reena gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Denn sie kann sich an den Wundern der Insel und vor allem an den magischen Pferden nicht sattsehen. So lernt sie nicht nur mehr über ihre Gabe und die verschiedenen Elementpferde, sondern findet endlich Freunde. Doch das Internat wird von einer dunklen Macht bedroht und Reena muss all ihren Mut beweisen. Denn nur sie kann Avelora retten.

Meine Meinung:
Reena ist ein tolles, sympathisches und aufgeschlossenes Mädchen, das ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Man spürt jederzeit ihre große Liebe zu Pferden und ihre überschwängliche Begeisterung, magische Pferde sehen zu können. Ebenso wie das Internat Burg Avelora zu besuchen, um dort mehr über ihre Gabe zu erfahren und sich mit ihrem Seelenpferd zu verbinden. Ich konnte Reenas Begeisterung zu jeder Zeit spüren, ebenso wie ihre Sorgen und Ängste, von keinem magischen Pferd ausgewählt zu werden und keine Freunde zu finden. Mir hat an Reena gefallen, dass sie nicht aufgibt, allem gegenüber aufgeschlossen ist und wissbegierig ist. Zudem merkt man immer wieder, dass sie sehr an sich zweifelt. Deswegen hat mir die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, richtig gut gefallen. Man merkt, wie sie durch ihre Freunde und ihr Seelenpferd Wolkenwind immer mehr wächst und den Mut findet, sich mehr zuzutrauen.

Ihre neuen Freunde Fara, Sis genannt, Nala und Tav haben ebenso wie Reena ihre individuellen Charaktereigenschaften, durch die man sie gut voneinander unterscheiden kann. Gut gefallen hat mir noch, dass auch die verschiedenen Seelenpferde alle ihr individuelles Aussehen und ihren eigenen Charakter haben, der sich wunderbar mit dem ihrer Reiterin oder ihres Reiters ergänzt. Zudem können beide ihre magischen Fähigkeiten am besten zusammen benutzen, wodurch ein sehr enges Band zwischen Seelenpferd und Mensch entsteht.

Ich fand es interessant, mehr über die Insel Galantis, das Internat Burg Avelora und die vielen verschiedenen magischen Pferde zu erfahren. Der Ideenreichtum der Autorin ist wirklich unglaublich. Denn im Laufe der Handlung kommen da schon sehr viele Informationen zusammen. Da diese aber nach und nach in die Handlung eingebaut werden, war dies gar nicht so schlimm oder störte den Lesefluss. Zumal man durch die lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin das Gefühl hat, alles zusammen mit Reena zu erkunden und regelrecht durch ihre Augen zu sehen. So bin ich staunend durch die verschiedenen Orte gegangen und hatte das Gefühl, immer wieder Neues zu entdecken, wodurch die Handlung nie langweilig wurde. Zudem gab es immer wieder mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen, durch die man sich die Figuren, Schauplätze und einzelnen Szenen noch mal besser vorstellen konnte.

Fazit:
Eine wunderschöne und magische Geschichte, die mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen hat. Ich habe Reena gerne auf das Internat Burg Avelora begleitet, war gespannt, was sie dort alles erlebt und ob sie ihr Seelenpferd findet. Reena ist ein sympathisches, tolles, aufgeschlossenes und wissbegieriges Mädchen, das ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Reena im Laufe der Handlung macht. Ich finde, man merkt, wie sie sich immer mehr zutraut und anfängt, an sich zu glauben. Besonders gefallen hat mir, dass man alles über die Insel Galantis, das Internat Burg Avelora und die vielen verschiedenen magischen Pferde nach und nach erfährt. Dadurch wird man von den ganzen Informationen nicht überrannt und hat das Gefühl, an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Reena und alle anderen weitergehen wird.

Veröffentlicht am 22.02.2026

Woher kommen die schwarze Katze und das kleine Mädchen?

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Zum Inhalt:
Seit fast tausend Tagen versucht Alva, herauszufinden, wer für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Deswegen sucht sie in der Zeitung nach ähnlichen Unfällen mit Fahrerflucht wie dem, ...

Zum Inhalt:
Seit fast tausend Tagen versucht Alva, herauszufinden, wer für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Deswegen sucht sie in der Zeitung nach ähnlichen Unfällen mit Fahrerflucht wie dem, bei dem ihr Vater gestorben ist. Doch bis jetzt war ihre Suche erfolglos. Als dann ihre Mutter ein Strandhaus kauft, um dort ein Café zu eröffnen, taucht immer wieder eine schwarze Katze auf. Zudem hat Alva ein ungutes Gefühl wegen des Strandhauses, auch wenn sie nicht weiß, wieso. Als dann auch noch eine Mutter mit ihrem kleinen Mädchen nach Hovenäset kommt und Alva das Mädchen immer wieder alleine in den Straßen herumlaufen sieht, beschleicht sie ein immer schlechteres Gefühl. Zusammen mit ihren beiden Freunden Heidi und Harry versucht sie, der Sache auf den Grund zu gehen, und ahnt nicht, in welcher Gefahr sie und ihre Mutter schweben.

Meine Meinung:
Die ganzen mysteriösen Ereignisse, die stattfinden, nachdem Alvas Mutter das Strandhaus gekauft hat, geben einige Rätsel auf und sorgen nicht nur für eine anhaltende geheimnisvolle Stimmung, sondern auch durchgehend für Spannung. Ich hatte mir während der Handlung zwar einiges selbst zusammenreimen können, dennoch gab es auch die ein oder andere Überraschung, was das Auftauchen der schwarzen Katze, des kleinen Mädchens mit seiner Mutter, die nicht sprechen kann, und den Tod von Alvas Vater angeht. So war ich dennoch gespannt, was die Freunde Alva, Heidi und Harry alles herausfinden würden, und letztendlich war die Auflösung am Ende dann doch noch tragischer, als ich vermutet hatte. Zudem hat es die Autorin geschafft, die gruselige, aber auch ziemlich bedrückende Atmosphäre die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Man sollte die Geschichte deswegen vielleicht nicht unbedingt dann lesen, wenn man damit gerade nicht so gut umgehen kann.

Alvas Trauer wegen des Unfalltods ihres Vaters wurde in allen Facetten gut herausgearbeitet. Zwar wirken manche ihrer Handlungen und Gedankengänge irrational und ich konnte sie im ersten Moment nicht immer ganz nachvollziehen. Doch Trauer und der Umgang damit sind sehr persönlich, individuell, und sie müssen auch nicht rational sein, und das zeigt die Autorin hier ganz gut, finde ich. So konnte ich durchaus verstehen, wieso es für Alva so wichtig ist, endlich Klarheit über die Gründe zu haben. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, als sie sich endlich ihren beiden Freunden Heidi und Harry öffnet und ihnen erzählt, was sie unternimmt, um den Unfallverursacher zu finden.

Fazit:
Eine gruselige, bedrückende und spannende Geschichte, in der wir die Freunde Alva, Heidi und Harry dabei begleiten, als sie versuchen, herauszufinden, was es mit dem Auftauchen der schwarzen Katze und dem kleinen Mädchen mit seiner Mutter auf sich hat und wer am Tod von Alvas Vater schuld ist. Einige Zusammenhänge konnte ich mir im Laufe der Handlung denken, mit anderen konnte mich die Autorin jedoch überraschen. So war die Handlung von Anfang bis Ende spannend und es wehte immer ein Hauch des Geheimnisvollen mit, was mir gefallen hat. Zudem wurde anhand von Alvas Trauer um ihren Vater aufgezeigt, wie persönlich und individuell diese ist und dass nicht alle Gedanken und Handlungen der Trauernden rational sein müssen.

Veröffentlicht am 16.02.2026

Schafft es Nelly, ihren Schützling Camou zu beschützen?

Nelly Emberwing (1). Die verbotenen Wesen von Rustgate
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Zum Inhalt:
Als Nelly ihre Anstellung als Dienstmädchen verliert, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als in den Sternenzirkus zu flüchten. Einem Ort, an dem magische Personen eine Zuflucht gefunden ...

Zum Inhalt:
Als Nelly ihre Anstellung als Dienstmädchen verliert, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als in den Sternenzirkus zu flüchten. Einem Ort, an dem magische Personen eine Zuflucht gefunden haben und an dem sie hofft, Arbeit zu finden. Als dann eines Tages aus einem Ei, das sie bei ihrer ehemaligen Arbeitgeberin in ihrer Not hat mitgehen lassen, etwas schlüpft, ändert sich ihr Leben erneut. Denn aus dem Ei schlüpft ein Wesen, das halb Fledermaus, halb Chamäleon ist und auch ein bisschen etwas von einem Drachen hat. Camou, wie sie ihren Schützling nennt, ist verspielt, verfressen und neugierig. Doch der Zirkusdirektor sieht in ihm nur eine neue Einnahmequelle und so soll Nelly ihn für die Manege trainieren, was schier unmöglich ist. Als Nelly langsam merkt, in was für eine Welt sie wirklich geraten ist, setzt sie alles auf eine Karte. Doch kann Camou wirklich in Freiheit in Rustgate leben, wo er ständig in großer Gefahr schweben würde?

Meine Meinung:
Nelly ist ein starkes junges Mädchen mit einem großen Herzen und Sinn für Gerechtigkeit, das man einfach sofort in sein Herz schließen muss. Im Laufe der Geschichte wird immer wieder deutlich, wie unerfahren und gutgläubig Nelly ist. Was aber vor allem an ihrem bisherigen Leben im Waisenhaus und ihrem zarten Alter von 14 Jahren liegt. Ich fand Nellys Verhalten, ihre Reaktionen und ihr Handeln altersentsprechend, wodurch sie auf mich authentisch wirkte. Gerade weil ihr so viele Ungerechtigkeiten widerfahren, obwohl sie alle freundlich behandelt, habe ich umso mehr mit ihr mitgefiebert, gelitten und viele Male für sie geschimpft, wenn mal wieder jemand sie vor den Kopf stößt. Gut gefallen hat mir, dass Nelly ihre freundliche Art dennoch beibehielt und nie den Kopf in den Sand gesteckt hat.

Da Nelly und ihr neuer Freund Grayson immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und ich bei einigen Personen ehrlich gesagt nicht sicher war, ob sie vertrauenswürdig sind, war für Spannung gesorgt. Ich habe die neuen Freunde jedenfalls gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, war gespannt, wie sie die Schwierigkeiten meistern und welche Überraschungen Camou so auf Lager hat. Zudem haben einige überraschende Wendungen ebenfalls dazu beigetragen, dass die Handlung von Anfang bis Ende spannend war.

Magische Wesen und Personen, die Magie beherrschen, werden in der Welt, in der Nelly lebt, wie Personen zweiter Klasse behandelt. Ich fand es immer wieder erschreckend, wie sehr die Personen nur wegen ihrer Magie geschnitten werden, als Kuriositäten im Zirkus von den Reichen beglotzt werden und keine Chance auf eine ehrliche Arbeit haben. Besonders interessant fand ich es, mehr über die Personen mit Magie zu erfahren und vor allem über Nellys kleinen Schützling Camou, der sich immer wieder verändert. Zudem sorgt gerade Camou mit seiner überschäumenden Freude für die kleinen Dinge und seine Unbeholfenheit für viele schöne, aber auch lustige Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über ein junges Mädchen, das lernt, wie die Welt wirklich ist und immer wieder viel Mut beweisen muss, wenn ihr mal wieder Steine in den Weg gelegt werden. Ich habe Nelly gerne auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, ob sie es zusammen mit ihrem neuen Freund Grayson schafft, die ganzen Schwierigkeiten zu meistern, die ihnen begegnen. Da auf die Freunde einiges zukommt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem fand ich es interessant, mehr über die magischen Wesen zu erfahren und vor allem über Nellys Schützling Camou, der immer wieder für eine Überraschung gut ist. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Nelly und Grayson weitergehen wird.

Veröffentlicht am 06.02.2026

Wer hat den Mann aus Apartment 3B auf dem Gewissen?

The Morrisey Mysteries 1. Ein Mord in 3B
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Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie ...

Zum Inhalt:
Nach Jahren kommt Meg Dawson wieder ins Morrisey-Apartmenthaus in Seattle zurück, um sich klar darüber zu werden, wie es für sie weitergeht. Doch nach einer Bewohnerversammlung entdeckt sie zusammen mit ihrem Kindheitsfreund Laurie die Leiche des zurückgezogen lebenden Mannes aus Apartment 3B. Als dann auch noch Laurie eine Drohnachricht erhält, kann Meg nicht anders und begibt sich auf die Spurensuche. Hilfe bekommt sie dabei von ihrer besten Freundin Ripley, die ein Geist ist. Denn was niemand weiß, ist, dass Meg, seit sie denken kann, Geister sehen und mit ihnen sprechen kann. Hätten die beiden Freundinnen nicht schon genug mit ihren Mordermittlungen zu tun, steht auch noch ein Geist vor Megs Tür, der sein Gedächtnis verloren hat. Natürlich zögert Meg nicht und versucht, auch ihm zu helfen.

Meine Meinung:
Meg Dawson ist eine sympathische junge Frau, die an einem Scheideweg steht. Denn ihr Mentor an der Kunsthochschule hat ihr eingeredet, dass sie keinen Erfolg mit ihrer Kunst haben würde. Außerdem ist sie schon lange heimlich in ihren besten Freund aus Kindheitstagen verliebt, den sie nach ihrer Rückkehr ins Morrisey-Apartmenthaus nach Jahren wiedersieht. Ihre Zerrissenheit wegen ihrer Kunst und ihre Unsicherheit wegen Laurie waren spürbar und gut nachvollziehbar. Man merkt vor allem, wie sehr sie die Worte ihres Mentors verletzt haben, aber auch, wie viel es ihr bedeutet, zu malen, und wie sehr sie sich danach sehnt. Ich mochte an ihr besonders ihre Hilfsbereitschaft, ihr Einfühlungsvermögen und ihre Liebe zu Tieren. Zudem merkt man, wie gut es ihr tut, wieder in Morrisey zu sein, in dem sie die meisten Bewohner schon ihr ganzes Leben lang kennt. Man spürt einfach die Vertrautheit und das Gefühl von Heimat zwischen den Zeilen mitschwingen.

Bei ihren Ermittlungen gab es einige interessante und spannende Wendungen. Meg stellt sich dabei zwar nicht immer geschickt an und manchmal ist der Zufall ihr bester Freund, was aber wunderbar gepasst hat. Schließlich ist Meg keine erfahrene Ermittlerin. Ich habe sie gerne auf ihrer Spurensuche im Mordfall begleitet, ebenso wie auf der Suche nach der Identität des Geistes, der plötzlich vor ihrer Tür steht. Da man immer so viel wie Meg und Ripley weiß, fühlt man sich als Teil ihres kleinen Teams und darf aus allen Hinweisen selbst seine Schlüsse ziehen, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Knistern zwischen Meg und Laurie war jederzeit spürbar, ebenso wie die Vertrautheit, die die beiden miteinander haben, und ihre Unsicherheit darüber, was der jeweils andere empfindet. Ich habe mit den beiden richtig mitgefiebert, konnte ihre Gefühlswirrungen voll und ganz nachvollziehen und hätte ihnen beiden zwischendurch gerne mal einen kleinen Schubs gegeben, damit sie über ihren Schatten springen.

Sofort in mein Herz geschlossen habe ich Ripley. Sie ist für Meg eine wahre Freundin, sagt, was sie denkt, auch wenn Meg es nicht hören will, und unterstützt Meg so gut sie kann. Sie ist zwar ein Geist, hat aber ebenso wie Meg und Laurie ihre eigenen Charaktereigenschaften, die nur sie ausmachen. Zudem entstehen wegen ihrer direkten Art immer wieder lustige Dialoge.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir Meg Dawson auf die Suche nach dem Mörder des mysteriösen Mannes aus Apartment 3B begleiten. Ich habe das gerne gemacht. Gerade weil man immer so viel wie Meg und ihre Geisterfreundin Ripley wusste, hat man sich als Teil ihres kleinen Teams gefühlt und konnte seine eigenen Schlüsse aus all den Hinweisen ziehen. Einige interessante Wendungen haben dafür gesorgt, dass die Handlung die ganze Zeit spannend blieb. Zumal Meg und Ripley zusätzlich noch versuchen, die Identität des Geistes, der plötzlich vor Megs Tür steht, herauszufinden. Zudem konnte ich das Knistern zwischen Meg und ihrem Kindheitsfreund Laurie jederzeit spüren, ebenso wie die Vertrautheit, die beide miteinander haben. Dadurch habe ich mit beiden die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, ob sie über ihren Schatten springen und sich gestehen, was sie füreinander empfinden.

Veröffentlicht am 03.02.2026

Wer ist für Lyams Tod verantwortlich?

Royal Houses – Haus der Drachen
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Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. ...

Zum Inhalt:
Kerrigan ist eine Halb-Fae. Denn ihr Vater ist zwar ein Fae-Prinz, doch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Deswegen wurde sie von ihrem Vater auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Da Halb-Fae in den Augen der Fae nicht sehr viel wert sind, erlebt Kerrigan immer wieder Verachtung. Davon lässt sie sich jedoch nicht unterkriegen und tut alles, um sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten. Doch bei der Zeremonie, bei der sie Mitglied in einem der Häuser werden soll, wählt sie niemand. Dabei hatte sie bereits die Zusicherung eines der Häuser. Nun versucht Kerrigan alles, um sich doch noch einen Platz in einem der Häuser zu sichern. Als sie dann kurz darauf erfährt, dass einer ihrer Freunde ermordet wurde, setzt sie alles daran, die Täterin zu finden. Dabei helfen will ihr unbedingt der Prinz des Hauses der Schatten, der im Haus der Drachen ist, um am Drachenturnier teilzunehmen. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Schließlich ist sein Haus dafür bekannt, nur Verachtung für Menschen und Halb-Fae zu haben.

Meine Meinung:
Kerrigan ist eine starke, mutige und kämpferische junge Frau, die sich sehr wünscht, einfach irgendwo dazuzugehören. Ich konnte diesen Wunsch gerade wegen ihrer Vergangenheit gut verstehen und wie erschüttert sie ist, als sie trotz der Hoffnung, endlich dazuzugehören, wieder Ablehnung erfährt. Ich fand es gerade deswegen bewundernswert, dass sie dennoch nicht aufgibt und alles versucht, den Mord an ihrem Freund aufzuklären. Ihre Handlungen, Gedankengänge und Reaktionen konnte ich aufgrund dessen, was man über sie und ihre Vergangenheit erfährt, meist nachvollziehen. Zudem fand ich es spannend, mit der Zeit mehr über ihre Magie und besonders ihre Visionen und was dahintersteckt zu erfahren. Vor allem, weil Kerrigan nicht zu wissen scheint, wie stark ihre Magie ist.

Fordham Ollivier ist verschlossen, unnahbar und unfreundlich. Zudem hat er ziemlich viele Vorurteile gegenüber Halb-Fae, weswegen er Kerrigan gerade zu Anfang ziemlich mies und abweisend behandelt. Mit der Zeit lernt man ihn aber kennen, bekommt einen kleinen Blick hinter seine Fassade und es kristallisiert sich immer mehr heraus, wie es in seinem Reich wirklich aussieht und woher die Vorurteile kommen. Fordham hat seine Geheimnisse, was mich neugierig auf ihn gemacht hat. Denn sein Erscheinen beim Drachenturnier wirft aus vielen Gründen Fragen auf. Ich war mir bei ihm nie ganz sicher, ob er Kerrigan nicht doch noch in den Rücken fällt.

Die Welt, in der Kerrigan lebt, die Machtverhältnisse und das Magiesystem fand ich gut beschrieben. Gefallen hat mir auch, dass man durch Kerrigan erlebt, dass im armen Teil der Stadt nicht nur Elend herrscht und es ziemlich unangenehm riecht, sondern es auch Schönes und Bestaunenswertes gibt. Denn nicht alles ist nur schwarz oder weiß, sondern es gibt viele Grauschattierungen. Zudem gibt es in der Geschichte viele interessante Nebenfiguren, bei denen ich gespannt bin, welche Rolle sie noch einnehmen werden.

Die Suche nach der Person, die auf Kerrigan ein Attentat verübt und Lyam umgebracht hat, fand ich spannend und ich konnte das Buch spätestens als diese begann nicht mehr aus der Hand legen. So habe ich versucht, herauszufinden, wer ihr Auftraggeber ist und welches Motiv er haben könnte, Kerrigan töten zu lassen.

Fazit:
Ein gelungener und spannender Auftakt der Reihe, in dem wir Kerrigan dabei begleiten, wie sie für eine bessere Zukunft für sich kämpft und sich auf die Suche nach der Person macht, die auf sie ein Attentat verübt hat und ihren Freund Lyam ermordet hat. Ich habe Kerrigan gerne auf ihrem Weg begleitet, der viele Stolpersteine, Herausforderungen und Kämpfe für sie bereithält, was die Geschichte spannend gemacht hat. Zudem fand ich interessant, was man alles über Kerrigan, ihre Vergangenheit und ihre Magie erfährt, ebenso wie alles rund um die Welt, in der sie lebt. Nach den Ereignissen am Ende bin ich nun gespannt, wie es für alle weitergehen wird.