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Veröffentlicht am 15.03.2026

Kreative Inspiration und Unterstützung!

Happy, Healthy and Wealthy
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Emma Mumford gilt als eine der führenden Expertinnen für das Gesetz der Anziehung. Mit „Happy, Healthy & Wealthy“ hat sie ein Affirmations-Kartenset für tägliche Manifestations-Rituale auf den Markt gebracht, ...

Emma Mumford gilt als eine der führenden Expertinnen für das Gesetz der Anziehung. Mit „Happy, Healthy & Wealthy“ hat sie ein Affirmations-Kartenset für tägliche Manifestations-Rituale auf den Markt gebracht, das, mit Hilfe des Gesetzes der Anziehung, dabei helfen soll Träume und Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Immer wieder bin ich in Sachen „Schlüssel zu Erfolg & Glück“ auf das Thema Manifestation gestoßen und habe mir seit langem vorgenommen, mich damit näher zu beschäftigen. Doch wo und wie fängt man da an? Als ich dieses wunderschön illustrierte Kartenset mit seiner fröhlichen, geradezu lebensbejahenden Aufmachung sah, waren für mich zumindest diese Fragen schon einmal geklärt - da konnte ich nicht widerstehen

Das Kartenset beinhaltet insgesamt 44 ansprechend bunt gestaltete Karten mit Affirmationen und ein kleines, ebenfalls liebevoll umgesetztes Begleitbuch. In diesem findet man eine leicht verständliche Einleitung, die - selbst für mich Neuling auf diesem Gebiet - echt einleuchtend und nachvollziehbar war, sowie eine Anleitung zum Umgang mit den 44 Karten und eben die Erklärungen zu den jeweiligen Karten. Wobei „Erklärungen“ nicht ganz treffend ist, vielmehr sind es Anweisungen bzw. Manifestationen-Rituale, Journaling-Impulse und der Verweis auf einen jeweils passenden Heilstein. Ob es wirklich funktioniert oder nicht, bzw. ob ich mich dafür langfristig richtig öffnen kann, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Was ich jedoch sagen kann - die Karten haben mich echt inspiriert, gerade in Sachen Journaling motiviert und es macht wirklich Freude und fühlt sich gut an, mit ihnen zu „arbeiten“.

Fazit: Ich weiß, die Karten wurden bewusst in der ursprünglich englischen Sprache belassen. Dennoch hätte ich sie mir persönlich auf deutsch gewünscht, weil es sich für mich einfach authentischer anfühlen würde. Lediglich dafür gab es einen Sternabzug, doch das wohl eher Jammern auf hohem Niveau. Ansonsten bin ich absolut begeistert, guter Dinge und motiviert mit den Karten von Emma Mumford weiterzuarbeiten und zudem inspiriert, mich näher mit dem Thema der Manifestation auseinander zu setzen und schreibe sogar wieder.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Auf meiner Ranch bin ich König

Morgensonnenglück
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Mit Morgensonnenglück führt uns Petra Schier auf einen idyllischen Familiengutshof inmitten der beschaulichen Eifel. Genau genommen nach Lissenborn, wo Hollys einerseits geliebten, andererseits aber auch ...

Mit Morgensonnenglück führt uns Petra Schier auf einen idyllischen Familiengutshof inmitten der beschaulichen Eifel. Genau genommen nach Lissenborn, wo Hollys einerseits geliebten, andererseits aber auch kontrollsüchtigen Großeltern, bislang das resolute Zepter schwangen. Aus der „Regentschaft“ resultierend - lang und gut gehütete Geheimnisse, eine weit zerstreut lebende und zerstrittene Familie, die nun aber, zum Erhalt des Familienerbes, wieder vereint werden soll.

Es geht um drei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten, um große Gefühle, aber auch um tief sitzende Verletzungen. Um eine geheime Jugendliebe, Neuanfänge, Zweifel und ein wirklich wundervoll beschriebenes Setting, das es mir sehr leicht gemacht hat, mich in der Eifel, insbesondere in Lissenborn, zurechtzufinden und in die Geschichte einzutauchen. Leider ist es mir nicht gelungen, auch mit den einzelnen Hauptfiguren warm zu werden, bzw. mich mit ihnen zu identifizieren. Keine Ahnung, ob es am grundsätzlichen Sympathiefaktor lag oder einfach daran, dass ich die Dialoge in mancher Hinsicht ein wenig zu gekünstelt und unrealistisch empfand. Teilweise fiel mir jedenfalls echt schwer, mich in einzelne Personen und auch Situationen hineinzuversetzen. Dadurch hat mich das Buch leider weder emotional so richtig erreicht, noch mitgerissen - was die eigentliche Story jedoch, ohne Zweifel, total verdient hätte, denn die ist zwar für meinen Geschmack relativ glatt, aber dennoch raffiniert.

Fazit: Ein kurzweiliger Roman mit tollen Nebencharakteren, beschaulich-wohltuender Eifelidylle, Geheimnissen, Leidenschaft und auflodernden Gefühlen - eben ein schöner Wohlfühlroman für zwischendurch!

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Spannung zwischen Vertrauen und Verrat

Wem du traust
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Als eines nachts Sofia - die Tochter von Evas bester Freundin Susanne - plötzlich spurlos verschwindet, gerät ihr Mann Daniel ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Er war es, der Sofia in dieser Nacht zuletzt ...

Als eines nachts Sofia - die Tochter von Evas bester Freundin Susanne - plötzlich spurlos verschwindet, gerät ihr Mann Daniel ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Er war es, der Sofia in dieser Nacht zuletzt sah. Er war es, der sie nach dem Babysitten bei Sohn Linus nach Hause fuhr, wo sie aber nie ankam. Und er ist es, der sich durch falsche Angaben bei der Polizei in immer neue Ungereimtheiten verstrickt. Doch wäre er, ihr Mann Daniel, wirklich in der Lage Sofia etwas anzutun?

Ansprechendes Cover, spannende Beschreibung, also entschied ich mich, für meinen Putzmarathon, für die Hörbuchversion dieses Buches, obwohl mir die Autorin Petra Johann bis zu ihrem Kriminalroman „Wem du traust“ gar kein Begriff war. Bereut habe ich die Wahl keine Minute lang, sondern um genau zu sein, insgesamt sogar noch mehr aufgeräumt als ich ursprünglich eigentlich wollte. Warum? Weil mich die Story, die hauptsächlich aus Evas und aus der Perspektive der Ermittlerin Heidi Westphal erzählt wird, so gefesselt hat, dass ich einfach die Zeit vergessen hab. Davon abgesehen lässt sich der Stimme der Sprecherin Sarah Dorsel aber auch wirklich sehr angenehm lauschen. Wenn manchmal vielleicht auch etwas langatmig, so haben die Beschreibungen das Misstrauen und die Zweifel beim Hören auf jeden Fall spürbar gemacht. Wobei ich den Schreibstil insgesamt als sehr flüssig, klar und mitreißend empfand, so dass ich mich nicht erst zurechtfinden musste, sondern gleich mitten im Geschehen war, was ich gerade bei Hörbüchern echt wichtig finde.

Fazit: Ein wirklich gut gelungener, spannender psychologischer Kriminalroman, der mir nicht nur eine saubere Wohnung, sondern auch - bis zum überraschenden Schluss - großes Lese- bzw. Hörvergnügen, mit durchaus raffinierten Wendungen, bereitet hat. Petra Johann werde ich auf jeden Fall im Blick behalten!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Eiskalte Geheimnisse

Eisnebel
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Kate Alice Marshall nimmt uns in ihrem Thriller „Eisnebel“ mit ins verschneite Idlewood. Dort, in winterlich-idyllischer Abgeschiedenheit, wartet auf Hauptprotagonistin Theodora nicht nur ein atemberaubendes ...

Kate Alice Marshall nimmt uns in ihrem Thriller „Eisnebel“ mit ins verschneite Idlewood. Dort, in winterlich-idyllischer Abgeschiedenheit, wartet auf Hauptprotagonistin Theodora nicht nur ein atemberaubendes Luxusanwesen, sondern auch ein erstes Zusammentreffen mit der stinkreichen Familie ihres Verlobten Conner Dalton. Sehr schnell bekommt Theo nicht nur deren Skepsis zu spüren, sondern auch anonyme Drohungen, die sie zur Abreise bewegen wollen. Was hat es mit diesen Nachrichten auf sich und wieso wird Theodora das ungute Gefühl nicht los, dass sie schon einmal hier war?

Beeindruckt hat mich schon gleich zu Anfang der lebendig-beschreibende Schreibstil der Autorin, der mich nicht nur das ein oder andere Mal hat frösteln, sondern auch das Setting vor meinem inneren Auge lebendig werden lassen. Gut gelungen und spannend fand ich auch, wie sich die Erinnerungslücken und vagen Kindheitserinnerungen von Theodora Stückchen für Stückchen geschlossen haben und man immer mehr von ihrer Geschichte, bzw. Ihren Träumen erfahren hat, während jeder Familie Dalton immer verdächtiger wurde.
Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Und während die Spannung zu Anfang noch recht langsam aufgebaut wird, so hält sie sich dann aber eigentlich, dank einiger pfiffiger Wendungen, durchweg aufrecht, wobei sich die Auflösung irgendwann schon erahnen lässt. Nicht so gut gefallen hat mir die recht oberflächliche Zeichnung der einzelnen Charaktere, insbesondere was Conner, den Verlobten der Hauptprotagonistin betrifft, um dessen Familie sich ja eigentlich alles dreht. Da hätte ich etwas mehr erwartet, vom Finale vielleicht etwas weniger.

Fazit: Insgesamt ein spannender Thriller, mit toll vermittelter Atmosphäre und spürbarer Bedrohung. Die offengelegten Geheimnisse haben mir auf jeden Fall eiskalte Lesemomente beschert und mich gut unterhalten!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Der Wolf, die Spinne und die Feder

Das Signal
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Nicht nur, dass Viola bei einem tragischen Kellereinsturz ihr Bein verloren hat und nun erst einmal lernen muss mit ihrem neuen Handicap zu leben, nein, auch ihr Mann beginnt durch sein merkwürdiges Verhalten ...

Nicht nur, dass Viola bei einem tragischen Kellereinsturz ihr Bein verloren hat und nun erst einmal lernen muss mit ihrem neuen Handicap zu leben, nein, auch ihr Mann beginnt durch sein merkwürdiges Verhalten Violas Misstrauen zu wecken. Eingesperrt in einem Haus, das für sie nicht nur überall Barrieren, sondern auch einen Wachposten in Pflegerinnen-Gestalt, bereithält, beginnt sich Ursula Poznanskis Hauptprotagonistin Viola in „Das Signal“ mit Hilfe von kleinen, versteckten GPS-Trackern einen Überblick über die Menschen in ihrem Umfeld zu verschaffen. Doch was wird sie dabei entdecken?

Ich bin großer Fan - insbesondere der stets innovativen, einfallsreichen und spannenden Jugendbücher - von Ursula Poznanski. Wie eigentlich immer, gelang es ihr auch diesmal wieder, mich durch ihren flüssigen und packenden Schreibstil sehr schnell an das Buch zu fesseln. Sowohl die Atmosphäre, als auch die starken Charaktere sind klasse gezeichnet, die Idee überaus vielversprechend und die Spannung zunächst auch definitiv vorhanden. Leider ließ diese dann aber, etwa ab der zweiten Hälfte des Buches, deutlich nach. Zwar konnte ich das Buch dennoch nicht aus der Hand legen, doch wurde die Story - zumindest für mich - dann immer vorhersehbarer und die großen Überraschungen blieben aus.

Fazit: Wenn sie auch nicht an die übrigen Poznanski-Bücher heranreicht, so ist „Das Signal“ dennoch eine spannende, wendungsreiche und durchaus fesselnde Geschichte, die sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

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