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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Tolle Reihe für kleine Entdecker

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz
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In der Kinderbuchreihe Carli & Klecks stehen der Junge Carli und sein Freund Klecks, ein Kater, im Vordergrund. Der Kater Klecks ist ein guter tierischer Freund. Die beiden gehen gemeinsam zum Spielplatz. ...

In der Kinderbuchreihe Carli & Klecks stehen der Junge Carli und sein Freund Klecks, ein Kater, im Vordergrund. Der Kater Klecks ist ein guter tierischer Freund. Die beiden gehen gemeinsam zum Spielplatz. Doch Carlis Brüder sind sehr wild und so begeben sich Carli und Klecks auf ein eigenes kleines Abenteuer.

Die Geschichte beginnt eher negativ, denn Carli hat aufgrund seiner wilden Brüder nicht wirklich Spaß auf dem Spielplatz. Daher entscheidet er sich, woanders zu spielen und seine Entdeckungsfreude führt dazu, dass er seine eigene Wippe baut. Auch wenn das Ende positiv ist, löst das Buch auch etwas Unbehagen bei meiner Tochter aus. Das Buch „Carli und Klecks“ backen einen Kuchen, wird deutlich häufiger zur Hand genommen.

Die Texte sind kurz und kindgerecht und eignen sich perfekt zum Vorlesen. Die Seiten sind liebevoll illustriert, so dass meine Tochter auch ohne Vorlesen Spaß an dem Buch hat.

Die Pappseiten sind schön dick und das Format sehr handlich. Genau das Richtige für das Alter ab 2 Jahren.

Ein schönes Buch zum Vorlesen und gemeinsamen Entdecken der Bilder!

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Familienbande

Die Insel meiner Schwester
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Die Halbschwestern Nia und Miriam teilen denselben Vater, begegnen sich jedoch erst im Alter von vierzehn Jahren zum ersten Mal. Trotz des späten Kennenlernens entsteht rasch eine intensive Verbindung. ...

Die Halbschwestern Nia und Miriam teilen denselben Vater, begegnen sich jedoch erst im Alter von vierzehn Jahren zum ersten Mal. Trotz des späten Kennenlernens entsteht rasch eine intensive Verbindung. Jahre später ist die Verbindung kaum noch vorhanden. Dennoch lädt Nia Mirjam zu ihrem 40. Geburtstag auf die abgeschiedene Schäreninsel der Familie ein. Dort kommt es in einem spannenden Finale zu dramatischen Ereignissen und der Frage, wie Nia und Mirjam nach all den Jahren zueinander stehen.

Die Handlung ist unerwartet und wenig vorhersehbar. Die komplexe Beziehung der Schwestern steht im Vordergrund. Obwohl viele Jahre seit ihrer innigen Beziehung vergangen sind und sich die Schwestern über die Jahre verändert haben, so besteht noch immer ein unsichtbares Band.

Die Stimmung des Buchs ist intensiv, der aufziehende Sturm symbolisiert den sich zuspitzenden Konflikt. Themen wie Abhängigkeit und häusliche Gewalt stehen im Fokus.

Ein Buch für Fans psychologischer Spannung und komplexer Beziehungsgeschichten.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Rasant und unterhaltsam

The Business Trip
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Jasmine ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund und steigt in ein Flugzeug nach Denver, um ihm zu entkommen. An Bord sitzt auch Stephanie, die beruflich zu einer Konferenz unterwegs ist. Von ...

Jasmine ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund und steigt in ein Flugzeug nach Denver, um ihm zu entkommen. An Bord sitzt auch Stephanie, die beruflich zu einer Konferenz unterwegs ist. Von beiden Frauen werden kurz darauf merkwürdige Textnachrichten verschickt, die ihre Freunde und Bekannten nach und nach in Panik versetzen. Was ist ihnen zugestoßen?

Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam. Der Thriller ist in vier Teile gegliedert und lebt von ständig wechselnden Perspektiven, was ihn besonders kurzweilig und dynamisch macht. Neben den beiden Protagonistinnen kommen auch Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn sowie der vermeintliche Täter zu Wort. Die Handlung entwickelt sich völlig anders als erwartet und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Als klassisch gruseligen Thriller würde ich das Buch allerdings nicht bezeichnen.

Erfrischend anders, nichts ist, wie es scheint. Tolle Unterhaltung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Stimmungsvoll

Knochenkälte
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In „Knochenkälte“ ist Dr. David Hunter unterwegs zu einem Fall, als er auf dem Weg dorthin in ein Unwetter gerät und das Dorf, in dem er übernachtet, von der Welt abgeschnitten wird. Der Fund eines menschlichen ...

In „Knochenkälte“ ist Dr. David Hunter unterwegs zu einem Fall, als er auf dem Weg dorthin in ein Unwetter gerät und das Dorf, in dem er übernachtet, von der Welt abgeschnitten wird. Der Fund eines menschlichen Skeletts wirbelt das ruhige Dorfleben auf und lässt die eh angespannte Atmosphäre kippen.

Die Stimmung ist grandios dargestellt. Der Schneesturm, die graue, bedrückende und eintönige Wetterlage erzeugen ein beklemmendes Gefühl. Der dynamische Schreibstil konnte auch Passagen aufleben lassen, die an der Grenze zur Langatmigkeit lagen.

Die Charaktere konnte mich überzeugen. David Hunter ist ganz der etwas melancholische Forensiker. Die Spannungen und feinen Dynamiken innerhalb der Dorfgemeinschaft sind authentisch und nachvollziehbar dargestellt.

Die Auflösung ist stimmig, wenn auch nicht besonders überraschend. Das Thema der forensischen Anthropologie hätte für meinen Geschmack eine größere Rolle spielen dürfen.

Insgesamt ein spannendes Buch, das jedoch leider nicht mit den ersten Teilen der Reihe mithalten kann. Dennoch freue ich mich auf eine mögliche Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Ein rasanter Ritt durch Ort und Zeit

Kälter
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Bereits vor einiger Zeit bin ich auf den Autor Andreas Pflüger und seine Agentengeschichten aufmerksam geworden. Seine Bücher sind insofern besonders, dass der Autor sich nicht wie üblich an FBI oder CIA ...

Bereits vor einiger Zeit bin ich auf den Autor Andreas Pflüger und seine Agentengeschichten aufmerksam geworden. Seine Bücher sind insofern besonders, dass der Autor sich nicht wie üblich an FBI oder CIA Geschichten versucht, sondern seine Agentengeschichten in Deutschland spielen lässt. Auch die Hauptdarsteller sind nie typische Superagenten. Meist handelt es sich um weibliche Personen mit besonderen Fähigkeiten, aber auch mit ausreichend Fehlern. Zudem findet man in all seinen Büchern immer wieder Verbindungen durch gemeinsame Nebenpersonen.

Der Roman „Kälter“ fügt sich nahtlos in das Muster der vorangegangenen Büchern ein. Dem Leser wird einmal mehr ein atemloser, spannender Agententhriller geliefert, welcher mit Zeitsprüngen und rasanten Ortswechseln überzeugt. Indem der Autor seinen Roman hauptsächlich zur Zeit des Mauerfalls spielen lässt, bringt er noch ein zusätzliches spannendes Element in das Buch mit ein.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Ab und zu verzettelt sich der Autor ein wenig in Agentendetails, was das Lesen an der ein oder anderen Stelle ein wenig holprig macht.

Alles in allem ist dieser Agententhriller jedoch absolut zu empfehlen für spannende Stunden an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit.

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