fantastische Geschichtsstunde zum Gladiatorentum
We Who Will DieWe Who will Die aus der Feder von Starcia Stark soll laut dtv Verlag eine Romantic-Fantasy like The Vampire Diaries‹ meets ›Gladiator‹ sein und uns in eine Welt voll tödlicher Wettkämpfe & intriganter ...
We Who will Die aus der Feder von Starcia Stark soll laut dtv Verlag eine Romantic-Fantasy like The Vampire Diaries‹ meets ›Gladiator‹ sein und uns in eine Welt voll tödlicher Wettkämpfe & intriganter Vampire in eine ans alte Rom angelehnte Welt mitnehmen.
Also tatsächlich bekommen wir am Anfang auch ziemlich viel Input zum antiken Rom und den dortigen grausamen Gegebenheiten in Bezug auf Gladiatoren und wie ein Imperator mit seinem Volk so umgeht. Es gibt viele Beschreibungen und Begriffe, die für mich erst einmal etwas sperrig sind. Ob sich das im weiteren Verlauf dann gibt, weil ich mich daran gewöhnt habe oder sie einfach nicht mehr so in der geballten Masse vorkommen, kann ich auch gar nicht beantworten. Jedoch hemmt das erst einmal meinen Lesefluss etwas.
Sobald da aber der Weltenaufbau so weit vorangeschritten ist, dass es an die eigentliche Geschichte von Arvelle geht, wird es besser und auch spannender. Ab einem gewissen Punkt hat mich die Slow Burn dann auch tatsächlich mitgerissen und ich konnte richtig mitfiebern.
Der Romance-Anteil ist für mich herzbrechend schön geschrieben. Ansonsten bleiben die anderen Figuren wie die machtgierigen Vampire innerhalb der mörderischen Intrigen irgendwie schon recht oberflächlich, so dass hier nie wirklich klar ist, wer denn eigentlich Freund oder Feind ist und die Geschichte an manchen Stellen schon mehr einem Krimi gleicht, da wir mit Arvelle ja zusätzlich zu den tödlichen Kämpfen auch noch einigen Geheimnissen auf die Schliche kommen müssen.
Es ist ja der Auftakt der Empire of Blood-Trilogie und deshalb bekommen wir natürlich nicht alles erklärt. Allerdings gibt es innerhalb der 624 Seiten die ein oder andere Überraschung, die es unterhaltsam macht.
Ich bin jedenfalls gespannt, wohin sich das Ganze dann im nächsten Band so entwickeln wird.
Mein Fazit zum Gelesenen ist somit, dass ich es schon mag, sobald sich der richtig slow-slowe Teil erst gibt und Arvelle sowie ihre Freundin Maeva überzeugen mit Frauenpower innerhalb der Seiten, weshalb es von mir sehr gerne eine Leseempfehlung an all diejenigen gibt, die gerne historisch anmutende Fantasy lesen und dabei keine Angst vor Vampirbissen oder bösen Göttern haben.