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Veröffentlicht am 03.02.2026

weiter geht’s mit der finnischen Kinderfantasy

Schatten – Das Portal (Schatten 2)
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Schatten - das Portal ist der zweite Teil einer finnischen Kinderbuch-Reihe von Timo Parvela mit Illustrationen von Pasi Pitkänen und ist übersetzt im arsEdition Verlag erschienen.

Es bleibt auch weiterhin ...

Schatten - das Portal ist der zweite Teil einer finnischen Kinderbuch-Reihe von Timo Parvela mit Illustrationen von Pasi Pitkänen und ist übersetzt im arsEdition Verlag erschienen.

Es bleibt auch weiterhin düster und voller Abenteuer im Reich des Weihnachtsmannes, der anderen Welt namens Auroria. Dort heißt er allerdings nicht Santa, Weihnachtsmann oder Joulupukki, sondern Allerälteste und ist quasi der Herrscher über all die Wesen, Wichtel, Trolle und Ähnlichem, die in seiner Welt leben.

Der Autor erzählt auch in diesem Band nicht nur Petes und mittlerweile ja auch Saras Kampf um ihr Seelenheil, sowie deren unfreiwilligen Gefährten aus Auroria, sondern bindet dabei auch noch so viel mehr an wirklich wichtigen sozialen Themen mit ein. Er vermittelt nämlich hier ebenfalls wieder den Kids auf fantastische Art und Weise, was passiert, wenn wir die Menschlichkeit und Empathie verlieren. Was Ausgrenzung, Neid und Missgunst anstellen können und vor allem, was passiert, wenn man zwar einen Fehler macht, diesen aber nicht eingesteht und korrigiert.

Für mich ist die Geschichte deshalb sehr tagesaktuell und absolut wichtig. Vor allem, da es hier erneut in einem Schreibstil passiert, der nicht vergisst, dass die Zielgruppe zwar Kinder sind und es deshalb etwas leichter, teils humorig geschrieben ist, aber diese durchaus auch mit ernsteren Themen konfrontiert werden können.

Die im Buch befindlichen Illustrationen passen mit ihrer Stimmung sehr gut zur Geschichte und ich bin gespannt, wie Petes Kampf gemeinsam mit seiner besten Freundin Sara im finalen Band dann endet.

Für diesen Teil der Geschichte kann ich somit eindeutig wieder eine 100%ige Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

tolles Kinderbuch

Vincent und das Großartigste Hotel der Welt
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Wow, was für ein tolles Kinderbuch, das Lisa Nicol da mit #vincent und das großartigste Hotel der Welt geschrieben hat.

Es ist sogar so eins, das selbst mich erwachsene Frau an manchen Stellen mit meinen ...

Wow, was für ein tolles Kinderbuch, das Lisa Nicol da mit #vincent und das großartigste Hotel der Welt geschrieben hat.

Es ist sogar so eins, das selbst mich erwachsene Frau an manchen Stellen mit meinen Emotionen hat kämpfen lassen.

Erzählt sie in diesem Buch nämlich die Geschichte von Vincent und seinem traurigen, bescheidenen Leben mit seiner Familie und wie sich dieses durch das Erben einer Schuhputzkiste von seinem Großvater auf einen Schlag verändert. Er Freundschaft mit der gleichaltrigen Besitzerin des großartigsten Hotels der Welt schließt und Florence dann allerdings doch wieder droht zu verlieren.

Lisa Nicol verpackt in dieser Geschichte so viele schwierige Themen auf eine locker-leichte und kindgerecht fröhliche Art, dass selbst ich noch positive Gedanken dazu für mich mitnehme und ein wohlig warmes Gefühl am Schluss in mir habe.

Deshalb eine absolute Leseempfehlung von mir mit 5/5 ⭐️

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Veröffentlicht am 03.02.2026

würdiger und so schöner Abschluss der Reihe

So laut der Himmel
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So laut der Himmel von Jessica Winter ist der dritte und finale Band der Oak-Harber-Reihe.

Ähm ja, also auch bei diesem Band kann ich nur sagen:

Puh, ich weiß gar nicht so richtig, wie und wo ich bei ...

So laut der Himmel von Jessica Winter ist der dritte und finale Band der Oak-Harber-Reihe.

Ähm ja, also auch bei diesem Band kann ich nur sagen:

Puh, ich weiß gar nicht so richtig, wie und wo ich bei diesem Buch ansetzen soll oder kann. Einfach nur wow wie diese Geschichte erzählt wird.

Verarbeitet die Autorin nämlich nicht nur eine Autoimmunerkrankung von Talia, der weiblichen Hauptfigur und den Verlust der Schwester bei Seven, unserem sozusagen Held der Geschichte. Bein, sie greift innerhalb der Zeilen auch erneut die schweren Themen aus den anderen Bänden auf und verwebt sie mit einer Leichtigkeit, dass es einfach nur emotional schön ist, diese Lebensgeschichten lesend zu erfahren. Für mich ist somit dieses Buch erneut eine Hommage an die Liebe und das Leben.

Ach, ihr merkt vielleicht, ich bin total fasziniert von dieser Geschichte und dankbar, dass sie den Weg zu mir gefunden hat. Also gibt es von mir hier für diese tolle Mischung von Liebesroman mit Schicksalsaufarbeitung natürlich eine absolute Leseempfehlung und ich bin einerseits sehr glücklich, dass ich die Bewohner Oak Harbors kennenlernen durfte und doch auch traurig, dass diese Reihe nun abgeschlossen ist. Denn eins hat Jessica hier eindeutig gezeigt. Nämlich #liebehatvieleseiten und das sie trotz allem Schlimmen immer für etwas Schönes sorgt.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

ein letzter Gefühlsstrudel mit der Portal-Saga

Welt des Schicksals
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Ein Strudel bringt die Reisenden wieder durch das Portal in die Schicksalswelt und mich auf eine erneute Achterbahn der Gefühle, denn Janina Jordan versteht es auch im dritten und finalen Teil der Portalsaga ...

Ein Strudel bringt die Reisenden wieder durch das Portal in die Schicksalswelt und mich auf eine erneute Achterbahn der Gefühle, denn Janina Jordan versteht es auch im dritten und finalen Teil der Portalsaga die verschiedensten Emotionen nicht nur aus ihren Figuren herauszukitzeln, sondern eben auch aus mir als Lesende.

Für mich ist es tatsächlich auch der stärkste der drei Bände und er hat mich sogar am emotionalsten gefordert.

Der Kampf Gut gegen Böse oder in diesem Fall Licht gegen Schatten geht tatsächlich auch auf die Zielgeraden und das sogar mit neuen Figuren, die selbstverständlich einiges durcheinander wirbeln. Ob und wie die Reisenden es schaffen, die Spiegelwelt vor einer neuen Bedrohung zu bewahren und wer da wie welche Rolle spielt, das erzählt Janina uns eben auf eine fantastische Art, die sich wirklich angenehm und flüssig lesen lässt.

Also mein Fazit ist somit, dass es sich eindeutig lohnt, mit Sky, Neyla, Ethan und all den anderen Reisenden durch die Portale zu stürzen und ein letztes Mal auf Weltenrettungsmission zu gehen und im kompletten Rückblick mir die Reihe unheimlich viel Spaß und eine tolle Lesezeit beschert hat.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

eine tolle dystopische Geschichte mit nicht ganz klaren, moralischen Grenzen

Skyfire Academy - Der Herzschlag eines Dämons
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Skyfire Academy - Der Herzschlag eines Dämons wurde von Jenny Pieper geschrieben und ist im Drachenmond Verlag erschienen.

Mich hat nicht nur das äußerst hübsche Cover mit dem dazu passenden Farbschnitt ...

Skyfire Academy - Der Herzschlag eines Dämons wurde von Jenny Pieper geschrieben und ist im Drachenmond Verlag erschienen.

Mich hat nicht nur das äußerst hübsche Cover mit dem dazu passenden Farbschnitt gecatcht, sondern auch der Umstand, dass wir hier in dieser urban Fantasy ein dystopisches Setting in Tokyo bekommen, in der es zwar in der Menschenwelt Dämonen gibt, aber es nicht ganz klar ist, wer da eigentlich diesen Titel mehr bekommen sollte.

Die Autorin hat mit Hanae und Gin aus meiner Sicht zwei tolle Figuren geschaffen. Hanae, kurz Nae, ist trotz ihrer äußerlichen Zerbrechlichkeit eine starke Persönlichkeit und kämpft sehr verbissen um das, was ihr so wichtig ist. Gin, der Dämonenfürst ist nicht nur als Love-Interest toll und ich liebe es, wie die beiden miteinander agieren.

Innerhalb der Geschichte gibt es aufgrund der teils langsam und bedächtigen Erzählweise an manchen Stellen schon kleine Längen, mich stört das allerdings überhaupt nicht und mir macht es einfach nur Spaß, dem Geschehen zu folgen.

Wobei es schon an manchen Stellen emotional eine Herausforderung ist, denn das, was da mit den jungen Menschen an der Academy der Dämonenjäger geschieht, ist teils echt harter Tobak und macht mich fassungslos.

Hach, ich mag das komplette Gesamtbild und finde sogar, dass es da so ein oder zwei Denkanstöße im Miteinander für die reale Welt gibt. Außerdem ist es sehr spannend, wie Nae gemeinsam mit Gin auf die Suche nach verschwundenen Personen geht und dieser Crime-Anteil bringt dann so zusätzlich noch eine weitere Komponente, die es für mich abrundet.

Ob es mit dem Ende dann wirklich abgeschlossen ist oder ob es eine Fortsetzung geben wird, ist für mich allerdings offen und ich habe auch keinen Hinweis dazu innerhalb des Buches oder auf der Verlagsseite gefunden.

Ist aber auch nicht schlimm, dass ich es nicht weiß. Mich hat das recht offene Ende trotzdem glücklich nach dem Lesen zurückgelassen. Ich hatte eine tolle Lesezeit und allein das zählt.

Aus diesem Grund kann ich es auch sehr gerne an alle empfehlen, die gerne asiatisch angehauchte Dystopien mit moralisch nicht ganz klaren Grenzen innerhalb eines Schreibstils lesen mögen, der nicht durch die Seiten mit einer Actionszene nach der anderen galoppiert, sondern auch noch Raum für mehr lässt.

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