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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2026

Es wird immer spannender

Hanger 03
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In Band 3 der Serie nimmt die Handlung nochmals an Fahrt auf und es bleibt weiterhin spannend.

Außerdem erfährt man mehr über Hajimes Familie und bekommt zusätzliche Einblicke in die Beziehungen zwischen ...

In Band 3 der Serie nimmt die Handlung nochmals an Fahrt auf und es bleibt weiterhin spannend.

Außerdem erfährt man mehr über Hajimes Familie und bekommt zusätzliche Einblicke in die Beziehungen zwischen den anderen Aufseher-Hanger-Partnern.

Die Zeichnungen sind - wie in den anderen Bänden auch - einfach toll

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannende Dystopie, toughe Protagonistin

To Cage a Wild Bird
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To Cage a Wild Bird hat mich komplett abgeholt. Das Worldbuilding wirkt zunächst vertraut: Klassensysteme, Unterdrückung, Widerstand. Doch die Idee, dass „gute Bürger“ Straftäter gegen Bezahlung jagen ...

To Cage a Wild Bird hat mich komplett abgeholt. Das Worldbuilding wirkt zunächst vertraut: Klassensysteme, Unterdrückung, Widerstand. Doch die Idee, dass „gute Bürger“ Straftäter gegen Bezahlung jagen dürfen, verleiht der Geschichte eine verstörende Note. Moral wird dabei nicht hinterfragt, sonder das Ganze als (Sport)Event vermarktet.

Raven ist endlich mal eine Protagonistin, die wirklich stark ist. Nicht dieses „Ich tue tough, damit mich niemand verletzt“-Theater. Raven ist keine Heldin – sie ist gefährlich. Sie kämpft nicht für Ideale, sondern für die Menschen, die ihr wichtig sind – kompromisslos, entschlossen und ohne sich dabei selbst zu verlieren. Gefühle sind für sie keine Schwäche, sondern etwas, das sie an den richtigen Stellen zulässt.

Val ergänzt Raven perfekt. Er ist ihr emotional nah, verliert aber nie das eigentliche Ziel aus den Augen: Flucht. Gemeinsam sind sie kein romantisiertes Traumpaar, sondern ein funktionierendes Team.

Die Geschichte ist durchgehend spannend, auch wenn sich der Gefängnisabschnitt etwas zieht und Ravens Zweifel an Val stellenweise länger anhalten als nötig. Trotzdem überwiegt klar das Gesamtbild: eine harte, emotionale Dystopie mit starken Figuren und moralischen Grauzonen.Ein absolut packendes Highlight, das mich gefesselt hat. Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Unterhaltsamer Märchenmix mit viel Spannung

Deadly Ever After – Blut und Schnee
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"Deadly Ever After – Blut und Schnee" von T. S. Orgel hat eine wirklich interessante Grundidee: Es zeigt, was mit Märchenfiguren passiert, nachdem das klassische „Happy End“ vorbei ist. In dieser Welt ...

"Deadly Ever After – Blut und Schnee" von T. S. Orgel hat eine wirklich interessante Grundidee: Es zeigt, was mit Märchenfiguren passiert, nachdem das klassische „Happy End“ vorbei ist. In dieser Welt existieren viele bekannte Märchenfiguren gleichzeitig – und natürlich läuft nicht alles so idyllisch weiter.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Trotz der insgesamt recht düsteren Story schaffen es die Autoren immer wieder, kleine humorvolle Momente einzubauen, die einem zwischendurch ein Schmunzeln entlocken.

Der Plot ist spannend aufgebaut. Besonders gefallen hat mir, dass hier keine klassischen Helden unterwegs sind, sondern eher „normale“ Personen, die manchmal mehr schlecht als recht durch das Abenteuer stolpern.

Der Protagonist Tristan wirkt zu Beginn noch ziemlich naiv und teilweise auch etwas nutzlos. Zum Glück bekommt er Unterstützung von einer ziemlich toughen Begleiterin und einer Wölfin. Im Laufe der Geschichte findet er nicht nur weitere, bunt zusammengewürfelte Gefährten, sondern entwickelt sich auch deutlich weiter und wird zunehmend selbstständiger.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich:

Es tauchen sehr viele unterschiedliche Märchenbezüge auf. Die Idee dahinter ist zwar spannend, aber irgendwann habe ich ehrlich gesagt etwas den Überblick verloren. Dabei wurde mir auch klar, dass mein eigenes Märchenwissen offenbar etwas eingerostet ist.

Trotzdem ist es insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch mit einer originellen Idee und spannender Handlung. Das Lesen hat mir Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Gelungener Auftakt

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Mir war leider nicht bewusst, dass ich hier einen Reihenauftakt lese, ich habe daher lange auf etwas mehr Handlung gewartet und vielleicht erklärt das auch, warum ich am Ende mehr Fragen als Antworten ...

Mir war leider nicht bewusst, dass ich hier einen Reihenauftakt lese, ich habe daher lange auf etwas mehr Handlung gewartet und vielleicht erklärt das auch, warum ich am Ende mehr Fragen als Antworten hatte.

Nichtsdestotrotz: Nizzara ist eine starke, vielschichtige Protagonistin. Ihr innerer Konflikt zwischen Liebe und Hass gegenüber ihrem Vater ist gut dargestellt, ebenso ihr Widerstand trotz drohender Konsequenzen. Gleichzeitig ist sie stellenweise fast schon frustrierend selbstaufopfernd – nach allem, was ihr angetan wird, will sie immer noch alle beschützen.

Dagen mochte ich ebenfalls, nur konnte ich ihn nie wirklich als „böse“ wahrnehmen. Dafür ist er zu reflektiert und zu bemüht, den Menschen seines Königreichs zu helfen. Das Enemies-to-Lovers-Motiv fühlte sich deshalb für mich nicht ganz stimmig an.

Das Konzept mit den Geistern in den Vessels ist spannend und atmosphärisch. Bei den Glo-Steinen und den Dimensionen blieb für mich allerdings einiges unklar. Der Perspektivwechsel zwischen Nizzara und Dagen hat den Figuren dafür spürbar mehr Tiefe gegeben.

Anfang und Ende sind packend, der Mittelteil zieht sich etwas und wiederholt sich stellenweise – ein, zwei Kämpfe weniger hätten gereicht. Zudem ist die Geschichte teils recht brutal und blutig.

Fazit:

Starke Figuren und eine spannende Grundidee, aber mit leicht holprigem Tempo und nicht ganz rundem Worldbuilding. Irgendwie gut – nur nicht komplett überzeugend

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Düstere Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Ein Pakt aus Asche und Blut
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Ein Pakt aus Asche und Blut erzählt eine düstere Geschichte, die gekonnt zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Besonders gefallen hat mir, wie sich die einzelnen Figuren und ihre Schicksale nach ...

Ein Pakt aus Asche und Blut erzählt eine düstere Geschichte, die gekonnt zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Besonders gefallen hat mir, wie sich die einzelnen Figuren und ihre Schicksale nach und nach miteinander verknüpfen – dieser langsame Aufbau hat mich gut in die Atmosphäre des Romans hineingezogen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Spannung bleibt über weite Strecken erhalten. Die Erzählung auf zwei Zeitebenen sorgt für Abwechslung, wobei mir der Handlungsstrang in der Vergangenheit etwas besser gefallen hat. Die Charaktere wirken überwiegend authentisch, ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar, und auch die Auflösung, wer letztlich "der Böse" ist, fand ich überzeugend umgesetzt.

Ab etwa der Hälfte wurde die Handlung für meinen Geschmack allerdings etwas vorhersehbar, dadurch fehlte mir ein klarer Höhepunkt. Nicht ganz schlüssig war für mich außerdem, woher Friedrich plötzlich sein umfangreiches Wissen über Zauberei / Alchemie bezieht. Außerdem hätte ich gerne noch etwas darüber gelesen, wie es mit Helene weiter ging.

Trotz dieser Kritikpunkte hat mich Ein Pakt aus Asche und Blut gut unterhalten. Die düstere Stimmung, der leichte Gruselfaktor und die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart bleiben im Gedächtnis und machen das Buch lesenswert.

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