Spannende und düstere Märchenadaption
Deadly Ever After – Blut und SchneeMit „Deadly Ever After“ bekommen wir eine interessante und düstere Märchenadaption, deren Handlung nach dem berühmten „… und wenn sie nicht gestorben sind“ ansetzt. Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd, ...
Mit „Deadly Ever After“ bekommen wir eine interessante und düstere Märchenadaption, deren Handlung nach dem berühmten „… und wenn sie nicht gestorben sind“ ansetzt. Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd, sodass der Einstieg in die Geschichte leichtfällt und man schnell in die Handlung hineingezogen wird.
Schneewittchen ist inzwischen Kaiserin geworden und führt Krieg im Land. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Tristan, der Neffe von Fürst Streich, den wir auf seiner Reise durch das Märchenland begleiten. Sein Ziel ist es, Verbündete zu finden und der grausamen Herrschaft ein Ende zu setzen.
Die Story war wirklich spannend. Wir begegnen vielen bekannten und unbekannten Märchenfiguren, sowie Gestalten aus Sagen und andere Mythen. Interessant war, daß die Figuren teilweise ganz anders dargestellt wurden, als man sie bisher kannte. Ein klassisches Gut und Böse in dem Sinne gibt es hier nicht. Eine tolle Neuinterpretation.
Es gab einige unerwartete Wendungen, wodurch der Spannungsbogen immer aufrecht erhalten wurde. Neben düsteren und actionreichen Szenen, kommt der Humor aber nicht zu kurz. Das lockert die düstere Stimmung immer mal wieder auf. Zum Ende hin nimmt die Story nochmal ziemlich an Fahrt auf und begeistert mit einem packenden Finale.
Fazit: Eine spannende und düstere Neuinterpretation bekannter Märchenfiguren, die mit einer abwechslungsreichen Handlung und einer gelungenen Mischung aus Action, düsterer Atmosphäre und Humor überzeugen konnte.