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Veröffentlicht am 25.02.2026

So schön und wertvoll

Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte
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❓️Warum wollten wir das Buch lesen?

Die kleine Schildkröte die vom Fliegen träumte von Alina Winopal stand ganz bewusst auf unserer Leseliste, denn bei Kinderbüchern spreche ich mich fast immer mit meiner ...

❓️Warum wollten wir das Buch lesen?

Die kleine Schildkröte die vom Fliegen träumte von Alina Winopal stand ganz bewusst auf unserer Leseliste, denn bei Kinderbüchern spreche ich mich fast immer mit meiner Tochter ab. Als dieser Vorschlag kam, waren wir beide direkt verliebt und hofften auf eine besonders schöne Geschichte für meinen bald dreijährigen Enkel.
Schon die Inspiration hinter dem Buch hat uns sofort begeistert, Kindern vorzuleben, sich Ziele zu setzen und seien sie noch so groß und trotz Rückschlägen dranzubleiben. Träume dürfen riesig sein. Und manchmal führen Umwege genau dorthin, wo man hingehört.

🧠 Unsere Meinung:

Dass die kleine Schildkröte Jacques eine rote Wollmütze trägt, ganz wie ihr berühmtes Vorbild Jacques Cousteau mit seiner roten Mütze, fanden wir einfach zauberhaft. Spätestens da hatten uns auch die Illustrationen vollkommen überzeugt.
Mein Enkel wird bald 3 Jahre alt und er konnte der Geschichte wunderbar folgen. Mehr noch, er möchte sie immer wieder vorgelesen bekommen. Besonders eine Szene liebt er sehr (die mit den selbstgebauten Flügeln und was danach passiert 🙈).
Wenn ein Kind in diesem Alter aufmerksam zuhört, mitfiebert und bestimmte Seiten immer wieder sehen möchte, sagt das mehr als jede Altersempfehlung auf dem Buchrücken.
Wir waren wirklich berührt.
Jacques sieht mit ihrer roten Mütze einfach unglaublich süß aus und man fühlt sofort mit ihr. Dieses Vergleichen, dieses „anders sein“, dieses Sehnen nach etwas, das scheinbar unerreichbar ist, das kennen Kinder (und ehrlich gesagt auch wir Erwachsenen).
Die Geschichte schafft es auf liebevolle und zugleich humorvolle Weise zu zeigen, dass Rückschläge dazugehören. Dass Träume wichtig sind. Und dass man manchmal einen neuen Weg entdecken darf, wenn der erste nicht funktioniert.
Ein großes Plus, ganz nebenbei vermittelt das Buch kindgerecht Wissen über Umweltschutz. Ohne erhobenen Zeigefinger. Sondern selbstverständlich und warmherzig eingebettet in die Geschichte.
Und als Oma muss ich sagen, das Ende hat mein Herz besonders berührt. So. Wunderschön.
Das Schönste aber ist, nicht nur mein Enkel liebt dieses Buch, auch wir Erwachsenen lesen es unglaublich gern vor. Und wenn Vorlesen für alle Generationen Spaß macht, dann ist das doppelt wertvoll.

✅️ Fazit:

Eine herzerwärmende Geschichte über große Träume, Mut und das Anderssein.
Mit bezaubernden Illustrationen, einer starken Botschaft und einem überraschenden Twist (na, möchtet ihr nun wissen, ob sie es schafft zu fliegen?)
Von uns gibt es eine riesengroße Vorleseempfehlung. Für kleine Träumerinnen und Träumer und ihre Familien.
Mein Enkel, seine Eltern und ich vergeben mit voller Überzeugung: 🐢🐢🐢🐢🐢
Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern ins Herz schließt.

🔎 Worum geht’s?

Jacques ist eine kleine Schildkröte, mit großer Sehnsucht im Herzen.
Sie ist langsamer als die anderen, tollpatschiger, irgendwie anders. Während die Möwen frei und leicht durch den Himmel gleiten, träumt Jacques davon, selbst fliegen zu können.
Also fasst sie einen mutigen Entschluss und baut sich Flügel.
Ob sie ihren Traum vom Fliegen erfüllen kann?

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Großartig!

Das Camp
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Der erste Teil "Der Trailer" war für mich ein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das ich am liebsten jedem unter die Nase gehalten hätte. Da war die Erwartung an ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Der erste Teil "Der Trailer" war für mich ein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das ich am liebsten jedem unter die Nase gehalten hätte. Da war die Erwartung an den zweiten Band natürlich hoch. Ich hatte ein kleines, nervöses „Hoffentlich wird es genauso gut!“-Gefühl im Bauch und war gespannt, ob ich schnell wieder in die Geschichte finde und ob er das Level halten kann.

🧠 Meine Meinung:

Was soll ich sagen? Linus Geschke hat mich sofort beruhigt. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mittendrin. Alle wichtigen Dinge werden clever zusammengefasst, ohne dass es sich wie eine Wiederholung anfühlt. Die Sorge, dass ich die Charaktere oder die Handlung vergessen habe, war völlig unbegründet.
Ich bin immer noch begeistert. Die Charaktere sind unperfekt, eigensinnig und haben alle Ecken und Kanten, genau das macht sie weiterhin so faszinierend und nahbar. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert, war manchmal fassungslos und manchmal einfach nur sprachlos vor Freude über Geschkes cleveren Aufbau.
Die Mischung aus Spannung, makaberen Szenen und emotionalen Momenten erzeugt eine Sogwirkung, die einen richtig hineinzieht. Es gibt Szenen, die mich tief berührt haben, und andere, die mich gleichzeitig schmunzeln ließen. Selbst die kleine musikalische Note in der Story hat bei mir für ein „Ah ja, genau mein Geschmack!“ gesorgt. Immer noch trällert in meinem Kopf der Ohrwurm "Wild Boys"
Einen winzigen Kritikpunkt habe ich. Eine Szene hätte ICH gerne noch länger nachwirken lassen. Da hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, die Reaktionen der Figuren zu beobachten. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn die Handlung funktioniert auch so perfekt.
Besonders berührt hat mich auch die Danksagung, in der Geschke auf den Fall Frauke Liebs hinweist.
Um die anfängliche Frage zu beantworten, ob er das Level halten konnte, kann ich nur antworten mit: Zu 💯 !!!. Ich glaube sogar, dass mir der zweite Band sogar noch besser gefallen hat.

✅️ Fazit:

„Das Camp“ ist ein Thriller, der alles hat. Spannung, Atmosphäre, Humor, einzigartige Charaktere, emotionale Tiefe und eine clevere Konstruktion. Linus Geschke hält das hohe Niveau des ersten Bandes mühelos und lässt mich nur noch ungeduldiger auf den finalen Band warten, der bereits Anfang Juli erscheint. Für alle, die psychologisch kluge, packende Thriller lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Wer einmal darin eingetaucht ist, kommt nicht mehr so schnell heraus. Absolute Leseempfehlung und wieder ein

Lieblingsbuch

Jahreshighlight

🔎 Worum geht’s?

Camp Donkerbloem, tief in den Ardennen gelegen, war immer ein Ort mit einer düsteren, grausamen Vergangenheit. Unter der neuen Leitung von Wout Meertens und seinem Verwalter Tayfun scheint zunächst Ruhe einzukehren. Doch so friedlich, wie es klingt, ist es nicht. Hunderte Kilometer entfernt treibt ein verstörender Killer sein Unwesen. Als die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke plötzlich ins Visier des Unbekannten gerät, sucht sie Schutz an einem Ort, an dem niemand Gefahr vermutet - Camp Donkerbloem. Tayfun steht ihr bei, ohne zu ahnen, dass mit Frieda das Böse selbst ins Camp zurückkehrt.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Spannung steigt von Seite zu Seite

Die Frauen von Ballymore
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich bin in einer Lesegruppe und wenn dort immer wieder gesagt wird:
„Du musst dieses Buch lesen. Das ist wie ein Netflix-Film, total süchtig machend“,
dann brauche ich ehrlich gesagt keine zweite Einladung.
Also, Buch geschnappt, Erwartungen hochgeschraubt und ja, jetzt kann auch ich endlich mitreden. Spoiler: Ich bereue nichts. 🥰

🔎 Worum geht’s?

Zwei Frauen, eine tragische Verstrickung und ein dunkles Geheimnis.
Im Mittelpunkt steht eine große, aber schwierige Liebe, die in den 1960er-Jahren von Irland nach London führt, hinein in eine Welt aus Musik, Ruhm, Ehrgeiz und Intrigen. Erfolg und Anerkennung liegen greifbar nah, doch Neid, Verrat und der falsche Zeitpunkt sorgen dafür, dass sich das Drama unaufhaltsam zuspitzt.

🧠 Meine Meinung:

Mich hatte das Buch ehrlich gesagt schneller, als ich gedacht hätte. Schon der Prolog, eine Frau im Gefängnis, kurz vor der Entlassung, wirft Fragen auf und setzt sofort diesen unterschwelligen Sog frei.  Was ist passiert?
Der Einstieg in Sorchas Jugend in Ballymore, ihre erste große Liebe zu dem Musiker Con Daly und die zunehmenden Spannungen im Dorf haben mich dann komplett abgeholt. Gerade weil vieles leise beginnt, aber emotional immer dichter wird. Ein Drama, das anrollt und unaufhaltsam erscheint. Die Kurve des Spannungsbogens steigt enorm. Verrat, Missgunst und Entscheidungen, die alles verändern. Ab diesem Punkt war klar, das wird nicht gut ausgehen.
Die musikalische Grundstory trifft meinen Nerv total, weil ich Musik liebe. Der Weg vom Strandmusiker zum gefeierten Star, die Träume, der Aufstieg, aber auch der Preis dafür, fühlten sich intensiv und glaubwürdig an. Dazu kommen Figuren, die nicht einfach nur gut oder böse sind, sondern Ecken, Kanten und Entwicklung haben. Manche schließt man ins Herz, (ja Helen, du bist gemeint) andere würde man am liebsten einmal kräftig schütteln.
Besonders gelungen finde ich, wie sich die Geschichte immer weiter steigert. Dieses Buch hat einen enormen Sog und man merkt, mit wie viel Gefühl Lucinda Rileys Sohn das Buch überarbeitet hat. Respektvoll, passend und mit viel Herz.

✅️ Fazit:

Die Frauen von Ballymore ist emotional, dramatisch und extrem fesselnd. Eine Geschichte über Liebe, Musik und die fatalen Folgen von Verrat und falschem Timing.
Der Netflix-Vergleich? Ziemlich treffend. Einmal angefangen, will man wissen, wie alles endet.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Trotz Schwere, nicht runterziehend

Mrs Mabels letzte Liste
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wieder einmal hat meine Freundin die Entscheidung für mich getroffen und wieder einmal hatte sie recht. Sie fand die Geschichte wunderschön und hat mir das Buch deshalb ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wieder einmal hat meine Freundin die Entscheidung für mich getroffen und wieder einmal hatte sie recht. Sie fand die Geschichte wunderschön und hat mir das Buch deshalb in die Hand gedrückt. Allein diese Empfehlung hat gereicht, um mich neugierig zu machen. Außerdem hat mich die Idee fasziniert, eine Geschichte über eine 86-jährige Frau zu lesen, deren Leben plötzlich noch einmal in Bewegung gerät. Spoiler: Es war definitiv mehr als „nur“ ein ruhiger Roman über Trauer.

🔎 Worum geht’s?

Mabel verliert ihren Mann Arthur, mit dem sie lange verheiratet war. Arthur liebte Listen und hinterlässt ihr eine letzte, rätselhafte Notiz: „D suchen“. Mabel ist überzeugt, dass damit Dot gemeint ist, ihre beste Freundin aus jungen Jahren, zu der sie seit über sechzig Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch lebt Dot überhaupt noch?
Während Mabel versucht, dieses Geheimnis zu lüften, treten neue Menschen in ihr Leben. Eine Pflegekraft, Nachbarinnen, junge Frauen mit eigenen Sorgen und Geschichten. Aus einer Suche wird ein Neuanfang und aus Mabels stiller Welt plötzlich eine überraschend lebendige.

🧠 Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich auf eine andere Art berührt. Obwohl es um Verlust, Abschied und verpasste Chancen geht, fühlt sich die Geschichte nie schwer oder erdrückend an. Im Gegenteil, sie ist warm, hoffnungsvoll und stellenweise sogar richtig witzig.
Besonders schön fand ich, wie Mabel sich langsam aus ihrer gemütlichen, fast zurückgezogenen Art löst und wieder neugierig auf das Leben wird. Arthur, obwohl verstorben, ist ständig präsent, vor allem durch seine Liebe, seine Fürsorge und diesen letzten kleinen „Schubs“, den er Mabel mitgegeben hat.
Die vielen Frauenfiguren, die Mabels Leben Farbe und Freude zurückgeben, haben mir sehr gefallen. Jede bringt ihre eigenen Narben mit, denn niemand geht unversehrt durchs Leben. Gerade das macht die Geschichte so ehrlich.
Und dann ist da natürlich die Frage nach „D“ – ist es wirklich Dot? Oder jemand ganz anderes? Diese Unsicherheit sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Für mich ist das Buch ein Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, alte Wunden anzuschauen und neue Wege zu gehen.

✅️ Fazit:

Ein leiser, aber kraftvoller Roman voller Herz, Humor und Hoffnung. Traurig, ja, aber auf eine schöne, tröstliche Art. „Mrs. Mable“ erinnert daran, dass Liebe, Freundschaft und Neuanfänge kein Alter kennen. Ein Buch, das nachhallt und ein warmes Gefühl zurücklässt und einfach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

4,5☆

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Sehr bewegend

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Eine Freundin hat mir dieses Buch gezeigt und schon nach wenigen Worten war meine Neugier geweckt. Das Thema des Älterwerdens, die enge Bindung zu einem Hund als letzter ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Eine Freundin hat mir dieses Buch gezeigt und schon nach wenigen Worten war meine Neugier geweckt. Das Thema des Älterwerdens, die enge Bindung zu einem Hund als letzter Halt im Alltag und die Angst, genau diesen treuen Begleiter zu verlieren, haben mich sofort berührt. Ich habe mir eine emotionale Geschichte erhofft. Eine, die mitten ins Herz trifft und genau mit dieser Erwartung bin ich an das Buch herangegangen.

🔎 Worum geht’s?

Bo ist 89 Jahre alt und lebt allein mit seinem Hund Sixten. Seine Frau lebt inzwischen in einem Pflegeheim und leidet an Demenz. Auch ihn erkennt sie nicht mehr. Der Alltag wird von Routinen bestimmt. Der Pflegedienst kommt täglich, sein Sohn Hans schaut gelegentlich vorbei, oft mit Sorge, aber auch mit Distanz. Als Hans beginnt, Bo den Hund wegnehmen zu wollen, gerät dessen fragile Welt ins Wanken.
Während Bo die Jahreszeiten beobachtet, besonders das Ziehen der Kraniche nach Süden, wandern seine Gedanken immer wieder zurück in die Vergangenheit. Erinnerungen an verpasste Nähe, unausgesprochene Gefühle und alte Konflikte vermischen sich mit der Gegenwart eines Mannes, der spürt, dass sein Körper und seine Selbstbestimmung ihm entgleiten.

🧠 Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich tief bewegt. Wir erleben Bo nicht nur von außen, etwa durch nüchterne Einträge im Pflegeprotokoll, sondern vor allem von innen, durch seine Gedanken, seine Erinnerungen, seine Zweifel. Genau das hat es für mich so intensiv gemacht. Viele Bilder wirkten erschreckend vertraut und haben mich an Besuche meiner eigenen Oma erinnert. Immer wieder bin ich mit meinen Gedanken abgedriftet, was auf eine seltsame Weise schön, aber auch schmerzhaft war.
Einige Rückblicke in Bos Vergangenheit empfand ich jedoch als langatmig. Viel lieber wollte ich wissen, wie es ihm jetzt geht. Doch je weiter ich gelesen habe, desto klarer wurde mir, warum diese Erzählweise nötig ist. Nur so konnte ich Bos innere Zerrissenheit wirklich begreifen. Ich habe mit ihm gelitten, wollte ihn schützen und gleichzeitig habe ich gesehen, was auch andere sehen. Nämlich, dass er sich eigentlich nicht mehr um Sixten kümmern kann.
Diese Ambivalenz hat mich sehr traurig gestimmt. Wie schlimm muss es sein, noch zu wollen, aber nicht mehr zu können? Besonders gegen Ende hat mir das Buch das Herz schwer gemacht. Ich habe geweint. Nicht aus bloßer Traurigkeit, sondern aus tiefem Mitgefühl. Ich mag Bo. Er ist ein Charakter, den man sich ins Gedächtnis einprägen sollte, denn wir werden alle älter.

✅️ Fazit:

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen ist ein leiser, schmerzhafter und zugleich wunderschöner Roman über das Altern, über Verlust, Einsamkeit und vor allem die Würde. Er ist nicht immer leicht zu lesen, manchmal fordernd, aber zutiefst menschlich. Ein Buch, das nachhallt, das ehrlich ist und zeigt, wie grausam und gleichzeitig wahrhaftig das Leben sein kann.
Bo bleibt. In Gedanken. Im Herzen. ♡

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