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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Nein sagen will gelernt sein

Das Zauberwort heißt Nein!
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Als Mama von zwei Kids im Alter von 3 und 5 Jahren lese ich täglich unzählige Bilderbücher – aber „Das Zauberwort heißt Nein!“ von Rebecca Mir und Ruth Rahlff hat uns wirklich besonders begeistert.

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Als Mama von zwei Kids im Alter von 3 und 5 Jahren lese ich täglich unzählige Bilderbücher – aber „Das Zauberwort heißt Nein!“ von Rebecca Mir und Ruth Rahlff hat uns wirklich besonders begeistert.

In dem Buch geht es um den kleinen Kater Fiete, der lernt, dass „Nein“ ein wichtiges Zauberwort ist, wenn sich etwas nicht gut oder richtig anfühlt. In einfachen, kindgerechten Szenen wird gezeigt, wie er erst versucht alles für seine Freunde zu machen und wie er am Schluss doch noch lernt Grenzen zu setzen.

Ich finde die Botschaft unglaublich wertvoll, gerade für Kindergartenkinder: Sie dürfen Nein sagen auch gegenüber ihren Freunden. Das Buch zeigt dabei nicht nur das Abgrenzen, sondern auch liebevolle Lösungsansätze. In einer Szene will sich Fiete nicht von einem Kind streicheln lassen und gibt ihm daher einen Teddy, das zeigt, dass man freundlich bleiben und trotzdem klar seine Grenzen setzen kann.

Die Illustrationen sind großflächig, farbenfroh und richtig niedlich gestaltet. Meine Kinder lieben Katzen, deshalb hat uns das Buch optisch sofort angesprochen – die Figuren sind einfach herzerwärmend. Auch die Buchseiten fühlen sich angenehm dick und stabil an, was ich als Mama sehr schätze. So hält es auch dem häufigen Vorlesen und den manchmal noch etwas grobmotorischen Kinderhänden stand.

Für uns ist „Das Zauberwort heißt Nein!“ ein wichtiges, liebevoll gestaltetes Buch mit einer starken Botschaft. Absolute Empfehlung für alle Familien mit Kindergartenkindern! 💛

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein spannender Krimi trifft auf belgische Geschichte

Spicy Files
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Der Brüssel-Krimi Spicy Files von Dominique Elsaesser erzählt von Inspektor Marcel Vermeylen, der nach dem Tod eines britischen Journalisten dessen brisante Unterlagen erhält. Dabei stößt er auf ein Netz ...

Der Brüssel-Krimi Spicy Files von Dominique Elsaesser erzählt von Inspektor Marcel Vermeylen, der nach dem Tod eines britischen Journalisten dessen brisante Unterlagen erhält. Dabei stößt er auf ein Netz aus Erpressung und Intrigen, in das hochrangige Mitglieder des Brüsseler Establishments verstrickt sind.

Der Krimi hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss packend. Besonders gelungen sind die Figuren – sie wirken lebendig, vielschichtig und sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet.

Ein besonderes Highlight ist für mich die Einbindung französischer Ausdrücke. Da ich die französische Sprache sehr mag, verleiht dieser Aspekt dem Krimi eine authentische Atmosphäre und unterstreicht das Brüsseler Flair. Der flüssige, klare Schreibstil sorgt zudem dafür, dass man mühelos in die Geschichte eintaucht.

Sehr originell fand ich auch die eingebaute Stadtführung durch Brüssel. Sie war informativ und unterhaltsam zugleich – eine spannende Geschichtsstunde, bei der ich viel Neues über Belgien gelernt habe. Besonders schön war die Mischung aus historischen Fakten, kulturellen Details und kulinarischen Einblicken, wie der Zubereitung belgischer Fritten.

Diese gelungene Kombination aus Krimi, Kultur und Geschichte macht Spicy Files zu einem echten Lesevergnügen – ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Geschenk für Menschen, die die Magie von Briefen und Papier schätzen.

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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In dem Roman „Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ von Baek Seungyeon geht es um einen Buchladen in Seoul, in dem Menschen einander handgeschriebene Briefe schicken und Briefpapier kaufen können. ...

In dem Roman „Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ von Baek Seungyeon geht es um einen Buchladen in Seoul, in dem Menschen einander handgeschriebene Briefe schicken und Briefpapier kaufen können. Das Buch ist in einem ruhigem Erzähltempo geschrieben und zeigt wie Worte auf Papier das Leben der Protagonisten in neue Bahnen lenken kann.

Die Protagonisten werden zu Beginn vorgestellt, das hilft ungemein, da es nicht einfach ist, die koreanischen Namen auseinander zu halten.

Besonders gelungen ist, dass der Roman immer wieder authentische Briefe aus dem real existierenden Briefladen einstreut, was die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen lässt.

Insgesamt ist es eine sehr liebevoll umgesetzte Buchidee und ein warmherziger Roman für alle, die handgeschriebene Worte, leise Töne, entschleunigtes Erzählen und Geschichten über unerwartete Begegnungen lieben – ideal auch als Geschenk für Menschen, die die Magie von Briefen und Papier schätzen.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Monstermäßiger Spaß für 2-Jährige

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster
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Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster von Anna Milbourne, erschienen im Usborne Verlag, ist ein liebevoll gestaltetes Mitmachbuch für Kinder ab 2 Jahre. Auf jeder Doppelseite kann ein lustiges Monster ...

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster von Anna Milbourne, erschienen im Usborne Verlag, ist ein liebevoll gestaltetes Mitmachbuch für Kinder ab 2 Jahre. Auf jeder Doppelseite kann ein lustiges Monster mithilfe eines Drehrads gefüttert werden. Das Cover zeigt ein freundliches Monster, das meinen Sohn, der Monster und Drache liebt, sofort angesprochen hat. Die knalligen, kontrastreichen Farben und die klaren Formen sind perfekt für kleine Kinderaugen. Die Pappseiten sind schön stabil und das Format gut für kleine Kinderhände. Der Text ist kurz und enthält klare Aufforderungen. Das Buch fördert vor allem Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination durch das Drehen des Rads und Kinder lieben Mithelfen zu können und das Monster zu füttern. Es ist ein kurzweiliges Buch zum Lachen und Mitmachen, zum Empfehlen für 2 Jährige.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Mit neuen Augen auf das eigene Zuhause blicken

Besser wohnen - gesünder leben
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Der Ratgeber „Besser wohnen gesünder leben“ von Manuela Stengls öffnet die Augen dafür, wie stark unser Wohnumfeld unser Wohlbefinden, unseren Schlaf und unsere Psyche beeinflusst. Das Buch sensibilisiert ...

Der Ratgeber „Besser wohnen gesünder leben“ von Manuela Stengls öffnet die Augen dafür, wie stark unser Wohnumfeld unser Wohlbefinden, unseren Schlaf und unsere Psyche beeinflusst. Das Buch sensibilisiert dafür, dass Räume weit mehr sind als nur funktionale Orte – sie wirken täglich auf uns ein.

Besonders gelungen finde ich den Einstieg mit praktischen Übungen. Man reflektiert bewusst, wo und wie man wohnt, was einem gefällt oder stört und welche eigenen Bedürfnisse und Wünsche man eigentlich hat. Eine beispielhafte Auswertung hilft dabei, die eigenen Gedanken besser einzuordnen – das empfand ich als sehr hilfreich.

Auch das Kapitel „Den richtigen Platz finden“ bietet viele wertvolle Tipps für die Wohnungs- oder Haussuche. Hinweise wie Besichtigungen zu unterschiedlichen Tageszeiten, Gespräche mit Nachbarn oder ein Blick auf Klingelschilder und das Kommen und Gehen im Haus sind praxisnah und gut umsetzbar.

Motivierend ist zudem das Thema „Ausmisten und Aufräumen“. Selbst wenn man sich damit schon beschäftigt hat, schafft es das Buch, neuen Antrieb zu geben – am liebsten möchte man direkt nach dem Lesen loslegen.

Der Schreibstil von Manuela Stengls ist persönlich, informativ und durch zahlreiche Beispiele sehr praxisnah. Das Buch liest sich flüssig und angenehm.

Einen sehr großen Raum nimmt allerdings das Thema Elektrosmog ein. Dadurch kommt man kaum umhin, das eigene Nutzungsverhalten und die Anzahl der Geräte im Haushalt kritisch zu hinterfragen. Viele Fakten werden in Bullet Points aufgeführt und beziehen sich auf Internetquellen, die jedoch nicht immer vollständig mit Dokumentnamen im Quellenverzeichnis angegeben sind, sodass ein späteres Nachschlagen teilweise schwierig ist. Zudem wird das DAC7-Gesetz nicht ganz korrekt wiedergegeben.

Schade finde ich, dass das Buch nur sparsam illustriert ist. Gerade bei einem Wohnratgeber hätte ich mir mehr visuelle Inspiration gewünscht. Insbesondere in den Kapiteln „Wohnraum optimieren“ und „Den eigenen Wohnstil finden“ hätten Bilder die Inhalte noch anschaulicher gemacht.

Insgesamt nehme ich dennoch einige wertvolle Impulse für mich mit, die ich auch umsetzen möchte. Ich empfehle das Buch allen, die ihre Wohnqualität bewusst verbessern und ihr Zuhause gesünder gestalten möchten.

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