Cover-Bild Giftiger Grund
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783426568460
Thomas Knüwer

Giftiger Grund

Kriminalroman | Ein vielschichtiger, psychologischer Krimi vom Gewinner des deutschen Krimipreis 2024

Außergewöhnlich und aufwühlend: der beste Krimi der Saison! 

»Giftiger Grund« ist der neue Kriminalroman des preisgekrönten Autors Thomas Knüwer über drei Fremde, die mitten in der Nacht an einer verlassenen Tankstelle aufeinander treffen – und eine Leiche finden. Gänsehaut garantiert, nichts für schwache Nerven !

Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen – ein Lost Place – doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.

Ein außergewöhnlicher Krimi, der zwischenmenschliche Abgründe auslotet

Der psychologisch vielschichtige Kriminalroman führt tief in die deutsche Provinz – dorthin, wo niemand mehr so genau hinschauen will. Hochspannend, erschütternd und absolut süchtig machend
Für sein Debüt »Das Haus, in dem Gudelia stirbt« wurde Thomas Knüwer mit dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
»Große Erzählkunst – einer der besten Krimis der Saison.« Jürgen Deppe, NDR Kultur über »Das Haus, in dem Gudelia stirbt«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Spannend

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Zum Inhalt:
Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, läuft für Joran nichts rund. In seiner Verzweiflung sucht er die Tankstelle auf, die er seinerzeit überfallen hatte und hofft, dass seine damalige Beute ...

Zum Inhalt:
Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, läuft für Joran nichts rund. In seiner Verzweiflung sucht er die Tankstelle auf, die er seinerzeit überfallen hatte und hofft, dass seine damalige Beute noch da ist. Doch statt der Beute findet er eine Leiche. Und er muss entsetzt feststellen, dass er nicht allein ist. Ein kleines Mädchen und eine Fotografin sind auch dort.
Meine Meinung:
Das Buch ist extrem düster, hat aber einen enorm starken Spannungsbogen, so dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Anfangs gibt es drei Erzählstränge, die sich mit Joran, Edda und Charu beschäftigen und man lernt sie etwas kennen. Dabei fand ich Edda mit ihrem Interesse für die Glitzerkatze fast am interessantesten. Irgendwann kreuzen sich die Wege und es wird immer spannender. Zudem hat Edda eine Geschichte, die schon ganz schön bedrückend ist und die ich so hatte nicht kommen sehen. Auch das Ende war für mich überraschend und ich hätte nicht gedacht, dass es ein eher offenes Ende gibt. Aber das lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Spannend

Veröffentlicht am 28.02.2026

Lost Places - lost people

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Jaron, ein junger Mann, der nach knapp 7 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde und versucht in ein neues Leben zu starten.
Charu, eine junge Frau, die als Influencerin Videos an „Lost Places“ dreht ...

Jaron, ein junger Mann, der nach knapp 7 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde und versucht in ein neues Leben zu starten.
Charu, eine junge Frau, die als Influencerin Videos an „Lost Places“ dreht und versucht, ihre Followerzahl zu erweitern und gutes Geld zu verdienen.
Edda, ein kleines Mädchen in Schlafanzug und Gummistiefeln.
Im Kriminalroman „Giftiger Grund“ von Thomas Knüwer treffen die drei an einer verlassenen Tankstelle aufeinander – jeder mit seinen eigenen Geheimnissen. Drei Menschen, die vor etwas fliehen, die etwas suchen.
Das Cover des Romans mit seiner giftgrünen Farbe ist ein absoluter Hingucker.
Die Geschichte wird jeweils aus verschiedenen Perspektiven im Ich-Erzählermodus erzählt. So lernt man die Protagonist
innen alle ganz individuell mit ihren eigenen Gedanken und Hintergründen kennen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein authentisches Bild und kann sich in die handelnden Personen gut hineinversetzen.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich mit allen dreien mitgefiebert habe.
Die unterschwellige Bedrohung, die düstere Atmosphäre und der Perspektivwechsel steigern die Spannung bis zum Finale.
Die angesprochenen Themen wie Erwachsenwerden, Kindesmisshandlung, aber auch das Problem: „Wer glaubt einem Straftäter und wer gibt neue Chancen?“ fand ich sehr gut eingebaut.
So ist dieser Roman nicht nur eine spannende Lektüre, sondern regt auch zum Nachdenken an.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Sensibel und doch spannend

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Das farbige Cover passt perfekt zum Titel, das grün wirkst schon giftig. Der Inhalt hat mich überrascht. Es sind drei Hauptpersonen, der Autor erzählt von jedem in seiner eigenen Sichtweise. Joran, der ...

Das farbige Cover passt perfekt zum Titel, das grün wirkst schon giftig. Der Inhalt hat mich überrascht. Es sind drei Hauptpersonen, der Autor erzählt von jedem in seiner eigenen Sichtweise. Joran, der fehlgeleitete Jugendlich der seine Straftat mehr als bereut und bitter büssen muß. Charu, die von der Hand in den Mund lebt als Lost-Place-Fotografin. Sie plagt sich mit Alltagssorgen herum und wohnt zeitweise bei ihrer Schwester. Und dann ist da noch Edda, ein zehnjähriges Mädchen das auftaucht und verschwundet. In der verlassenen und verrotteten Tankstelle treffen sie aufeinander. Die Schicksale verbinden sich wie lose Fäden. Es macht betroffen was sich nach und nach bei Edda herausstellt. Joran und Charu versuchen zu helfen, was wenig gelingt. Das Ende ist überraschend auch wenn man es vorher ahnt. Für mich ein wirklich gelungenes großartiges Buch über Gefühle

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Giftiger Grund – unglaublich gut

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Giftiger Grund, von Thomas Knüwer

Cover:
Das giftgrüne Cover passt perfekt zum Buch

Inhalt und meine Meinung:
Ein Autor den man sich merken sollte.
Hier stehen drei Personen im Mittelpunkt.
Joran, ein ...

Giftiger Grund, von Thomas Knüwer

Cover:
Das giftgrüne Cover passt perfekt zum Buch

Inhalt und meine Meinung:
Ein Autor den man sich merken sollte.
Hier stehen drei Personen im Mittelpunkt.
Joran, ein junger Mann der nach sieben Jahren Haft, nach einer unglücklich verlaufenden Jugendsünde, entlassen wird und fest entschlossen ist einen Neuanfang zu starten. Doch die „Umstände“ arbeiten gegen ihn.
Charu, eine junge Frau, eine Fotografin von „lost places“ der auch über mitgespielt wird.
Edda, ein 11 jähriges Mädchen, die nachts aus ihrer Villa flüchtet, weil dort untragbare Zustände herrschen, sie aber niemanden hat, an den sie sich wenden kann.
Drei Geschichten, bei jeder einzelnen von ihnen bekomme ich einen dicken Klos im Hals.
Der Autor versteht es vortrefflich diese dramatisch zu verflechten und eine Handlung zu entwickeln die mir mehr als einmal unglaubliche Wut im Bauch hochsteigen lässt.

Ganz am Ende gibt es einen irren Twist, bei dem mir der Mund offen stehen bleibt – eigentlich brillant.
Aber dadurch ist (für mich) die Geschichte wieder total offen und ich möchte eigentlich unbedingt wissen wie es weiter geht. Bücher mit offenem Ende mag ich eigentlich nicht, aber hier muss ich dem Buch trotzdem die höchste Sternenanzahl geben.

Auto
homas Knüwer wurde 1983 im Münsterland geboren. Der studierte Grafik-Designer arbeitet in der Werbe- und Kommunikationsbranche und leitet eine Digitalagentur in Hamburg.. Thomas Knüwers schriftstellerische Laufbahn begann im Selfpublishing,

Mein Fazit:
Ein absolut fesselndes Buch, spannend, intensiv und es geht unter die Haut, Gänsehaut inklusive.
Mich hat es total fasziniert, deshalb von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 26.02.2026

Dramatisch, spannend, gut

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Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. Lost Places finde ich cool, aber sobald ein Roman Social Media Themen beinhaltet bin ich normalerweise raus. Doch ...

Anfangs war ich ein bisschen skeptisch, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. Lost Places finde ich cool, aber sobald ein Roman Social Media Themen beinhaltet bin ich normalerweise raus. Doch hier stand die Nutzung zum Glück nicht so sehr im Vordergrund, dass es mich vergrault hätte, sondern Charus fotografische Ambitionen, Lost Places in Bild und Video einzufangen, bot einen sehr interessanten Einstieg ins Geschehen. Und so finden sich in der alten Waschstraße drei verlorene Seelen und trotz anfänglichen Misstrauens helfen sie sich schliesslich gegenseitig - und das auf zum Teil sehr drastische Weise. Überhaupt ist die Handlung nicht zimperlich und nimmt dabei einige fast schon komische Wendungen, die mich immer wieder neu überraschen konnten. Oft wusste ich nicht ob ich lachen oder weinen sollte, denn gerade Joran schien das Pech magisch anzuziehen, während die Geschichte von Edda einfach nur tieftraurig war, und Charu lag wohl irgendwo dazwischen. Mehrfach konnte ich nur hilflos zusehen, wie das Schicksal unausweichlich und erbarmungslos zuschlägt, und wollte gleichzeitig wegsehen, die Protagonisten warnen, ihnen helfen oder einfach nur schreien. Virtuos dirigiert der Autor das Geschehen, das einem die Protagonisten trotz aller Fehler und Schwächen ans Herz wachsen lässt, nur um ihnen dann ein ums andere Mal das Schicksal gnadenlos um die Ohren zu hauen - das war total fies, gleichzeitig genial spannend und trotz aller ernsten Untertöne perfekte Unterhaltung. Am besten hat mir Joran gefallen, der trotz aller blöden Entscheidungen im Verlauf der Handlung zu wachsen und seinem früheren Ich endlich zu entkommen scheint. Edda habe ich sofort ins Herz geschlossen und bewundert und gleichzeitig betrauert, wie erwachsen und tapfer sie für ihr junges Alter schon ist und leider auch sein muss. Charu war mir nicht ganz so sympathisch, sie erschien mir ein wenig zu selbstgerecht. Das Ende war dann nochmal ein echter Hammer, und restlos begeistert habe ich das Buch nach der letzten Seite zugeklappt. Fazit: kein typischer Krimi, sondern ein ganz besonderer der mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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