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Veröffentlicht am 11.03.2026

In die Hölle

Abgrund der Sehnsucht
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!!! Es können Spoiler vorkommen !!!

Nachdem die Eltern der Feyde Calliope einen Putsch anzettelten und damit scheiterten, ist ihre Tochter dazu verdammt, in der Welt der Sterblichen zu leben. Einige Jahre ...

!!! Es können Spoiler vorkommen !!!

Nachdem die Eltern der Feyde Calliope einen Putsch anzettelten und damit scheiterten, ist ihre Tochter dazu verdammt, in der Welt der Sterblichen zu leben. Einige Jahre später erhält sie die Chance ins Feenreich zurückzukehren, allerdings mit einer gewissen Auflage. Dazu soll Lila Abssyian, den König der Hölle verführen und ausspionieren. Der furchteinflößende Dämon verändert sich durch einen Fluch stetig und durch die Jahrhunderte hat sich ziemlich viel Begierde aufgestaut, aber Lila wäre nicht Lila, wenn sie nicht für alles eine Lösung finden würde, auch wenn sie aufpassen muss, nicht ihr Herz zu verlieren.

Meine Meinung:
Als ich vor einigen Jahren dieses Buch zum ersten Mal las, gefiel es mir nicht sonderlich. Ich bekam kein Gefühl für die Figuren und wusste nicht wirklich, ob einer von ihnen schon einmal in einem vorherigen Band aufgetaucht ist. Der Vorgänger lag damals bei mir recht weit zurück und es ist schon sinnvoller die Bände zeitnah zu lesen damit sich auch gut zurechtfinden kann. Und das mache ich bei diesem re-read auch, sodass ich dieses Mal keine Probleme damit hatte und ich war dementsprechend gespannt darauf, wie mir der 15. Band der "Immortals After Dark Reihe" Serie nun gefallen würde. Das Buch besitzt definitiv seine Längen und gerade anfangs fiel es mir schwer reinzukommen, aber die Welt war richtig spannend und das Paar strahlte eine tolle Power aus.

Die ersten Kapitel wirkten noch etwas chaotisch. Zwar waren der Prolog und die Vorgeschichte von Calliope, die kurz Lila genannt wurde, interessant, aber es las sich hektisch und mir fiel es schwer, in die Geschichte reinzukommen. Es prasselten recht viele Informationen auf mich ein und das störte ein wenig. Allerdings legte sich dies nach gut hundert Seiten, als die Feyde in der Hölle ihre Mission antrat und man nicht nur sie näher kennen lernen durfte, sondern auch Abyssian, den König der Höllenreiche. Ihn kannte ich bereits aus dem Vorgänger, wo er als ein Freund von Rune und Teil der Morior vorgestellt wurde. Durch einen Fluch, der mit dem Reich verbunden war, veränderte er sich vor allem äußerlich immer mehr und litt darunter. Das beeinflusste nicht nur seine psychische Verfassung, sondern auch die aufkeimende Beziehung zu Lila. Zwar waren beide durchaus recht verschieden, erdeten sich aber durcheinenander auf eine gewisse Weise und die Chemie zwischen ihnen war richtig schön greifbar. Dennoch gab es viele Konflikte, gerade was gewisse Standpunkte ihrer Einstellungen anging, und das hin und her zwischen ihnen war zum Teil recht unterhaltsam, zum Teil aber auch anstrengend, da es sich immer mal wieder im Kreis drehte. Die Geschichte spielte hauptsächlich in der Höllen-Ebene und Cole konzentrierte sich darauf, diese Welt ausführlich zu beschreiben. Sie war echt spannend und ich liebte es, sie nach und nach zu entdecken. Gerade die Beschreibungen der Landschaften und Tiere waren super bildhaft. Andere Schauplätze außerhalb der Hölle kamen selten vor und wenn, passten sie gut zu der Handlung.

Mit den Charakteren brauchte ich ein wenig mehr, um mit ihnen warm zu werden. Gerade zu Beginn fiel es mir durch die Hektik ein wenig schwer, einen Draht zu ihnen zu finden, aber im Laufe der Handlung mochte ich sie immer mehr. Zwar wirkten Lila und Sian wie alle anderen Hauptcharaktere von Coles Geschichten zuvor, aber das störte micht nicht, da es doch auch kleine Unterschiede gab, durch die sie sich abhoben. Gerade Sians innerer Konflikt mit seinem äußeren Erscheinungsbild und Lilas Wunsch Wunsch nach Freiheit und ihrer persönlichen Entfaltung fand ich spannend. Beide waren nicht so, wie sie zunächst wirkten und veränderten sich Stück für Stück. Das Wiedersehen mit Jo und Ruin war toll und ich liebte ihre schlagfertigen Dialoge.

Der Schreibstil ließ sich meistens sehr flüssig lesen, aber es gab ein paar kleinere Längen und zu Beginn fiel es mir schwer, in die Geschichte reinzukommen. Dafür entschädigten aber definitiv die tollen und bildhaften Beschreibungen der Hölle und die greifbare Chemie zwischen dem Paar. Die Erotik war mir ein wenig zu viel, auch wenn sie sinnlich wirkte.

Fazit:
Ein toller 15. Band der Reihe, der einen in eine spannende Welt entführte und mit der Liebesgeschichte punkten konnte. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer reinzukommenund es hatte ein paar Längen, aber die Geschichte machte Spaß, was vor allem an der Power von Lila und Sian lag, die mit einigen Höhen und Tiefen zu kämpfen hatten. Ich bin auf die weiteren Geschichten gespannt, die hier im Hintergund schon angedeutet wurden.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Des Widerspenstigen Zähmung

Endlose Nacht
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Jospehine hat keine Ahnung, wer sie wirklich ist, woher sie und ihr kleiner Bruder kommen und was sie eigentlich ist. Als er entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und sie weiß nicht wohin mit ...

Jospehine hat keine Ahnung, wer sie wirklich ist, woher sie und ihr kleiner Bruder kommen und was sie eigentlich ist. Als er entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und sie weiß nicht wohin mit ihrer Wut. Bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge als eine Art Rächerin durch die Straßen trifft sie auf den Assasine Rune, der sie mit seinem Talent als Bogenschütze fasziniert. Der Dunkelfeyhde allerdings sieht in ihr nur ein Hindernis seiner Mission. Und doch kommt auch er nicht von ihr los und sie geraten in einen Kampf zwischen Leidenschaft und absoluter Treue.

Meine Meinung:
Als ich vor ein paar Jahren "Endlose Nacht" las, war ich nicht wirklich von der Geschichte begeistert. Sie zog sich zu sehr und ich fand schwer rein. Daher war ich bei diesem re-read sehr gespannt darauf, ob und wie weit sich meine Meinung ändern würde. Zwar hatte es einige Längen und beinhaltete zu viele erotische Szenen, unterhielt mich dank des Paars und dem spannenden Finale aber echt gut. Insgesamt gefiel es mir viel besser als beim ersten Mal und brachte mich des öfteren zum Grinsen oder Lachen.

Der Anfang las sich ein wenig holprig und ich brauchte eine Weile, um in die Geschichte reinzufinden, auch wenn das Schicksal von Josephine, die eigentlich nur Jo genannt wurde, und ihrem Bruder interessant war. Da sie keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit besaß, fragte ich mich, was sie war und was mit ihrem Bruder und ihr zuvor geschah, dass sie nichts mehr wusste. Der Zeitsprung danach viel recht lange aus, passte aber gut und die Überleitung gefiel mir.

Insgesamt verlief die Geschichte recht ruhig, besaß zunächst wenig Handlung und konzentrierte sich stark auf die Anziehung zwischen Jo und Rune, die recht explosiv, voller kleiner Machtkämpfe und schön greifbar war. Die Dialoge machten Spaß und es war klasse, wie sie ihm immer wieder Paroli bot und sich nichts gefallen ließ. Dabei besaßen beide auch weichere Seiten und waren sich recht ähnlich, weshalb es auch so gut zwischen ihnen passte.

Zwischendurch gab es kleinere Längen, die ich insgesamt nicht schlimm fand, nur zog es sich manchmal ein wenig zu sehr. Dafür entschädigten die Wendungen, die alles ein wenig auflockerten und spannender machten. Gerade die unbekannte Dimension, die Morior und neue Bedrohungen wirkten sehr interessant und es war toll, dass Cole neue Wesen einführte und ihre Welt im Hintergrund weiterausbaute. Es tauchten alte Bekannte auf und besonders auf ein bestimmtes Wiedersehen freute mich sehr, da ich diesen Charakter in den vorherigen Bänden richtig toll fand. Das Ende wirkte ein wenig abgehackt und es wäre schön gewesen, wenn es ein wenig runder geworden wäre, so fand ich es aber niedlich.

Mit den Charakteren wurde ich schnell warm, weil ich mich auch ein wenig mit Jo´s kratzbürstiger Art identifizierte. Dabei war dies nur ein Schutzschild, um durchzukommen und immer wieder blitzte auch ihre verletzliche und fürsorgliche Art auf. Gerade die Liebe zu ihrem kleinen Bruder und ihr Schmerz, sowie ihre Einsamkeit waren immer wieder sehr spürbar. Und da tat ihr Rune mehr als gut und sie ihm. Beide ähnelten sich auf eine gewisse Weise und ihre Machtkämpfe waren zu herrlich. Genau wie Jo konnte er ein richtiger Sturkopf sein und betäubte seine Gefühle. Manchmal war er ein richtiger Idiot und machte mich einfach nur fertig. Seine Veränderungen passierten langsam und in einem guten Tempo.

Der Schreibstil gefiel mir auch dieses Mal wieder richtig gut. Es hatte zwar Längen, machte aber Spaß und las sich weitesgehend dennoch flüssig. Der Humor war genau meins und besaß einen gewissen Charme. Nur die erotischen Szenen waren einfach zu viele und weniger wären mehr gewesen.

Fazit:
Der 14. Band der Immortals After Dark Reihe, wenn man nach der deutschen Reihenfolge geht, unterhielt mich beim re-read richtig gut. Die Chemie zwischen dem Paar stimmte und die Machtkämpfe machten Spaß. Es tauchten neue Welten und Wesen auf, die auch die Hintergrundgeschichte ein wenig pushten. Einzig die reichlich vorhandene Erotik war mir ein wenig zu viel. Die Szenen wirkten sinnlich, wurden aber zu viel eingestezt. Das Ende gefiel mir sehr gut, hätte aber durchaus ein paar mehr Seiten vertragen können. Dennoch fand ich es auch niedlich.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Loid und seine "Vehrerinnen"

Spy x Family – Band 9
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Jetzt geht es um alles oder nichts. Der Kampf gegen die zahllosen Auftragskiller bringt Yor an die Grenzen ihrer Kräfte und auch ihre Schutzpersonen sind noch nicht außer Gefahr. Doch damit nicht genug; ...

Jetzt geht es um alles oder nichts. Der Kampf gegen die zahllosen Auftragskiller bringt Yor an die Grenzen ihrer Kräfte und auch ihre Schutzpersonen sind noch nicht außer Gefahr. Doch damit nicht genug; auf dem Schiff wurde eine Bombe platziert, die jeden Moment hochgehen könnte ! Wie sollen Yor, Loid und Anya sich um alles kümmern, ohne ihre Geheimnisse preizugeben ?

Meine Meinung:
Was war das bitte für ein Cliffhanger ?! Nach dem Ende von Band acht war ich sehr gespannt darauf, wie es weitergeht und es war toll, dass die Geschichte sofort daran anknüpfte, sodass man gleich wieder im Geschehen war. Zwar wirkte dieser Band durch die vielen Missionen etwas zerstückelt und es war nach der Kreuzfahrt eindeutig die Luft raus, aber gerade der Kampf zwischen Yor und den Killern war zeichnerisch ein absoluter Augenschmaus, dass ich darüber hinwegsehen kann.

Die besten Parts waren der Kampf zwischen den Killern und der Urlaub der Familie Forger auf dem Festland. Der Abschied von Yor und dem Baby war absolut zuckersüß und mir gefiel es, wie sie auf dieser Mission über sich hinaus wuchs und mehr über sich selbst lernte. Die Forgers kamen sich bei ihrem Ausflug näher und es machte Spaß, wenn Yor mal wieder ihre Kräfte ein wenig überschätzte. Leider war danach ziemlich die Luft raus, und auch, wenn mich die weiteren Missionen gut unterhielten, wirkte es ein wenig zu chaotisch. Die Übergänge wurden nicht gut ausgearbeitet und irgendwie fand ich in manche Missionen zunächst nicht gleich rein. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht, was vor allem an Becky und Franky lag, deren Geschichten einfach zu wild waren und mich so zum Lachen brachten. Nun shippe ich Franky und Fiona schon ein wenig; ich meine, die hatten doch eine gewisse Chemie, oder ? Die letzte Mission war nicht wirklich meins, aber durch das Ende bin ich nun sehr auf den nächsten Teil gespannt.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und machte Spaß. Nicht nur, weil die Actionszenen toll in Szene gesetzt wurden, sondern auch die Mimik und Gefühle der Charaktere schön greifbar waren. Vor allem der Endkampf waren visuell einfach ein richtiger Augenschmaus.

Fazit:
Der Part auf dem Schiff war vor allem zeichnerisch absolut spannend und der Urlaubstag der Familie Forger machte Spaß. Zwar gefiel mir die Missionen danach zum größten Teil, aber dennoch war etwas die Luft raus, was ziemlich spürbar war. Franky und Becky waren meine absoluten Highlights und die Schwärmerei der jungen Dame war einfach zu wild. Der nächste Teil verspricht sehr interessant zu werden und ich bin schon sehr gespannt.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Von Kindheit an verbunden

Dunkles Schicksal
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Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch ...

Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch nach einer tödlichen Familienfehde werden sie erbitterte Feinde und sinnen jeweils auf Rache. Aber als das Schicksal seinen Lauf nimmt und sie sich in einer gefährlichen Welt aufeinander verlassen müssen, brodelt das Verlangen zwischen ihnen auf.

Meine Meinung:
Auf diese Geschichte habe ich mich bei meinem re-read der "Immortals After Dark" Reihe schon gefreut, weil ich Lanthe seit ihrem ersten Auftritt in Sabines und Rydstorms Lovestory sehr gerne mochte und gerade nach den Ereignissen auf der Insel war ich echt gespannt. Damals mochte ich sie zwar durchaus ganz gerne, empfand sie aber auch als recht langatmig und etwas schwach, sodass sie mir nicht zu positiv in Erinnerung blieb. Und das Schöne bei solchen re-reads ist es ja, dass man bekannte Bücher nochmals ganz neu erleben kann: entweder sagen sie einem nicht mehr so zu oder sie können einen überraschen und hier trifft das letztere sehr gut zu. Zwar finde ich immer noch, dass es einige Längen besitzt und das Ende kommt viel zu abrupt, aber mir gefiel der 13. Band um Längen besser als vor einigen Jahren.

Die Geschichte begann mit dem Kennenlernen von Lanthe und Thronos und vom ersten Moment an spürte man, dass die beiden sofort eine gewisse Verbindung zueinander hatten. Ich fand es so süß, wie er in ihr selbstverständlich seine Gefährtin sah, während es sowas bei den Sorceri nicht gab und sie ihm demensprechend Paroli bot. Danach machte es einen ziemlichen Sprung von 500 Jahren und die Handlung setzte sich auf der Insel fort, wo Lahnte von Thronos entführt wurde und sie in einer Dämonenebende landeten, die nicht nur sehr gefährlich war, sondern auf der sie sich immer näher kamen, egal, wie sehr sich die beiden dagegen sträubten. Es entwickelte sich sehr langsam, nicht nur, was die Liebesgeschichte anging, sondern auch dem Verlauf der Handlung, die insgesamt ein wenig dünn ausfiel. Aber das machte mir nicht viel aus, weil die Chemie zwischen den Figuren echt klasse war und durch das recht sparsame Aufgebot von Charakteren wurde sich auch stark auf Lanthe und Thronos konzentriert, deren Beziehung mehr als kompliziert war. Einzig Sabine, Rydstorm und ein gewisser Meeresgott erhielten ein wenig Raum, aber nicht zu sehr.

Stück für Stück erfuhr man mehr über ihre gemeinsame Geschichte, wie sie zu Feinden wurden und was danach mit ihnen geschah. Beide hatten ihre Wunden, Schwächen und hackten sich sehr oft die Köpfe ein, was ich oft zu herrlich fand und obwohl es sich teilweise wirklich sehr stark zog, fand ich es spannend, sie bei ihrer Reise zu begleiten. Ich hätte mir nur gerne gewünscht, dass mehr Schauplätze und etwas mehr Handlung vorgekommen wäre, da es doch ein paar Stellen gab, die sich ziemlich zogen. Aber es fesselte mich aufgrund der Chemie zwischen ihnen, die ich teilweise schmerzhaft fand, aber richtig schön spürbar und die langsame Entwicklung, die immer wieder Rückschritte hatte, wirkte authentisch.

In diesem Band durfte man endlich wieder neue Orte in der Welt von Cole entdecken und durch die Vrekener und die Sorceri gab es zwei spannende Völker, die nicht unterschiedlicher sein könnten und ich fand ihre Gebräuche, Eigenarten und Merkmale sehr interessant. Dadurch gab es immer wieder viele Konflikte zwischen dem Paar, die ich an ein paar Stellen durchaus etwas ermüdend fand, da es sich zeitweilig im Kreis drehte, aber mir gefiel es auch, dass es nach einem Streit nicht gleich erledigt war, sondern sich eben langsam entwickelte und Zeit brauchte, gerade was die inneren Wunden von Lanthe und Thronos anging, die ich als Charaktere super fand.

Beide hatten einige Päckchen zu tragen und durch ihre Fehde war es von Anfang schwierig zwischen ihnen. Sie konnten solche Sturköpfe sein und passten perfekt zueinander, denn nicht nur die Chemie stimmte, auch waren sie sich ähnlicher, als es ihnen lieb war und ich fand die Streitgespräche zwischen ihnen zwar auch schmerzhaft, aber vor allem zu herrlich. Lanthe mochte ich bereits vorher schon gerne, aber hier noch mehr. Sie war taff, definitiv nicht auf den Mund gefallen und wusste was sie wollte, ohne sich dafür zu schämen. Ich finde, dass sie sich von den weiblichen Charakteren aus den Vorgängern definitiv abhob und eine selbstbewusste Frau war, die auch eine sensible Seite in sich trug. Thronos dagegen hatte echt Schwierigkeiten sich auszudrücken und handelte anstatt vorher zu denken, aber wie Lanthe es so treffend ausdrückte, besaß er eine raue Schale, die nur seinen weichen Kern verdecken sollte. Eigentlich war er sensibel, schüchtern und fürsorglich, ohne erdrückend zu sein. Sein Problem war eben nur seine Schwierigkeiten in Kommunikation, was für einige Konflikte sorgte. Ihre Liebesgeschichte war ein auf und ab und auch wenn beide sich teils wie Idioten benahmen, fieberte ich mit ihnen mit, weil man merkte, dass sie sich wunderbar ergänzen konnten und zueinander gehörten.

Das Tempo war die ersten Dreiviertel überwiegend langsam, aber in den letzten Seiten überschlug es sich etwas zu sehr und das Ende geriet zu abrupt. Hier hätte die Geschichte definitiv noch zumindest ein, zwei Kapitel gebraucht um runder zu wirken. So hatte ich das Gefühl, dass es recht getzt wirkte und Cole mittendrin aufgehört hatte. Es war zwar ganz süß, besaß aber Potenzial für mehr. Dennoch mochte ich den Stil sehr gerne und flog trotz der Längen nur so durch die Seiten, weil es einfach seinen gewissen Charme hatte und Spaß machte.

Fazit:
Ein re-read, der mir nun viel besser gefiel als damals und meine Sicht ein wenig änderte. Die Kabbelein machten Spaß, die Chemie stimmte und und es wurde sich sehr schön auf die gemeinsame Geschichte von Thronos und Lanthe konzentriert wurde, die nicht nur eine schwierige Vergangenheit besaß, sondern ein auf und ab war, das sich manchmal zu sehr im Kreis drehte, aber dennoch auch passte. Mir gefiel es sehr, neue Bereiche aus dieser Welt und deren Wesen kennenzulernen und endlich wurden auch mal die Sorceri wieder mehr ins Licht gerückt, die ich immer schon gerne mochte, wobei ich die Vrekener auch interessant fand. Zum Ende hin zog die Autorin das Tempo ein wenig zu sehr an und es fühlte sich an, als sei sie mittendrin unterbrochen worden, aber es war niedlich und passte für mich. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Turbulent

Promise Cinderella 14
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Das Chaos rund um Ryokan und deren Besitzer reißt einfach nicht ab. Issei weiß mittlerweile, wie er seine Zukunft gestalten will und ist fest entschlossen, mit Seigo darüber zu sprechen. Aber leider wird ...

Das Chaos rund um Ryokan und deren Besitzer reißt einfach nicht ab. Issei weiß mittlerweile, wie er seine Zukunft gestalten will und ist fest entschlossen, mit Seigo darüber zu sprechen. Aber leider wird der von Megumi bedrängt, die im Auftrag von Tokugawa ihn verführen soll, damit dieser endgültig das Ryokan zerstören kann. Als ihr Plan zu scheitern droht und sie auch noch aufzufliegen droht, kommt es zur Eskalation und Seigo muss Kokone retten, die zwischen die Fronten gerät.

Meine Meinung:
Dieser Band war manchmal richtig schräg, an einigen Stellen sogar so, dass es mir ein wenig zu viel war. Dennoch brachte die Geschichte viel Spaß und blieb von Anfang bis Ende interessant und spannend, was vor allem an Megumi und ihren Intrigen lag. Zwar reichte sie in der Hinsicht nicht an Kikuno ran, aber das Mädchen hatte es faustdick hinter den Ohren, wenn sie sogar bereitwillig ein Menschenleben in Gefahr brachte. Es gab viele Handlungsstränge, die nicht immer zueinander passten, die aber die Geschichte insgesamt ein wenig weiter brachten und die Figuren entwickeln ließen.

Bereits der Anfang war sehr turbulent und manchmal blitzte auch wieder das auf, was ich bei den ersten Bänden so liebte, vor allem, wenn Hayame ihre rabiate Seite herausließ, was mich zum Lachen und Grinsen brachte. Zwar war der Anlass nicht lustig, aber ich fand es dennoch zu herrlich. Die Geschichte besaß viele Handlungsstränge und wechselte oft den Schauplatz, was nicht immer passte, aber unterhaltsam war, da auch mal wieder Mahiro und Koga ins Rampenlicht rückten. Ihre Liebesgeschichte blieb turbulent und ich fand es interessant, was das Mädchen mal wieder alles für Geld tat, auch wenn es eher zwielichtig wirkte. Mir tat Koga etwas Leid und finde, dass er definitiv ein Happy End verdient hat. Die Romanze von Issei und Hayame blieb etwas im Hintergrund, aber die beiden waren zu niedlich.

Die Verzweigungen, die die Figuren miteinander verbanden, waren interessant und boten immer wieder neue Überraschungen. Gerade das Ende schlug solche Haken, dass mir leicht schwindelig wurde, aber ich fand es einfach zu herrlich. Es machte Spaß und es tauchte wieder eine Figur auf, mit der ich nicht mehr gerechnet hätte. Ihren Auftritt fand ich zunächst etwas schräg und ich machte mir Sorgen um sie, aber die Wendungen waren super und fesselten. Mein Highlight ist aber der Bonus, der so herrlich drüber war und Spaß machte.

Der Zeichestil gefiel mir wieder richtig gut. Zwar ist er etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein. Vor allem bei einer Szene konnte ich nicht mehr vor lachen, weil es zu wild war.

Fazit:
Man merkt, dass es langsam auf das Ende zugeht und dieser Band wirkte an einigen Stellen zu chaotisch, aber es machte Spaß und gerade das Ende war so herrlich drüber, sodass es einiges ausgleichte. Die Beziehung zwischen Hayame und Issei geriet leicht in den Hintergrund, was ich etwas schade fand, aber dennoch waren ihre Entwicklungen interessant. Es gab ein Wiedersehen mit einer Figur, das sehr spannend war und richtig schräg, aber das echt Spaß machte.

4 von 5 Sterne

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