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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2026

Viel Gefühl und eine gute Portion Drama

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Das Buch hat mich genau da abgeholt, wo eine gute Sports Romance funktionieren muss. Emotionen, Spannung und dieses perfekte Zusammenspiel aus Sport und Beziehung.
Eishockey als Setting bringt direkt Dynamik ...

Das Buch hat mich genau da abgeholt, wo eine gute Sports Romance funktionieren muss. Emotionen, Spannung und dieses perfekte Zusammenspiel aus Sport und Beziehung.
Eishockey als Setting bringt direkt Dynamik rein. Training, Spiele, Druck, Teamgefüge, das alles fühlt sich greifbar an und gibt der Story eine richtig gute Grundlage. Man merkt, dass der Sport nicht nur Kulisse ist, sondern wirklich Teil der Geschichte.
Die Protagonistin mochte ich sehr. Sie ist nicht einfach nur cute, sondern bringt ihre eigene Stärke und Persönlichkeit mit. Sie weiß, was sie will, und lässt sich nicht komplett von der Situation mitreißen, auch wenn die Gefühle natürlich trotzdem eine große Rolle spielen.
Und dann die Dynamik zwischen den beiden… genau richtig. Viel Spannung, viel Anziehung und dieses typische Hin und Her, ohne komplett unnötig zu wirken. Es knistert durchgehend, ohne dass es übertrieben wird.
Die Romance ist emotional, teilweise auch etwas messy, aber genau das macht es realistisch. Es geht nicht nur um Verliebtheit, sondern auch um Vertrauen, Grenzen und persönliche Entwicklung.
Der Schreibstil ist locker, direkt und super angenehm zu lesen. Man kommt schnell durch die Seiten und ist trotzdem emotional drin.
Fazit: Eine richtig gute Sports Romance mit starkem Setting, viel Gefühl und genau der richtigen Portion Drama. Hat mich definitiv abgeholt.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Originell und unterhaltsam

Little Miss Frankenstein - Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
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Little Miss Frankenstein – Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama von Astrid Göpfrich ist eine herrlich schräge und humorvolle Geschichte, die mich schon mit ihrer ungewöhnlichen Idee neugierig gemacht hat.

Im ...

Little Miss Frankenstein – Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama von Astrid Göpfrich ist eine herrlich schräge und humorvolle Geschichte, die mich schon mit ihrer ungewöhnlichen Idee neugierig gemacht hat.

Im Mittelpunkt steht Nelly, die Urururenkelin von Dr. Frankenstein. Sie lebt mit ihrer Familie in einem alten Schloss, in dem zwar immer wieder seltsame Dinge passieren, ihr Leben aber eigentlich ziemlich langweilig ist. Dabei hat Nelly eine große Leidenschaft. Erfinden und Experimentieren. Als sie während eines Gewitters aus Versehen ein totes Alpaka wieder zum Leben erweckt, nimmt das Chaos allerdings seinen Lauf. Denn das Alpaka ist nicht nur lebendig – es kann auch sprechen und sorgt mit seiner quasseligen, tollpatschigen Art für jede Menge Turbulenzen.

Die Geschichte lebt vor allem von ihrem schrägen Humor und den verrückten Situationen, in die Nelly durch ihr Experiment gerät. Besonders das Alpaka fand ich einfach unglaublich witzig. Es bringt mit seinen Kommentaren und seiner chaotischen Art immer wieder neue komische Momente in die Handlung.

Auch die Gestaltung mit Illustrationen und tagebuchartigen Elementen lockert das Buch schön auf und macht das Lesen besonders lebendig. Dadurch eignet sich die Geschichte perfekt für jüngere Leser, aber auch Erwachsene können beim Lesen definitiv schmunzeln.

Für mich ist Little Miss Frankenstein – Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama ein origineller und sehr unterhaltsamer Reihenauftakt voller Humor, Chaos und liebenswert verrückter Ideen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Was, wenn alle glücklich sein sollten — sich aber keiner wirklich so fühlt?

Alle glücklich
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Alle glücklich ist ein Familienroman, der mit einem einfachen, aber eindringlichen Gedanken beginnt: Was, wenn alle glücklich sein sollten — sich aber keiner wirklich so fühlt?

Die Geschichte begleitet ...

Alle glücklich ist ein Familienroman, der mit einem einfachen, aber eindringlichen Gedanken beginnt: Was, wenn alle glücklich sein sollten — sich aber keiner wirklich so fühlt?

Die Geschichte begleitet vier Perspektiven. Nina, die Mutter, die zwischen mehreren Jobs und den Erwartungen anderer feststeckt; Alexander, den Vater und Oberarzt, der beruflich alles gibt; Emilia, die Tochter, die ihren Platz im Leben sucht; und Ben, den Sohn, der laut eigener Aussage „gut klarkommt“, während sich in ihm trotzdem viel aufstaut.

Was dieses Buch besonders macht, ist nicht ein großes Ereignis, sondern der genaue Blick auf leise Zwischentöne und unausgesprochene Gefühle. Die Figuren wirken auf den ersten Blick wie eine ganz normale Familie. Aber nach und nach merkt man: Jeder kämpft mit seinem eigenen Druck, mit Erwartungen und Enttäuschungen und keiner spricht wirklich darüber.

Der Schreibstil ist klar und emotional, oft fast reflektierend. Durch die wechselnden Perspektiven versteht man, wie verschieden Glück empfunden wird und wie leicht es zerbrechen kann, wenn die Fassade bröckelt.

Ein paar Passagen wirken ruhig, fast alltäglich, aber gerade darin liegt die Stärke des Buchs. Es geht nicht um laute Dramen, sondern um das, was echte Menschen oft denken, aber nicht aussprechen.

Alle glücklich ist ein nachdenklicher, tief menschlicher Roman über Familie, Nähe und die Frage, ob Glück immer sichtbar ist oder manchmal leise zerbricht.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Neugierige & mutige Protagonistin

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine
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Irida und das Rätsel der Ruine ist ein spannendes Abenteuer, das mich vor allem mit seiner atmosphärischen Kulisse und der neugierigen, mutigen Protagonistin überzeugt hat. Irida ist keine Heldin, die ...

Irida und das Rätsel der Ruine ist ein spannendes Abenteuer, das mich vor allem mit seiner atmosphärischen Kulisse und der neugierigen, mutigen Protagonistin überzeugt hat. Irida ist keine Heldin, die blindlings losstürmt. Sie denkt nach, zweifelt, wägt ab. Genau das macht sie greifbar und sympathisch. Ihre Entschlossenheit, das Geheimnis der Ruine zu entschlüsseln, wirkt nie überzogen, sondern ehrlich erarbeitet.

Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Rätsel, leiser Spannung und dieser unterschwelligen Magie, die sich nach und nach entfaltet. Die Geschichte lebt nicht von reiner Action, sondern von Entdeckungen. Man spürt beim Lesen dieses vorsichtige Vortasten in eine Welt, die größer ist, als sie zunächst scheint. Die Ruine selbst ist dabei mehr als nur ein Schauplatz. Sie wirkt fast wie ein eigener Charakter, voller Geschichte und verborgener Hinweise.

Sprachlich ist das Buch angenehm flüssig geschrieben und eignet sich gut für jüngere Leserinnen und Leser, ohne dabei banal zu wirken. Manche Wendungen waren für mich leicht vorhersehbar, dennoch hat mich die Grundidee getragen. Es ist eine Geschichte über Mut, Neugier und den Willen, hinter die Oberfläche zu blicken.

Ein atmosphärisches Abenteuer mit Herz, das Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Ein gelungener Einstieg mit viel Potenzial für die Fortsetzung.

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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„Der goldene Schlüssel“ eröffnet die Reihe um Cassandra Morgan mit einer klassisch anmutenden, märchenhaft durchwirkten Fantasy-Atmosphäre. Skye McKenna entwickelt eine Geschichte, die sich deutlich an ...

„Der goldene Schlüssel“ eröffnet die Reihe um Cassandra Morgan mit einer klassisch anmutenden, märchenhaft durchwirkten Fantasy-Atmosphäre. Skye McKenna entwickelt eine Geschichte, die sich deutlich an britischer Erzähltradition orientiert. Geheimnisvolle Artefakte, verborgene Welten und eine Protagonistin, die wider Willen in ein größeres Schicksal hineingezogen wird. Der namensgebende Schlüssel fungiert dabei nicht nur als magisches Objekt, sondern als narrativer Katalysator. Er öffnet buchstäblich und symbolisch Türen in eine andere Realität.

Cassandra ist eine Figur mit Entwicklungspotenzial: neugierig, mutig, stellenweise noch impulsiv, aber glaubwürdig in ihrer Unsicherheit. Besonders gelungen ist die schrittweise Enthüllung der fantastischen Elemente. Die Autorin setzt weniger auf spektakuläre Action als auf Atmosphäre, Rätsel und Entdeckung. Das Tempo ist moderat, was jüngeren Leserinnen und Lesern Raum gibt, die Welt gemeinsam mit der Protagonistin zu erkunden.

Die Illustrationen von Viktoria Gavrilenko ergänzen den Text sehr stimmig. Sie greifen den märchenhaften Ton auf, verleihen Figuren und Schauplätzen visuelle Tiefe und unterstützen die immersive Wirkung des Buches. Gerade für die Zielgruppe im mittleren Lesealter erhöhen sie die Zugänglichkeit und ästhetische Qualität deutlich.

Insgesamt ist „Der goldene Schlüssel“ ein atmosphärischer Auftaktband mit klarer Zielgruppenorientierung, starkem Worldbuilding-Ansatz und klassischem Fantasy-Flair. Wer geheimnisvolle Internatssettings, magische Gegenstände und eine behutsam wachsende Heldin schätzt, wird hier fündig.

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