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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Eher schwach

Niemands Töchter
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Niemands Töchter weckt mit seinem Klappentext und seiner schönen Aufmachung recht hohe Erwartungen, die das Buch allerdings kaum erfüllen kann. Leider greift der Klappentext zu viel Inhalt vor, ...

Niemands Töchter weckt mit seinem Klappentext und seiner schönen Aufmachung recht hohe Erwartungen, die das Buch allerdings kaum erfüllen kann. Leider greift der Klappentext zu viel Inhalt vor, sodass man als Leser die meiste Zeit weiß, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Es gibt so gut wie keine Überraschungen, keine Wendungen und auch keinen richtigen Spannungsbogen.
Die Charaktere sind zumeist eher unsympathisch und insgesamt nicht besonders intelligent in ihrem Handeln. Die Beziehungen zwischen den Charakteren neigen derweil zu zu viel Kitsch und hinterlassen den nicht-überromantischen Leser augenrollend zurück.
Ich hätte mir mehr Tiefe in der Geschichte gewünscht, interessante Wendungen oder zumindest Details, die man so nicht erwartet hätte. Das Buch würde ich daher als eher schwach und dementsprechend nicht unbedingt lesenswert einstufen.

Veröffentlicht am 19.02.2026

Durcheinander

Immergrün
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"Immergrün" erzählt die Geschichte einer sowjetischen Familie mit jüdischen Wurzeln in Berlin.

Dabei werden einige Probleme, die mit dieser besonderen Situation einhergehen gut beleuchtet. Es werden allerdings ...

"Immergrün" erzählt die Geschichte einer sowjetischen Familie mit jüdischen Wurzeln in Berlin.

Dabei werden einige Probleme, die mit dieser besonderen Situation einhergehen gut beleuchtet. Es werden allerdings Erinnerungen und Erzählungen durcheinandergemischt. Die Geschichte wird nicht wirklich konsequent erzählt, relevante Punkte werden "nebenbei" reingemacht, ohne richtig eingeflochten zu werden und viele interessante Fragen einfach übersprungen. Das ist an sich okay, wenn man einen bestimmten Fokus hat, aber hier läuft der Fokus immer wieder auseinander. Die Geschichte hätte besser ausgearbeitet werden müssen, um gut zu sein.

Letztendlich war das Buch dadurch nicht wirklich lesenswert, trotz des an sich sehr interessanten Themas.

Veröffentlicht am 26.01.2026

Nicht durchdacht

The Exes
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"The Exes" hätte eigentlich Potenzial gehabt, ist allerdings wegen der eher kläglichen Umsetzung gescheitert.
Das Buch erzählt die Geschichte von Natalie, einer schwarzen Frau, die sich in ihren ...

"The Exes" hätte eigentlich Potenzial gehabt, ist allerdings wegen der eher kläglichen Umsetzung gescheitert.
Das Buch erzählt die Geschichte von Natalie, einer schwarzen Frau, die sich in ihren Chef verliebt und ein recht dunkles Geheimnis bezüglich ihrer drei Ex-Freunde hat - denn sie sind alle tot.
Man könnte meinen, mit diesem Setting kann man nicht allzuviel falsch machen, dennoch glänzt das Buch eher mit langweiligen Passagen, vorhersehbaren "Twists", komplett seltsamen Handlungssträngen, die nur bestenfalls halb Sinn ergeben, und Charakteren, die immer anstrengender werden. Auch bei dem Aufbau der Handlung gibt es einige Stellen, die offensichtlich nicht komplett durchdacht wurden.
Letztendlich war ich froh, das Buch endlich beendet zu haben, und hätte es im Nachhinein leider nicht von Neuem gelesen.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Unplausibel und vorhersehbar

Sophie L.
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Sophie L hätte ein Thriller sein sollen, war aber nichtmals eine ordentliche Kriminalgeschichte.

Das Buch strotzt vor ewigen Wiederholungen, als hätte man Seiten füllen wollen. Die Charaktere sind größtenteils ...

Sophie L hätte ein Thriller sein sollen, war aber nichtmals eine ordentliche Kriminalgeschichte.

Das Buch strotzt vor ewigen Wiederholungen, als hätte man Seiten füllen wollen. Die Charaktere sind größtenteils nicht besonders gut gemacht, sodass ihr Verhalten oft unplausibel wirkt. Die Handlung überzeugt nicht und tatsächlich ist das Buch etwas langweilig.


Veröffentlicht am 27.11.2025

Meh

To Cage a Wild Bird
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"To cage a wild bird" war sehr vielversprechend und der Vergleich mit den Tributen von Panem hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Ich muss allerdings sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin, ...

"To cage a wild bird" war sehr vielversprechend und der Vergleich mit den Tributen von Panem hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Ich muss allerdings sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin, die drei Sterne nur vergebe, weil ich das Buch je letztendlich durchgelesen habe, es aber niemandem empfehlen würde, der kein anspruchsloser Teenie ist.
Der Schreibstil der Autorin ist leider ansrengend und unausgereift, voller Wiederholungen und sprachlich einfach plump.
Die Charaktere sollen eine Entwicklung durchlaufen, diese überzeugt allerdings nicht und wirkt einfach ständig konstruiert und seltsam.
Die Handlung selbst zieht sich unnötig hin und es passiert letztendlich gar nicht so viel. Künstliches Drama, das vorherzusehen ist, und hölzerne Gefühle sind der Hauptinhalt. Am schlimmsten ist die "Liebesgeschichte", die einfach nur ein schlechter Porno für hormongeladene Mädchen sein soll.
Die Spannungskurve ist nicht wirklich gelungen und ich habe kein Interesse, den zweiten Teil zu lesen.