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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein Herz für Igel

Willkommen im Zoo - Ein neues Zuhause für Ignaz Pfefferminz Igel
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Ignatz ist ein höflicher und freundlicher Igel, den ich zuvor noch nicht kannte und in den ich mich jetzt Hals über Kopf verliebt habe. Also, dieser kleine, süße Kerl kommt jetzt in den Zoo und dann passiert ...

Ignatz ist ein höflicher und freundlicher Igel, den ich zuvor noch nicht kannte und in den ich mich jetzt Hals über Kopf verliebt habe. Also, dieser kleine, süße Kerl kommt jetzt in den Zoo und dann passiert gleich etwas, das er überhaupt nicht wollte und nur seiner Igelgestalt und sein Unwissen über diese bunten Dinger geschuldet war. Und dann war er deshalb auch noch gleich als ‚Feind‘ gebrannt. Ich hatte so Mitleid! Aber während er sich vor dem Zoodirektor versteckt, hilft er ganz selbstverständlich den Tiere. Und das fast schon beiläufig. Dabei vollbringt er Großes! Einem Tier hilft er Freunde zu finden, einem anderen seinen Traum zu erfüllen und wieder einem anderen dazu, dass wieder Besucher an seinem Gehege erscheinen. Es ist so herzerwärmend schön, aber auch bunt und fröhlich. Und ich bin froh, dass dieser Igel es letztendlich schafft auch vom Direktor angenommen zu werden. Ich mochte die Geschichte sehr und habe sie sehr gerne vorgelesen. Die bunten Bilder im Buch sind richtig schön. Aber mein Herz gehört der wunderbaren Geschichte. Und dem Igel. Ich muss unbedingt schauen, ob es von ihm noch mehr Bücher gibt.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Das Haus im Wald

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds
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‚Tochter des Nebelwalds‘ spielt in einer nicht näher benannten, vergangen Zeit, besitzt deutlich märchenhafte Züge und eine interessante Magie.
Avas Familie lebt in Armut, die Mutter ist bereits vor langer ...

‚Tochter des Nebelwalds‘ spielt in einer nicht näher benannten, vergangen Zeit, besitzt deutlich märchenhafte Züge und eine interessante Magie.
Avas Familie lebt in Armut, die Mutter ist bereits vor langer Zeit gestorben, doch nun sind die Zeiten schlecht und Geld nicht vorhanden. Lange werden sie von dem, was die Natur ihnen bietet, nicht mehr leben können. Und heimlich zimmert der Vater bereits Särge. Die Geschichte beginnt also schon mit einem recht düsteren Szenario, dass die Lebensumstände der Familie sehr deutlich macht. Doch bald schon erahnt man auch die Parallelen zu Hänsel und Gretel. Um die Kinder nicht verhungern sehen zu müssen, begleitet der Vater die Kinder unter einem Vorwand in den Wald um sie dort zurückzulassen. Und tatsächlich stoßen auch hier die beiden Mädchen schon bald auf ein abgelegenes Haus im Wald. Nebula und ihre Kinder wirkten auf mich mystisch, wie eine zeitlose Insel im Wald. Ihr fehlt das Augenlicht und doch scheint sie alles zu sehen und auch die Kinder umgibt ein Geheimnis.
Das Buch hat mich sogleich fasziniert. Die Atmosphäre ist unheimlich toll und die sprach bildlich und greifbar. Nur vollzieht die Geschichte auch ein paar wenige Handlungen, die ich als reale Person wahrscheinlich anders gehandhabt hätte. Trotzdem fügen auch diese sich gut ins Geschehen ein und sind eben Teil dieser Märchenwelt und für die Handlung einfach so notwendig.
Das Buch schließt spannend ab und es ist bereits absehbar, dass Avas Abenteuer noch größere Formen annehmen wird. Daher bin ich schon sehr gespannt, wie diese Serie fortgeführt wird. Die Stadt und der Zustand des Landes hält bestimmt noch einige Überraschungen parat.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Ran an die Stifte!

Der Comic-Club
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Ein paar junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten und Ideen gründen in ihrer Schule einen Comic Club und erfahren, angeleitet von der Bibliothekarin, alles was man über Comics wissen muss. Sie ...

Ein paar junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Talenten und Ideen gründen in ihrer Schule einen Comic Club und erfahren, angeleitet von der Bibliothekarin, alles was man über Comics wissen muss. Sie lesen und diskutieren über Comics, aber vor allem beginnen sie selbst kurze Bildergeschichten zu erfinden und zu zeichnen. Die Ideen und Erklärungen sind so gut, dass man beim Lesen selbst gern mit zeichnen würde.
Im Buch geht es um Aufbau und die Einteilung einer Seite, wie Körpersprache und Mimik Emotionen vermitteln und dass es eigentlich kein Richtig und kein Falsch gibt, dass man auch kein spezielles Talent braucht und man einfach mal ausprobieren sollte. Besser wird man allein durch Übung.
Aber nicht alle sind mit dem Tun der Kinder einverstanden. Manche Erwachsenen unterstützen sie, doch ein Vater hat auch Vorurteile. Die soziale Bedeutung spielt hier also auch eine Rolle.
Die Kinder des Clubs schaffen es dann aber wirklich kleine Minicomics herzustellen, sie zu verkaufen und erste Fans zu gewinnen. Und ich wünsche mir, dass dieser Trend in diesem Buch auch in die realen Schulen schwappt und Kindern zu einem neuen, coolen Hobby verhilft.
Hinten im Buch sind sogar mögliche Berufe aufgeführt und ein Glossar erklärt Fachbegriffe, wie Crawlines, Splashpagages und Rinnsteine.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

1000 Tage

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Fast tausend Tage ist Alvas Papa schon tot, als sich mit einer schwarzen Katze seltsame Vorkommnisse zu häufen beginnen. Alva vermisst ihren Vater schrecklich und hat sich geschworen herauszufinden wie ...

Fast tausend Tage ist Alvas Papa schon tot, als sich mit einer schwarzen Katze seltsame Vorkommnisse zu häufen beginnen. Alva vermisst ihren Vater schrecklich und hat sich geschworen herauszufinden wie und warum er sterben musste. Jetzt aber hört sie plötzlich wieder seine Schritte und trifft auch noch auf ein seltsames Mädchen im blauen Mantel.
Der Blickwinkel verschiebt sich nun hin zu Alva, während Heidi und Harry weniger präsent sind. Der Erzählstil wirkt, passend zu Alvas Charakter, im Vergleich zum ersten Buch, etwas zurückhaltender. Der Grusel baut sich langsamer und subtiler auf, doch beginnt man die Zusammenhänge zu begreifen, geht auch diese Geschichte richtig unter die Haut.
Mir selber erschien ‚Sternengrab‘ etwas Kind gerechter aufgebaut, die Handlung etwas Zeit mitbringt sich an die Mysterien zu gewöhnen. Ängste könnten aber beide Bücher auslösen, daher empfehle ich sie erst selber zu lesen, bevor man sie an das eigene Kind weitergibt.
Wer aber Grusel abkann und ihn mag, kann sich hier auf eine tolle Geschichte freuen.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Bunt wie ein Regenbogen

Sonne und Regen – So ist unser Leben
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Der Papa muss zur Arbeit, doch das Wiedersehen wird durch das Vermissen umso schöner. Und der Regen? Der sperrt uns nicht ins Zimmer, der macht Pfützen, die so schön nach allen Seiten spritzen. Mal zankt ...

Der Papa muss zur Arbeit, doch das Wiedersehen wird durch das Vermissen umso schöner. Und der Regen? Der sperrt uns nicht ins Zimmer, der macht Pfützen, die so schön nach allen Seiten spritzen. Mal zankt man sich und dann ist alles wieder gut. Und mal schlafen wir einfach geborgen ein. Die Gefühle sind bunt wie ein Regenbogen und alle gehören sie zu uns. Die Gegensätze in diesem Buch unterscheiden nicht zwischen gut und schlecht, sie zeigen nur wie verschieden man sich fühlen kann. Und sie laden dazu ein das Leben und die kleinen Dinge wertzuschätzen.
Finns Geschichte ist schön und dem Kind gegenüber sehr zugewandt und liebevoll. Die Verbindung der Eltern zum kleinen Finn ist geprägt von Vertrauen und Zuversicht und auch zu Freundin Marie ist eine große Innigkeit zu spüren. Mit dem Streit zwischen den beiden, aber auch dank der anderen Situationen lernen Kinder ihre Gefühle zu benennen und anzunehmen. Dass keine Emotion negativ besetzt ist, gefällt mir dabei ganz besonders.

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