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Melaniekmsr

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2022

Was für ein Buch!

Carrie Soto is Back
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Hätte mir letztes Jahr zu dieser Zeit jemand gesagt, dass ich mal ein Buch über Tennis lesen werde und es LIEBEN werde, hätte ich nur lachend den Kopf geschüttelt. Was TJR hier wieder erreicht hat, ist ...

Hätte mir letztes Jahr zu dieser Zeit jemand gesagt, dass ich mal ein Buch über Tennis lesen werde und es LIEBEN werde, hätte ich nur lachend den Kopf geschüttelt. Was TJR hier wieder erreicht hat, ist eine Story über eine starke Frau, die sich nicht damit zufriedengibt, nur die zweitbeste zu sein. Irgendwann in der Mitte des Buches fragte ich mich, ob die Protagonistin mir unsympathisch ist. Und ehrlich gesagt ja, vielleicht ist sie ein wenig unsympathisch. Aber genau das habe ich an ihr noch mehr geliebt. Carrie Soto wirkte wie alle anderen Personen in dem Buch wie ein echter Mensch, der Fehler macht, nicht perfekt ist und einfach genau deswegen eine meiner absolut liebsten Figuren darstellt. Auch Javier fand ich entzückend. Ein Mann, der zu anfangs ein kleines Geheimnis für mich war, dessen Benehmen ich mir aber mit der Zeit erklären konnte. Ich bin absolut begeistert und sehr traurig, dass sich das Buch so einfach weggelesen hat. Und falls mich jemand fragt, wen ich nun lieber mag, Evelyn oder Carrie, vielleicht wäre es tatsächlich Carrie.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Coming-of-Age vom feinsten

Salto
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Salto von Kurt Prödel war ein Coming-of-Age Roman, wie man ihn braucht. Ich musste ständig an mich selbst denken, die Zeit nach dem Abi. Dass es richtig los gehen soll mit dem Leben. Und dass sich das ...

Salto von Kurt Prödel war ein Coming-of-Age Roman, wie man ihn braucht. Ich musste ständig an mich selbst denken, die Zeit nach dem Abi. Dass es richtig los gehen soll mit dem Leben. Und dass sich das dann doch nicht so anfühlte. Dieser Roman hat Spaß gemacht und gleichzeitig wehgetan. Ich habe Marko lieb gewonnen und mitfühlen können. Hier geht es nicht nur um eine Liebe, die nicht mehr so genau weiß, was sie will, sondern um das ganze komplizierte Leben. Mit allen Entscheidungen, Schicksalsschlägen und ja, die Liebe spielt hier auch eine große Rolle. Aber nicht so, wie man es vielleicht erwartet. Und ich hab einiges dazugelernt! Über was genau, kann ich hier ohne Spoiler nicht sagen. Den Schreibstil mochte ich gerne. Das Cover finde ich nur so semi, aber es passt zum Buch. Wie kann es sein, dass ich Klapper noch nicht gelesen habe? Das muss ich definitiv nachholen.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Wieder mehr leben

Jetzt gerade ist alles gut
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Jetzt gerade ist alles gut handelt von dem Leben danach, nach der Nahtoderfahrung, von der man nicht wusste, wie ernst es um einen steht.
Das Cover mag ich. Wie ein wohlfühl-Gemälde. Genau wie der vorherige ...

Jetzt gerade ist alles gut handelt von dem Leben danach, nach der Nahtoderfahrung, von der man nicht wusste, wie ernst es um einen steht.
Das Cover mag ich. Wie ein wohlfühl-Gemälde. Genau wie der vorherige Roman von Stephan Schäfer auch schon ein wirklich schönes Cover hatte!
Ich habe es sehr genossen, den Erzähler dabei zu begleiten, das Leben anders und irgendwie mehr zu leben. Es erinnert einen daran, wie endlich alles ist und dass es eben wirklich jede Person treffen kann. Selbst wenn man sich nur an etwas schneidet. Es ist kein Selbsthilfebuch. Trotzdem hat es mich erinnert, wieder achtsamer zu sein.
Ich mochte die Erzählweise, weil es immer um eine bestimmte Person, einen Ort oder eine Handlung gibt, die wir dann mit dem Erzähler entdecken können.
Ich war ein bisschen erschreckt darüber, dass so viele Menschen an einer Sepsis sterben. Das macht diese Geschichte noch ein bisschen wichtiger!

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Die Illusion der Tradwifes

Heimat
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Hannah Lühmann hat mich mit ihrem Roman „Heimat“ total neugierig gemacht, weil es Themen behandelt, die nicht aktueller sein könnten; Der Rechtsruck, Tradwifes und Social Media.

Jana zieht mit ihrer Familie ...

Hannah Lühmann hat mich mit ihrem Roman „Heimat“ total neugierig gemacht, weil es Themen behandelt, die nicht aktueller sein könnten; Der Rechtsruck, Tradwifes und Social Media.

Jana zieht mit ihrer Familie aufs Land und lernt dort Karo und ihre Familie kennen. Karo ist eine „Tradwife“ - eine Frau, die alten Werten entspricht und gleichzeitig ihr Leben zu lieben scheint. Um sie herum gibt es eine kleine Freundinnen-Gruppe, die alle auch in dem Dorf wohnen und ähnliche Werte teilen. Sie trinken Rohmilch, sind gegen Kindergärten und ordnen sich dem Mann unter.

Jana ist total beeindruckt von Karo und ihrer Lebensweise, in der alles so einfach und glücklich scheint. Dass das vielleicht nur eine Scheinwelt ist, wird auch schlau aufgezeigt.

Dieses Buch macht wütend. Es zeigt, wie einfach es ist, Menschen zu beeinflussen, die sich vorher in ihren Meinungen sicher waren. Es zeigt, wie die AfD es schafft, Menschen zu mobilisieren und ganze Dörfer zu vergiften.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Keine typische College-Lovestory

Nothing Like You
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Länger schon hatte ich mich nicht auf eine Enemies-To-Lovers Geschichte eingelassen. Mit „Nothing Like You“ ist das dann wieder passiert und bin echt froh darüber, denn das hier ist keine typische College-Lovestory. ...

Länger schon hatte ich mich nicht auf eine Enemies-To-Lovers Geschichte eingelassen. Mit „Nothing Like You“ ist das dann wieder passiert und bin echt froh darüber, denn das hier ist keine typische College-Lovestory. Ally war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt zuerst wie die typische fleißige Studentin, hat aber eine sehr tragische Vergangenheit, die sie auch immer noch einholt. Bei Jax brauchte ich eine Weile, weil er mir am Anfang tatsächlich nicht ganz so sympathisch war. Als ich dann aber hinter seine Maske blicken konnte, gefiel er mir als Protagonist umso mehr. Die Liebesgeschichte ist ein schöner Slow-burn, leider gibt es aber einige Längen gegen Ende. Für mich war es nicht wirklich Enemies-to-Lovers, aber ich verstehe, dass es natürlich nicht mit dem Enemies-to-Lovers im Fantasy Genre vergleichbar ist. Trotzdem wirkte mir der Konflikt nicht wirklich groß genug.

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