Das größte Abenteuer, das in die Hose geht!
Glim aus dem GinsterwaldMeinung:
Das Cover und der Klappentext hat mir zugesagt, die Geschichte leider nicht. Der Schreibstil ist viel zu ausschweifend, viel zu viel wird beschrieben. Die Protagonisten wirken unnahbar. Gerade ...
Meinung:
Das Cover und der Klappentext hat mir zugesagt, die Geschichte leider nicht. Der Schreibstil ist viel zu ausschweifend, viel zu viel wird beschrieben. Die Protagonisten wirken unnahbar. Gerade mit Glim, dem Wichtelmädchen, die Zauberstäbe herstellt, hätte man so eine tiefe Verbindung schaffen können. So ist sie leider auf der Strecke geblieben. Einige Absätze haben mich sehr an "FLORA BRIMBLE" erinnert und sind eins zu eins übernommen worden. So auch der Frühling, der hier eine Rolle spielt. Zwar sind die magischen Ideen witzig (Wichtel, die sich ums Essen streiten etc.), doch die ausufernden Beschreibungen waren mir persönlich zu viel. Generell ist diese Geschichte schon wieder sehr philosophisch angehaucht, sodass ich nicht glaube, dass Kinder diesen Zusammenhang erkennen werden. Annievé ist hingegen ein Elfenmädel, das an Drachen und Wald-Unholde glaubt und eine Freundschaft mit ihr eingeht. Auch sie ist in meinen Augen leblos geschrieben, was ich sehr schade finde. Die Geschichte hätte Potential, wenn man sie anders geschrieben hätte.
Fazit:
Glim, Zauberstäbe und ein Abenteuer, das der Vorgänger von Flora Brimble sein könnte - wieder geht es um den Frühling, nicht überzeugend!