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Veröffentlicht am 12.03.2026

Spannung bis zum Schluss

Warum sie sterben musste
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„Warum sie sterben musste“ ist der Auftakt einer spannenden psychologischen Kriminalreihe und gleichzeitig ist es erste Fall für das Ermittlerduo Dr. Ivo Beddenbrook und Cinzia Rix.
Die Geschichte beginnt ...



„Warum sie sterben musste“ ist der Auftakt einer spannenden psychologischen Kriminalreihe und gleichzeitig ist es erste Fall für das Ermittlerduo Dr. Ivo Beddenbrook und Cinzia Rix.
Die Geschichte beginnt mit dem Mord an der Abiturientin Carolin Hau während einer Sturmflut an der Ostsee. Als Täter gerät der Student Hendrik ins Visier der Ermittler. Doch Hendrik wird gewarnt und entzieht sich der Festnahme durch Flucht.

15 Jahre später gibt es erneut eine Sturmflut und wieder wird ein Mensch tot aufgefunden. Ein weiterer Mord. Die Ermittlung übernehmen Dr. Ivo Beddenbrook und die ehemalige Zielfahnderinn Cinzia Rix.

Linn Lornsens Erzählweise hat mich begeistert. Lange hatte ich keinen so fesselnden Krimi mehr gelesen. Ich habe die Seiten geradezu inhaliert. Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Figurenzeichnung: Dr. Ivo Beddenbrook, der Ermittler, wirkt vielschichtig und menschlich, mit Ecken und Kanten, die ihn glaubwürdig machen. Auch seine neue Kollegin Cinzia Rix konnte bei mir Sympathiepunkte sammeln. Sie ist unschlagbar in ihrem Beruf, doch privat läuft nicht alles glatt. Interessant ist das viele Spuren in die Vergangenheit führen und zum Pferdehof der Familie Boyson.

Was hat der Selbstmord das alten Boyson mit den Morden zu tun? „Warum sie sterben musste“ überrascht mit vielen unvorhersehbaren Wendungen. Die Autorin verwebt geschickt persönliche Tragödien, gesellschaftliche Themen und klassische Ermittlungsarbeit.

Fazit: Ein packender psychologischer Krimi mit Atmosphäre und Tiefgang, der zum Miträtseln einlädt, mit hoch gehaltener Spannung bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Erkenne dich selbst

Abnehmen durch Annehmen. Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden
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Andreas Winter geht in “Abnehmen durch Annehmen“ einen völlig anderen Weg als klassische Diät- oder Fitnessratgeber. In diesem Ratgeber spielen psychologischen Hintergründe eine wichtige Rolle. Sein ...



Andreas Winter geht in “Abnehmen durch Annehmen“ einen völlig anderen Weg als klassische Diät- oder Fitnessratgeber. In diesem Ratgeber spielen psychologischen Hintergründe eine wichtige Rolle. Sein Ansatz ist, dass Übergewicht oft weniger eine Frage von Ernährung ist, sondern vielmehr ein Ausdruck ungelöster emotionaler Themen.

Abnehmen ist mehr als Ernährung und Sport. Auch das reine Kalorienzählen bringt uns oft nicht weiter, weil das Problem ganz wo anders sitzt. Mein Schlüsselmoment war der Satz: Ich halte etwas fest, dass ich noch nicht loslassen kann. Andreas Winter gibt uns Übungen und Fragen an die Hand, um uns durch Selbstreflexion Klarheit darüber zu gewinnen lassen, was sich wirklich hinter unserem Essimpuls verbirgt. Und manchmal muss man tief graben, denn viele Konditionierungen liegen bereits in unserer Kindheit.

Das Zehn-Tage-Abnehm-Offensive ist ein Coaching-Programm, dass uns Schritt für Schritt zu einem neuen Körpergefühl führen soll. Aber nichts mit mühelos und easy, wie oft der Eindruck entsteht. Seinen Hintergründen auf die Spur zu kommen erfordert Geduld. Und ich bin überzeugt, dann kann es wirklich funktionieren.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Die Kraft der Worte

Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.
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Bob Blumes Buch „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander“ ist ein leidenschaftliches und zugleich nachdenklich stimmendes Plädoyer für die Bedeutung von Sprache in unserer Gesellschaft.

Lesen ...



Bob Blumes Buch „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander“ ist ein leidenschaftliches und zugleich nachdenklich stimmendes Plädoyer für die Bedeutung von Sprache in unserer Gesellschaft.

Lesen und Schreiben sind Superkräfte, beide bilden den Schlüssel zum Erfolg. Aber was noch wichtiger ist, Leser lernen die Welt besser zu verstehen. Lesen ermöglicht durch den Perspektivenwechsel, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen und Verständnis für andere zu empfinden. Leser entwickeln emotionale Intelligenz. Wie recht meine Jugendfreundin doch hatte, wenn ihre Mutter sie schon wieder mit einem Roman erwischte und mit ihr schimpfte, dann entgegnete sie keck: „Mama, das ist Herzensbildung.“ Jeder Text, jedes Buch erweitert unseren Horizont, lässt uns in andere Welten eintauchen und Neues erkunden. Wir können aus Büchern immens viel lernen.

Bob Blume ist als Bildungsaktivist aus den sozialen Medien bekannt. Er zeigt in seinem Buch konkrete Wege auf, wie wir Sprache wieder bewusster nutzen können. Der Autor plädiert mit einer wahren Leidenschaft fürs Lesen und Schreiben, man spürt aus jeder Zeile, dass er für Sprache brennt. Bei mir ist der Funke übergesprungen und ich habe mir gleich einige angesprochene Bücher auf meine Leseliste gesetzt.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein Notizbuch voller Fragen

Pepper
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Mich hat das Cover sofort angesprochen, das passiert mir eher selten. „Pepper“ von Nils Mohl ist eine berührende Coming-of-Age-Geschichte. Die Hauptprotagonistin Pepper ist auf der Suche nach ihrer Identität.

Das ...


Mich hat das Cover sofort angesprochen, das passiert mir eher selten. „Pepper“ von Nils Mohl ist eine berührende Coming-of-Age-Geschichte. Die Hauptprotagonistin Pepper ist auf der Suche nach ihrer Identität.

Das 17jährige Mädchen hat von ihrer Mutter nie erfahren wer ihr Vater ist. Trotz ständigen Nachbohrens schweigt ihre Mutter. Pepper füllt ihr Notizbuch mit Fragen, die sie ihren unbekannten Vater stellen würden. Und wie es der Zufall will, Pepper kommt ihrem Vater auf die Spur. Sie schafft es, sich in die Männer-WG ihres Vaters einzumieten ohne sich zu erkennen zu geben.

Nils Mohr schreibt in einer ruhigen, glaubwürdigen Sprache, mit feinen Zwischentönen. Ich mochte die Dialoge. Die junge Heldin steht kurz vor dem Abitur. Sie ist ein Mädchen voller Widersprüche, Sehnsüchte und letztlich auf der Suche nach Liebe und ihren Wurzeln. Ihr Freund August steht ihr zur Seite, und auch die alte Frau Ericsson mit ihre Senioren-Clique bieten ihr Unterstützung an. Es gibt in dem Buch wahnsinnig berührende Momente, die unter die Haut gehen. Vor allem der Schluss hat mich emotional gepackt.


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Veröffentlicht am 18.02.2026

Kipppunkte

Hundertsiebenundachtzig Tage
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Ludovic Lecomtes Jugendroman ‚Hundertsiebenundachtzig Tage‘ erzählt die Geschichte eines 16jährigen Jungen, der sich scheinbar ohne offensichtlichen Grund aus der Welt zurückzieht.

Der Erzähler verlässt ...


Ludovic Lecomtes Jugendroman ‚Hundertsiebenundachtzig Tage‘ erzählt die Geschichte eines 16jährigen Jungen, der sich scheinbar ohne offensichtlichen Grund aus der Welt zurückzieht.

Der Erzähler verlässt von einem Tag auf den anderen das Haus nicht mehr. Es ist nichts vorgefallen, dass diesen Rückzug erklärt. Hundertsiebenundachtzig Tage lähmt ihn die Angst. Er bekommt bereits Panikanfälle beim Gedanken daran vor die Tür zu treten. Er schafft es nicht mal die Katze vor die Tür zu lassen. Er kann sich eigentlich selbst nicht verstehen, macht sich Selbstvorwürfe, empfindet Schuld seinen Eltern gegenüber, die alles für ihn tun. Erst Manon, ein Mädchen aus einem Forum, die es geschafft hat, sich aus ihrer Isolation zu lösen, macht ihn Mut.

Der Roman ist in einer ganz besonderen Form geschrieben. Tagbuchartig erzählt der Junge von seinen Gedanken. Er führt Listen, die es abzuhaken gilt. Es gibt Chatverläufe mit Manon. Die Panikanfälle werden spürbar, plötzlich fehlen im Text Interpunktion und Satzzeichen, es gibt nur Satzfragment. Da bleibt einem selbst beim Lesen die Luft weg.

Ein ganz besonders Buch, das zum Nachdenken anregt.

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