Profilbild von Liz2910

Liz2910

Lesejury Star
offline

Liz2910 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Liz2910 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2020

Ich lebe in einer Welt, in der Schatten Zähne haben. Das ist keine Umgebung, die zum Entspannen einlädt

Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied
0

Monster inmitten einer von Blut und Krieg zerrissenen Stadt. Darin zwei Teenager, die versuchen ihren Platz zu finden – das neue Buch von Victoria Schwab.

Zitat:

„Das ist das Leben. Es spielt keine ...

Monster inmitten einer von Blut und Krieg zerrissenen Stadt. Darin zwei Teenager, die versuchen ihren Platz zu finden – das neue Buch von Victoria Schwab.

Zitat:

„Das ist das Leben. Es spielt keine Rolle, ob man ein Monster oder ein Mensch ist. Leben tut weh.“
Pos. 4331

„August Flynn, du bist wirklich ein beschissenes Monster!“
Pos. 3418


Inhalt: Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der erste von zwei Bänden.

Eine zerrissene Stadt und Monster, die durch die Gewalttaten ihrer Bewohner entstehen und ihnen in den Nächten auflauern.
Kate, ist die Tochter von Callum Harker, der den Norden von Verity City mit eiserner Faust beherrscht und die Monster unter seine Kontrolle gebracht hat.
August, lebt in der anderen Hälfte der Stadt, die in der die Monster bekämpft werden. Doch er ist selber eines, ein Sunai, die schlimmste Art von Monster.
August wird auf Kate angesetzt. Doch ist die Tochter des Bösen automatisch auch böse? Und wem kann man in dieser Stadt überhaupt noch vertrauen?

Meinung:

Verity City ist eine Stadt am Abgrund. Heimgesucht von Monstern und regiert von zwei unerbittlichen Herrschern. In der einen Hälfte der Stadt wird offen gegen die Monster gekämpft, in der anderen wird mit Geld und Gewalt ein wackeliges Bündnis erkauft, dass es den Reichen erlaubt, die Augen zu verschließen.
Kate ist die Tochter des Mannes, der die Monster gebändigt hat und über seine Hälfte der Stadt herrscht. Nach dem Tod ihrer Mutter, hat er sie aus der Stadt geschickt, auf Internate, doch Kate schafft es von jedem davon verwiesen zu werden, bis sie zurück nach Verity City darf. Hier will sie sich ihrem Vater beweisen, doch das ist nicht so einfach.

Sie wusste, dass ihr Vater ein schlechter Mensch war, aber diese Stadt brauchte keinen guten.
Pos. 467

In der Schule trifft sie auf August, der dort unter falschem Namen eingeschleust wurde. August ist eins der Monster, die Kate so hasst, vielleicht sogar eins der Schlimmsten. Sein Vater herrscht über die andere Hälfte der Stadt, er kämpft gegen die Monster mit August und seinen Geschwistern als mächtigen Verbündeten. Als der Waffenstillstand zwischen den beiden Hälften der Stadt immer mehr zu wackeln droht wird August auf Kate angesetzt. Doch ist die Tochter des Bösen automatisch auch böse?

Ich mag den Schreibstill von Victoria Schwab unheimlich gerne! Sie schafft es einfach, dass ich mich wie mitten in der Geschichte fühle (gut, bei Monsterbüchern dezent unheimlich) und ich habe mir ganz viele Passagen oder auch nur einzelne Sätze markiert, weil sie einfach wunderschön sind. Trotz des ganzen Dramas und der Weltuntergangsstimmung geht der Humor nicht verloren, es wird aber auch nicht albern oder verzweifelt.

„Ich lebe in einer Welt, in der Schatten Zähne haben. Das ist keine Umgebung, die zum Entspannen einlädt.“
Pos. 1835

Die Geschichte gehört recht schnell in Fahrt, durch die Präsenz der Monster gibt es immer eine unterschwellige Spannung und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Es gibt einige Charaktere, aber man kann gut den Überblick behalten. Es ist keine typische „Monster-trifft-Mädchen“ Entwicklung und auch wenn hier und da ein bekannter Handlungsstrang gestreift wurde, war ich trotzdem total aufmerksam und gespannt.

„Jeder hat Geheimnisse. Das ist ganz normal.“
„Leo, keines meiner Geheimnisse ist normal.“
Pos. 2334

Ich muss allerdings sagen, dass sich mir das Bild der Welt nicht ganz erschlossen hat. Was genau ist das „Phänomen“, das die Monster in die Welt brachte? Wann tauchte es auf und wie wurde es bemerkt? Ist das auf der ganzen Welt passiert oder nur hier?
Auch Kate war für mich kein einfacher Charakter. Mal eiskalt, mal zittrig, was nicht schlimm ist, aber ich konnte ihre Gefühle und Handlungen nicht ganz nachvollziehen. August fand ich symphytischer und sein Bezug zur Musik bzw. die ganze Darstellung der Sunai, also der Art des Monsters, das er ist, hat mir gut gefallen. Was ich ein bisschen schwierig fand war, dass die Sunai sich nur von Sündern ernähren können und dass meistens auf Mord gemünzt wurde. Sünde ist aber ja nicht nur Mord. Das fand ich verwirrend. August Schwester Ilsa ist ein toller Charakter und Allegro natürlich! Die zwei liebe ich ♥

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Ein sehr sanftes und schön geschriebenes Buch

Rebekkas Melodie
0


"Wenn du dein Wort nicht hältst, riskierst du von einem Mädchen durch die Straßen gejagt zu werden."
"Sie sind kein Mädchen. Sie sind eine Dame. Damen laufen nicht."
"Diese Dame hier schon."
Seite 13


Inhalt: ...


"Wenn du dein Wort nicht hältst, riskierst du von einem Mädchen durch die Straßen gejagt zu werden."
"Sie sind kein Mädchen. Sie sind eine Dame. Damen laufen nicht."
"Diese Dame hier schon."
Seite 13


Inhalt:
Nashville, 1871: Rebekka kehrt von ihrer Ausbildung in Wien zurück in ihre Heimat. Doch nach Hause kann sie nicht, dort regiert jetzt ihr Stiefvater und von dem will sie sich auf jeden Fall fernhalten. Also sucht sie sich eine Anstellung und eine neue Bleibe. Doch ihr größter Traum ist es in einem Sinfonieorchester Violone spielen zu dürfen. Doch das scheint unmöglich, Nathaniel der Dirigent, lehnt sie kurzerhand ab. Doch die Wege der Beiden kreuzen sich immer wieder und plötzlich soll Rebekka das Orchester doch unterstützen, aber anders als gedacht ...

Meinung:

Zusammen mit Rebekka trifft der Leser in Nashville ein und steht gleich vor einem riesigen Berg Probleme. Den Rebekka ist zwar von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater von ihrer Ausbildung in Wien zurück nach Hause beordert worden, doch um nichts in der Welt, will sie mit ihrem Stiefvater unter einem Dach wohnen. Immer wieder denkt sie daran, was für ein widerliches Monster er ist und der Leser erhält schnell eine Ahnung, was in Rebekkas Elternhaus vorgefallen ist und warum sie nach Wien ging.
Rebekka macht sich also auf Jobsuche, was eher weniger gut gelingt. Im Opernhaus wird sie abgewiesen, eine Frau darf zu diesen Zeiten noch nicht im Orchester mitspielen. Gerade erst sorgte ein Dirigent in New York für großen Trubel, als er die erste Frau in sein Orchester aufnahm. Doch in Nashville ist so etwas noch nicht denkbar. Rebekka ist sehr verletzt von den Worten, mit denen Nathaniel Whitcomb sie ablehnt. Denn obwohl der junge Mann sehr von ihrer musikalischen Gabe begeistert ist, so sind ihm hier doch die Hände gebunden.
Rebekka findet eine andere Anstellung, doch immer wieder kreuzen sich ihre und Nathaniels Wege und aus der Abneigung wird etwas anderes.

„Es gibt Orte im Herzen, die nur eine Violine berühren kann.“
Seite 103

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstill ist sehr ruhig und sanft, detailliert, aber nicht langatmig. Ich fand die historischen Hintergründe super interessant, ich wusste nämlich zum Beispiel gar nicht, dass Frauen damals nicht im Orchester spielen durften. Alles ist detailreich beschrieben, man fühlt sich, als wäre man dabei. Die Protagonistin hat mir manchmal ein bisschen zu viel gegrübelt, aber das war okay. Das Ende der Geschichte hat mir jedoch leider nicht gefallen, wenn es um den Stiefvater und die Mutter geht. Da bleibt mir einfach zu viel offen. Und ich hätte es richtig toll gefunden, wenn die Thematik um den Straßenjungen noch weiter ausgearbeitet worden wäre, die fand ich nämlich richtig richtig gut!! Auch die Dame, bei der Rebekka schließlich eine Anstellung findet, hätte ruhig noch etwas mehr in den Vordergrund gekonnt (:

Sonst war es aber wirklich schön, auch der Konflikt zwischen Rebakkas und Nathaniels Welten. Auch die Umsetzung des christlichen Parts hat mir sehr gut gefallen. Es war nicht aufdringlich und wurde glaubhaft rüber gebracht.

Urteil: Ein sehr sanftes und schön geschriebenes Buch über eine starke Protagonistin, dass an ein paar Stellen noch besser hätte sein können (:

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Krimi gemischt mit Familiengeschichten

Evie Backwell - Stadt der Verschwundenen
0

Zitat:


„Wir reden über Karen und über Grace. Damit schiebe ich alle diese Probleme von meinem Teller auf deinen und dann helfe ich Evie, sich in die Fälle einzuarbeiten. Es wird eine ganz normale Woche ...

Zitat:


„Wir reden über Karen und über Grace. Damit schiebe ich alle diese Probleme von meinem Teller auf deinen und dann helfe ich Evie, sich in die Fälle einzuarbeiten. Es wird eine ganz normale Woche für uns sein.“
„Ich bitte dich nur, mir nicht eine Leiche zu hinterlassen, Ann, so wie beim letzten Mal, als du vorbeigeschaut hast.“
Seite 32


Inhalt:

Der Gouverneur ruft eine Task Force ins Leben, die sich ausschließlich mit ungelösten Vermisstenfällen befassen soll. Evie Blackwell, eine junge Ermittlerin will sich unbedingt dafür beweisen. Hilfe erhält sie von der FBI Agentin Ann Falcon, die ihr in der Kleinstadt Carin in Illinois zwei Fälle zu weißt: Die Familie eines Polizisten ist ebenso spurlos verschwunden wie ein kleines Mädchen.
Mit Hilfe des sympathischen Sheriffs Gabriel Thane und seiner Familie macht Evie sich auf die Suche. Aber ist es wirklich hilfreich diese alten Wunden wieder aufzureißen, bei einem Fall, der unlösbar zu sein scheint?


Meinung:

Ich bin überhaupt kein Fan von Krimis, aber die Dee Henderson Bücher lese ich seit meiner Teenagerzeit unheimlich gerne. Es ist einfach Wahnsinn, was die Autorin an Details zur Ermittlerarbeit hier einbaut und wie sie es schafft den Spagat zwischen Spannung, Unterhaltung und Realität zu halten. Obwohl der Roman ein ernstes Thema hat, was die Protagonisten zusammenführt und die Geschichte beginnen lässt, wird dieses Element nicht zu groß. Es gibt Tod und Grausamkeit, aber auch Humor, Liebe und einen sehr starken Familienzusammenhalt. Ich liebe die Figuren, die Dee Henderson erschafft, in diesem Fall drei Brüder, die zusammenhalten, ganz egal, was auf sie zukommt und gleich zur Stelle sind als ihre Freundin, die FBI Agentin Ann, sie um Hilfe bittet

Am Anfang sind es in diesem Buch sehr viele Personen und ich hatte eine Weile das Gefühl vielleicht doch den zweiten Band einer Reihe gekauft zu haben. Aber dem war zum Glück nicht so und nach einer Weile konzentriertem Lesen findet man sich gut in die Geschichte ein. Die Fülle an dunklen Geheimnissen ist etwas sehr heftig und hat das alles für mich schon sehr unwahrscheinlich gemacht. Durch die vielen Charaktere war es auch schwieriger zu jedem eine Bindung aufbauen zu können, doch jetzt am Ende der Geschichte, vermisse ich sie alle (:

„Das Leben bleibt nicht stehen, nur weil die Dinge kompliziert werden.“
Seite 39

Es gibt keinen Haupterzähler, sondern die Sicht wechselt oft und in keinem besonderen Rhythmus. So erhält man ein sehr umfassendes Bild, von allen Beteiligten. Die Regierung beschließt eine Task Force für ungeklärte Fälle zu bilden und spricht hierfür Paul Falcon und seine Frau Ann an. Dee Henderson Fans werden diese Personen bereits aus einem anderen Buch kennen, es ist aber nicht so, dass man hier Vorkenntnisse braucht! Durch die Beiden kommt auch Evie Blackwell ins Spiel, eine junge Ermittlerin, die sich für die Task Force beweisen will in dem sie zwei ungelöste Vermisstenfällt aufklärt, die in der Kleinstadt Carin in Illinois passiert sind. Hier trifft sie auf die Thane Brüder und deren Umfeld, die sich alle bereit erklären ihr zu helfen. Es ist eine tolle Kombination aus Ermittlern, einem Sherif und „normalen“ Menschen und ich mir hat das Buch wirklich gut gefallen (:

Ich mochte die ruhige, unaufdringliche Art, mit der der christliche Glaube der Protagonisten dargestellt wurde sehr. Die Handlung ist spannend, ohne rasant zu sein und man wird wirklich mehr durch die Geschichte gefesselt, als durch spannende letzte Sätze in den Kapiteln. Vom Ende war ich dann leider doch ein wenig enttäuscht, aber ich freue mich schon, das nächste Buch über Evie Blackwell zu lesen und wer weiß, vielleicht gibt es dort ja auch noch ein paar Antworten, die mir jetzt noch fehlen (:


Urteil: Krimi gemischt mit Familiengeschichten, tolle Protagonisten und eine spannende Ermittlung, die mehr dunkle Geheimnisse aufdeckt, als man auf den ersten Blick glaubt. Die Fülle an dunklen Geheimnissen ist etwas sehr heftig und das Ende hat mich auch nicht ganz überzeugt, aber alles in allem mochte ich das Buch wirklich gerne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2026

spannendes Jugendbuch mit tollen gesellschaftlichen Abgründen!

Liars all around me
0

Letzte Woche kam ein Mädchen zu mir und hat mich darum gebeten ihr eine Waffe zu besorgen. Nun wurde die Leiche ihrer Erzfeindin gefunden.
Seite 30

Ryles Ruf an seiner Schule ist der eines skrupelosen ...

Letzte Woche kam ein Mädchen zu mir und hat mich darum gebeten ihr eine Waffe zu besorgen. Nun wurde die Leiche ihrer Erzfeindin gefunden.
Seite 30

Ryles Ruf an seiner Schule ist der eines skrupelosen Bad Boy. Doch als Musterschülerin Avery ihn um eine Waffe bittet ist er doch überrascht. Ryle lehnt ab. Dann wird eine Leiche gefunden … Mit einer Schusswunde.

Ist Avery Lee-Whitmore zu einem Mord fähig? Oder ist sie es nicht?
Seite 78

Ein spannendes Jugendbuch, dass besonders auch die Abgründe der Gesellschaft aufzeigt. Ryle und Avery gehören in gegensätzliche Welten, sie aus gutem Haus mit einer Bürgermeisterin als Mutter, er arm, kämpft um jeden Job. Und schon ist jeder Figur ein Stempel aufgedrückt und als Leserin möchte ich einfach den Kopf über diese Ungerechtigkeit schütteln.

Sprachlich ist das Buch ganz leicht, schön zu lesen und der Spannungsbogen hat mich gut bei der Stange gehalten. Thematisch wird es jedoch weniger leicht, schon in den ersten Kapiteln wird die Leiche einer Mitschülerin gefunden, Averys Erzfeindin. Das Buch wird sowohl von Avery, als auch von Ryle erzählt, sodass ich mir relativ sicher war, dass keiner von beiden der Mörder sein kann. Aber man weiß ja nie ^^

Das Buch ist düster, ein bisschen zu sehr für meinen Geschmack, aber das ist ja eine ganz persönliche Empfindung. Es gibt viele Abgründe, viele Intrigen, Machenschaften innerhalb der Schule und wenig Rückhalt bei vermeintlichen Folgen und auch das Ende – uff. Es ist kein Buch für mal eben und ich glaube das Gefühl wird mir noch ein paar Tage nachgehen. Aber nach den letzten Kapiteln bin ich auf jeden Fall neugierig auf einen zweiten Band!

Ich habe mien Leben im Griff.
Ich. Habe. Mein. Leben. Im. Griff.
Ich habe …
Ach, scheiß drauf.
Seite 43

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

Eine süße, humorvolle, kurzweilige Lovestory

Out on a Limb
0

„Wie sieht’s bei dir aus? Auf der Suche nach einer Ehefrau?“
„Nein, ganz sicher nicht.“
„Nun, dann sind wir ja … kompatibel.“
Seite 27

Ein One Night Stand mit Bo und für Win stellt sich alles auf den ...

„Wie sieht’s bei dir aus? Auf der Suche nach einer Ehefrau?“
„Nein, ganz sicher nicht.“
„Nun, dann sind wir ja … kompatibel.“
Seite 27

Ein One Night Stand mit Bo und für Win stellt sich alles auf den Kopf – denn sie ist schwanger! Bo verspricht sie zu unterstützen und sie wagen eine gemeinsame Reise. Als Freunde. So zumindest der Plan …

„Eine Affäre? Ein Mafiosi? Dein bester Freund aus Jugendtagen? Oh, Moment, das bin ja wohl ich.“
Seite 57

Ich finde das Cover super ansprechend und schön gestaltet. Was mich direkt neugierig gemacht hat, ist Bos Prothese, die auf dem Cover zu sehen ist. Ich wollte unbedingt die Geschichte dazu wissen. Auch Win hat eine Behinderung, eine ihrer Hände ist kleiner. Ich mochte es sehr, wie mit diesen Themen umgegangen wird im Buch und finde es wichtig, diese Aspekte einzubauen.

Win und Bo sind durch und durch süß, Bo ist einfach perfekt und trägt sie auf Händen. Ich mochte die Geschichte, sie hat keine großen Überraschungen, hier und da ist mir der Ton etwas zu süß, aber man kann sie ganz hervorragend abends im Bett lesen und sich wohl fühlen ♥

Was mich sehr gestört hat, war allerdings der spice und noch mehr der Umgangston miteinander, wenn es um Spice geht, besonders zwischen Win und ihrer besten Freundin. Sehr schön fand ich dafür aber das Thema ungewollte Schwangerschaft und das Win das Baby direkt behalten möchte. Das Buch hat Witz und harte Themen, mit denen aber gut umgegangen wird. =)

„Freunde mit Fötus.“
Seite 100

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere