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Veröffentlicht am 15.03.2026

Einfach großartig!

Judiths kleine Farm, Band 3,
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Endlich gibt es wieder Neuigkeiten von „Judiths kleiner Farm“. Die Spiegel-Bestsellerautorin Judith Rakers nimmt uns wieder mit auf ihre kleine Farm im Norden von Hamburg. Hier hat sie sich ein Selbstversorger-Paradies ...

Endlich gibt es wieder Neuigkeiten von „Judiths kleiner Farm“. Die Spiegel-Bestsellerautorin Judith Rakers nimmt uns wieder mit auf ihre kleine Farm im Norden von Hamburg. Hier hat sie sich ein Selbstversorger-Paradies geschaffen. Mit viel Flausch und Liebe, wie sie gerne sagt. Die traumhaften Illustrationen stammen von Julia Weinmann, sie erwecken die Geschichte „Charlies großes Fohlen-Abenteuer“ zum Leben.
Der Inhalt: Große Aufregung auf der kleinen Farm: Es geht mit Charlie zur Fohlenschau! Das wollen sich die Katzen Jack und Lotti auf keinen Fall entgehen lassen und hüpfen unbemerkt in den Pferdeanhänger, mit dem Judith den kleinen Charlie zu seinem großen Auftritt vor Publikum bringt. Jack und Lotti sind so begeistert von dem bunten Treiben auf der Schau, dass sie die Abfahrt verpassen und allein nach Hause finden müssen. Wird es wieder ein Happyend für alle geben?
Wir waren und sind immer noch total begeistert. Welch großes Abenteuer steht uns die wieder ins Haus. Auf den ersten Seiten lernen wir die Bewohner der kleinen Farm kennen. Wir treffen wir auf liebgewonnene Figuren, wie Pavarotti, den Hahn, Mone & Schimmel, die Hennen, Elsa, den Igel und Günter, den Maulwurf. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen jedoch Sazou mit ihrem Fohlen Charlie. Voller Neugierde sind wir durch die Seiten geflogen. Wird es Charlie schaffen, in der Fohlenschau zu glänzen. Und dann sind da noch die Katzen Jack und Lotti, die waren ja besonders mutig. Finden die beiden den weiten wegen nach Hause?
Auch von dem dritten Band aus dieser Buchreihe sind wir total begeistert. Wir finden nicht nur eine tolle Geschichte, sondern viele spannende Infos und Tipps zum Mitmachen und Ausprobieren. Selbstverständlich vergeben wir sehr gerne 5 Sterne und freue und schon auf unseren nächsten Ausflug zu kleinen Farm.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Eine bewegende Fortsetzung

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Nun entführt uns die Autorin Gabriella Engelmann zum zweiten Mal nach Sylt zu den „Bücherfrauen von Listland“. Leider ist dies schon der Abschluss einer bewegenden Familiengeschichte, die mich tief berührt ...

Nun entführt uns die Autorin Gabriella Engelmann zum zweiten Mal nach Sylt zu den „Bücherfrauen von Listland“. Leider ist dies schon der Abschluss einer bewegenden Familiengeschichte, die mich tief berührt hat. Dieses Mal machen wir jedoch auch einen Abstecher auf die Nordseeinsel Amrum und Föhr.
Der Inhalt: Es ist Spätsommer, als Journalistin Anna März nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Denn nach einer Sturmnacht im Jahr 1958 verliert sich jede Spur von ihr. Anna ahnt nicht, dass Martje sich damals in den charismatischen Strandpiraten Hark verliebt hatte und sich nach einem Schiffsunglück auf die Insel Amrum retten konnte. Fenja dagegen scheint mehr über Martjes Verschwinden zu wissen, als sie bereit ist zuzugeben. Je tiefer Anna gräbt, desto klarer wird, wie kompliziert das Verhältnis der Schwestern gewesen sein muss, die sich als Kinder abgöttisch liebten, bevor das Schicksal sie auseinanderriss. Und da ist auch noch Eric, für den Annas Herz nach wie vor schlägt.
Was für ein sensationeller Abschluss. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab und ich werde von zahlreichen Emotionen übermannt. Des Öfteren hatte ich beim Lesen dieser atemberaubenden Lektüre feuchte Augen. Ich habe mich gefreut, hier in Listland wieder liebgewonnene Bekannte zu treffen. Allen voran Fenja und Anna, die ich bereits im ersten Band ins Herz geschlossen habe. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit, stoßen auf tragische Schicksale und starke Frauen. Ich begleite Anna auf ihrer Recherche nach der Suche von Fenjas Schwester. Kaum zu glauben, was es da alles zu entdecken gibt und wie tief berührt mich diese Lektüre hat. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Lesehighlight nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe gehofft und gebangt und war neugierig, ob das Familiengeheimnis gelüftet werden kann. Und gibt es auf Listland vielleicht für den einen oder anderen einen Neuanfang?
Eine absolute Traumlektüre, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Noch jetzt bin ich vollkommen gefangengenommen von dieser bewegenden Geschichte, mit der ich Traumlesestunden verbracht habe. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Eine Bereicherung für meine Kochbuchsammlung

Meze
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Auf das neue Kochbuch „MEZE – Mediterrane Rezepte zum Teilen“ von Ali Güngörmüs habe ich mich riesig gefreut. Bin ich doch ein riesengroßer Fan von ihm. Schon mit einem Kochbuch „MEZE vegetarisch“ hat ...

Auf das neue Kochbuch „MEZE – Mediterrane Rezepte zum Teilen“ von Ali Güngörmüs habe ich mich riesig gefreut. Bin ich doch ein riesengroßer Fan von ihm. Schon mit einem Kochbuch „MEZE vegetarisch“ hat er mich total begeistert. Aber was ist MEZE? Meze ist mehr als nur ein kleiner Teller, ist mehr als nur Essen. Es bedeutet immer auch Teilen, Zusammensein, Gemeinschaft, ob mit Familie oder Freunden – ein reich gedeckter Tisch bringt Menschen zusammen. Ali Güngörmüs ist in Ostanatolien aufgewachsen, wo das gemeinsame Essen und die Gastfreundschaft eine große Rolle spielen. Mit diesem Kochbuch kann man das volle Meze-Lebensgefühl genießen.
Wir finden in diesem Kochbuch 90 Rezepte. Der TV-Koch entführt uns vom Bosporus bis Ibiza. Wir erleben eine grandiose Vielfalt: Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Gemüse für jeden Geschmack, marinierten Fisch, Garnelen-Pfannen und gegrilltes Hähnchen – abgerundet durch aromatische Cremes und Dips sowie verführerische Desserts.
Mir gefallen die Aufmachung und die Unterteilung in die einzelnen Kapitel sehr gut. Und die traumhaften Fotografien, die von Sandra Eckhardt stammen, machen sofort Lust auf all die tollen Gerichte. Wir finden Salate & Suppen (Feta-Spina-Salat mit Berberitzen und Walnüssen); Vegetarisch (Quetschkartoffeln mit Ofentomaten, Pimentos und Dip); Fisch & Meeresfrüchte (Meeresfrüchte-Bulgur mit Safranfenchel); Geflügel & Fleisch (gebratene Köfte auf Ziegenkäse-Feigen-Lahmacun) und natürlich darf Süßes (Türkisches Honig-Parfait) nicht fehlen.
Toll finde ich auch die Meze-Menüs für Freunde & Family; Sommerfeeling & Gartenparty; Dinner fort wo oder ein schnelles Feierabendmenü. Ali Güngörms verwöhnt uns mit köstlichen Meze-Spezialitäten. Die Rezepte sind alle wunderbar beschrieben, außerdem gibt es noch Tipps vom TV-Koch. Ich war und bin immer noch total begeistert. Ein Kochbuch, das ich sicher öfter zur Hand nehmen werde und für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Eine spannende Fortsetzung

Die Trümmerschule – Jahre der Kinder
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„Die Trümmerschule – Jahre der Kinder“ ist der zweite Band einer Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine jüdische Lehrerin kämpft in der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen.
Der Inhalt: ...

„Die Trümmerschule – Jahre der Kinder“ ist der zweite Band einer Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Eine jüdische Lehrerin kämpft in der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen.
Der Inhalt: Wien, 1947: Seitdem Doktor Pfeifer in Rente gegangen ist, kämpft die jüdische Lehrerin Stella gegen die Anfeindungen des neuen Direktors des Lindengymnasium, die dieser immer offener zur Schau trägt. Nur privat ist ihr mit Leopold ein wenig Glück beschert, aber das Leid der Kinder ist für Stella nur schwer zu ertragen. Um nachhaltig etwas für sie zu verändern, setzt sie alles daran, um Direktorin zu werden.
Wow, was für eine spannende, packende und hochemotionale Fortsetzung. Die Autorin bringt uns längst vergangene Geschichte und die damit verbundenen Ängste, Nöte und Sorgen nahe. Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Wir machen auch abwechselnd eine bewegende Reise in die Vergangenheit, die uns ins Jahr 1945 führt. Hier nehmen wir Anteil am Schicksal von Günther und Bruno. Im Jahr 1947 kämpft unsere Protagonistin Stelle, die ich übrigens schon im ersten Band ins Herz geschlossen habe, für ihre Kinder und ein bessere Zukunft. Ihr werden jedoch ständig Steine in den Weg gelegt, vor allem vom Direktor des Gymnasiums. Doch in dessen Vergangenheit scheint es ein dunkles Geheimnis zu geben. Stella ist mutig und gibt die Hoffnung nicht auf. Privat scheint sich mit Leopold ihr Glück gefunden zu haben, doch auch hier ziehen plötzlich dunkle Wolken am Horizont auf. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Ab und an hatte ich Gänsehautfeeling und dann war ich wieder voller Hoffnung auf ein Happyend.
Eine herausragende Lektüre, ein Lesevergnügen der Extraklasse, das mir unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden beschert hat. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Eine interessante Lektüre

Monet
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Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und ...

Nachdem ich kürzlich das Buch von Klimmt bewundern und lesen durfte, habe ich mich jetzt ganz besonders auf das Buch über „Monet“ gefreut. Ich bin ein großer Fan der großen Meister und ihrer Kunst und liebe es durch Ausstellungen zu schlendern. Diese Lektüre stammt von Rosalind Ormiston. Sie ist Kunst- und Architekturhistorikerin und verfasste schon zahlreiche Bücher. Unter anderem über Albrecht Dürer, van Gogh usw. In dieser Lektüre wird uns das Leben und Werk des vielleicht beleibtesten Künstlers weltweit vorgestellt und das in einer äußerst handlichen und preisgünstigen Lektüre.
Schon die Einleitung hat mich gefangengenommen. Der Impressionismus, jene Kunstbewegung, mit der der Maler Claude Monet (1840-1926) unvertrennbar verbunden ist, feierte 2024 in Frankreich sein 150-jähriges Bestehen. Als Monet einer Ölskizze, die er vom Sonnenaufgang über dem Hafen seiner Heimatstadt Le Havre gemalt hatte, den Titel „Impression“ gab verhalf er dieser Malweise unbeabsichtigt zu ihrem Namen. Dann folgt ein noch spannenderes Kapitel „Das Leben von Monet“.
Er wurde am 14.11.1840 in Paris geboren, verbrachte seine Kindheit in Le Havre. Als sein Mutter starb zog er mit seinem Vater uns einem Bruder in das nahegelegene Landhaus seiner kinderlosen Tante Marie-Jeanne Lecardre. Für Monet erwies sich das als großes Glück, denn seine Tante war Amateurkünstlerin und besaß ein Atelier. Mit 10 Jahren kam er in das college communal in Le Havre. Dort erhielt er Unterricht in Latein und Griechisch und nahm Zeichenstunden. Zu Monets Zeichnungen aus dieser Zeit gehören Hafenszenen, Skizzen von Gebäuden und Booten sowie herausragende Karikaturen von Menschen aus seiner Umgebung. Kurz vor seinem 18. Geburtstag konnte er seine Werke zu ersten Mal ausstellen. 1854 lerne er Camille kennen. Sie wurde seine Ehefrau, sein Lieblingsmodell, seine Muse. Auf mehr als 50 Bildern, die er im Laufe ihres gemeinsamen Lebens malte, ist Camille zu sehen. Der Tod von Camille im Jahr 1879 hat Monet schwer erschüttert. 1883 verließ er Paris und zog nach Giverny, wo er 43 Jahre bis zu seinem Tod lebte. In dieser Zeit legte er einen idyllischen Blumengarten und einen von japanischen Wassergärten inspirierten zweiten Garten an. Ein Besuch dieses Gartens steht auf meiner Bucket List ganz oben.
Und nun folgen einige beeindruckende Werke des Künstlers. Meine absoluten Lieblingsbilder sind „Die japanische Brücke“ und „Der Garten des Künstlers in Giverny“.
Ein beeindruckendes Werk, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe und das ich sicher noch oft zur Hand nehmen werde. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Highlight sehr gerne 5 Sterne.

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