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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein Liebesroman dem leider etwas das Salz in der Suppe fehlt

Botanic Hearts
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In dem Roman geht es um die alleinerziehende Mutter Tansy und dem Leiter des botanischen Gartens Jack. Beide finden eher unfreiwillig zueinander, weil die Bibliothek in der Tansy gearbeitet hat durch einen ...

In dem Roman geht es um die alleinerziehende Mutter Tansy und dem Leiter des botanischen Gartens Jack. Beide finden eher unfreiwillig zueinander, weil die Bibliothek in der Tansy gearbeitet hat durch einen Hurrikan zerstört wurde. Es handelt sich um einen leichten, aber nicht zu übertriebenen Liebesroman, der eine Entwicklung der Charaktere zeigt. Tansy wird als starke alleinerziehende Mutter wahrgenommen, die sich auch von Tiefschlägen nicht unterkriegen lässt. An der ein oder anderen Stelle ist sie mir aber zu „autonom“ und zeigt Stolz an Stellen, wo es mitunter nicht unbedingt angebracht ist (Geld für Ihre Tochter). Jack ist eher introvertiert und spricht eher durch seine Pflanzen und Blumen. Im Verlaufe der Story entwickelt er sich aber weiter und öffnet sich mehr und mehr, was mir sehr gut gefällt. Sowohl die Bücher, als auch die Pflanzen berühren mich sehr, weil ich beides total mag. Der Geschichte an sich fehlt ein wenig der Tiefgang und ich fand das Lesen sehr holprig durch die Gendersprache. Ich finde das hat in einem Liebesroman nichts zu suchen. Die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen, auch die pastellenen Farben machen Lust aufs Lesen. In Summe ein solider Liebesroman dem aber das gewisse Etwas fehlt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Hatten wir nicht alle schon Mal den Drang alles hinter uns zu lassen

Grüne Welle
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Ich habe mich aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes sehr auf diesen Buch gefreut, leider konnten meine Erwarten nicht wirklich erfüllt werden. Im Zentrum der Beschreibung eine Frau, die falsch abgebogen ...

Ich habe mich aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes sehr auf diesen Buch gefreut, leider konnten meine Erwarten nicht wirklich erfüllt werden. Im Zentrum der Beschreibung eine Frau, die falsch abgebogen ist und demnach sich immer weiter weg von ihrem Zu Haus und ihrem Mann be-wegt. Im Zwiespalt ob sie ihn informieren soll oder einfach nur immer weiter weg fahren soll. Es gibt einige Rückblenden auf Ihr altes Leben in dem sie noch unbeschwert und ungebunden war. Man merkt der Protagonistin an, dass sie drauf und dran ist ihr altes Leben hinter sich zu lassen und nicht umzukehren. Ich als Leser stellte mir die Frage: Was ist der Grund dafür und war demnach sehr gespannt wie sich die Geschichte entwickelt. Leider muss ich sagen, dass das Buch mich nicht wirklich abholen konnte. Die Erzählerperspektive ist sehr anstrengend für mich gewesen und dazu kamen noch die unheimlich langen und verschachtelten Sätze. Ich bin irgendwie nie richtig in den Flow gekommen. Die Grundidee ist gut und man hat auch Mitleid mit der Hauptfigur. Sie hat ein altes nicht sehr glückliches Leben verlassen. Die Grundidee mit den Rückblenden ist gut gedacht, aber die Umsetzung konnte mich aus den genannten Gründen nicht abholen. Darüber hinaus finde ich den Preis für so ein kleines und vergleichsweise schlankes Buch schon sehr sportlich. Schade aber leider kann ich nur 3 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Anfangs genial irgendwann sehr enttäuschend

Böser, böser Wolf
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Ich habe mir das Buch ausgesucht, weil auf dem Einband Thriller stand. Leider wurde ich sehr enttäuscht, weil ab Seite 130 begangen es mit Fantasy / Mystery und dieses Genre ist so gar nicht meins. Die ...

Ich habe mir das Buch ausgesucht, weil auf dem Einband Thriller stand. Leider wurde ich sehr enttäuscht, weil ab Seite 130 begangen es mit Fantasy / Mystery und dieses Genre ist so gar nicht meins. Die ersten Kapitel und die Handlung mit dem Mörder der sich als Wolf verkleidet hat und seine Opfer nach den Märchen von den Gebrüdern Grimm tötet ist grundsätzlich eine tolle Idee. Er hat auch eine Autorin entführt, die beauftragt ist um ihr Leben zu retten, die entsprechenden Geschichten für seine Opfer zu verfassen. Diese setzt er dann in die Tat um. Nach über der Hälfte des Romanes wird es dann endgültig zu einem Märchen, was mir gar nicht gefallen hat. Ich habe das Buch gekauft, weil ich einen realen Thriller erwartet habe mit einem normalen Mörder und einer Ermittlerin. Ich konnte der Handlung dann auch gar nicht mehr richtig folgen, weil es ständig Rück-blicke gab und die Schauplätze getauscht wurden. Ich bin immer noch sehr enttäuscht, weil die Grundidee wirklich sehr gut war.

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