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Veröffentlicht am 20.03.2026

Toller Band 2

The Night We Met
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Seit ihrem Buch „Just for the Summer“ gehört Abby Jimenez zu meinen liebsten Romance Autorinnen. Das Buch hat mich so begeistert und geprägt, dass all ihre Neuerscheinungen automatisch auf meine Wunschliste ...

Seit ihrem Buch „Just for the Summer“ gehört Abby Jimenez zu meinen liebsten Romance Autorinnen. Das Buch hat mich so begeistert und geprägt, dass all ihre Neuerscheinungen automatisch auf meine Wunschliste wandern. So war es auch mit „The Night We Met“, obwohl der Trope erstmal nicht unbedingt meinem üblichen Geschmack entspricht. .

Im Zentrum ihres neuesten Buches steht eine Entscheidung, die zunächst unbedeutend wirkt, aber weitreichende Folgen hat: Larissa lässt sich nach einem Abend von Mike nach Hause fahren – und nicht von seinem besten Freund Chris. Was wie ein alltäglicher Moment beginnt, entwickelt sich schnell zu einem komplexen Geflecht aus Gefühlen, Loyalität und verpassten Chancen. Während Larissa und Mike ein Paar werden, ist es ausgerechnet Chris, der immer wieder für sie da ist. Zwischen ihnen entsteht eine Nähe, die sich nicht einfach ignorieren lässt – auch dann nicht, wenn niemand die Absicht hat, jemanden zu verletzen.

Obwohl ich Dreiecksbeziehungen-Plots normalerweise in Büchern gar nicht mag, schafft es die Autorin, diesem bekannten Plot eine erstaunliche Authentizität zu verleihen. Alle Beteiligten handeln nachvollziehbar, gerade Larissas inneren Konflikte fühlen sich echt an, und genau das macht die Geschichte so mitreißend. Ich konnte mich nicht vollkommen in sie hineinversetzten, aber genug, um die Handlung weiterverfolgen zu wollen. Stellenweise habe ich mir wirklich die Haare gerauft und mit mir gerunden, als würde es um mein eigenes Liebesleben gehen.

Wie in ihren vorherigen Büchern, gelingt es Abby Jimenez, tiefe Themen und humorvolle Momente zu vereinen und zu einer unterhaltsamen Geschichte zu verflechten. Die Übersetzung wirkte sehr flüssig und die Emotionen kamen gut rüber, ohne übertrieben oder blass zu sein. Den Randfiguren wird genau der richtige Umfang in der Handlung eingeräumt, um sie abzurunden. Ein Highlight waren für mich auch die Parallelen zu „Say you remember me“, dem ersten Buch aus der gleichnamigen Reihe.

Auch bei der Covergestaltung hat der Verlag sich wieder selbst übertroffen – besonders mit dem Farbschnitt. Mir persönlich gefallen auch die Titel sehr, die an bekannte Lieder angelehnt sind. Das ist für mich die Kirsche auf der Torte!

Insgesamt ist „The Night we met“ eine berührende Geschichte über Timing, Entscheidungen und die Frage, was passiert, wenn das Herz andere Wege gehen möchte als der Verstand. Ein typisches Abby-Jimenez-Buch: Warmherzig, humorvoll und emotional erzählt – ein Roman, der einen fesselt und noch lange nachklingt. Von mir gibt es klare Empfehlung für alle, die gefühlvolle, tiefgründige Liebesromane mögen. Ich würde euch aber raten, mit dem ersten Band der Reihe anzufangen, um das Leseerlebnis ganz auskosten zu können. Und mit Büchern von Abby macht man nie was falsch!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Fesselnd!

Verdacht - Drei Frauen. Zwei Opfer. Ein mörderischer Plan.
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Wer mir auf instagram folgt, dürfte gemerkt haben, dass ich zurzeit am liebsten Romance lese. Zwischendurch habe ich aber doch immer wieder Lust auf was „spannenderes“ – also war es mal wieder Zeit für ...

Wer mir auf instagram folgt, dürfte gemerkt haben, dass ich zurzeit am liebsten Romance lese. Zwischendurch habe ich aber doch immer wieder Lust auf was „spannenderes“ – also war es mal wieder Zeit für einen Thriller. Von S.M. Govett hatte ich vorher noch nie gehört und war dementsprechend gespannt darauf, eine neue Autorin zu entdecken. Das Cover ist genau nach meinem Geschmack – schlicht, aber auch verstörend mit dem Blut am Zaunpfahl.

Unsere Hauptfigur in „Verdacht“ ist Natalie, deren Leben seit einem traumatischen Erlebnis von immer wiederkehrenden Blackouts überschattet wird. Als sie nach langer Zeit erneut einen anonymen Brief erhält, in dem sie als Lügnerin beschimpft wird, brechen alte Wunden auf. Die Erinnerungslücken sind Teil einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch eine Vergewaltigung, für die der Täter nie zur Rechenschaft gezogen wurde.

Ihr Ehemann Ryan war in all den Jahren eine verlässliche Stütze, bis er plötzlich selbst unter Verdacht gerät. Eine Kollegin wird tot aufgefunden, und ausgerechnet Ryan scheint der Hauptverdächtige zu sein. Doch auch Natalie könnte stärker in die Ereignisse verstrickt sein, als ihr lieb ist. Das größte Problem: Wegen ihrer Blackouts kann sie sich nicht einmal sicher sein, wo sie zur Tatzeit gewesen ist.

Parallel dazu begleitet der Roman DI Helen Stratton bei ihren Ermittlungen. Auch sie trägt eine schwere Vergangenheit mit sich. Als Teenager verschwand ihre ältere Schwester Karen spurlos, und die damaligen Ermittlungen verliefen im Sande. Dieses ungelöste Trauma prägt Helen bis heute und war letztlich der Grund für ihre Berufswahl. Jeder neue Fall ist für sie mehr als nur Routine – er ist auch ein Versuch, den Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen. Selbst Jahrzehnte später lässt sie die Suche nach ihrer Schwester nicht los.

Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Natalie und Helen erzählt. Dadurch entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen persönlicher Betroffenheit und polizeilicher Ermittlungsarbeit. Beide Figuren sind stark von ihrer Vergangenheit geprägt, was ihre Entscheidungen und Wahrnehmungen beeinflusst. Besonders Natalies Sichtweise empfand ich durch ihre Erinnerungslücken zunehmend unzuverlässig – das hat die Spannung nochmal erhöht, weil es neue Theorien aufgeworfen hat.

Ich brauchte zu Beginn eine Weile, um in das Buch zu kommen, eine Verbindung zu den Figuren und ihren Erlebnissen aufzubauen. Spätestens mit dem Fund der Leiche von Alice zieht das Tempo jedoch deutlich an. Schnell scheint mit Ryan ein Täter gefunden zu sein, denn die Indizien sprechen klar gegen ihn. Gleichzeitig wird rasch deutlich, dass hinter der Tat mehr steckt und die Spuren möglicherweise gezielt gelegt wurden. Immer neue Verdächtige tauchen auf, Hinweise führen in die Irre, und vermeintliche Gewissheiten lösen sich im nächsten Kapitel wieder auf.

Der Thriller setzt weniger auf tiefgehende psychologische Analyse als auf Spannung, Tempo und geschickte Wendungen. Die Mischung aus Psychothriller und klassischer Polizeiarbeit funktioniert gut und hält die Spannung konstant hoch. Als Leser wird man immer wieder dazu verleitet, eigene Theorien aufzustellen – nur um sie kurze Zeit später wieder verwerfen zu müssen.

Insgesamt ist „Verdacht“ für mich ein packender, temporeicher Thriller mit vielschichtigen Hauptfiguren und einem raffinierten Perspektivwechsel. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die auf kurze (368 Seiten), rasante Thriller mit vielen Wendungen stehen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2026

Fesselnd!

Verdacht - Drei Frauen. Zwei Opfer. Ein mörderischer Plan.
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Wer mir auf instagram folgt, dürfte gemerkt haben, dass ich zurzeit am liebsten Romance lese. Zwischendurch habe ich aber doch immer wieder Lust auf was „spannenderes“ – also war es mal wieder Zeit für ...

Wer mir auf instagram folgt, dürfte gemerkt haben, dass ich zurzeit am liebsten Romance lese. Zwischendurch habe ich aber doch immer wieder Lust auf was „spannenderes“ – also war es mal wieder Zeit für einen Thriller. Von S.M. Govett hatte ich vorher noch nie gehört und war dementsprechend gespannt darauf, eine neue Autorin zu entdecken. Das Cover ist genau nach meinem Geschmack – schlicht, aber auch verstörend mit dem Blut am Zaunpfahl.

Unsere Hauptfigur in „Verdacht“ ist Natalie, deren Leben seit einem traumatischen Erlebnis von immer wiederkehrenden Blackouts überschattet wird. Als sie nach langer Zeit erneut einen anonymen Brief erhält, in dem sie als Lügnerin beschimpft wird, brechen alte Wunden auf. Die Erinnerungslücken sind Teil einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch eine Vergewaltigung, für die der Täter nie zur Rechenschaft gezogen wurde.

Ihr Ehemann Ryan war in all den Jahren eine verlässliche Stütze, bis er plötzlich selbst unter Verdacht gerät. Eine Kollegin wird tot aufgefunden, und ausgerechnet Ryan scheint der Hauptverdächtige zu sein. Doch auch Natalie könnte stärker in die Ereignisse verstrickt sein, als ihr lieb ist. Das größte Problem: Wegen ihrer Blackouts kann sie sich nicht einmal sicher sein, wo sie zur Tatzeit gewesen ist.

Parallel dazu begleitet der Roman DI Helen Stratton bei ihren Ermittlungen. Auch sie trägt eine schwere Vergangenheit mit sich. Als Teenager verschwand ihre ältere Schwester Karen spurlos, und die damaligen Ermittlungen verliefen im Sande. Dieses ungelöste Trauma prägt Helen bis heute und war letztlich der Grund für ihre Berufswahl. Jeder neue Fall ist für sie mehr als nur Routine – er ist auch ein Versuch, den Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen. Selbst Jahrzehnte später lässt sie die Suche nach ihrer Schwester nicht los.

Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Natalie und Helen erzählt. Dadurch entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen persönlicher Betroffenheit und polizeilicher Ermittlungsarbeit. Beide Figuren sind stark von ihrer Vergangenheit geprägt, was ihre Entscheidungen und Wahrnehmungen beeinflusst. Besonders Natalies Sichtweise empfand ich durch ihre Erinnerungslücken zunehmend unzuverlässig – das hat die Spannung nochmal erhöht, weil es neue Theorien aufgeworfen hat.

Ich brauchte zu Beginn eine Weile, um in das Buch zu kommen, eine Verbindung zu den Figuren und ihren Erlebnissen aufzubauen. Spätestens mit dem Fund der Leiche von Alice zieht das Tempo jedoch deutlich an. Schnell scheint mit Ryan ein Täter gefunden zu sein, denn die Indizien sprechen klar gegen ihn. Gleichzeitig wird rasch deutlich, dass hinter der Tat mehr steckt und die Spuren möglicherweise gezielt gelegt wurden. Immer neue Verdächtige tauchen auf, Hinweise führen in die Irre, und vermeintliche Gewissheiten lösen sich im nächsten Kapitel wieder auf.

Der Thriller setzt weniger auf tiefgehende psychologische Analyse als auf Spannung, Tempo und geschickte Wendungen. Die Mischung aus Psychothriller und klassischer Polizeiarbeit funktioniert gut und hält die Spannung konstant hoch. Als Leser wird man immer wieder dazu verleitet, eigene Theorien aufzustellen – nur um sie kurze Zeit später wieder verwerfen zu müssen.

Insgesamt ist „Verdacht“ für mich ein packender, temporeicher Thriller mit vielschichtigen Hauptfiguren und einem raffinierten Perspektivwechsel. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die auf kurze (368 Seiten), rasante Thriller mit vielen Wendungen stehen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Das perfekte Malbuch für alle, die es gemütlich mögen!

Fuzzy Hygge
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Wer mir schon länger folgt, weiß wahrscheinlich schon, wie gerne ich ausmale. Neben dem Lesen ist das eines meiner liebsten Hobbies, um nach einem anstrengenden Tag zu entspannen. Dementsprechend schaue ...

Wer mir schon länger folgt, weiß wahrscheinlich schon, wie gerne ich ausmale. Neben dem Lesen ist das eines meiner liebsten Hobbies, um nach einem anstrengenden Tag zu entspannen. Dementsprechend schaue ich mich immer gerne nach neuen Malbüchern um – so bin ich auch auf das Fuzzy Hygge Malbuch aufmerksam geworden.

Das Malbuch hat den derzeit angesagten „Cozy Malbuch für Erwachsene Style“ – das Papier ist dick und einseitig bedruckt, die Motive sind groß und niedlich. So lässt sich perfekt mit Alkoholmarkern malen, ohne das die Farbe auf ein anderes Motiv durchdruckt. Die 96 Seiten zeigen dabei Motive rund um die süßen Tierfreunde, die schon auf dem Cover abgebildet sind. Ein Blumenladen, Wellness im Wohnzimmer, gemeinsames Backen, Weihnachten und Ostern – die Auswahl ist umfangreich und vielfältig. Schon beim Durchblättern kam bei mir absolut das Hygge-Gefühl auf.

Zu Beginn des Buches gibt es außerdem eine Testseite für die eigenen Farbstifte, auf der man sich die Nummer des Stiftes aufschreibt und dann die Farbe auf dem Papier sieht. Das finde ich sehr nützlich – allerdings hätte ich deutlich mehr Felder gebraucht, weil ich mehr Farben habe. Das ist aber auch schon mein einziger kleiner Kritikpunkt.

Ich habe mittlerweile über zehn Bilder ausgemalt (einige habt ihr vielleicht bei Instagram gesehen) und es war für mich jedes Mal schwer, mich für ein Motiv zu entscheiden – weil alle so bezaubernd sind. Ich bin richtig verliebt in die Tierfreunde und ihre cozy Beschäftigungen. Neben dem Ausmalen an sich, ist das Anschauen der Motive für mich echt entschleunigend – ein großes Kompliment an das Design und die Zusammenstellung der Seiten. Meine Stifte haben dank dem dicken Papier wirklich nicht durchgedruckt, auch wenn ich zur Sicherheit immer ein Blatt untergelegt habe.

Insgesamt passt für mich bei „Fuzzy Hygge“ einfach alles – es ist das perfekte Malbuch für jeden, der sich nach Gemütlichkeit und Entspannung sehnt. Qualität, Design, Motivauswahl und Preis – absolut perfekt. Von mir gibt es volle fünf Sterne und eine unbedingte Kaufempfehlung! Mehr Entspannung ist für 10€unmöglich zu bekommen!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine neue Lieblingsserie

Ransom Canyon
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Beim Online-Stöbern bin ich auf "Ransom Canyon" aufmerksam geworden. Das Cover, auch mit dem Sticker, verweisen auf die gleichnamige Serie - von der hatte ich allerdings noch nie gehört, weil ich nicht ...


Beim Online-Stöbern bin ich auf "Ransom Canyon" aufmerksam geworden. Das Cover, auch mit dem Sticker, verweisen auf die gleichnamige Serie - von der hatte ich allerdings noch nie gehört, weil ich nicht so der Serienfan bin.

Der Klappentext klang nach genau der richtigen Art Buch für mich: Kleinstadtsetting, Familiengeschichten und Farmleben. Schon mit den ersten Seiten hat mich der Auftakt dieser Western-Romance-Reihe dann in seinen Bann gezogen – vermutlich auch, weil ich diesen "einfachen Lebensstil" so gerne mag. Die raue Atmosphäre, die Weite von Texas und dieses unterschwellige Drama haben mich sofort abgeholt. Der Einstieg ist intensiv und emotional, besonders das Schicksal von Staten Kirkland, der Frau und Sohn verloren hat, hat bei mir direkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Jodi Thomas erzählt ruhig und sehr bildhaft. Während des Lesens hatte ich ständig Staub, Viehgeräusche und diese melancholische Schwere des texanischen Canyons vor Augen. Der Stil ist nicht reißerisch, sondern bewusst entschleunigt – etwas, das ich grundsätzlich sehr schätze, auch wenn es das Erzähltempo insgesamt eher gemächlich hält - ohne dabei langweilig zu werden.

Die Handlung wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, was mir besonders gefallen hat, weil es das Kleinstadtgefüge lebendig macht: Alle sind miteinander verbunden, jeder kennt jeden, Geheimnisse und Konflikte laufen parallel. Es gibt der Handlung und den Charakteren auch mehr Tiefgang, weil man sich so gut in ihre Gedanken, Gefühle und Besonderheiten hineinversetzen kann.

Ich fand alle vier Hauptcharaktere und ihre Geschichten wirklich spannend - und auch, wie sie zusammenlaufen und eben zu einer Gemeinschaft gehören, wo jeder seine Rolle hat. Zwei Charaktere - Quinn und Yancy - sind mir besonders ans Herz gewachsen, weil sie jeweils sehr besondere Schicksale haben. Bei diesen beiden war es auch besonders spannend, ihre Entwicklungen im Laufe des Buches mitzuerleben. Auch die Liebesgeschichte zwischen Staten und Quinn war etwas ganz besonderes - und es gab eine schwerwiegende Wendung, die total spannend war. Der ruhige, authentische Schreibstil war dabei umso passender.

Mein einziger kleiner "Kritikpunkt" ist das Cover: Ich finde das US-Original viel schöner und hätte mir gewünscht, man hätte dieses beibehalten, anstatt das Seriencover zu wählen. Ich werde die Serie bewusst nicht schauen, weil sie wohl stark vom Buch abweicht. Da möchte ich mir das Leseerlebnis lieber nicht kaputt machen.

Insgesamt ist "Ransom Canyon" für mich ein ruhiger, stimmungsvoller Reihenauftakt für Fans von Small-Town-Stories und authentischen Familien- und Liebesgeschichten. Von dem tollen Setting über die Dorfgemeinschaft und das Western-Feeling - das Buch konnte mich rundum überzeugen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich hoffe, dass der zweite Band bald auf deutsch erscheint (sonst werde ich ihn irgendwann auf englisch lesen, weil ich die Serie unbedingt weiter verfolgen möchte).

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