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Veröffentlicht am 16.07.2021

Geschichte zweiter ungleicher Schwestern und einer verschollenen Rose

Wie Träume im Sommerwind
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Auf der Insel Usedom betreibt die Familie Jung einen Rosenhof. Für Clara, die ältere Schwester, stand immer fest, dass sie ihn weiterführen wird, während Emilia den Traum hat Parfumeurin in Paris zu werden. ...

Auf der Insel Usedom betreibt die Familie Jung einen Rosenhof. Für Clara, die ältere Schwester, stand immer fest, dass sie ihn weiterführen wird, während Emilia den Traum hat Parfumeurin in Paris zu werden. Nach einem schweren Autounfall liegt jedoch Clara im Koma. Emilia kehrt auf die Insel zurück, um sich um Lissy und Felix, die Kinder ihrer Schwester, zu kümmern und ihre Eltern zu unterstützen. Immer mehr Familiengeheimnisse treten zu Tage. Die Eltern haben sich auseinandergelebt, der Rosenhof läuft nicht gut und der rettende Plan vom Tag der offenen Tür ist in Gefahr.

In den Papieren ihrer Schwester findet Emilia einen alten Brief aus England, indem Clara eine Rose gewidmet wird. Außerdem findet sie heraus, dass Clara eine Reise zu dem Ort gebucht hatte, an dem sie vor 15 Jahren ein Praktikum in einem Schlossgarten machte. Hat die Rose etwas mit Lissys Vater zu tun, dessen Identität Clara nie wirklich offengelegt hat? Gemeinsam mit Lissy und ihrem Jugendfreund Josh, für den sie immer noch Gefühle hat, macht sich Emilia auf den Weg nach England.

Diese Geschichte über eine Familie mit Geheimnissen und vor allem zwei sehr verschiedenen Schwestern liest sich sehr gut und hat auch spannende Elemente. Nach und nach werden Geheimnisse gelüftet, auch mal Frieden mit der Vergangenheit geschlossen, es gibt wunderschöne Landschaftsbeschreibungen der Gärten und der Küste. Die Rückblicke in Claras Vergangenheit in England tragen dazu bei, dass man mitfiebert. Und natürlich die lang gehegten Gefühle Emilias gegenüber Josh sorgen für das gewisse Knistern. Ein gefühlvoller Roman in wunderschönen Landschaften!

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Auf spannender Suche nach den Dinos

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier
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Mein Sachen suchen Wimmelbuch Dinosaurier ist der Hit für alle kleinen Dino-Fans. Es schickt diese nicht nur auf eine spannende Suche in wimmeligen Landschaften an Land und zu Wasser, sondern weckt auch ...

Mein Sachen suchen Wimmelbuch Dinosaurier ist der Hit für alle kleinen Dino-Fans. Es schickt diese nicht nur auf eine spannende Suche in wimmeligen Landschaften an Land und zu Wasser, sondern weckt auch Neugier durch die vielen Klappen, durch die sich die Bilder verändern. Das Titelcover gibt schon einen guten Hinweis, was die jungen Leser*innen im Inneren erwartet. Etwa drei Viertel der Doppelseiten nimmt jeweils eine wunderbar gezeichnete Szene voller erstaunlicher Urzeitwesen ein, wobei mir hier besonders die dezenten Farben und die Details zum Entdecken sehr gut gefallen. Auch auf die richtige zeitliche Einordnung wurde meines Erachtens nach genau geachtet. Das Viertel am linken Rand bleibt im Untergrund weiß. Hier findet sich ein kurzer erklärender oder einleitender Text, der Zeit und/oder Ort der Szene und damals lelbende Dinos und andere Tiere erwähnt. Immer endet schon dieser Text mit einer Frage, die die Kinder zum Mitmachen und Suchen animiert. Durch die vielen Details ist es manchmal für die ganz Kleinen gar nicht mal so leicht, sofort eins der mindestens sieben gesuchten Bilder aufzuspüren. Oft befindet sich dann auch noch genau bei den gesuchten Tieren eine Klappe, durch die sich zum Beispiel das Maul des Sauriers öffnet oder ein Raubsaurier angreift. Auch ein Blick ins Dino-Nest stillt die Neugier. Am Ende besucht man noch ein naturhistorisches Museum, in dem die Überreste, die man von Dinos gefunden hat, ausgestellt werden. Das regt auf jeden Fall zu einem tollen Familienausflug ins nächste Museum ein. Dass hier während des Publikumsverkehrs gerade neue Exponate vorbereitet werden, ist nicht ganz so realistisch, aber so vereint man zwei Aspekte einer Ausstellung auf einem Bild. Meine Enkel lieben das Buch und ich suche auch gern mit. Einzig die Pappe kommt mir nicht mehr ganz so stabil vor wie früher. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Emotionale, fesselnde Familiengeschichte aus dem hohen Norden

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Die versprochene Suche nach Fenjas vermisster älterer Schwester Martje, aber auch die Sehnsucht nach Fenjas Sohn Eric bringen die Journalistin Anna zurück nach Listland auf Sylt. Fenja ist mittlerweile ...

Die versprochene Suche nach Fenjas vermisster älterer Schwester Martje, aber auch die Sehnsucht nach Fenjas Sohn Eric bringen die Journalistin Anna zurück nach Listland auf Sylt. Fenja ist mittlerweile 85 Jahre alt und hofft, ihre Schwester noch einmal in die Arme schließen zu können. Martje ist seit einem Sturm 1958 spurlos verschwunden. Erstaunt muss Anna erfahren, dass Fenja doch mehr über ihren Verbleib weiß, als sie bisher offenbart hat. Kann Anna die Fährte aufnehmen? Dann ist da noch die geheimnisvolle Stipendiatin Leevke, die Martens Buch fertigstellen soll.

Dies ist Band 2 der Dilogie "Die Bücherfrauen von Listland". Zum besseren Verständnis empfehle ich, auf jeden Fall vorab Band 1 "Der Gesang der Seeschwalben" zu lesen. Doch auch das vorangestellte Personenregister ist hilfreich. Die Autorin Gabriella Engelmann schreibt sehr flüssig, tiefsinnig und vor allem bildgewaltig. Durch die Zeitstränge bleibt stets eine gewisse Spannung erhalten. Die Szenen um Anna und Eric, sowie Leevke ergänzen das Ganze.

Vor allem die Lebensgeschichte von Martje hat mich bewegt. Ihre Flucht zu Herk, das harmonische Zusammenleben mit Nanning, alles, was sie aus ihrem weiteren Leben gemacht hat, wirkt auf mich sehr authentisch. Sie war dann doch mehr "Bücherfrau" als gedacht. Dieser Roman hat mich berührt und gut unterhalten, auch wenn zum Ende hin einige Fragen offen geblieben sind. Es war faszinierend, auf den Nordseeinseln Gast zu sein. Eigens erwähnen möchte ich das stimmungsvolle Titelbild, das eine besondere Atmosphäre spüren lässt und zum Verweilen auf der Bank in den Dünen einlädt. Von mir gibt es dafür verdiente 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Freiheit und Gefahr in den Wolken

Starminster - Stadt in den Wolken
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Astrid wächst in einem Schuppen auf dem Hof ihrer Mutter auf. Die Außenwelt hat sie noch nie gesehen, sie sei zu gefährlich. Und doch möchte Astrid unbedingt die Sterne sehen. Da taucht eine Frau mit Flügeln ...

Astrid wächst in einem Schuppen auf dem Hof ihrer Mutter auf. Die Außenwelt hat sie noch nie gesehen, sie sei zu gefährlich. Und doch möchte Astrid unbedingt die Sterne sehen. Da taucht eine Frau mit Flügeln auf und bietet ihr die Möglichkeit, mitzukommen nach Überlondon, einer Stadt hoch über den Wolken, wo es eine Schule für besondere Menschen wie sie und Astrid gibt. Diese zögert nur kurz und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Es birgt jedoch auch Gefahren...

Das Buch ist mir zunächst eher optisch aufgefallen, weil die Gestaltung einfach grandios ist. Das Titelbild, das ein Gefühl von Freiheit gibt und der wunderschöne Farbschnitt ergänzen sich perfekt und die kontrastreiche Farbgebung zieht die Blicke auf sich. Auch die Leseprobe fand ich sehr gut, sie macht auf jeden Fall neugierig. Warum muss Astrid abgeschottet von der Außenwelt in einem Schuppen aufwachsen? Lügt ihre Mutter sie an, was die gefährliche Umgebung angeht? Diesen Fragen wollte ich nachspüren. Anfangs weiß man nicht, ob es eine gute Entscheidung ist, dass Astrid mit der geflügelten Frau mitgeht, die Alternative zu bleiben ist jedoch schlimmer. Tatsächlich eröffnet sich dem jungen Mädchen eine völlig neue Welt, von der sie nichts geahnt hat und die ich mir nach der Beschreibung im Text sehr aufregend vorstelle, sehr luftig und frei, aber auch ganz speziell. Astrid ist anfangs sehr unsicher, aber wenn man bedenkt, wie sie aufgewachsen ist, fast nicht unsicher genug, zumindest gewöhnt sie sich etwas schnell ein. Sie erfährt, was sie wirklich ist und findet Anschluss. Der Freundschaftsaspekt in der Geschichte ist sehr stark hervorgehoben.

Doch es lauert auch eine Gefahr und Astrid findet schreckliche Dinge heraus. Kinder verschwinden und sie beginnt zu ermitteln, was ihre eigene Sicherheit und Freiheit ins Wanken bringt. Die Suche nach der Wahrheit ist spannend, auch wenn es sehr wenige Verdächtige gibt, und ebenso muss sich Astrid noch einmal mit der Frage auseinandersetzten, warum ihre Mutter sie eingesperrt hat. Nicht nur charakterlich sondern auch in ihrem Denken entwickelt sich Astrid weiter. Das Böse muss unbedingt gestoppt werden. Besonders hat mir an dem Buch gefallen, dass herauskommt, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt, die man kennen muss, um Entscheidungen zu bewerten und gegebenenfalls umzudenken. Zudem ist der Zusammenhalt zwischen der Schülerclique eine tolle Sache, die ich beim Lesen geschätzt habe. Der Übeltäter hingegen stand etwas zu früh fest, trotzdem war die Aufdeckung des Motivs eine Überraschung. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit einem tollen Setting in einem London über London. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Erste Infos für kleine Dino-Fans und viel Stickerspaß

Wieso? Weshalb? Warum? junior Stickerheft - Dinosaurier
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Das Stickerheft Dinosaurier stammt aus der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? junior, die im Ravensburger Verlag erscheint und für Kinder ab 2 Jahren gedacht ist. Bisher haben meine Enkelin und ich nur Sticker-Kartenboxen ...

Das Stickerheft Dinosaurier stammt aus der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? junior, die im Ravensburger Verlag erscheint und für Kinder ab 2 Jahren gedacht ist. Bisher haben meine Enkelin und ich nur Sticker-Kartenboxen ausprobiert, bei denen es eher um Kreativität ging, dieses Mal wollte ich mal eine Wissensreihe testen. Dinosaurier stehen wohl bei jedem Kind einmal hoch im Kurs und hier können sie sich mit viel Spaß erstes Wissen und den zugehörigen Wortschatz aneignen. Das Stickerheft hat ca. 20 Seiten, auf denen geklebt werden kann und 8 Seiten mit Stickern. Auf jeder Klebeseite ist ein Zeichen angegeben, das man im Stickerteil wiederfindet. So wissen auch Kinder sofort, welche Sticker sie aufkleben können. Damit man nicht dauernd hin- und herblättern muss, sind die Stickerseiten leicht perforiert und heraustrennbar. Hier sollten die Eltern, damit nichts einreißt.

Die Klebeseiten sind thematisch sinnvoll aufgebaut und orientieren sich an typischen Kinderfragen, wie z.B. Wann lebten Dinosaurier?, Wen jagten Raubsaurier? und Wie verteidigten sich Pflanzenfresser? Dazu kommen Infos über Nahrung, Aussehen, Arten, Aussterben, Fortpflanzung und Erforschung der Dinosaurier. Die Texte auf jeder Seite sind kurz gehalten und beinhalten grundlegendes Wissen. Auf einigen von ihnen können die Kinder die Szenen mit den zugehörigen Stickern frei gestalten, dazu gibt es jede Menge Platz. Auf anderen Seiten sind bestimmte Aufgaben oder Rätsel zu lösen. Hierbei helfen Fragen in den Feldern und auch die Form dieser, die richtigen Sticker auszuwählen. Das Stickern machte meiner Kleinen sehr großen Spaß und durch die Namen, die neben den Dinostickern aufgedruckt sind, kann sie nun viele Dinos erkennen und beim Namen nennen. Das Abziehen der Sticker von den Bögen gelang meist problemlos. Mit beklebten Seiten macht das Lesen gleich noch mehr Freude. Die Altersangabe ab 2 Jahren ist in meinen Augen sehr idealistisch. Die Kleinen werden auf jeden Fall Hilfe von einem Erwachsenen brauchen, wenn alles nach Plan aufgeklebt werden soll. Wenn man nicht so viel Wert darauf legt, kann man sie aber auch frei kleben lassen. Durch das Ablösen und Aufkleben der Sticker wird so die Motorik geschult. Ein schönes Buch, durch das Kinder beim Lesen auch aktiviert werden oder sich gut allein beschäftigen können. Größeren Kindern ab 4 empfehle ich das gleichnamige Heft aus der Reihe Wieso? Weshalb? Warum?, das auch mehr Infos enthält. Für das junior-Heft vergebe ich 4,5 Sterne

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