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Veröffentlicht am 11.04.2026

Eine Lese-Empfehlung, nicht nur für die Freunde der Meeressäuger!

Wir Wale
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Der Schreibstil ist interessante und in dieser Richtung auch ein wenig einzigartig, es wird nicht nur informiert (was auf jeden Fall dazu gehört) sondern auch in einer Perspektive geschildert (aus den ...

Der Schreibstil ist interessante und in dieser Richtung auch ein wenig einzigartig, es wird nicht nur informiert (was auf jeden Fall dazu gehört) sondern auch in einer Perspektive geschildert (aus den Augen eines Wales).

Ein Buch um das ich ein wenig herumgestrichen bin. Ja, Sachbücher sind manchmal eine Spur teurer, allerdings ist die Spanne inzwischen durch gebundene Ausgaben mit Farbschnitt fast eingeholt (das soll keine Kritik sein – aber warum nicht mal zu einem Sachbuch greifen).

Die Welt der Meeressäuger (Wale, Delphine und Haie) hat mich schon als Kind immer fasziniert, gelesen wo ich etwas habhaft werden konnte (geliehen vor allen Dingen, bei einem Verdienst und 3 Kindern war Bücherkauf eher nicht drin), aber es gibt gut sortierte Büchereien – auch heute.

Und ich bin von dem Buch begeistert, nicht nur das es dem Autor, der durch seine jahrelange Tätigkeit sich Wissen anzueignen ist, es ihm gelungen dies gut mit diesem Buch auch zu vermitteln. Und das mit einer neuen und einzigartigen Perspektive, wir begleiten das Leben eines Grönlandwales von ca. 1799 bis in die heutige Zeit. Seine Kindheit, die man sollte, echt staunen die unserer Kinder nicht unähnlich ist. Die Mutter baut Vertrauen auf, ist zärtlich, ja, diese riesigen Lebewesen lieben es gestreichelt zu werden. Und sie spielen! Wie der Wal langsam alles lernt was ihn als Wal ausmacht und sich in seiner Umwelt mit allen Sinnen zu bewegen. Als erwachsener Wal das andere Geschlecht wahrnimmt und damit agiert, nach langen Jahren der Entwicklung. Aber auch die Welt außerhalb des Wassers und im Wasser mit allen Veränderungen der letzten 200 Jahre. Mit dem Walfang und dem fast ausgerottet werden, dem Krach in den Meeren, die Schadstoffe chemische, biologische und vor allem Plastik das Leben aller Meeressäuger und den anderen Arten von Leben im Meer das Leben nicht nur erschwert, sondern es bedroht und zu vielen Toten führt. Ein sehr gutes Beispiel zieht es Kreise weit über unser Land hinaus und in den Medien.

Aufwendig gestaltet und liebevoll ausgestattet mit Zeichnungen und zahlreichen Farbfotografien des Autors. Und es gibt immer unterhaltsame Erklärungen, die uns viel über die Lebewesen darin und das Meer näherbringen.

Für mich überaus ein überaus gelungener Mix aus Sachbuch, das echtes Wissen vermittelt und dazu das Leben eines Wales aus nächster Nähe mit allem aufzeigt, was wichtig ist. Es zeigt uns aber auch was wir als Menschen dem Meer und allen Lebewesen darin antun, mit unserer Masse an Menschen, mit unseren „Bedürfnissen“, wo weniger mehr wäre. Weniger Fleisch und Fisch essen, vielleicht auch weitgehend ganz darauf zu verzichten. Plastik und mehr nicht in den Kreislauf des Meeres zubringen – den es kommt zu uns zurück und das mit Sicherheit.

Denn wenn der letzte Wal und die letzte Biene unsere Welt verlassen hat – was bleibt dann uns noch.

Von mir 5 Sterne und eine absolute Lese-Empfehlung, ein Buch was im Unterricht Biologie Pflichtlektüre werden sollte.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Kampf um das Ende der Welt, mit abtrünnigen Walküren und einem Verräter in den eigenen Reihen!

Valkyrie
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, spannend und voller Humor. Erzählt wird schon wie in den vorherigen Bänden in der Sicht von Frida und der Ich-Perspektive.

Das Cover zeigt uns im Vordergrund ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, spannend und voller Humor. Erzählt wird schon wie in den vorherigen Bänden in der Sicht von Frida und der Ich-Perspektive.

Das Cover zeigt uns im Vordergrund Frida in ihrer Wallküren Ausstattung vor einem großen Stein (Rabe inklusive), im oberen Teil darüber sieht man einen Himmel voller Wolken In groß ist der Titel des Romans zu lesen. Passt wunderbar zum Romaninhalt und schließt die Reihe ab.

Fazit:
Man sollte die vorherigen Bände der Reihe gelesen haben, um den Geschehnissen folgen zu können.

Es ist schon lange her das Frida die Walküre unfreiwillig im heutigen Stockholm gelandet ist. Sie hat ihren Platz gefunden und sich an das Leben in Stockholm gewöhnt und Freunde gefunden. Aber sie hat nicht aufgehört sich nach ihrer alten Heimat Asgard zu sehnen und einen Weg zurückzufinden.

Der Tag, an dem der Bifrost seinen Regenbogen über die Stadt spannt, sollte ein freudiger Tag sein. Aber ein Schatten liegt über dem Wiedersehen mit Thor, Odin und Fridas Schwertschwestern: Ragnarök. Asgard ruft zur letzten Schlacht, und im Frost des Fimbulwinters hat sich die alte Einigkeit Asgards in ein Gewirr aus Misstrauen, Streit und Verrat verwandelt. Ihre frühere Heimat ist ihr fremd geworden, trotzdem liegt es an Frida, sich gemeinsam mit den Donnerdrachen dem Chaos zu stellen, bevor sich alle zum letzten Mal auf dem Schlachtfeld begegnen.

Wie immer auch in den vorangegangen 4 Bänden gelingt es der Autorin mit lockeren und humorvollen Dialogen, sehr gut umrissenen Charakteren, einem modernen Stockholm und diesmal auch dem Asgard Setting inklusive dem Ragnarök Szenario – einen spannenden Urban Fantasy Roman um die Walküre Frida in Szene zu setzen. Mit viel Liebe zu Details in der Handlung und auch den Charakteren ist ihre eine großartige Umsetzung von Figuren bzw. Göttern der Nordischen Trilogie in die Moderne gelungen.

Endlich scheint Fridas Rückkehr nach Asgard möglich zu sein, dies allerdings zum Preis des herannahenden Untergangs Ragnarök. Dabei wären Turbulenzen in ihrem Liebesleben (Loki) und Freundeskreis eigentlich genug Abwechslung. Aber es gilt die Welt vor ihrem Untergang zu retten, nach einem turbulenten Übergang mit Gefahren und diversen Monsterangriffen betritt Frida wieder Asgard. Sie triff auf alte Bekannte und hat ihre neue mit im Gepäck.

Die Frage bleibt, wer wird am Ende überleben und wo zu welchem Preis? Und kann Loki weiter im verborgen agieren oder wird er sich zu erkennen geben?

Auch Band 5 ist sehr gelungen und schließt die Reihe ab, mit Frida und Loki – also ein letztes Mal diese überaus interessante Mischung aus Spannung und Humor. Von mir 5 Sterne für gute Unterhaltung und eine klare Leseempfehlung für alle erschienen Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Wenn Liebe sich als stärker erweist als ein böser Fluch!

Die Legende des letzten Drachen
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, geschrieben ist es aus der ich-Perspektive. Man kann sich anhand der Schilderung alles Bildlich vorstellen, aber lenkt nicht von der eigentlichen Handlung ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, geschrieben ist es aus der ich-Perspektive. Man kann sich anhand der Schilderung alles Bildlich vorstellen, aber lenkt nicht von der eigentlichen Handlung ab.

Das Cover passt zum Roman Inhalt, kann man einfach nicht anders sagen und ist wieder ein Meisterwerk. Die Schrift in Gold gehalten rundet das Gesamtbild ab. Die Schmuckausgabe verfügt über einen Farbschnitt, auf dem man einen Dolch sieht, der eine Rolle im Roman spielt.

Fazit:
„Einst durchzogen Drachen den Himmel von Drakenshire. Als der Letzte fiel, hinterließ er einen Fluch – einen, der Menschen in das verwandelte, was sie einst vernichten wollten.“

Im Roman treffen wir auf Skye, als Kind wurde sie gejagt und hat in einer kleinen Siedlung bei einer Familie eine Heimat gefunden. Dort lebt Aska die Tochter des Paares. Die beiden beginnen enge Gefühle füreinander zu entwickeln. Aber Skye wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie ist die Hauptprotagonistin und verfügt über Mut und Stärke. Kann sie sich ihrer Vergangenheit stellen.

In Aska beginnt sich das Drachenblut zu regen und damit ein Wettlauf gegen die Zeit.
Zusammen mit Skye begibt sie sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Hort der Drachen.

Sie schließen sich dem zwielichtigen Dieb Kieran an, der mehr verschweigt, als er verrät. Während Aska zunehmend dem Fluch verfällt, klammert sich Skye an einen letzten Funken Hoffnung. Sie würde die Welt in Flammen setzen, um Aska zu retten.
Nur was, wenn sie sich entscheiden muss: zwischen ihrer Liebe und dem Schicksal eines ganzen Landes?

Das Setting ist von einer allgemeinen Schwere und Dunkelheit belastet, alle Einwohner des Landes haben Angst das bei sich oder ihren Kindern der Fluch ausbricht. Denn das bedeutet ein Todesurteil, die König Rhiannon lässt alle die dem Fluch verfallen töten auch die Menschen, die ihnen helfen. Und dann sind da noch die Drachen.

Der Roman verfügt über Magie, Zusammenhalt, Freundschaft, Verbundenheit, Verrat, Gefahr, dem Fluch, Drachen, Stärke und Mut für sich und andere einzustehen. Mit dem, was man ist, und kann eine Veränderung zu bewirken.
Emotional – Tränen inklusive und eine queere Beziehung, die wirkt, wie das natürlichste auf der Welt – so sollte es auch sein!
Ein starkes Fantasy Buch, was man nur weiterempfehlen kann, von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Aufstieg und Fall – von jenen, die zur Sonne streben und jenen, die im Dunkel wurzeln!

Of Ice and Fire - Eissonne
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Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man bleibt von Anfang an dran und ist gespannt, wie es Ember ergehen wird. Man findet sich anhand der Beschreibung gut in dem Setting zurecht.

Das Cover passt ...

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, man bleibt von Anfang an dran und ist gespannt, wie es Ember ergehen wird. Man findet sich anhand der Beschreibung gut in dem Setting zurecht.

Das Cover passt zum Roman Inhalt, kann man einfach nicht anders sagen. Unten ist Ember zu sehen und dahinter ein Drachen (warum er so aussieht, erfahrt ihr im Roman) dahinter eine raue und gebirgige Landschaft. In der oberen Hälfte sieht man eine dunkle Sonne. Die Schrift rundet das Gesamtbild ab. Die Schmuckausgabe verfügt über einen Farbschnitt, auf dem man Issolas sieht und Eiskristalle.

Fazit:
Mich muss der Klappentext eines Romans interessieren quasi anlocken und das hat dieser Roman gemacht. Klar, er hat auch eine schöne Optik aber die allein macht kein Highlight aus.

Wir landen in einem dystopischen Setting in dem der Nordkern (eine Stadt der Macht) im wahrsten Sinne der Worte auf seine Kinder schaut, die Leben in Jördys sieben Fjorden, bei Eis, Kälte und Dunkelheit, Entbehrung und Krankheit. Wobei im Nordkern Wärme und Licht ist. Einmal im Jahr erreicht die Sonne ihren höchsten Stand, die Sommersonnenwende, dies ist der Tag der Auswahl.

Zu diesem Zeitpunkt wählt der Nordkern Männer aus Jördys sieben Fjorden, die sich in einem tödlichen Wettkampf bewähren müssen. Es überleben nur die Stärksten, die sich mithilfe eines kostbaren Serums an einen Drachen binden und ihre Heimat fortan als Nordwächter verteidigen.

Und hier treffen wir auf Ember und ihren Zwillingsbruder, der muss sich in diesem Jahr der Auswahl stellen. Sie hingegen soll ihrer Bestimmung als Frau nachkommen und an einen Mann aus einem anderen Fjord verkauft werden, eine Stille Ehefrau sein und Kinder gebären. Als ihr Bruder am Tag vor seiner Abreise von einem Drachen getötet wird, nutzt Ember die Chance, der Zwangsheirat zu entkommen.
Verkleidet als ihr Bruder stellt sie sich der Auswahl. Doch während sie um ihr Überleben kämpft, wächst zwischen ihr und ihrem Mentor eine gefährliche Nähe.

Ember trotzt der Stellung der Frau in ihrer Gesellschaft, sie will mehr. Sie ist tapfer und mutig, stellt sich den Herausforderungen verdeckt als Frau an dem Wettkampf teilzunehmen und zu überleben. Sie macht eine echte Entwicklung durch und ist authentisch. Sie lernt aus Fehlern, hat aber eine Schwäche: ihren Mentor Issolas.

Issolas ist einer der Mentoren bei den Wettkämpfen, attraktiv, intelligent und gestählt. Aber er hat auch ein Ziel das er mit der Hilfe von Ember als Frau bei den Wettkämpfen umsetzen will. Denn er hasst die Regierung des Nordkerns und möchte Veränderung etwas, was ihn mit Ember verbindet. Und er hat seine ganz eigene Geschichte und Vergangenheit.

Es gibt noch ein paar Nebencharaktere der mehr oder weniger punkten können und Drachen spielen auch eine Rolle.

Klar, findet man hier unter Umständen etwas von den „Tributen von Panem“, bei der Anziehung zwischen Ember und Issolas etwas aus „A Land of Rage und Harm“ (von Elvira Zeissler). Aber trotzdem konnte mich die Handlung fesseln und überraschen, denn es gab auch Wendungen, die man nicht in dieser Form vorhersehen konnte.

Der Roman erzählt von Aufstieg und Fall – von jenen, die zur Sonne streben, und jenen, die im Dunkel wurzeln. Es ist eine spannende Dystopie, mit mutigen und starken Charakteren, einer Welt, die man sich gut vorstellen kann und Drachen – lasst euch überraschen. Wobei die Drachen anders sind, als vermutet schaut euch das Cover mal etwas genauer an – mehr erfahrt ihr im Roman. Von mir 5 Sterne dafür und ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Band 2.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Verfeindete Familien in einem Spiel in dem nur ein Liebespaar aus beiden gewinnen kann!

The Jewel Secrets (1). Um dieses Spiel zu gewinnen, musst du dich in deinen größten Feind verlieben
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Der Schreibstil ist flüssig und spannend, man kann sich gut in das Setting und in die Gefühle der Personen einfügen.

Das Cover ist ganz in lila (Lavendel) gehalten, in goldener Schrift ist der Titel „The ...

Der Schreibstil ist flüssig und spannend, man kann sich gut in das Setting und in die Gefühle der Personen einfügen.

Das Cover ist ganz in lila (Lavendel) gehalten, in goldener Schrift ist der Titel „The Jewel Secret“ zu lesen, dahinter sieht man die Schemen eines Schlosses gespiegelt. Es gibt einen Rahmen mit gestalten Ecken, in den unteren beiden ist je eine Schlange zu sehen die im Roman eine Rolle spielt. Die 1. Auflage des Romans verfügt über einen Farbschnitt. Auch ansonsten optisch gut gestaltet.

Fazit:
Dies ist der 1.Band der Dilogie und die Bände bauen aufeinander auf.
Darcy Green erhält eine Einladung zu einem mysteriösen Erbschaftsspiel. Bei diesem Medienereignis sollen die Nachkommen der wohlhabenden und verfeindeten Familien Seymour und Corydalis um ein Schloss auf einer abgelegenen Insel kämpfen. Dort trifft sie auf Dorian und Cesper, beide stammen aus der Corydalis Familie ab.
Nur ein Liebespaar aus beiden Familien kann das Erbe antreten, zu dem auch ein wertvolles Kunstwerk gehört, das auf der Insel versteckt ist. Wird es nicht rechtzeitig gefunden, zerstört es sich selbst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn das Schloss steckt voller Rätsel und um diese zu lösen, braucht Darcy ausgerechnet Dorians Hilfe. Während sie gemeinsam den Hinweisen nachjagen, kommen sie sich näher – gefährlich nah. Dabei darf Darcy nicht vergessen, dass Dorian bereit ist, jedes Risiko einzugehen – auch, wenn es bedeutet, Darcys Herz zu brechen.
Das Setting, das geheimnisvolle Juwel hat mich stark an das märchenhafte Schweriner Schloss erinnert, nur liegt dies nicht auf einer Insel mit Klippen. Aber von dem Ambiente des eigentlichen Schlosses kommt es sehr nah - viele Türme und Zimmer. Wir waren schon ein paarmal dort und es fasziniert mich.
Darcy ist die weibliche Hauptprotagonistin, sie kennt nichts über ihre Vergangenheit und ist unter sehr schlechten Bedingungen aufgewachsen. Sie wurde ständig bestraft und hat vor engen und dunklen Räumen Angst, regelrechte Angstattacken.
Als sie von dort fliehen kann, ist sie als Touristenführerin in Edinburgh tätig. Dort trifft sie bei einer Führung auf einen jungen Mann (Dorian) der ihr aber etwas für sie sehr Wichtiges stiehlt – ihr Kette das Einzige, was sie von ihren Eltern besitzt.
Sie ist also weder reich noch berühmt oder gar beides. So kommt bei ihr der Verdacht auf sie wäre fälschlicherweise zum Erbschaftsspiel eingeladen worden. Was sie allerdings mit der verstorbenen Malerin verbindet, ist die Liebe zur Kunst.

Dorian ist der 1. Männliche Hautprotagonist dagegen stammt aus reicher Familie, er ist arrogant und attraktiv. Und er will das Spiel um jeden Preis gewinnen bzw. er macht Andeutungen das er gewinnen muss. Er findet Darcy augenscheinlich anziehend aber macht daraus ein Geheimnis. Wird er, um zu gewinnen auch Darcy und ihre Beziehung opfern!

Cesper ist der 2. Männliche Hauptprotagonist und gehört auch zur Familie der Corydalis. Er ist immer aufmerksam und zuvorkommend zu Darcy. Er scheint echtes Interesse an ihr zu haben und zeigt sich auch ganz offen mit ihr an seiner Seite, anders als Dorian.

Aber auch Lyri fand ich sympathisch, sie ist die Zimmernachbarin von Darcy und eine Freundin, gemeinsam haben eine schöne Zeit.

Die Handlung fand ich interessant, dass eine bekannte und exzentrische Malerin quasi die Erben (ein Paar aus den verfeindeten Familien Seymour und Corydalis) per Erbschaftsspiel finden will. Auch was oder wer auf ihrem letzten und schon im Vorfeld hochgehandeltem Bild zu sehen ist. Schade war das man als Leser/in nicht so sehr am Lösen der Rätsel eingebunden war – eher die Funktion als Zuschauer innehatte.

Spannend ist es von der ersten Seite an, auch das Verhalten der am Erbschaftsspiel teilnehmenden jungen Frauen und Männer. Den Handlungsort auf eine Insel mit einem Märchenhaften Schloss zu legen, ein Escape Room der besonderen Art. Und natürlich sind Intrigen und Lügen inklusive, die Charaktere, besonders Darcy wirkt authentisch. Und das es noch andere Beteiligte gibt, die gerne an das letzte Bild kommen wollen, auch logisch.

Ein gelungener spannender und abenteuerlicher Roman bei dem ich mich jetzt schon auf Band 2 freue. Ich denke auch das dort dann die offenen Fragen zum Beispiel Darcys Herkunft und Dorians Geheimnis aufgeklärt werden. Von mir 5 Sterne dafür.

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