Schrecklich nette Familie
Verlorene SchäfchenSchon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. ...
Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. Jedes Familienmitglied geht seinen eigenen Weg und fabriziert damit Probleme und Chaos. Mit viel Ironie erzählt die Autorin aus dem Alltag der Familie. Ich fand vieles sehr überdreht und bei mir kam der Erzählstil nicht ganz so gut an. Meinen Humor hat die Autorin nicht so ganz getroffen. Ob im prüden Amerika solche Szenen wirklich vorkommen? Man darf die Geschichte nicht ganz so ernst nehmen, glaub ich zumindest mal. Erzählt wird aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder und die haben einiges auf dem Kerbholz. Ich habe mich lange Zeit gefragt, welchen Sinn diese Geschichte hat. Am Ende ergeben sich ein paar sinnvolle Ansätze, aber insgesamt war es für mich zu viel Belangloses, das aneinandergereiht und völlig überspitzt erzählt wird. Das Ende war ziemlich drüber, so dass ich an der Glaubhaftigkeit gezweifelt habe. Ein Buch, welches man zwischendurch mal lesen kann, aber nichts, was mir in Erinnerung bleibt.