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Veröffentlicht am 18.09.2024

Ausgangspunkt Ozean

Das große Spiel
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Insel Makatea und die drohende Klimakrise. Kann man mit Hilfe von KI eine neue Welt schaffen? Die Geschichte wird von mehreren Protagonisten aus ihrer Sicht erzählt. ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Insel Makatea und die drohende Klimakrise. Kann man mit Hilfe von KI eine neue Welt schaffen? Die Geschichte wird von mehreren Protagonisten aus ihrer Sicht erzählt. Ich fand es gut, dass ein Handlungsstrang kursiv abgedruckt ist, so kann man gut unterscheiden. Aber der Autor schreibt so klar und verständlich, dass es nicht zu Verwechslungen der Handlungsstränge kommt. Mich hat am meisten der Anfang und der Schluss begeistert. Den Mittelteil fand ich etwas sehr ausschweifend erzählt, wobei das wiederum zum Verständnis der Zusammenhänge der handelnden Personen beiträgt. Am meisten hat mich der Handlungsstrang von Evelyne fasziniert, die noch mit über 90 Jahren Tauchgänge durchgeführt hat. Sie war eine sehr zielstrebige Frau, der Beruf und Erfolg über die Familie ging. Trotzdem fand ich sie irgendwie sehr liebevoll gezeichnet. Interessant ist auch, wie Ina, Rafi und Todd zueinander fanden und sich ihre Geschichte entwickelt hat. Über all den menschlichen Handlungen wird immer wieder darauf Bezug genommen, dass alles Leben im Ozean beginnt und die Rettung der Welt mit der Rettung der Ozeane steht und fällt. Der Autor lässt die heutigen Umweltprobleme, wie z.B. der angeschwemmte Plastikmüll oder Plastikmüll in Tieren nicht aus. Ebenso beleuchtet er die Hilfe von KI. Insgesamt ein Buch mit interessanten Themen, die vor allem am Schluss spannend zusammengeführt werden.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Schrecklich nette Familie

Verlorene Schäfchen
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Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. ...

Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. Jedes Familienmitglied geht seinen eigenen Weg und fabriziert damit Probleme und Chaos. Mit viel Ironie erzählt die Autorin aus dem Alltag der Familie. Ich fand vieles sehr überdreht und bei mir kam der Erzählstil nicht ganz so gut an. Meinen Humor hat die Autorin nicht so ganz getroffen. Ob im prüden Amerika solche Szenen wirklich vorkommen? Man darf die Geschichte nicht ganz so ernst nehmen, glaub ich zumindest mal. Erzählt wird aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder und die haben einiges auf dem Kerbholz. Ich habe mich lange Zeit gefragt, welchen Sinn diese Geschichte hat. Am Ende ergeben sich ein paar sinnvolle Ansätze, aber insgesamt war es für mich zu viel Belangloses, das aneinandergereiht und völlig überspitzt erzählt wird. Das Ende war ziemlich drüber, so dass ich an der Glaubhaftigkeit gezweifelt habe. Ein Buch, welches man zwischendurch mal lesen kann, aber nichts, was mir in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Giftmord

Noch fünf Tage
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Lis überlebt erst mal als einzige den Giftanschlag an der Familie ihres Arbeitgebers. Doch leider kam sie mit dem Gift auch in Berührung und ihr wird gesagt, dass sie nur noch fünf Tage leben wird. Sie ...

Lis überlebt erst mal als einzige den Giftanschlag an der Familie ihres Arbeitgebers. Doch leider kam sie mit dem Gift auch in Berührung und ihr wird gesagt, dass sie nur noch fünf Tage leben wird. Sie will die Zeit nutzen, um aufzuklären, wer hinter dem Anschlag steckt. Vom Krankenhausbett aus, beginnt sie zu ermitteln. Dies gestaltet sich so, dass sie viel aus ihrer Vergangenheit erzählt und Erinnerungen wach werden lässt. Zwischendrin erfährt man dann immer, wie es ihr gerade geht. Sie bekommt eine Pflegerin zur Seite gestellt und hat die schwere Aufgabe, ihrer Tochter sagen zu müssen, dass sie nicht mehr lange lebt. Mir war das für einen Thriller viel zu langweilig. Es passiert lange Zeit gar nix und dann am Ende kommt die Auflösung mit voller Wucht. Ich fand das alles total konstruiert und für mich absolut nicht glaubwürdig. Ich bin mit Lis als Person leider gar nicht warm geworden. Sie handelt nicht nachvollziehbar und sehr rational. In ihrer Situation hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Für mich war die Geschichte eher ein Roman und eine Charakterstudie, als ein Thriller. Mich hat das Buch leider nicht so wirklich überzeugt.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Ehemalige Liebe

Du musst mich vergessen
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Carrie und Johan waren ein Tag lang verheiratet, dann wurde er in Thailand von der Polizei abgeführt. Carrie sah ihn nie wieder. Sie hat sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut, hat einen neuen Mann ...

Carrie und Johan waren ein Tag lang verheiratet, dann wurde er in Thailand von der Polizei abgeführt. Carrie sah ihn nie wieder. Sie hat sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut, hat einen neuen Mann und zwei Kinder. Beruflich will sie nun endlich auch wieder durchstarten. Doch dann stolpert sie im Internet über einen Beitrag, in dem sie Johan wiedererkennt. Er ist schon länger auf freiem Fuß, lebt in Schweden und hat sich bis heute nie bei ihr gemeldet. Das lässt ihr keine Ruhe, sie muss herausfinden, was damals wirklich passiert ist.

Bisher fand ich die Bücher der Autorin immer sehr fesselnd und sie hat ein Händchen dafür gehabt, Liebesgeschichten mit verworrenen Ausgangssituationen glaubhaft aufzuschlüsseln. Dieses Mal hat mich die Geschichte leider gar nicht packen können. Ich fand weder die Charaktere sonderlich sympathisch, noch fand ich die Geschichte glaubhaft. Auf mich wirkte das alles viel zu konstruiert. Wer da damals alles so seine Finger im Spiel gehabt haben soll, das war für mich überhaupt nicht glaubhaft dargestellt. Der extrem ausführliche Schreibstil hat mich zu Beginn schon gestört, da im Rückblick zu viele Einzelheiten erzählt werden, die nicht wichtig für den Verlauf sind. Ich empfand sie eher als unnötige Seitenfüller. Mich konnte Carrie als Person nicht überzeugen und auch ihre Liebesgeschichte hat mich leider nicht berührt. Vielleicht gefällt anderen die Geschichte besser.

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Veröffentlicht am 20.03.2026

Geheimdienstleben

Dunkelmann
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Maja Birk ist eine junge Agentin, die sich von einem Einsatz erholen soll. Doch Daniel Hartmann braucht sie im Geheimdienst ganz dringend, da die Chinesen irgendwas vor haben. Nicht nur Amerika hat ein ...

Maja Birk ist eine junge Agentin, die sich von einem Einsatz erholen soll. Doch Daniel Hartmann braucht sie im Geheimdienst ganz dringend, da die Chinesen irgendwas vor haben. Nicht nur Amerika hat ein Auge auf Grönland geworfen, sondern auch China und Russland. Das ist soweit bekannt und entspricht der realen Welt. Hier wird also ein sehr aktuelles Thema aufgegriffen. Es soll einen Einblick in die Geheimdienstarbeit bieten. Für mich waren die Handlungen nicht immer nachvollziehbar. Der Anfang und Schluss hat mich gefesselt und ich fand die Situationen recht spannend beschrieben. Doch im Mittelteil hat mich das Buch leider komplett verloren. Mir hat sich auch nicht erschlossen, was die Szene in der Türkei dann am Ende für einen Sinn ergeben sollte. Interessant fand ich, wie es im Geheimdienst zugeht, dass die Familien der Agenten oftmals ja gar nicht wissen, wo bzw. woran ihr Angehöriger arbeitet. Bestimmt nicht immer leicht, was hier anschaulich in der Beziehung zwischen Maja und Jonas, aber auch in Daniels Beziehung zum tragen kam. Insgesamt hat mich das Buch aber leider nicht so wirklich abgeholt und ich fand es auch nur mäßig spannend.

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