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Veröffentlicht am 10.06.2026

Beklemmendes Hörbuch

Insel der Ratten
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Nach einer Pandemie ist die Welt außer Rand und Band. Banden beherrschen die Straßen, es geht sehr brutal zu. Die Menschen sind arbeitslos, arm und desillusioniert. Die Reichen beherrschen alles. So kann ...

Nach einer Pandemie ist die Welt außer Rand und Band. Banden beherrschen die Straßen, es geht sehr brutal zu. Die Menschen sind arbeitslos, arm und desillusioniert. Die Reichen beherrschen alles. So kann es sich Colin leisten, mit seiner Familie auf die Insel der Ratten zu ziehen, weg von all dem Elend. Selbst sein eigener Sohn Brad, beteiligt sich an den brutalen Überfällen der sich zusammengeschlossenen Banden. Er überfällt Colins besten Freund Will, der sich das nicht gefallen lässt. Will sinnt auf Rache.

Das Hörbuch wird von zwei Sprechern gesprochen, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt einen weiblichen und einen männlichen Hauptpart. Beiden habe ich sehr gerne zugehört, da sie die Geschichte sehr authentisch vorgetragen haben. Mir war das Buch vom Inhalt her jedoch viel zu düster, wobei diese Düsterheit und die geschilderte kaputte Welt sehr gut dargestellt wurden. Es ist kein üblicher Krimi, wie man ihn von Jo Nesbo kennt. Ich empfand das Buch eher als gesellschaftskritische Geschichte, die mögliche Folgen auf die Probleme schildert, die auf der Welt herrschen. Was passiert, wenn Gesetz und Recht nicht mehr durchgesetzt werden können... Ich war froh, dass das Hörbuch nicht so lange ging und man die Geschichte zügig anhören konnte. Bei mir bleibt ein sehr beklemmendes Gefühl zurück.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Kampf gegen Reiche

Das Gesetz der Elite
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Die Privatdetektivin Colomba Caselli soll den Mord am Ex-Fußballstar Jesús Martinez aufklären. Dieser wurde tot in einer Kryosauna gefunden und Colomba schließt schnell einen technischen Defekt aus. Gemeinsam ...

Die Privatdetektivin Colomba Caselli soll den Mord am Ex-Fußballstar Jesús Martinez aufklären. Dieser wurde tot in einer Kryosauna gefunden und Colomba schließt schnell einen technischen Defekt aus. Gemeinsam mit Dante Torre geht sie ihrem alten Beruf als Polizistin nach und stößt auf eine Gruppe, die alle Reichen töten will.

Ich kann mich dem Klappentext auf der Rückseite des Buches nicht anschließen, wo die Aussage getroffen wird, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest. Ich habe mir sehr schwer getan. Die Handlung ist zwar klar und nachvollziehbar, aber mich haben die Charaktere überhaupt nicht angesprochen. Da sich die Handlung sehr auf die Ermittlung konzentriert, bleibt die Spannung auf sehr niedrigem Niveau. Das war mir für einen Thriller einfach zu wenig. Die eingeschobenen Kapitel, in der die Gruppe zum Mord an den Reichen aufruft, hat das Ganze etwas aufgelockert und es war interessant zu erfahren, wie sie agiert. Ansonsten ist das hier ein ganz normaler Kriminalroman ohne besondere Höhen oder Tiefen. Ich war ehrlich gesagt froh, als ich das Buch durch hatte.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Schrecklich nette Familie

Verlorene Schäfchen
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Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. ...

Schon der erste Satz auf der Rückseite des Buches, stimmt den Leser darauf ein, was ihn bei dieser Geschichte erwartet: Jede Familie ist auf ihre Art verrückt. Auf Familie Flynn trifft das besonders zu. Jedes Familienmitglied geht seinen eigenen Weg und fabriziert damit Probleme und Chaos. Mit viel Ironie erzählt die Autorin aus dem Alltag der Familie. Ich fand vieles sehr überdreht und bei mir kam der Erzählstil nicht ganz so gut an. Meinen Humor hat die Autorin nicht so ganz getroffen. Ob im prüden Amerika solche Szenen wirklich vorkommen? Man darf die Geschichte nicht ganz so ernst nehmen, glaub ich zumindest mal. Erzählt wird aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder und die haben einiges auf dem Kerbholz. Ich habe mich lange Zeit gefragt, welchen Sinn diese Geschichte hat. Am Ende ergeben sich ein paar sinnvolle Ansätze, aber insgesamt war es für mich zu viel Belangloses, das aneinandergereiht und völlig überspitzt erzählt wird. Das Ende war ziemlich drüber, so dass ich an der Glaubhaftigkeit gezweifelt habe. Ein Buch, welches man zwischendurch mal lesen kann, aber nichts, was mir in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Giftmord

Noch fünf Tage
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Lis überlebt erst mal als einzige den Giftanschlag an der Familie ihres Arbeitgebers. Doch leider kam sie mit dem Gift auch in Berührung und ihr wird gesagt, dass sie nur noch fünf Tage leben wird. Sie ...

Lis überlebt erst mal als einzige den Giftanschlag an der Familie ihres Arbeitgebers. Doch leider kam sie mit dem Gift auch in Berührung und ihr wird gesagt, dass sie nur noch fünf Tage leben wird. Sie will die Zeit nutzen, um aufzuklären, wer hinter dem Anschlag steckt. Vom Krankenhausbett aus, beginnt sie zu ermitteln. Dies gestaltet sich so, dass sie viel aus ihrer Vergangenheit erzählt und Erinnerungen wach werden lässt. Zwischendrin erfährt man dann immer, wie es ihr gerade geht. Sie bekommt eine Pflegerin zur Seite gestellt und hat die schwere Aufgabe, ihrer Tochter sagen zu müssen, dass sie nicht mehr lange lebt. Mir war das für einen Thriller viel zu langweilig. Es passiert lange Zeit gar nix und dann am Ende kommt die Auflösung mit voller Wucht. Ich fand das alles total konstruiert und für mich absolut nicht glaubwürdig. Ich bin mit Lis als Person leider gar nicht warm geworden. Sie handelt nicht nachvollziehbar und sehr rational. In ihrer Situation hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. Für mich war die Geschichte eher ein Roman und eine Charakterstudie, als ein Thriller. Mich hat das Buch leider nicht so wirklich überzeugt.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Ehemalige Liebe

Du musst mich vergessen
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Carrie und Johan waren ein Tag lang verheiratet, dann wurde er in Thailand von der Polizei abgeführt. Carrie sah ihn nie wieder. Sie hat sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut, hat einen neuen Mann ...

Carrie und Johan waren ein Tag lang verheiratet, dann wurde er in Thailand von der Polizei abgeführt. Carrie sah ihn nie wieder. Sie hat sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut, hat einen neuen Mann und zwei Kinder. Beruflich will sie nun endlich auch wieder durchstarten. Doch dann stolpert sie im Internet über einen Beitrag, in dem sie Johan wiedererkennt. Er ist schon länger auf freiem Fuß, lebt in Schweden und hat sich bis heute nie bei ihr gemeldet. Das lässt ihr keine Ruhe, sie muss herausfinden, was damals wirklich passiert ist.

Bisher fand ich die Bücher der Autorin immer sehr fesselnd und sie hat ein Händchen dafür gehabt, Liebesgeschichten mit verworrenen Ausgangssituationen glaubhaft aufzuschlüsseln. Dieses Mal hat mich die Geschichte leider gar nicht packen können. Ich fand weder die Charaktere sonderlich sympathisch, noch fand ich die Geschichte glaubhaft. Auf mich wirkte das alles viel zu konstruiert. Wer da damals alles so seine Finger im Spiel gehabt haben soll, das war für mich überhaupt nicht glaubhaft dargestellt. Der extrem ausführliche Schreibstil hat mich zu Beginn schon gestört, da im Rückblick zu viele Einzelheiten erzählt werden, die nicht wichtig für den Verlauf sind. Ich empfand sie eher als unnötige Seitenfüller. Mich konnte Carrie als Person nicht überzeugen und auch ihre Liebesgeschichte hat mich leider nicht berührt. Vielleicht gefällt anderen die Geschichte besser.

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