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Veröffentlicht am 22.03.2026

Kinder-/Jugendfantasy ab 12 einer bekannten Romantasy-Autorin

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Ich habe schon viel von Tracy Wolff gehört, aber so gut sie auch sein soll: Ihr eigentliches Genre ist einfach nichts für mich. Generell bin ich absolut kein Romantasy-Fan und lande deshalb recht häufig ...

Ich habe schon viel von Tracy Wolff gehört, aber so gut sie auch sein soll: Ihr eigentliches Genre ist einfach nichts für mich. Generell bin ich absolut kein Romantasy-Fan und lande deshalb recht häufig im Fantasybereich für ältere Kinder oder junge Jugendliche. Als ich mitbekommen habe, dass Tracy Wolff sich nun in diesem Genre versucht, war ich neugierig und habe zugeschlagen. Zumal der Klappentext für mich sehr interessant klingt und ich es auch ohne den Namen „Tracy Wolff“ auf meine Wunschliste gesetzt hätte.

Wie erwartet, ist der Schreibstil fluffig, locker und leicht und die 446 Seiten fliegen, weil man so im Flow ist. Ich mag Penelopes Art, manchmal erinnert mich ihre Regeltreue an mich, und so wie auch ich gelernt habe, dass es einem manchmal guttut, die Regeln zu beugen und etwas mehr Spontanität und weniger Prinzipien in sein Leben zu lassen.

Eine gewisse Portion Humor ist auch in dem Buch und die gesamt Kombination macht einfach Spaß.

Daher empfehle ich dieses Fantasybuch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Hach, Nina George, dein Monsieur Perdu ist wunderbar

Die geheime Sehnsucht der Bücher
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Ich weiß noch, dass ich damals Das Lavendelzimmer mal irgendwo hab günstig mitgenommen, mir aber nichts davon erwartet habe. Für mich sah und klang es wie ne Schnulze und das ist normalerweise gar nicht ...

Ich weiß noch, dass ich damals Das Lavendelzimmer mal irgendwo hab günstig mitgenommen, mir aber nichts davon erwartet habe. Für mich sah und klang es wie ne Schnulze und das ist normalerweise gar nicht mein Ding. Ich weiß nicht mehr, wieso ich es damals dann doch gelesen hatte. Und ich war verzaubert. Ein bisschen schnulzig, aber so niveauvoll, so wunderschön, und so subtil, dass ich es absolut großartig fand. Es hat wunderbar als Einzelband funktioniert, aber 10 Jahre später folgte Band 2, den ich mir sofort besorgt habe. Und nun auch noch Band 3. Wahnsinn. Und ich sehe gerade, dass „Südlichter“ auch erschienen ist! Ahhh, das muss ich mir auch noch holen.
Ich schweife ab und ihr merkt meine Begeisterung über diese Reihe. Vielleicht gerade weil es eine Reihe so weit außerhalb meiner eigentlichen Komfortzone ist und weil ich sie trotzdem so toll finde. Auch Band 3 tut hierbei keinen Abbruch. Auch dieser Roman ist wieder wunderbar geschrieben, auch wenn ich persönlich – wie so oft – Band 1 glaube ich von allen 3 doch am besten finde. Was aber nicht heißt, dass ich die anderen beiden blöd finde. Nina George liefert hier irgendwie immer ab und hat es einfach drauf, Schnulzen nicht schnulzig zu machen :D Danke dafür!
Auch diesen Band empfehle ich gerne weiter.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Ein ungewöhnlicher Erzähler, ein ungewöhnlicher Krimi

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Ich wusste nicht, dass „Jeder im Zug ist verdächtig“ der zweite Teil einer Reihe ist. Ich habe es nur durch Ernest Cunningham, dem Erzähler des Buches, selbst erfahren. Und das so verdammt gut, dass ich ...

Ich wusste nicht, dass „Jeder im Zug ist verdächtig“ der zweite Teil einer Reihe ist. Ich habe es nur durch Ernest Cunningham, dem Erzähler des Buches, selbst erfahren. Und das so verdammt gut, dass ich mir nach 50 Seiten Band 1 auch noch bestellt hab. Respekt, Benjamin Stevenson.
Ich interessierte mich für das Buch, weil es eine alte, bekannte Prämisse ist (Mord im Orientexpress respektive im Allgemeinen „Ort, an dem keiner raus und keiner rein kann und somit der Mörder definitiv mit im Resort/Hotel/Berghütte/Zug ist), die aber einen schönen originellen Twist versprach: Alle Anwesenden sind Krimiautoren und haben dementsprechend Know-How. Hui! Ich liebe es, wenn alte, meinetwegen auch ein bisschen ausgelutschte Ideen mit neuen, frischen gemischt werden. Dass ich dann aber sogar so ein außergewöhnliches Buch lesen würde, damit hätte ich nicht gerechnet.
Erstmal sei gesagt, dass sich Band 2 auch super ohne Vorkenntnisse lesen lässt. Ich bin sogar fast geneigt zu sagen, dass ich diese Reihenfolge sogar empfehle, denn Ernest Cunningham bzw. Benjamin Stevenson leisten mMn hervorragende Arbeit darin, Lust auf Band 1 zu machen, was man sich natürlich entgehen lassen würde, wenn man Band 1 bereits kennen würde. Es wird auch nicht großartig gespoilert (außer eine einzige Person, bzw. 2, die man durch den Verlauf des Buches bereits ausschließen könnte).
Bei Benjamin Stevenson erwartet uns ein außergewöhnlicher Schreibstil. Ich LIEBE außergewöhnliche Schreibstile, aber ich könnte mir vorstellen, dass dieser hier nicht jedem zusagt. Ernest beschreibt sich selbst als „zuverlässiger Erzähler“, nimmt hier und da mal ein paar Dinge vorweg, gibt uns da einen Hinweis zum Miträtseln, hilft uns hier ein wenig und ist sehr darauf bedacht, sein Buch mithilfe von Regeln aufzustellen.
Der Fall selbst ist interessant, er lädt zum Miträtseln ein, legt hie und da mal eine kleine falsche Spur. Ich selbst war zugegeben vor allem von der Erzählweise gepackt als von dem Fall selbst, da fand ich die Auflösung gelungen, aber auch kein absoluter Mindf***, wie man so schön sagt.
Trotzdem empfehle ich das Buch herzlich weiter, von mir bekommt es volle 5 Sterne und ich hoffe, dass ich den ein oder anderen neugierig gemacht habe. Sich mal etwas zu trauen und ganz anders zu schreiben als die 08/15-Krimis sollte meiner Meinung nach belohnt werden!

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Kann locker mit Band 1 mithalten

This Charming Man
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Nachdem ich schon von Band 1 voll überzeugt war, habe ich mich tierisch auf den Nachfolger gefreut. Oft ist es ja so, dass die Bücher (oder auch andere Medienarten) bereits mit der nächsten Fortsetzung ...

Nachdem ich schon von Band 1 voll überzeugt war, habe ich mich tierisch auf den Nachfolger gefreut. Oft ist es ja so, dass die Bücher (oder auch andere Medienarten) bereits mit der nächsten Fortsetzung nachlassen, aber C.K. McDonnell liefert auch in Band 2 souverän feinste Qualität mit tollem Humor und dennoch interessantem Fall ab.
Wer Interesse hat, aber Band 1 nicht kennt, dem empfehle ich doch sehr, Band 1 zuerst zu lesen, da es doch einige Informationen gibt, die sich in der Reihe aufbauen. Prinzipiell ist es aber mit ein paar Wissenslücken aber auch ohne Vorkenntnisse lesbar. The Stranger Times war aber so gut, dass es sich so oder so lohnt.

Das Cover passt hervorragend zu Teil 1 und macht sich sehr schön im Regal. ;) Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Kapitellänge für mich super angenehm. Humoristisch ist die Reihe eher im sehr schwarzen, bösen Bereich, was mir aber supergut gefällt. Ich liebe den Schlagabtausch der Charaktere und muss zugeben, dass mir Banecroft in Band 2 fast am besten gefällt und für mich den meisten Humor mitreinbringt.. Dieser idiotische, fiese Vierer. Man lernt ein wenig mehr über ihn kennen, auch ein paar neue Charaktere werden eingeführt, aber über die anderen Mitarbeiter der Stranger Times erfährt man jetzt nicht wahnsinnig viel mehr. Doch es soll ja noch (mindestens?) ein Teil kommen, auf den ich mich bereits jetzt sehr freue. Einige Fragen sind schon noch offen und werden hoffentlich geklärt.

Long story short: Wer Band 1 mochte, wird an Band 2 mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Gefallen finden! Gelungene Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Ein (wahn)witziger Mix aus Fantasy und Krimi!

The Stranger Times
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Ich las die Leseprobe und sie hatte mich bereits ab Anfang des zweiten Kapitels. Es beginnt unglaublich skurril und mit sehr schwarzem Humor – Genau mein Ding! Ich wusste, ich muss dieses Buch haben und ...

Ich las die Leseprobe und sie hatte mich bereits ab Anfang des zweiten Kapitels. Es beginnt unglaublich skurril und mit sehr schwarzem Humor – Genau mein Ding! Ich wusste, ich muss dieses Buch haben und wurde nicht enttäuscht. Zwar verschwindet der Humor mit zunehmender Seitenzahl ein wenig mehr von der Bildfläche bzw. er wechselt sich kapitelweise ab – die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, von denen die Kapitel mit Moretti eher ernster angehaucht sind, die Kapitel rund um die Stranger Times bleiben allerdings stets absolut lustig und verrückt -, dafür wird es sogar richtig spannend.
Der Schreibstil ist flüssig, passt zu den Figuren, die ich allesamt wirklich gut dargestellt finde. Jeder hat so seine Eigenheiten und sogar Banecroft wuchs mir mit der Zeit richtig ans Herz. Bei Hannah hatte ich während der Leseprobe etwas Bedenken, ob sie mir in dem ganzen Haufen von skurrilen Figuren nicht etwas zu langweilig bleiben würde, aber auch diese Bedenken wurden immer mehr weggefegt: Dieses Mädel ist richtig taff und hat den ein oder anderen guten Konter auf Lager!
Es ist ein absoluter Genremix, was es mir, die ihre Bücher nach Genre sortiert hat, ziemlich schwer macht. Das Buch hat Fantasy- und Krimielemente und ist humortechnisch natürlich auch noch ganz weit vorn. Ein absolut gelungener Mix – für die, die eher schwarzen, zynischen Humor bevorzugen. Ich bin ziemlich happy, dass das eine Trilogie wird und man somit bald noch mehr von den Menschen rund um die Stranger Times lesen kann. Außerdem bin ich natürlich mega gespannt, wie es allgemein mit der Handlung weitergehen wird! Das Ende macht schon verdammt neugierig auf Band 2.
Absolute Empfehlung für Fans von schwarzem Humor und einer guten Prise spannender Fantasy!

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