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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Angenehmes Buch mit toller Story

Red as Royal Blood
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„Red as Royal Blood“ von Elizabeth Hart hat mir unglaublich gut gefallen und sich gut lesen lassen. Ich mochte es gar nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich.
Ruby ist eine Dienstmagd und führt ...

„Red as Royal Blood“ von Elizabeth Hart hat mir unglaublich gut gefallen und sich gut lesen lassen. Ich mochte es gar nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich.
Ruby ist eine Dienstmagd und führt ein unauffälliges Leben und bleibt gerne unsichtbar. Das ändert sich, als der König stirbt und sie zu seiner Thronfolgerin ernennt, anstatt eines seiner Kinder. Plötzlich ist Ruby mitten in einem Machtkampf und Intrigen und sie sucht den Mörder des Königs, der es auch auf sie abgesehen hat. Hilfe bekommt sie dabei von den Erben des Königs. Doch wem kann sie vertrauen?
Ich war direkt in der Geschichte drin, denn es hat nicht lange gedauert bis die Story richtig los ging. Allgemein wurde auf viele unnütze Dinge verzichtet, wie lange Erklärungen, Ausführungen oder unnütze Informationen. Das war sehr angenehm. Auch dass kein Spice benutzt wurde. Sicherlich gab es knisternde Momente zwischen Ruby und einem der Prinzen, aber das war es und ich fand es sehr angenehm. Sicherlich hatte das Buch keine großen Überraschungen für mich parat, aber das fand ich nicht schlimm. Es war einfach so angenehm geschrieben, die Story war plausibel und ich mochte die Charaktere. Ruby war einfach gut ausgearbeitet. Ihre Irritation und Überforderung mit der neuen Situation war immer spürbar, aber auch, dass sie entschlossen war, herauszufinden was wirklich passiert ist. Die anderen Charaktere waren sehr unterschiedlich und ich habe mitgerätselt, wer eigentlich der Verräter und Mörder war. Sicherlich hatte ich zu allen Fragen meine eigenen Theorien und die meisten wurden auch bestätigt, aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht, einfach mitzurätseln. Ich fand es toll, die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen, sei es Asher, der erst recht aggressiv und kalt rüberkam, oder Rowan, mit dem Ruby schon lange eine geheime Freundschaft entwickelt hat. Die romantische Beziehung von Ruby hat sich auch angenehm entfaltet. Man hat von Anfang an eine gewisse Anziehung gespürt, die sich dann langsam entwickelt hat. Das fand ich ein gutes Tempo. Was mich allerdings ziemlich gestört hat, war dass es viele Fehler gab. So ist Prinzessin, die Katze von Ruby, gerade wenige Wochen alt und somit noch sehr klein. In einer Szene sitzt Ruby vor dem Kamin und hat ihre Katze auf dem Schoss, die dort liegt und dann plötzlich ihr Gesicht an Rubys schmiegt. Das ist bei der Größe der Katze noch gar nicht machbar, wenn diese auf dem Schoss liegt. Oder der älteste Sohn des Königs hieß Sorren. Dieser ist von einem Turm gestürzt und gestorben. In einer Szene stand aber plötzlich, dass es Rowan war. Da wurden die Namen einfach durcheinandergebracht. Solche Sachen kamen leider das eine oder andere Mal vor, was mich persönlich ziemlich stört. Wären diese Fehler nicht so oft gewesen, wäre es vielleicht sogar ein fünf-Sterne-Buch geworden. So vergebe ich vier und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2026

Klapptext nimmt viel vorweg

The Crane and the Nightjar
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Bei „The Crane and the Nightjar – Nebelverhüllt“ von Ada Bailey hat mich erst das Cover angesprochen, da es so düster gewirkt hat. Aber auch der Klapptext war sehr verlockend, sodass ich recht neugierig ...

Bei „The Crane and the Nightjar – Nebelverhüllt“ von Ada Bailey hat mich erst das Cover angesprochen, da es so düster gewirkt hat. Aber auch der Klapptext war sehr verlockend, sodass ich recht neugierig auf das Buch wurde.
Zara vertraut nur sehr wenigen Leuten und damit fährt sie gut. Als sie wegen Crane in die Miene geschickt wird, wo sie auf ihre Hinrichtung wartet, verliert sie jede Hoffnung. Doch der König verspricht ihr und anderen Verurteilten die Freiheit, wenn sie sich beweisen können. Zu den anderen Kontrahenten gehört auch Crane, bei dem sich Zara geschworen hat, ihm nie wieder zu vertrauen. Doch das Spiel um ihre Freiheit ist gefährlich und deswegen muss sie eine Allianz mit ihm bilden.
Den richtigen Klapptext finde ich nicht gut gelungen, da er von einer Mission und einem Relikt spricht, die aber erst zum Ende des Buches auftauchen, daher nimmt er sehr viel vorweg. Das Buch konzentriert sich mehr auf die Wettkämpfe und wie sich die Gruppe entwickelt. Das fand ich auch wirklich spannend, vor allem da ich die Nebencharaktere richtig toll fand. Sie waren alle so unterschiedlich gestaltet und gaben der Geschichte eine gewisse Tiefe. Crane selbst wurde nicht so sehr beleuchtet. Er blieb mehr der geheimnisvolle Typ, über den der Leser nicht so viel erfährt, aber ich denke das wird sich im zweiten Teil ändern, wenn ich an den Verlauf der Geschichte denke. Ich mochte ihn dennoch gerne, da ich durchaus eine gewisse Zerrissenheit bemerkt habe. Zara fand ich auch super, nur ich fand es merkwürdig, dass es hieß sie vertraue niemanden, aber war sehr schnell bereit, Freundschaften zu schließen und sich auf die anderen zu verlassen. Das passte für mich nicht ganz zusammen, aber vielleicht war es dem Umstand geschuldet.
Der Verlauf der Geschichte war spannend geschrieben und hat einen richtig mitfiebern lassen. Außerdem habe ich mitgerätselt, wem Zara wirklich vertrauen kann und wem nicht und warum. Es gab auch die eine oder andere kleine Überraschung, aber gerade das Ende mit dem unerwarteten Cliffhanger fand ich richtig gut, sodass ich neugierig auf Band zwei bin. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, sind die Fehler im Buch. Zum Beispiel stand auf einer Seite, dass Zara ein dunkelgrünes Kleid trägt und direkt auf der nächsten wurde dann gesagt, dass es schwarz sei. Solche Dinge sind leider paar Mal aufgetreten, was ich nicht gut fand. Außerdem kam für mich die Romanze zwischen Zara und Crane nicht ganz rüber. Sicherlich habe ich eine gewisse Anziehung gespürt, aber mir hat da die Tiefe absolut gefehlt. Es gab zwar Abmachungen, kleinere Gespräche, aber eine richtige, tiefgehende Unterhaltung hat dennoch gefehlt, sodass es etwas oberflächlich rüberkam. Daher gebe ich dem Buch vier Sterne und ich freue mich schon auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Fast so gut wie vor acht Jahren

Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten
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Ich habe das Buch „Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann vor acht Jahren das erste Mal gelesen, als es neu unter dem Namen „Die Perfekten“ veröffentlicht wurde. Damals hat es ...

Ich habe das Buch „Echoes of Ashes and Rain - Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann vor acht Jahren das erste Mal gelesen, als es neu unter dem Namen „Die Perfekten“ veröffentlicht wurde. Damals hat es mir unglaublich gut gefallen, aber da ich nie den zweiten Band gelesen habe, habe ich die Neuveröffentlichung genutzt, um den Inhalt aufzufrischen, an den ich mich nur noch vage erinnern konnte, und bald endlich den zweiten lesen zu können.
Rain lebt anders als die anderen, denn sie ist ein sogenannter Ghost. Sie ist nirgendwo registriert und versteckt sich mit ihrer Mutter vor den sogenannten Gesegneten, die das Land Hope regieren. Doch Rain beobachtet gerne Gleichaltrige und so macht sie mit Lark Bekanntschaft. Durch ihn bricht sie die wichtigste Regel, denn sie lässt ihn und seine Schwester Rose nahe an sich heran. Doch Lark verfolgt seine eigene Ziele und dafür riskiert er alles, auch Rain.
Beim Lesen kam die eine oder andere Erinnerung wieder, aber vieles war für mich wiederrum neu, was ich echt gut fand. Dennoch kamen die selben kleinen Fehlerchen vor, die es auch schon in der Erstauflage gab, was ich schade fand. Ich habe auch festgestellt, dass mich andere Sachen mehr gestört haben, als noch vor acht Jahren. So fand ich Rains Verhalten in Aventin noch unpassender. Sie hat dort alles hingenommen und einfach mitgemacht, ohne groß etwas zu hinterfragen oder mal anzuecken. Das hat nicht zu ihrem Charakter gepasst, da sie gerne immer gemacht hat, was sie möchte und selbst Gefahr nicht wirklich beachtet hat. Sicherlich gab es in Aventin ein zwei Momente, wo ihr Charakter wieder durchkam, aber sonst war sie so angepasst, als ob sie schon immer dort gewesen wäre. Das fand ich doch recht störend.
Lark hat mir gut gefallen. Ich konnte seine Zerrissenheit immer spüren. Für ihn sind seine Familie und beste Freundin Hail am wichtigsten und für diese würde er alles tun. Daher möchte er unbedingt zu einem Sentinal ausgebildet werden, um aus der Stadt Grey zu entkommen und seiner Familie, gerade seiner Schwester Rose, zu helfen. Ich liebe Rose. Die Kleine ist so süß und unschuldig, handelt gerne ohne nachzudenken, will dabei aber immer helfen. Ich fand sie einfach toll und war immer froh, wenn es eine Szene mit ihr gab. Auch viele Nebencharaktere mochte ich gerne, wie Nife, andere etwas weniger, wie Hail, die mit der Geschichte immer unsympathischer wurde, auch wenn ich ihre Beweggründe durchaus nachvollziehen konnte.
Die Geschichte fesselt einen von der ersten Sekunde an. Die Welt ist unglaublich gut beschrieben und man spürt die Unterschiede, die Vorurteile der Menschen, den Hass der Spines auf die Gesegneten und die Ängste, die jeder von ihnen hat. Außerdem zeigt Caroline Brinkmann wunderbar an, wie beeinflussbar die Menschen sind, gerade wenn sie verzweifelt sind oder Angst haben, besonders wenn sie sich auch um geliebte Menschen sorgen. Zudem sieht man, was Hass für gefährliche Auswirkungen haben kann. Im Gegensatz dazu wird aber auch verdeutlicht, wie wichtig Freundschaft und Liebe ist, gerade wenn einer nicht als perfekt gilt.
Ich habe dem Buch vor acht Jahren die vollen fünf Sterne gegeben, aber nun vergebe ich einen weniger, also vier, da mich Rains Verhalten mehr gestört hat und die selben Fehler wie damals noch vorhanden sind.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.02.2026

Interessante Fußballfakten

Guinness World Records Fußball Edition
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Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte ...

Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte Persönlichkeiten wie Messi und Christiano Ronaldo beleuchtet, aber auch unbekanntere wie Cavan Sullivan. Aber auch Vereine oder Wettbewerbe kamen nicht zu kurz. So wurden auch alle Weltmeisterschaften kurz erklärt. Es gab viele interessante Infos, wie zum Beispiel wer der jüngste oder älteste Spieler war, der in Liga xy Tore geschossen hat, die man auch als Fußballfan so sicherlich noch nicht kannte. Zudem wurde auch der Frauenfußball stark mit eingebunden, ebenso kleinere Episoden von zum Beispiel Freestyle-Fußball.
Was ich bemängeln muss, ist dass es einige Fehler in dem Buch gibt, wie zum Beispiel, dass einmal Jahre aufgezählt wurden und dann dabei 20120 stand. Manchmal gab es auch inhaltliche Fehler, wie die Erfolge beim FC Sevilla, die 2006/07 den UEFA Pokal gewonnen haben. In der gesamten Liste wurden die Vereine genannt, wie 2019/20 Inter Mailand, aber 2006/07 stand Spanien. Ja, es war ein rein spanisches Finale, aber die Gegner hießen nicht Spanien, denn das ist ein Land und es war keine WM oder EM, sondern Espanyol Barcelona. Sowas sehe ich als Ungenauigkeiten und kleine Fehlerchen, die leider hin und wieder passiert sind und worüber ich dann gestolpert bin. Alles in allem war es aber ein interessantes Buch mit vielen Fakten, sodass ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Interessante Story zum Miträtseln

Magic Drowned in Blood
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Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber ...

Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber da mir der Klapptext zugesagt hatte, habe ich dem Buch eine Chance gegeben und das war auch gut so.
Bei Larks Verwandlung in einen Vampir muss etwas schief gelaufen sein, denn sie ist nur eine Halbvampirin. Dadurch gilt sie als Außenseiterin in ihrer Schule, dem Nightcastle College. Alle drei Jahre wird dort ein Wettstreit ausgeführt, in dem das Königshaus des Nordens Schattengeliebte aussucht. Somit tauchen die Prinzen Loras und Tarabas dort auf und auf einmal ist Lark nicht nur mitten in einen Wettstreit geraten, in dem sie ihr Leben verlieren könnte, sondern auch um ihr Herz.
Der Einstieg war sehr angenehm. Dort wurde erstmal Larks Situation beschrieben, ihr Alltag im College, aber ohne dass es langweilig wurde. Recht schnell wurde dann aber schon der Wettstreit für die Schattengeliebten ausgesprochen, sodass sich dort nichts gezogen hat. Das fand ich sehr angenehm. Auch die Tests selbst fand ich gut gelungen. Es war etwas Spannung da, man konnte durchaus miträtseln und es war schön zu lesen, wie sich Lark entwickelt. Sie hat das Buch über recht viele Selbstzweifel, da sie durch ihre Art nicht bei den Vampiren ganz aufgenommen wird, aber auch nicht mehr zu den Magiern gehört. Sie fühlt sich niemanden zugehörig und ihre Mitschüler zeigen ihr das auch deutlich. Zudem kommt, dass sie deutlich schwächer ist als die vollwertigen Vampire. Dennoch wächst sie an den Aufgaben. Was mich nur an ihr stört, ist dass sobald ein Kerl nett zu ihr ist, sie sofort mit ihm ins Bett hüpft. Sie war da wirklich sehr flexibel und das fand ich etwas anstrengend. Ja, ich verstehe, dass es schwer ist, wenn alle so gemein zu ihr sind und gerade dieser Reece gefährlich war, aber das fand ich doch etwas zu viel. Auch merkwürdig fand ich es, dass sie einen guten Freund hat, mit dem sie manchmal zusammen isst oder ähnliches und kaum startet der Wettbewerb, bei dem es bei einigen Kandidaten tödlich ausgegangen ist, kam er gar nicht mehr vor, nur einmal später kurz, als ob sich die Autorin wieder kurz an ihn erinnert hätte. Das fand ich dann doch merkwürdig, da man meinen müsste, dass er sich nach ihr nach jedem Test erkundigt oder sowas, aber leider nein. Die Charaktere um die Prinzen und um einen Beschützer von ihnen fand ich super. Sie waren alle sehr unterschiedlich und geheimnisvoll, da man noch nicht viel über sie erfährt, sondern nur eine Maske von ihnen sieht. Die Story fand ich echt gut und ich habe mitgerätselt, wie alles zusammenhängt, wer wie kennt und worauf jeder aus ist und auch das Ende war spannend, sodass ich mich auf den nächsten Teil freue. Von mir gibt es vier Sterne.

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