Angenehmes Buch mit toller Story
Red as Royal Blood„Red as Royal Blood“ von Elizabeth Hart hat mir unglaublich gut gefallen und sich gut lesen lassen. Ich mochte es gar nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich.
Ruby ist eine Dienstmagd und führt ...
„Red as Royal Blood“ von Elizabeth Hart hat mir unglaublich gut gefallen und sich gut lesen lassen. Ich mochte es gar nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich.
Ruby ist eine Dienstmagd und führt ein unauffälliges Leben und bleibt gerne unsichtbar. Das ändert sich, als der König stirbt und sie zu seiner Thronfolgerin ernennt, anstatt eines seiner Kinder. Plötzlich ist Ruby mitten in einem Machtkampf und Intrigen und sie sucht den Mörder des Königs, der es auch auf sie abgesehen hat. Hilfe bekommt sie dabei von den Erben des Königs. Doch wem kann sie vertrauen?
Ich war direkt in der Geschichte drin, denn es hat nicht lange gedauert bis die Story richtig los ging. Allgemein wurde auf viele unnütze Dinge verzichtet, wie lange Erklärungen, Ausführungen oder unnütze Informationen. Das war sehr angenehm. Auch dass kein Spice benutzt wurde. Sicherlich gab es knisternde Momente zwischen Ruby und einem der Prinzen, aber das war es und ich fand es sehr angenehm. Sicherlich hatte das Buch keine großen Überraschungen für mich parat, aber das fand ich nicht schlimm. Es war einfach so angenehm geschrieben, die Story war plausibel und ich mochte die Charaktere. Ruby war einfach gut ausgearbeitet. Ihre Irritation und Überforderung mit der neuen Situation war immer spürbar, aber auch, dass sie entschlossen war, herauszufinden was wirklich passiert ist. Die anderen Charaktere waren sehr unterschiedlich und ich habe mitgerätselt, wer eigentlich der Verräter und Mörder war. Sicherlich hatte ich zu allen Fragen meine eigenen Theorien und die meisten wurden auch bestätigt, aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht, einfach mitzurätseln. Ich fand es toll, die einzelnen Charaktere besser kennenzulernen, sei es Asher, der erst recht aggressiv und kalt rüberkam, oder Rowan, mit dem Ruby schon lange eine geheime Freundschaft entwickelt hat. Die romantische Beziehung von Ruby hat sich auch angenehm entfaltet. Man hat von Anfang an eine gewisse Anziehung gespürt, die sich dann langsam entwickelt hat. Das fand ich ein gutes Tempo. Was mich allerdings ziemlich gestört hat, war dass es viele Fehler gab. So ist Prinzessin, die Katze von Ruby, gerade wenige Wochen alt und somit noch sehr klein. In einer Szene sitzt Ruby vor dem Kamin und hat ihre Katze auf dem Schoss, die dort liegt und dann plötzlich ihr Gesicht an Rubys schmiegt. Das ist bei der Größe der Katze noch gar nicht machbar, wenn diese auf dem Schoss liegt. Oder der älteste Sohn des Königs hieß Sorren. Dieser ist von einem Turm gestürzt und gestorben. In einer Szene stand aber plötzlich, dass es Rowan war. Da wurden die Namen einfach durcheinandergebracht. Solche Sachen kamen leider das eine oder andere Mal vor, was mich persönlich ziemlich stört. Wären diese Fehler nicht so oft gewesen, wäre es vielleicht sogar ein fünf-Sterne-Buch geworden. So vergebe ich vier und eine absolute Leseempfehlung.