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steffi13

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Stark und die Wölfe

Dire Bound
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Mer, Lee, Stark und Anassa... Leider hatte ich aufgrund des Vergleichs mit Fourth Wing sehr grosse Erwartungen, die das Buch für mich nicht erfüllen konnte.
Obwohl es so viele Seiten hat, hat man meiner ...

Mer, Lee, Stark und Anassa... Leider hatte ich aufgrund des Vergleichs mit Fourth Wing sehr grosse Erwartungen, die das Buch für mich nicht erfüllen konnte.
Obwohl es so viele Seiten hat, hat man meiner Meinung nach viel zu wenig über die Welt / die Magie / die Siphone bzw Vampire und die Wölfte selbst erfahren. Auch der Romance Teil hat mich mehr frustriert als mitgerissen.
Ich bin ein riesengrosser Fan vom "Ausbildungs"-Konzept und der Idee mit den Schattenwölfen und dieser einmaligen Verbindung zwischen Mensch und Wolf. Die Wölfe waren von anfang an das Highlight dieses Buches für mich.

Leider wurde ich weder mit dem Schreibstil, noch mit den meisten Charakteren richtig warm.
Zuerst zum Schreibstil. Obwohl es zwischendurch viele spannende Szenen gab, wechselten sich diese leider mit ziemlichen Längen ab. Für meinen Geschmack gab es zu viele langatmige Teile, die für die Geschichte nicht wichtig waren und sie nur umsonst in die Länge gezogen haben. Auch Wiederholungen über ihre Gefühlslage und Gedanken waren mir zu häufig. Auch einzelne schlecht durchdachte Sätze haben mich sehr gestört wie zum Beispiel - in einem Satz tobt ein gewaltiger Schneesturm und Mer kann nichts mehr sehen und zehn Wörter später steht, dass sie Stark in die Augen blicken konnte weil sich der ach so Schlimme Sturm genau in dem Moment für ganz kurze Zeit gelegt hat.... nicht wirklich durchdacht. Auch wenn es ein Debüt-Roman ist, sind manche Szenen und Sätze für mich einfach schlecht durchdacht und extrem holprig geschrieben. Für meinen Geschmack ging es auch einfach nicht schnell genug voran und es passierte zu wenig.

Die Geschichte ist auch unglaublich vorhersehbar. Vor allem das Ende von Lee konnte ich schon sehr früh erahnen, was mich vor allem in den spicy Szenen sehr gestört hat, da es durch die Vorahnung die ich hatte keine richtige "Liebesgeschichte" mehr für mich war und ich Lee grundsätzlich nicht ausstehen konnte. Am liebsten hätte ich Mer durch das Buch angeschrien, um sie in die richtige Richtung zu lenken.

Stark hingegen... Mysteriös, morally grey, von Vorne bis Hinten voll mit Tropes nach meinem Geschmack. Die Szenen mit ihm habe ich genossen, aber leider leider wurde uns nicht sehr viel von ihm gegeben. Ich wünschte dieser Teil hätte sich schon nach der Hälfte des Buches geändert, da man ja schon so früh das Gefühl hatte, wer wirklich End Game ist! Ich denke, man hätte hier in Sachen Herzklopfen und Bauchkribbeln sehr viel mehr rausholen können, so war es von den Charakteren her eher Ärger als Vergnügen.
Lieber hätte ich weniger spicy Szenen mit dem Falschen Charakter und dafür mehr slow burn und Bauchkribbeln mit dem Richtigen.

Alles in allem muss ich sagen eine tolle Grundidee, die Schattenwölfe sind einfach fantastisch aber die Umsetzung ist leider nichts für mich. Zu viele langatmige Teile, viel zu vorhersehbar, eine Liebesgeschichte, die mehr Frust als Bauchkribbeln bringt und mit Stark ein Charakter, der so viel zu bieten gehabt hätte aber leider wurde sein Potential ziemlich unterdrückt.

Von mir 3 Sterne für die Schattenwölfe und Stark, die trotz kleiner Bühne im Buch sehr grossen Eindruck hinterlassen haben.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Süßer frecher Hase

Jim Salabim – Zwei zauberhafte Abenteuer
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Die Leseprobe hat mich auf eine süsse Geschichte mit einem noch viel süsseren frechen kleinen Hasen freuen lassen. Und der kleine Hase ist wirklich ganz bezaubernd. Er weiss ganz genau was er will und ...

Die Leseprobe hat mich auf eine süsse Geschichte mit einem noch viel süsseren frechen kleinen Hasen freuen lassen. Und der kleine Hase ist wirklich ganz bezaubernd. Er weiss ganz genau was er will und hat eindeutig seinen eigenen Kopf. Süss, frech und aufgeweckt. Er ist mutig und geht seinen eigenen Weg, das finde ich ganz toll. Auch eine wunderbare Botschaft, die der Hase mit sich bringt.

Leider gibt es aber im Text Passagen, die mich nicht so ganz überzeugt haben. Es gab einige Szenen im Buch, die ich während dem Vorlesen sogar geändert habe, da ich das einfach nicht lesen wollte. Für ein Kinderbuch ab 5 Jahre fand ich das ganz und garnicht schön, zb:
Wie der Fuchs zum Beispiel den Hasen kopfüber am Baum aufhängt und auf der nächsten Seite der Fuchs mit dem grossen Messer zu sehen ist "So macht man das im Wald". ...der Teil trifft nicht meinen Kinderbuchgeschmack, das habe ich übersprungen. Die Anspielungen auf Ju-Tjuup und Klick-Klock fand ich auch für Kinder in dem Alter nicht passend.

Alles in allem ist vor allem der Hase ein sehr niedlicher Charakter, aber vom Text her überzeugt es leider nicht immer. Nicht ganz altersgerecht bzw passend für ein Kinderbuch aus meiner Sicht. Da ich diese Sätze beim Vorlesen aber einfach weglasse und den frechen, mutigen Hasen ansonsten sehr süss finde, gibt es trotzdem 3 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Genre missverständlich

The Dirty Version
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Leider habe ich schon während dem Lesen bemerkt, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe.

Erwartet habe ich aufgrund der Kurzberschreibung und des Covers eine leichte, humorvolle Romantic Comedy mit ...

Leider habe ich schon während dem Lesen bemerkt, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe.

Erwartet habe ich aufgrund der Kurzberschreibung und des Covers eine leichte, humorvolle Romantic Comedy mit einer guten Portion spice. Leider habe ich das wohl etwas missverstanden. Das Buch ist keine leichte Unterhaltung, sondern eine sehr langwierige Geschichte, verwirrend erzählt und ohne Bauchkrippeln oder Knistern und von Spice ist das Buch sehr weit weg. Die Geschichte in der Geschichte hat mich auch nicht wirklich überzeugt, es war mir einfach zu detailliert und langatmig. Besser hätte ich es gefunden, wenn das "Buch im Buch" garnicht so im Detail beschrieben worden wäre. Das hätte für mich gerne nebensächlicher bleiben dürfen und dafür die Beziehung der Hauptcharaktere mehr in die Tiefe gehen dürfen.

Die Rolle von Tash habe ich eher als anstrengend empfunden. Bei einem feministischen Buch hätte ich mir da eine sympatischere Rolle gewünscht. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was Caleb an ihr findet, was natürlich nicht die besten Vorraussetzungen für einen Liebesroman sind. Die Erzählsicht hat, finde ich, auch nicht wirklich geholfen, um mit Caleb und Tash warm zu werden. Die Figuren wirkten einfach sehr flach. Da hätte vielleicht eine andere Sicht (ich-perspektive) und mehr über die Gedanken von Caleb und Tash geholfen.

Für mich wurden die Erwartungen nicht getroffen, bzw. waren Klappentext, Titel und Cover einfach sehr irreführend und haben mich vom Inhalt her etwas ganz anderes erwarten lassen. Feministische Bücher sind (wenn auch ein wichtiges Thema) einfach nicht mein Lieblingsgenre und somit war ich wohl die falsche Zielgruppe, was mir leider erst mitten im Buch klar wurde.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Polarfuchs und Honigkaffee

The Deer and the Dragon
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"Wenn man nicht bereit ist, für seine Geliebte die Welt in Schutt und Asche zu legen, ist man dann wirklich verliebt?"
Eine 2000 Jahre alte Liebesgeschichte, auf die man als Leser leider 400 Seiten lang ...

"Wenn man nicht bereit ist, für seine Geliebte die Welt in Schutt und Asche zu legen, ist man dann wirklich verliebt?"
Eine 2000 Jahre alte Liebesgeschichte, auf die man als Leser leider 400 Seiten lang warten muss und die mich leider enttäuscht hat.

Eigentlich bin ich ein Fan von Fantasy mit mytholgischem Setting und die Idee, dass Mar und Caliban seit 2000 Jahren füreinander bestimmt sind finde ich einfach wundervoll. Aber leider sagt mir der chaotische, sprunghafte Schreibstil der Autorin überhaupt nicht zu. Ich hatte Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufühlen, hatte keinen Draht zu den Personen, spannende actionreiche Szenen waren für mich mangelhaft und von der Liebesgeschichte war 400 Seiten lang, dank der Abwesenheit des Prinzen, leider auch nichts zu fühlen.

Mir fehlt im Grossen und Ganzen auch ein roter Faden. Das Buch konzentriert sich meiner Meinung nach vorwiegend auf die Beschreibung von nebensächlichen Handlungen und Details und ich als Leser hatte das Gefühl, dass die Suche nach dem Prinzen (wovon eigentlich das ganze Buch handelt) nur nebensächlich behandelt wird. Am Ende habe ich mehr Vorstellung davon, was Mar und Fauna für Kleidung getragen haben, Süssigkeiten gegessen haben, wer seinen Kaffee wie trinkt, wer Taschen am Bademantel hat etc., als dass ich über die abenteuerliche Suche nach dem Prinzen oder gar die Romanze gelesen habe.
Die Leseprobe und die letzten 70 Seiten fand ich sehr gut und ich wünschte, das gesamte Buch wäre so gewesen, dann wäre es für mich ein Jahreshighlight gewesen, aber leider war alles dazwischen aufgrund des extrem ausschweifenden Schreibstils und den ganzen meiner Meinung nach eher nervigen detailverliebten Ausschweifungen unglaublich langatmig. Über zahlreiche Seiten wird auf dem Roadtrip zum Abenteuer beschrieben, welche Süssigkeiten wieoft gekauft und gegessen werden, welche Kleidung wer an hat, wie die Landschaft, die Wohnungseinrichtung etc ist. Viele Details und Beschreibungen des Settings. Und wenn der Roadtrip dann am Ziel angekommen ist, wird die kurz aufkommende Spannung sofort im Keim erstickt und das eigentliche Abenteuer, "die Suche nach der wichtigen magischen Broche" nur ganz kurz über wenige Zeilen beschrieben, natürlich sofort gefunden und da kurz Silas und mit ihm Probleme auftauchen, "Beamen" sie sich ganz plötzlich einfach weg und es gibt nur minimale Erklärungen dazu. Ich hätte mir mehr Infos über die Fantasy-Welt, die Broche, die mytholgischen Wesen etc gewünscht aber leider wurde ich als Leser ziemlich im Dunkeln gelassen und habe wieder nur Details über Inneneinrichtungen, Kleidung und Getränke erhalten. Ich hatte soviele Fragen während des Lesens, leider wurde keine einzige davon beantwortet, was die Fantasywelt dieses Buches schwer greifbar für mich macht.

Ich kann mich an eine Szene erinnern, wo Mar eine Frage zur Lillith stellt (die meiner Meinung nach auch für mich als Leser wichtig gewesen wäre) und als einzige Antwort hat sie bekommen "sie soll das doch später googeln", tja, da blieb mir als Leser wohl auch nichts anderes übrig... Bei den wichtigen Details, wurde leider gespart.
Auch die sehr häufigen Rückblicke haben mich im Lesefluss gestört und meiner Meinung nach noch mehr Chaos in die Geschichte gebracht.

Für mich nur zwei Sterne, da ich die Grundidee der Geschichte liebe aber die Umsetzung leider überhaupt nicht meinem Geschmack entspricht. Für mich zu langatmig, das Buch verliert sich in den Details. Ich mag es mehr, wenn viel passiert und es actionreiche, spannende Szenen gibt. Wenn es für die Geschichte nicht unbedingt erforderlich ist, ist es mir egal wer wieviele Löffel Honig im Kaffee möchte, davon muss ich nicht alle 50 Seiten wieder lesen.
Leider eine grosse Enttäuschung für mich aber zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich.

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