Mörderische Bretagne!
Bretonisch mit MeeresrauschenIm April 2026 hat Gabriela Kasperski gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bretonisch mit Meeresrauschen“ herausgebracht. Es handelt sich um den siebten Teil der Reihe mit der sympathischen ...
Im April 2026 hat Gabriela Kasperski gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bretonisch mit Meeresrauschen“ herausgebracht. Es handelt sich um den siebten Teil der Reihe mit der sympathischen Hobbyermittlerin und Buchhändlerin Tereza Berger. Das Cover passt gut in das Genre und ist auf Anhieb als Teil der Reihe erkennbar. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.
Gabriela Kasperski gehört zu den Autorinnen von denen ich nur äußerst ungern eine Neuerscheinung verpasse. Die Tereza Berger Reihe gehört zu meinen Lieblingsreihen. Sie spielt in Camaret-sur-Mer, ein Ort, an dem ich gerne Urlaub machen möchte.
In Camaret-sur-Mer passiert etwas Unglaubliches. Die Chefin der Musikbar wird brutal zusammen geschlagen und fällt ins Koma. Der Verdacht fällt auf einen jungen Musiker, doch Tereza glaubt das nicht und ermittelt auf eigene Faust. Je mehr sie sich mit ihrem neuen Fall beschäftigt, desto klarer wird ihr, dass in dieser Branche mit hammerharten Bandagen gekämpft wird. Zu allem Übel trifft sie erneut auf Gabriel Mahon und muss sich mit der Frage beschäftigen, wie es denn nun mit ihnen weitergehen soll und kann.
Von der ersten bis zur letzten Seite gibt Gabriela Kasperski alles. Über knapp 270 Seiten führt sie mich an der Seite von Tereza durch ihr kniffeliges Rätsel in der Bretagne. Ganz Cozy-Krimi-like lese ich viel von der Umgebung und genieße die wunderbare Atmosphäre während ich Terezas Ermittlungen folge. Diese starten gemächlich bis es einen sehr spannenden Show-Down gibt, der meine Fragen beantwortet.
Alles in allem hat Gabriela Kasperski mit „Bretonisch mit Meeresrauschen“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein paar mörderisch spannende Lesestunden in der Bretagne hat, der ist hier goldrichtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.