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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Spannend, Mystisch, Lesenswert!

Tödliche Hallig
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Im März 2026 hat der Autor Hendrik Berg gemeinsam mit dem Goldmann-Verlag den Regionalkrimi „Tödliche Hallig“ herausgebracht. Es handelt sich um den 12. Fall mit dem Ermittler Theo Krumme. Er kann ohne ...

Im März 2026 hat der Autor Hendrik Berg gemeinsam mit dem Goldmann-Verlag den Regionalkrimi „Tödliche Hallig“ herausgebracht. Es handelt sich um den 12. Fall mit dem Ermittler Theo Krumme. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das Cover zeigt eine idyllische Insellandschaft, die von dunklen Wolken bedroht wird. Der Zusatz „ein Nordsee-Krimi“ und der Name des Autors ist gut lesbar.
Seit langem verfolge ich die Ermittlungen von Theo Krumme. Als ich diesen Band entdeckt habe, da habe ich mich sehr gefreut. Ein Blick auf den Buchrücken macht mir Lust auf die Geschichte und so folge ich dem Autor Hendrik Berg auf die Hallig Süderoog.
Vor der Hallig wird im Wattenmeer eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Der Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat sind am Rätseln. Wer ist dieser Mann? Was ist ihm passiert? Wo kommt er her? Nur eines ist sicher. Es war Mord.
Neugierig starte ich in die Geschichte. Es dauert nur ein paar Sätze, da bin ich tief in die Erzählung versunken. Hendrik Berg erzählt seinen Kriminalroman in einer nordisch klaren Sprache. Mir fällt es leicht, der Geschichte zu folgen. Hervorzuheben ist die starke, nordische Atmosphäre, die aus dem Buch in mein Wohnzimmer schwappt. Beim Lesen fühle ich mich, als sei ich an der Küste.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben erlebe ich die Ermittlungen mit Theo Krumme als sehr spannend. Ich lerne die Bewohner der Hallig kennen, eine Gruppe Archäologiestudenten und beschäftige mich mit einer alten Legende, die mich gelegentlich frösteln lässt.
Bei meiner Mördersuche tappe ich lange im Dunkeln. Dann denke ich, ich habe vielleicht eine gute Idee für das Motiv. Doch es dauert nur wenige Buchstaben, da zeigt Hendrik Berg mir, dass ich auf der falschen Fährte bin. An den richtigen Stellen platziert er unerwartete Wendungen und das ist es, was einen guten Krimi ausmacht. Am Ende ist diese Geschichte sauber aufgelöst und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Hendrik Berg gemeinsam mit dem Verlag Goldmann mit „Tödliche Hallig“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf einen Krimi hat, bei dem alles passt, der ist hier richtig. Von mir bekommt er fünf Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2026

Kriminell gut!

Ein Huhn, ein Mord
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Im Oktober 2025 haben die Autoren Denzau, Küpper und Fuchs unter dem Titel „Ein Huhn ein Mord“ 15 Kurzkrimis rund ums Federvieh gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover macht mir auf Anhieb ...

Im Oktober 2025 haben die Autoren Denzau, Küpper und Fuchs unter dem Titel „Ein Huhn ein Mord“ 15 Kurzkrimis rund ums Federvieh gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover macht mir auf Anhieb gute Laune und ich freu mich auf diverse Geschichten mit bekannten Autoren, wie z. B. Heike Denzau, Jobst Schlennstedt, Leo Hansen und Gesine Berg.
Wer kennt das nicht? Ein paar Minuten Zeit zwischendrin und nichts in der Hand? Da sind Kurzgeschichten eine super Lösung. „Ein Huhn ein Mord“ bietet 15 Stück davon. Wer, wie ich, eine echte Liebe für die gefiederten Freunde empfindet, der sei beruhigt. Es stirbt kein Huhn. Kurz denke ich darüber nach, ob das jetzt veganes Lesen ist und verwerfe den Gedanken gleich wieder.
Jede einzelne Geschichte hat es in sich. Die meisten habe ich gleich zweimal gelesen, damit ich auch alle Feinheiten mitbekomme. Meine Erfahrungen mit dem lieben Federvieh beziehen sich auf zahlreiche Wellensittiche, zwei Kanarienvögel und diverse Wildpiepmätze. Nach der Lektüre von „Ein Huhn ein Mord“ würde ich mir glatt einen Hahn und mindestens vier Hennen zu legen, wenn ich nicht in der Vorstadt wohnen würde.
Neben vielen guten Kurzkrimis, die mich zu jeder Zeit gut unterhalten haben, habe ich viel über Hühner gelernt. So erfahre ich z. B. von einem Anti-Kräh-Halsband, einem Alphabet für Hühner und einem Krähwettbewerb. Meine Lieblingsgeschichte, die ich gleich 3 Mal gelesen habe, heißt Down Under und ist von Heike Pohl geschrieben, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kannte.
„Ein Huhn ein Mord“ liefert 15 kriminell gute Kurzkrimis, die alles haben, was ein guter Krimi haben muss. Humor, Spannung, gute Plots und einiges Wissenswertes über Hühner. Wer da Lust zu hat, wird seine helle Freude an den Kurzkrimis haben. Von mir bekommen die Herausgeber 5 polierte Lesesterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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Veröffentlicht am 18.03.2026

Spannend, Unterhaltsam, Historisch!

Mord im Planetarium
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Im November 1925 hat Beate Maly gemeinsam mit dem Verlag emons: den historischen Kriminalroman „Mord im Planetarium“ herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe und in das Genre. Es ist der siebte ...

Im November 1925 hat Beate Maly gemeinsam mit dem Verlag emons: den historischen Kriminalroman „Mord im Planetarium“ herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe und in das Genre. Es ist der siebte Teil der Reihe mit den Ermittlern Ernestine Kirsch und Anton Böck. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Von Beate Maly habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Ich mag ihren Schreibsteil. Er ist unaufgeregt und lässt sich gut lesen. Er ist bildhaft und ich kann mir alles gut vorstellen. Er ist atmosphärisch stark und es knistert beim Lesen. So habe ich gleich zugegriffen, als ich „Mord im Planetarium“ in die Hände bekommen habe. Voller Vorfreude bin ich in die vor mir liegenden ca. 256 Seiten gestartet.
Gedanklich versetzte ich mich nach Wien, wo ich einmal ein paar Jahre gearbeitet habe. Allerdings nicht um 1927. Das ist das Jahr, in dem das erste Planetarium Österreichs eröffnet wird. Natürlich sind Anton und Ernestine mit von der Partie. Das können sie sich nicht entgehen lassen. Doch was ist das? Als die Vorstellung zu Ende ist und das Licht angeht, ist einer der Gäste tot. Ernestine und Anton sind sich sicher, der Gast starb keines natürlichen Todes und sie beginnen mit ihren Ermittlungen. Schnell wird klar, der Tote hatte nicht nur Freunde. Und es bleibt nicht bei einer Leiche.
Unaufgeregt und mit einem freundlichen Humor führt Beate Maly durch ihre Geschichte. Es macht mir Spaß, Ernestine und Anton bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Ich verbringen einige Lesestunden mit ihnen im historischen Wien und nehme die ein oder andere Gelegenheit gerne wahr um etwas dazuzulernen. Dieser Teil der Österreichischen Geschichte ist mir fremd und ich hoffe, so etwas wiederholt sich nicht.
Der Krimi selbst ist zum Miträtseln geeignet. Am Ende sind meine Fragen beantwortet und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer von Ernestine und Anton, die ich von nun an gerne weiter begleiten möchte.
Alles in allem hat Beate Maly mit „Mord im Planetarium“ einen historischen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, der im Jahr 1927 spielt und alles hat, was ein guter Krimi so haben sollte. Wer Lust auf ein paar unterhaltsame Lesestunden hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Amüsant, Spannend, Unterhaltsam!

Bächle, Gässle, Rache
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Im November 2025 hat die Autorin Ute Wehrle gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bächle, Gässle, Rache“ herausgebracht. Das Cover mit dem schwimmenden Krokodil deutet an, dass es sich um ...

Im November 2025 hat die Autorin Ute Wehrle gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bächle, Gässle, Rache“ herausgebracht. Das Cover mit dem schwimmenden Krokodil deutet an, dass es sich um einen humorvollen Regionalkrimi handelt und passt gut in die Freiburger Reihe. Für mich ist es der erste Band mit der Journalistin Katharina Müller und dem Hauptkommissar Jürgen Weber. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
In Freiburg ist ordentlich was los. Ein Panther läuft durch ein Maisfeld, ein Hund wird entführt und im Mooswald liegen zwei Leichen. Katharina Müller und Jürgen Weber raufen sich die Haare, egal was sie sich ansehen, sie kommen einfach nicht weiter mit ihren Ermittlungen. Und dann gibt es einen dritten Toten im Seepark…
Einfach herrlich zu lesen ist mein Gesamteindruck dieser Erzählung. Der Schreibstil der Autorin ist modern. Er liest sich leicht und flüssig. Beim Lesen bekomme ich automatisch gute Laune. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben haben mir die Ermittlungen mit Katharina Müller und Jürgen Weber richtig viel Spaß gemacht. Besonders herrlich fand ich das Alibi des Schamanen, der verdächtig war, den Jäger ermordet zu haben.
Richtig gut beschrieben hat Ute Wehrle mehrere Ecken in Freiburg. Dort habe ich mal ein Wochenende mit meinen Freundinnen verbracht. Das ist zwar schon eine Weile her, doch die Autorin erinnert mich gekonnt an meine Jugend. Wer mag das nicht?
Der Krimi ist zum Miträtseln geeignet. Allerdings habe ich beim Lesen ebenso im Dunkeln gefischt wie Katharina Müller und Jürgen Weber. Am Ende ist er sauber aufgelöst und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem liefert Ute Wehrle mit „Bächle, Gässle, Rache“ einen humorvollen Regionalkrimi aus Freiburg ab, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein paar spannende Lesestunden hat und einen gewissen Sinn für Ironie, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Phantasievoll, Mystisch, Spannend!

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die Autorin Jessie Burton hat das Kinderbuch „Die Jagd nach den magischen Münzen“ im Januar 2026 gemeinsam mit dem Verlag CARLSEN herausgebracht. Das tolle und kindgerechte Cover zeigt den Inhalt der Geschichte ...

Die Autorin Jessie Burton hat das Kinderbuch „Die Jagd nach den magischen Münzen“ im Januar 2026 gemeinsam mit dem Verlag CARLSEN herausgebracht. Das tolle und kindgerechte Cover zeigt den Inhalt der Geschichte auf einen Blick. Der Name der Autorin ist gut lesbar. Das Buch liegt gut in der Hand.

Beim Spielen findet das Mädchen Bo eine glänzende Münze im Schlamm der Themse. Ihr ist, als würde der Fluss mit ihr sprechen. Gemeinsam mit Billy River, den sie ebenfalls am Fluss kennenlernt, bringt sie in Erfahrung, dass es noch eine zweite Münze gibt und eine Ballade. Doch auch der alte Muncaster ist an den Münzen interessiert und macht sich auf die Suche. Wird er schneller sein als Bo und Billy?

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben hat dieses Buch mir viel Spaß beim Lesen bereitet. Bo ist ein sympathisches Mädchen, das sich gleich einen Platz in meinem Herzen erobert. Auch Billy ist ein sympathischer und netter Junge. Er lebt als Koch im Haus des alten Muncaster und schnell wird klar, dass er einer von ihnen ist.

Der Schreibstil von Jessie Burton liest sich leicht und locker. Ich empfinde ihn beim Lesen als kindgerecht, modern und atmosphärisch stark. Ich kann mir alles gut vorstellen. Diese Geschichte konzentriert sich nicht nur auf das Suchen der Münzen und der Ballade, sie behandelt viele Themen, die nicht so ganz einfach sind: Den Tod, die Trauer und den Krieg. Aus dieser Geschichte nehme ich mit, dass die Freundschaft mächtig ist und die Liebe bleibt.

Zu jeder Zeit liest diese Geschichte sich sehr spannend. Es dauert nur ein paar Sätze und mein Geist ist tief in die Geschichte versunken und so lese ich sie in nur drei Abschnitten. Es fällt mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, denn immer möchte wissen, wie es denn nun weitergeht.

Alles in allem hat Jessie Burton mit „Die Jagd nach den magischen Münzen“ ein wunderbares Kinderbuch herausgebracht, das eine spannende und phantasievolle Geschichte mit mystischen Elementen erzählt. Wer dazu Lust, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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