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Veröffentlicht am 04.04.2025

Familie

Jenseits des Ozeans
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Das Waisenhaus von Arthur Parnassus und seiner großen Liebe Linus Baker ist vollgestopft mit Liebe, Lachen und Leidenschaft. Die Kinder Phee, Sal, Theodor, Chauncey, Lucy und Talia könnten es nicht besser ...


Das Waisenhaus von Arthur Parnassus und seiner großen Liebe Linus Baker ist vollgestopft mit Liebe, Lachen und Leidenschaft. Die Kinder Phee, Sal, Theodor, Chauncey, Lucy und Talia könnten es nicht besser haben. Sie wachsen zwar behütet auf der Insel Marsyas auf, doch droht die Welt von außerhalb in ihre Komfortzone einzudringen und die Kinder von Arthur und Linus zu trennen. Gerade, als David in das Waisenhaus aufgenommen werden soll. David ist ein Yeti und schüchtern, und weiß gar nicht, ob er bleiben will oder nicht. Arthur und Linus jedoch wollen ihren Traum erfüllen, die Kinder zu adoptieren und endlich eine richtige Familie zu werden. Und Marsyas für alle zu öffnen, die magisch begabt sind. Die Behörden haben da allerdings auch ein Wort mitzureden und schicken deswegen Miss Marblemaw auf die Insel, die - wie Linus damals - alles inspizieren soll. Können Die Kids es schaffen, Miss Marblemaw für sich einzunehmen?

Mein Jahreshighlight 2021 war "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" und jetzt schließt der Autor mit dem zweiten Band an diesen Erfolg an. Ich habe wieder gelacht, geweint, gehasst, getrauert, geschimpft und mich köstlich darüber amüsiert, wie Miss Marblemaw dem Antichrist, wachsenden Bäumen, Blütenstaub, abgerissenen Knöpfen und frechen Mundwerken entgegenstehen muss.

Der Autor hat es wieder geschafft, mich in eine Welt zu versetzen, die zwar von Diskriminierung, Mobbing und Anfeindungen geprägt ist, aber doch so viel entgegenzusetzen hat.

Gerade die wilde Rasselbande rund um Arthur Parnassus und seinem Partner Linus Baker ist herrlich und wunderbar. Und sie bekommt Zuwachs. Denn der Yeti David zieht ins Waisenhaus. Erst einmal auf Probe, um herauszufinden, ob er überhaupt bleiben will.

Und hier zeigt sich mal wieder, wie wunderbar ehrlich Kinder sind. David wird aufgenommen, keiner hat etwas entgegenzusetzen und jeder nimmt ihn so hin, wie er ist. Genauso, wie es überall sein sollte. Kinder zeigen, wie sich manch Erwachsener verhalten sollte. Denn David ist genauso anders, wie die anderen, aber doch so gleich wie jeder von ihnen. Er hat Träume, Sehnsüchte und Ansprüche. Er hat Vorlieben, Talente und Wünsche. Und wo sollten diese besser aufgehoben sein als im Waisenhaus von Mr. Parnassus?

Der Schreibstil des Autors ist - wie bei all seinen Büchern - wild und ungezähmt. Es wird chaotisch und laut, kurz darauf aber wieder ruhig und geordnet. Gerade der Anfang ist so herzerfrischend, dass man gleich in der Geschichte drin ist und miterlebt, wie schön es doch ist, in diesem Waisenhaus, dass eigentlich gar keins ist, aufzuwachsen. Es ist ein Zuhause, eine Zuflucht, ein Familienort.

Auch wenn alle immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen haben, gibt es Lösungen und Auswege - und die, die Arthur, Linus und ihre Kinder finden, sind perfekt.

Ich hoffe wirklich, dass der Autor noch nicht alles von Arthur und seiner Familie erzählt hat und es weitere Bände geben wird.

Meggies Fussnote:
Ein Heim für Familie.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

informativ mit vielen Tipps

Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse
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Mittlerweile sind rund 1/3 der Bevölkerung von der Erkrankung der Schilddrüse betroffen. Ob Über- oder Unterfunktion, die Autoimmunkrankheiten Hashimoto oder Morbus Basedow. Bei der Erkrankung ist es nötig, ...

Mittlerweile sind rund 1/3 der Bevölkerung von der Erkrankung der Schilddrüse betroffen. Ob Über- oder Unterfunktion, die Autoimmunkrankheiten Hashimoto oder Morbus Basedow. Bei der Erkrankung ist es nötig, mehr auf einen Ausgleich zu achten, um die Schilddrüse zu schonen und sie gleichzeitig zu stärken. Bei vielen wird dies über Tabletten geregelt, doch es gibt noch weitere Wege, um wirksam gegen die Symptome vorzugehen und den Körper und sich selbst damit zu entlasten.

Die Natur gibt einem sehr viele Möglichkeiten, den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Die Autorin, selbst Medizinerin und mit Schilddrüsen-Erkrankung, hat nun Wege gefunden, diese natürlichen Wirkstoffe in den normalen Alltag zu integrieren und damit ein gesünderes Leben zu führen.

Ich selbst habe eine Schilddrüsenunterfunktion und die damit einhergehenden Symptome. Um mich besser zu fühlen, wollte ich für mich einen Weg finden, der sich in den Alltag integrieren lässt und mich nicht allzu viel Zeit und Geld kostet.
Dieses Buch ist ein Anfang und ich habe einiges daraus auch umsetzen können. Noch lange nicht alles und einiges klappt zeitlich auch nicht.

So kann viel über die Ernährung gesteuert werden. Leider wird hier der Trend - wie bei vielen anderen Rezeptbüchern auch - der asiatischen Küche angepriesen. Da mir dort leider viel nicht schmeckt, muss ich die Rezepte für mich abwandeln. Meist kein Problem, aber eben dann doch zu Anfang zeitaufwendig. Ansonsten sind einige Dinge dabei, die ich gerne essenstechnisch ausprobieren werde.

Aber nicht nur Rezepte werden vorgestellt, auch sportliche Anwendungen, wie z. B. Yoga. Einige Stellungen werden erklärt und sind - bei entsprechender Beweglichkeit - auch gut nachmachbar. Ebenso wird auf die Anwendungen von Kneipp verwiesen. Diese habe ich schon umgesetzt. Kalt-Warm während des Duschens als Beispiel.

Die Autorin geht auf die verschiedenen Formen der Erkrankungen der Schilddrüse ein. Hier wurde dann auch der Unterschied genauestens zwischen Über- und Unterfunktion erklärt, ebenso bei den Autoimmunerkrankungen Hashimoto und Morbus Basedow. Bei mir liegt die Vermutung auf die Autoimmunkrankheit Hashimoto vor und ich werde nun auch hier die Empfehlungen einmal austesten und schauen, ob es mir dann besser geht.

Das Buch ist auf alle Fälle empfehlenswert, wenn man die Krankheit neu diagnostiziert bekommen hat. Hier kann durch Austesten eben probiert werden, was hilft und was eher nicht so förderlich ist.

Ich kann im Moment nur sagen, dass mir die Kneipp-Anwendungen gut tun. Bei allem anderen muss ich nun auf die Langzeitwirkung schauen.

Meggies Fussnote:
Informativ und abwechslungsreich.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

eine starke Frau

Die Erste Tochter / Ketzersbuhle
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Myn ist verzweifelt. Sie will die Welt verändern, hat jedoch keine Chance, dies zu tun, weil ihr die nötigen Mittel fehlen. Eine Einladung zu den Töchtern der Lchnadra jedoch bietet ihr eine ganz neue ...

Myn ist verzweifelt. Sie will die Welt verändern, hat jedoch keine Chance, dies zu tun, weil ihr die nötigen Mittel fehlen. Eine Einladung zu den Töchtern der Lchnadra jedoch bietet ihr eine ganz neue Möglichkeit und die nötige Weitsicht, um mit dem Kampf zu beginnen. Dann wird sie jedoch zu Vairrynns Hofgut gerufen. Denn dort ist jemand eingetroffen, der so gar nicht in das Bild der Singisen passt. Aber auch hier bieten sich neue Chancen, die Myn dazu nutzt, sich ein Nest zu bauen. Und den Anfang zu finden, gegen den Rest der Welt aufzubegehren.

Der vierte Band der Reihe fährt so richtig auf. Denn nun ist es an Myn, sich endlich gegen das System zu stellen und ein Neuordnung zu fordern. Nur weiß sie nicht, wie sie das schaffen soll.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin über alles mögliche nachdenken und Myn letztendlich einen Weg finden, wie sie denn das Unmögliche möglich machen kann. Nur fehlt eben die nötige Hilfe.

Irgendetwas ist anders am vierten Band und lässt sich nicht mehr so recht mit den ersten Bänden vergleichen. Auch wenn es immer noch vom Stil her sehr poetisch und worterfinderisch zugeht, wird es ernster. Die Charaktere sind nun erwachsen, wissen, dass sie etwas ändern können und fangen an, ihre Gefühle endlich richtig zuzulassen. Ihr bisheriger Weg hat sie stark werden lassen und der Mut, etwas zu ändern, wird größer.

Allen voran Vairrynn und Myn. Eigentlich Geschwister, weil Vairrynn adoptiert ist, erleben die beiden trotzdem die erste große Liebe. Sie schämen sich nicht ihrer Gefühle, tragen es aber auch nicht offen nach außen. Und Vairrynn merkt, dass er noch weitere Gefühle hegt, für jemanden, der ihm sehr nahe steht. Ob Myn dies jedoch verstehen wird?

Es wird gefühlvoll, weil Myn und Vairynn und auch weitere Charaktere sich sehr viele Gedanken machen. Es geht um tiefe Freundschaft und darum, mehr daraus zu machen. Es geht um Vertrauen, welches wächst, aber auf sehr dünnem Eis steht.

Es geht um das Recht, als Frau das Gleiche zu leisten und erreichen zu können, wie ein Mann. Es geht um persönliche Freiheit und den Wunsch, endlich akzeptiert zu werden, wie man ist und nicht, wie man für jemanden sein soll.

Als dann auch noch ein unerwarteter Gast auf dem Gut von Vairrynn auftaucht, scheint alles zu zerbrechen. Bis dieser Gast jedoch Dinge entfacht, die dazu führen, dass sich alles wendet.

Die Autorin hat wieder wunderbar abgeliefert. Ich bin wirklich begeistert von der geschaffenen Welt und den darin lebenden Charakteren. Und so merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht, während man Myn und Vairrynn auf ihrem Weg begleitet.

Auch die anderen Charaktere haben Tiefe. Die Szenen sind berührend, ehrlich und auch ergreifend. Es kommt zu Geständnissen, die dazu führen, dass sich die Verhältnisse untereinander verändern.

Ich bin nun bei der Hälfte der Reihe angekommen und warte nun sehnsüchtig auf die weiteren Teile, denn bislang hat mich das Gelesene so sehr abholen können, dass ich mich mittlerweile wie ein Teil der kleinen Familie fühle, die Myn um sich gescharrt hat. Erst recht, weil die meisten davon nicht blutsverwandt sind.

Meggies Fussnote:
Eine starke Frau und der lange Weg zur Freiheit.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein ungewöhnliches Hotel ...

Das White Octopus Hotel
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Eve Shaw lebt zurückgezogen und einsam. Als sie bei ihrem Job als Kunstgutachterin einem potenziellen Kunden die Hand schüttelt, glaubt sie, diese schon einmal gehalten zu haben. Doch an den Kunden kann ...

Eve Shaw lebt zurückgezogen und einsam. Als sie bei ihrem Job als Kunstgutachterin einem potenziellen Kunden die Hand schüttelt, glaubt sie, diese schon einmal gehalten zu haben. Doch an den Kunden kann sie sich beim besten Willen nicht erinnern. Als dieser sie dann auch noch auffordert, wieder zurück in das White Octopus Hotel zu kommen, ist sich Eve sicher, das alles ein Irrtum ist. Der Kunde stirbt jedoch vor der Kunstgalerie und Eve ist sich gar nicht mehr sicher, ob nicht doch sie mit allem gemeint ist. Und so macht sie sich auf in dieses geheimnisvolle Hotel, welches in der Abgeschiedenheit der Schweizer Alpen nur mehr als halbe Ruine bezeichnet werden kann. Aber es ranken sich auch mysteriöse Legenden um das Hotel. Magische Gegenstände und Zeitreisezimmer sind nur einige der Geschichten, die Eve hört. Und als Eve das Hotel betritt, weiß sie genau, dass es ihr Schicksal war, hierherzukommen.

Hier hat mich diesmal der wunderschöne Titel gecatcht. "Das White Octopus Hotel" - diese Worte an sich sind schon sehr geheimnisvoll, und als ich anfing zu lesen, wusste ich, dass dies genau meine Geschichte sein wird.
Wir treffen am Anfang auf Eve, die zurückgezogen lebt. Sie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und hat Probleme, Vertrauen zu fassen. So macht sie lieber ihr eigenes Ding und schert sich nicht, was andere von ihr halten.

Bis sie auf Max Everly trifft, der zu ihr kommt, sich verrückt verhält und sie letztendlich auffordert, zurück ins White Octopus Hotel zu kommen.

Und damit fängt die Geschichte richtig an, Fahrt aufzunehmen. Die Autorin erzählt ihre Story mit sehr einfühlsamen Worten. Fast meint man, es würde so gar keine Emotionen aufkommen, doch dann erfährt man Eves Schicksalsschlag und warum sie so geworden ist, wie sie ist. Je näher man Eve kennenlernt, umso vertrauter wird sie einem und ich konnte mir letztendlich sogar sehr gut vorstellen, mit ihr befreundet zu sein. Sie hat eine unverwechselbare Art an sich, wenn sie es schafft, aus sich herauszugehen.

Das Hotel an sich ist ein Ort, den ich gerne besuchen würde. An jeder Ecke finden sich neue geheimnisvolle und mysteriöse Dinge. Und Eve nimmt sich die Zeit, alles zu entdecken.

Das wiederkehrende Element ist der Oktopus, der dem Hotel seinen Namen verleiht. Er ist immer wieder vertreten. Sei es als Bild, Figur, Skulptur oder Relief. Aber auch auf andere Art und Weise begegnet er Eve ständig und wird zu einem treuen Begleiter. Wie genau, kann ich natürlich nicht verraten.

Auch die weiteren Charaktere wie Max Everly wachsen einem ans Herz. Fand ich ihn zu Anfang etwas ruppig und hart, wandelte er sich bald und wurde Eve ein sehr guter Freund.

Das Geheimnis hinter dem Hotel ist wunderbar mystisch. Ich hatte wirklich Mühe, das Buch zu beenden, nicht, weil es zu schwer oder langweilig war, sondern weil ich nicht loslassen wollte. Die Story hat mich sehr berührt und mir eine wunderschöne Lesezeit geschenkt. Hierfür danke ich der Autorin. Sie hat mir mit ihrer fantasiereichen Geschichte eine schöne Zeit bereitet.

Meggies Fussnote:
Das Hotel ist eine Reise wert ...

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Veröffentlicht am 22.02.2026

cozy und lustig

The Morrisey Mysteries 2. Die geheime Treppe
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Kaum hat Meg ihren ersten Mordfall aufgeklärt und ihre Liebe zur Kunst wiederentdeckt, als auch schon ein zweiter unerklärlicher Mord begangen wird. Eigentlich war Meg nur auf der Suche nach Holzbrettern, ...

Kaum hat Meg ihren ersten Mordfall aufgeklärt und ihre Liebe zur Kunst wiederentdeckt, als auch schon ein zweiter unerklärlicher Mord begangen wird. Eigentlich war Meg nur auf der Suche nach Holzbrettern, als sie hinter einem Stapel ebendieser einen Durchgang zu einer Treppe findet, die tief in den Keller führt. Neugierig verfolgt sie diese Spur und stößt auf ein altes Skelett sowie eine neue Leiche. Natürlich lässt Meg es sich nicht nehmen und beginnt zu ermitteln. Mithilfe ihrer besten Geisterfreundin Ripley und ihren neuen Freundinnen Zoe und Addy kommt sie einer Familienfehde a la Romeo und Julia auf die Spur. Doch ganz so romantisch wird es nicht, denn plötzlich sind auch Meg und Zoe in Gefahr.

Beim ersten Fall „Ein Mord in 3 B“ habe ich mich schon köstlich amüsieren können. Meg und ihre Geisterfreundin Ripley sind einfach ein herrliches Team, die sich zwar – weil eben beste Freundinnen – innig lieben und respektieren, aber wenn es hart auf hart kommt, auch mal ihre Meinung sagen und so den jeweils anderen auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Dies geht natürlich im neuen Fall genauso weiter und führt zu etlichen herrlichen Szenen, aber auch mal zu Momenten, in denen es für den jeweiligen Betroffenen gerade nicht so schön ist. Aber die beiden raufen sich immer wieder zusammen.

Diesmal findet Meg ein altes Skelett tief im Keller des Morrisey, dem Gebäude mit etlichen Wohnungen. Doch nicht nur das, auch eine weitere Leiche, erst vor Kurzem verstorben, wird von ihr entdeckt. Zu dem Skelett gibt es auch einen Geist namens Addy. Sie weiß nicht, wie sie gestorben ist und warum. Also hat Meg eigentlich zwei Fälle zu lösen. Doch bald merkt sie, dass die beiden Toten miteinander in Verbindung stehen.

Und dann ist da noch Zoe, die Meg in einer Flüsterkneipe kennen- und schätzen lernt. Aber Zoe ist auch irgendwie in den Mordfall verwickelt.
Eigentlich hört sich alles total kompliziert an, liest man aber die Geschichte, ergibt eins das andere und es macht alles Sinn.

Dies war auch schon beim Vorgänger so und hat mir dort schon gut gefallen.

Diesmal kenne ich ja auch die Protagonisten schon und weiß, wie sie ticken. Deshalb ist das chaotisch Wirkende eigentlich schon ordentlich und logisch.

Auch toll fand ich, dass Bezug genommen wird auf die 1920er Jahre. Eine Zeit, die ich sehr spannend finde. Flüsterkneipen, die Mode, Prohibition, Frisuren und vieles mehr.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig und ohne viel Schnickschnack. So hat man das Gefühl, das alles unheimlich schnell vorangetrieben wird. Aber in dieser kurzen Zeit wird sehr viel verarbeitet und es kommt kaum zu Ruhemomenten. Dies ist aber nicht störend, spiegelt dies nur Megs Charakterzüge.

Die spärlich vorhandenen Ruhezeiten sind die, während Meg mit Laurie telefoniert oder schreibt. Er weilt gerade in Japan auf Geschäftsreise. Beide sind ineinander verliebt, gestehen dies dem anderen aber nicht so richtig ein. Die kurzen Momente, die die beiden telefonisch teilen, sind jedoch so liebe- und respektvoll, dass es dem Leser sehr warm ums Herz wird. Die beiden gehören zusammen und hoffentlich wird diese so romantische Nicht-Beziehung endlich zu einer vollen Beziehung, damit die beiden ihr Glück finden. Doch Meg hätte Laurie erst einmal so einiges zu erklären, da er nicht weiß, dass sie Geister sehen und mit ihnen reden kann.

Wieder hatte ich das Gefühl, bei einer Mischung aus „Only Murders in the Building“ und „Ghosts“ zu sein, zwei TV-Serien, die bei Streaming-Diensten laufen. In der vierten Staffel von „Only Murders in the Building“ ging es nämlich auch um Glücksspiel und geheime Machenschaften, die unter dem Gebäude stattfinden und in „Ghosts“ kann die Protagonistin Geister sehen und mit ihnen sprechen.

Trotz der Parallelen hat es einfach Spaß gemacht, die Geschichte der Autorin zu lesen und ich freue mich auf weitere interessante, lustige und gefühlvolle Storys.

Meggies Fussnote:
Back to the 20s.

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