Was würdest du tun, wenn du eine Tasche finden würdest? Neugierig sind wir alle, aber wer würde sich so engagieren wie Laurent? Ich fand die Ausgangsidee spannend und unterhaltsam, war aber über den Schluß ...
Was würdest du tun, wenn du eine Tasche finden würdest? Neugierig sind wir alle, aber wer würde sich so engagieren wie Laurent? Ich fand die Ausgangsidee spannend und unterhaltsam, war aber über den Schluß ein bisschen enttäuscht: Von meiner Seite aus ist die Geschichte noch nicht zu Ende, sondern fängt erst an... Trotzdem gute Unterhaltung, das Buch hat mich mitgenommen.
Ein Roman über Freundschaft, Vermischung verschiedener Ebenen und einem Protagonisten, der durch sein Leben driftet.
Das Cover von "Drifter" zeigt eine Naturidylle, viel Grün, im Vordergrund ein blau-gelber ...
Ein Roman über Freundschaft, Vermischung verschiedener Ebenen und einem Protagonisten, der durch sein Leben driftet.
Das Cover von "Drifter" zeigt eine Naturidylle, viel Grün, im Vordergrund ein blau-gelber Schmetterling, der Titel und der Name der Autorin in weißen Lettern. Das ist etwas irreführend, denn von einer Idylle kann im Buch nicht die Rede sein, ist aber vermutlich so beabsichtigt.
Ulrike Sterblich hat einen passenden Titel gewählt, ihr Protagonist Wenzel driftet ziellos und ungeplant durch sein Leben, plant nicht, reagiert nur. Der Roman ist surreal und ich habe mich des Öfteren gefragt, was das soll oder wohin das führen soll?! Das Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.
"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname ...
In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.
"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname und der Titel sind in goldenen Lettern, in der Mitte prangt ein Hexagon in pastellfarbenem Farbverlauf. Das verrät nicht viel vom Buch und macht neugierig, ist insgesamt stimmig.
Leif Randt ist etwa so alt wie seine Protagonisten, deshalb stellt sich die Frage, wie viel seiner Erzählungen autobiografisch sind. Sind viele Leute seiner Generation so wie seine beiden Hauptpersonen? Teilweise übersättigt, teilweise reflektierend, eigentlich nur um sich selbst kreisend? Oder ist das nur in diesen "besseren" Kreisen so? Mich macht vor allem der sorglose Umgang mit den diversen Drogen sprachlos. Ist das tatsächlich die Realität? Fragen über Fragen, das Buch lässt mich etwas ratlos zurück, vor allem verstehe ich den Hype nicht.
January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere ...
January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere Schriftsteller, den sie von früher kennt...
Das Cover von "Verliebt in deine schönsten Seiten" hat zarte, eher blasse Farben. In der Mitte in einem Kreis sitzen die beiden Protagonisten, jeweils mit Laptop, Bücher fliegen herum und ein Füller hat den Kreis gezogen. Das ist ein unauffälliges Cover, aufgrunddessen ich nicht unbedingt den Klappentext gelesen hätte. Der Titel hat mir sehr gut gefallen.
Emily Henry kann schreiben und weiß, wie Liebesgeschichten gehen. Aber insgesamt bleibt der Roman so blass wie die Farben auf dem Cover. Es ist genügend Spice im Buch, um manche Leserin heiß zu machen, aber ich war aufgrund des Hypes um dieses Buch ehrlich gesagt enttäuscht. In einem anderen Roman wurde es als das schönste Buch überhaupt bezeichnet, was mich neugierig gemacht hat. Aber diese hohe Erwartung hat der Roman leider nicht erfüllt. Die Geschichte war nicht schlecht, es war gut geschrieben und hatte interessante Charaktere, aber ich verstehe den Hype nicht. Es war schnell klar, wie es mit January und Gus enden wird, die üblichen Verwicklungen, ein nettes Buch für zwischendurch, mehr nicht.
Aus der Ich-Perspektive erzählt uns hier Kleopatra von ihrem Leben. Das Buch hält sich an überlieferte Fakten, enthält auch viel Fiktion, was das Buch durchaus interessant macht. Vor allem räumt es mit ...
Aus der Ich-Perspektive erzählt uns hier Kleopatra von ihrem Leben. Das Buch hält sich an überlieferte Fakten, enthält auch viel Fiktion, was das Buch durchaus interessant macht. Vor allem räumt es mit der Legende um ihren Tod auf.
Das Cover von "Kleopatra. Roman einer Königin" zeigt die titelgebende Pharaonin von hinten, aber so, dass man auch ohne Titel erkennen könnte, um welche Königin es sich handelt. Ein tolles Cover mit viel Ausstrahlungskraft.
Die von Saara El-Arifi gewählte Ich-Perspektive vermittelt den Lesern ein Gefühl von persönlichem Miterleben, das ist klug gewählt. Der Roman gibt viele spannende Einblicke und Denkanstösse, gerade in Bezug auf die berühmte Bibliothek von Alexandria. Ich habe das Buch in Ägypten gelesen, was noch einen besonderen Reiz verliehen hat. Aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir vorgestellt habe, ohne genau festlegen zu können, woran es lag.