Was möchte dieses Buch mir sagen?
Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen„Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ von Kikuko Tsumura klang nach einem ungewöhnlichen Roman über die „Tücken der modernen Arbeitswelt“:
Die namenlose Ich-Erzählerin sucht nach einem Burnout ...
„Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ von Kikuko Tsumura klang nach einem ungewöhnlichen Roman über die „Tücken der modernen Arbeitswelt“:
Die namenlose Ich-Erzählerin sucht nach einem Burnout und dem Auslaufen ihres Arbeitslosengeldes sucht sie einen Job, bei dem sie möglichst wenig Stress hat, am liebsten sehr wenig denken muss.
In fünf Kapiteln folgen wir ihr durch fünf verschiedene Jobs, einer absonderlicher als der andere: Sie observiert eine berühmte Kriminalautorin per Überwachungskamera. Danach arbeitet sie für eine Agentur, die Plakatwerbung für Busse entwirft, gerät dort jedoch in die Fänge einer mysteriösen Sekte. Sie entwirft Texte für die Rückseiten von Snackverpackungen, und so weiter. Jeder dieser vermeintlich simplen Jobs entwickelt unerwartete Herausforderungen; außerdem gibt es jede Menge mysteriöse Vorfälle.
Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllen.
Ich hatte wohl etwas ähnliches erwartet wie in „Geht so“ von Beatriz Serrano, was ein absolutes Highlight für mich war. Daran kommt „Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen“ jedoch absolut nicht heran.
Das erste Kapitel fand ich noch recht interessant, auch wenn der nüchterne, distanzierte Schreibstil gewöhnungsbedürftig war. Ab da ging es meiner Meinung nach abwärts.
Auch wenn die Auswahl der fünf Jobs durchaus originell war, konnte ich den angekündigten Humor und die Gesellschaftskritik nur bedingt spüren.
Am Ende bliebe ich etwas ratlos zurück, was mir dieses Buch sagen soll ...
Ich vergebe final wohlwollende 2 von 5 Sternen.